Überblick und Selbstdisziplin statt Chaos und Überforderung
Wir kennen es alle: Die Steuererklärung ist fällig und der Chef wartet auf den Bericht, doch plötzlich muss ganz dringend das Bad geputzt werden. So stapeln sich die unerledigten Aufgaben, die To-do-Liste im Kopf wird immer länger und zum Energiefresser. Denn die unschöne Angewohnheit, die schwierigsten To-dos als Letztes anzugehen – oder überhaupt nicht – führt zu Stress, Überforderung und Schuldgefühlen. Doch Prokrastination ist keine Charaktereigenschaft, sondern eine antrainierte Verhaltensweise, die sich umlernen lässt. Scott Allan hat ein Repertoire an 22 neuen Strategien zusammengestellt, mit denen Sie lernen, sich auf die wichtigsten Aufgaben des Tages zu konzentrieren und das Beste aus sich herauszuholen. Und das nicht erst morgen, sondern jetzt. Probieren Sie es aus!
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
sandrasliteratur
aus Nürnberg
5/5
12.09.2023
Buch (Taschenbuch)
Alle mal die Hände hoch, die…
Alle mal die Hände hoch, die Dinge immer so lange aufschieben, bis sie ein riesiges, beängstigendes Ding sind! ♀️ Ja, da zähle ich mich definitiv dazu. Unsere Gesundheit ist ein so komplexes System, bei dem sich die einzelnen Bereiche gegenseitig bedingen. Da ist es manchmal schwer Auslöser und Symptom voneinander zu entscheiden. Was in meinem Fall auf jeden Fall einen großen negativen Beitrag leistet ist fehlende Struktur und damit fehlende Kontrolle in meinem Leben. Damit, wichtige Dinge vor mir herzuschieben, habe ich schon ganz früh begonnen. Ich hab noch im Ohr, wie ich als Jugendliche dafür geschimpft wurde. Mir wurde gesagt, ich kann nicht immer erwarten, dass mir alles zufliegt. Doch genau das Gefühl hatte ich damals. Spoiler: Es ist natürlich nicht so. In keinem Bereich des Lebens. Es ist sogar so schlimm, dass, wenn man 0% gibt, man nicht bei 0% bleibt, sondern sich ein Ungleichgewicht ins Minus ergibt. Du bleibst nicht gesund, wenn du nicht aktiv etwas für deine Gesundheit tust. Du kommst nicht voran, wenn du nicht aktiv vorangehst. Wenn du nicht handelst. Ich sage immer zu meinem Freund: Keine Ahnung, irgendwie fühle ich mich immer wie blockiert. Das kennt er nicht, ist seine Antwort. Mittlerweile weiß ich auch warum. Ich habe es mir angewöhnt, Dinge aufzuschieben und zwar so lange, bis es wehtut. Den Bogen von der Gewohnheit des Aufschiebens zu diesem Gefühl von Blockade zu schlagen war schwer. Und dann war auf einmal alles klar. Die negativen Konsequenzen des Aufschiebens spüre ich jeden Tag. Es ist kein Scherz, wenn ich sage, das Buch hat mir die Augen geöffnet und zwar definitiv auf eine therapeutische Weise. Natürlich braucht es eine Weile, bis man neue Gewohnheiten etabliert und alte ablegt, daher ist das Buch in dem Sinne nicht fertiggelesen. Es bietet nämlich neben dem Hintergrundwissen zum Thema einige sinnvolle Strategien für den Alltag, die man gut integrieren und etablieren kann. Das ist natürlich ein Haufen Arbeit, aber es lohnt sich. Ich empfehle das Buch wirklich ganz dringend jedem, der gerne mal etwa vor sich herschiebt (und glaubt er hätte es eigentlich im Griff) und denen, die glauben es nicht zu tun. Denn zum Großteil merkt man gar nicht, dass man das tut. Vielleicht schafft man ja auch die vielen kleinen Aufgaben des Alltags mit links, hat sich aber noch nie mit der (finanziellen) Absicherung der Zukunft beschäftigt oder weiß eigentlich gar nicht so wirklich, wohin man im Leben eigentlich möchte. Ja, auch ich glaube, dass Druck meist mehr Druck verursacht, aber gar keine Lösung ist eben auch keine. Liebe das Buch sehr und kann es euch nur ans Herz legen!
sandrasliteratur
aus Nürnberg
5/5
12.09.2023
Buch (Taschenbuch)
Für mich ein absolutes Goldstück
Alle mal die Hände hoch, die Dinge immer so lange aufschieben, bis sie ein riesiges, beängstigendes Ding sind!
Ja, da zähle ich mich definitiv dazu. Unsere Gesundheit ist ein so komplexes System, bei dem sich die einzelnen Bereiche gegenseitig bedingen. Da ist es manchmal schwer Auslöser und Symptom voneinander zu entscheiden. Was in meinem Fall auf jeden Fall einen großen negativen Beitrag leistet ist fehlende Struktur und damit fehlende Kontrolle in meinem Leben. Damit, wichtige Dinge vor mir herzuschieben, habe ich schon ganz früh begonnen. Ich hab noch im Ohr, wie ich als Jugendliche dafür geschimpft wurde. Mir wurde gesagt, ich kann nicht immer erwarten, dass mir alles zufliegt. Doch genau das Gefühl hatte ich damals. Spoiler: Es ist natürlich nicht so. In keinem Bereich des Lebens. Es ist sogar so schlimm, dass, wenn man 0% gibt, man nicht bei 0% bleibt, sondern sich ein Ungleichgewicht ins Minus ergibt. Du bleibst nicht gesund, wenn du nicht aktiv etwas für deine Gesundheit tust. Du kommst nicht voran, wenn du nicht aktiv vorangehst. Wenn du nicht handelst. Ich sage immer zu meinem Freund: Keine Ahnung, irgendwie fühle ich mich immer wie blockiert. Das kennt er nicht, ist seine Antwort. Mittlerweile weiß ich auch warum. Ich habe es mir angewöhnt, Dinge aufzuschieben und zwar so lange, bis es wehtut. Den Bogen von der Gewohnheit des Aufschiebens zu diesem Gefühl von Blockade zu schlagen war schwer. Und dann war auf einmal alles klar. Die negativen Konsequenzen des Aufschiebens spüre ich jeden Tag. Es ist kein Scherz, wenn ich sage, das Buch hat mir die Augen geöffnet und zwar definitiv auf eine therapeutische Weise. Natürlich braucht es eine Weile, bis man neue Gewohnheiten etabliert und alte ablegt, daher ist das Buch in dem Sinne nicht fertiggelesen. Es bietet nämlich neben dem Hintergrundwissen zum Thema einige sinnvolle Strategien für den Alltag, die man gut integrieren und etablieren kann. Das ist natürlich ein Haufen Arbeit, aber es lohnt sich. Ich empfehle das Buch wirklich ganz dringend jedem, der gerne mal etwa vor sich herschiebt (und glaubt er hätte es eigentlich im Griff) und denen, die glauben es nicht zu tun. Denn zum Großteil merkt man gar nicht, dass man das tut. Vielleicht schafft man ja auch die vielen kleinen Aufgaben des Alltags mit links, hat sich aber noch nie mit der (finanziellen) Absicherung der Zukunft beschäftigt oder weiß eigentlich gar nicht so wirklich, wohin man im Leben eigentlich möchte. Ja, auch ich glaube, dass Druck meist mehr Druck verursacht, aber gar keine Lösung ist eben auch keine. Liebe das Buch sehr und kann es euch nur ans Herz legen!
janas_readingjourney
5/5
09.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Sehr aufschlussreich
In diesem Buch dreht sich alles rund um Prokrastination und all die unliebsamen Aufgaben, die wir schon ewig vor uns her schieben. Dabei werden die Ängste erläutert, die dafür sorgen, dass die Aufgaben immer noch unerledigt sind und man bekommt Taktiken an die Hand, um das Aufschieben in Zukunft zu vermeiden.
Prokrastination ist mir (und bestimmt vielen anderen) bestens bekannt und so hätte das Buch zu keinem Zeitpunkt passender sein können als in meiner Klausurenphase, in der ich mal wieder viel zu spät mit dem lernen begonnen habe, weil ich es ständig vor mir hingeschoben habe. Dieses Buch hat mir dann den Spiegel vorgehalten. Natürlich war es mir klar, dass dem Aufschieben verschiedene Gründe beiliegen und darunter auch Ängste sind - dass es so vielfältige sind, hätte ich jedoch nicht gedacht. Das Buch war super augenöffnend in vielerlei Hinsicht. Neben den Ängsten, denen man hier auf den Grund gegangen ist, gab es wirklich eine zahlreiche Variation von hilfreichen Tipps. Gegen aufschieben kann dabei zum Beispiel helfen: eine Rechenschaftsperson suchen, eine Aufgabe erstmal nur 5 Minuten zu erledigen, Zeiträume blocken, offene Aufgaben immer beenden, auch wenn sie nur ein Teilschritt sind, realistische To Do Listen schreiben und diese priorisieren, jede Woche reflektieren und planen.
Reize, die das langfristige Ziel visualisieren, können dabei von besonderer Bedeutung sein, denn der Mensch ist meist auf kurzfristige Bedürfnisbefriedigung aus, die meisten Ziele werden jedoch erst in der längeren Zukunft erreicht.
Besonders gefallen hat mir auch, dass der Autor sein geschriebenes immer mit persönlichen Beispielen untermauert hat, sodass das ganze nicht nur anschaulich wurde, sondern ich auch gemerkt habe, dass er mit den gleichen Problemen gekämpft hat und das Buch nicht von oben herab geschrieben hat.
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