meine hände werden deine haut erglühen lassen, meine zunge wird deine lippen verbrennen, meine liebe wird dich töten, und du wirst lächelnd sterben
Ivy ist auf der Flucht. Vor wem oder warum, daran erinnert sie sich nicht. Sie kennt nur ihren Vornamen. Ohne Geld, Handy und Papiere, ausgehungert und mit fremdem Blut an den Kleidern findet sie Unterschlupf in der Pension eines kleinen Orts. Als sie allmählich anfängt, sich zu erinnern, weiß sie, dass sie auch hier nicht sicher ist. Sie taucht in einem Ferienort am Meer unter und findet Arbeit im Bistro eines Strandhotels. Doch in den Nächten wird sie immer wieder von Albträumen heimgesucht – was hat sie gesehen? Und wieso will sie auf gar keinen Fall zur Polizei gehen?
Ein unter die Haut gehender fulminanter Thriller mit einer starken Heldin – von der SPIEGEL-Bestsellerautorin der »Erdbeerpflücker«-Reihe
Kundinnen und Kunden meinen
3.3/5.0
Bewertung
5/5
11.05.2023
Buch (Taschenbuch)
Endlich wieder ein neuer Thriller von der Autorin von "Der Erdbeerpflücker"!
Schon als Jugendliche habe ich die Bücher von Monika Feth verschlungen, deshalb habe ich mich riesig gefreut, als ich gesehen habe, dass endlich wieder ein neuer Thriller von ihr erscheint!
Spoiler:
Ich wurde nicht enttäuscht! Monika Feth weiß einfach, wie sie ihre Leser in den Bann ziehen kann, durch ständige Perspektivwechsel kann man dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen sodass man vom ersten Kapitel an mitten in der Geschichte von Ivy gefangen ist!
hallobuch, Silke Schröder
aus Hannover
4/5
14.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Ein fesselnder Jugendthriller
Mit “Und du wirst lächelnd sterben” erzählt Monika Feth einen fesselnden Jugendthriller. In dessen Mittelpunkt steht die junge Ivy, die sich zunächst an nichts erinnern kann, außer dass sie fliehen muss und wegen dem, das ihr passiert ist, auf keinen Fall zur Polizei gehen kann. Warum das so ist, erfahren wir erst nach und nach durch allerlei überraschende Wendungen in der Story, durch einfühlsame Einblicke in Ivys aktuelles und früheres Leben – und durch ihre Alpträume. So schickt uns die Autorin auf eine Reise, auf der niemandem zu trauen ist und dennoch Freunde und Verbündete sehr wichtig sind. Mit „Und du wirst lächelnd sterben“ gelingt Monika Feth ein fesselnder Jugendthriller, der sich mit topaktuellen Themen wie toxischen Beziehungen, Gewalt gegen Frauen und homophobem Rechtsextremismus innerhalb des Polizeiapparates auseindersetzt.
CorniHolmes
4/5
03.08.2023
Buch (Taschenbuch)
Für mich der schwächste Thriller der Autorin, aber dennoch gelungen
3,5 Sterne
Da ich die Erdbeerpflücker-Reihe von Monika Feth über alles liebe und ihre Romy-Bücher ebenfalls sehr gerne mag, war sofort klar, dass ich auch ihren neuen Thriller „Und du wirst lächelnd sterben“ unbedingt lesen muss. Auf das Buch war ich wahnsinnig gespannt!
Ivy befindet sich auf der Flucht. Warum oder vor wem sie flieht, weiß sie nicht. Sie weiß gar nichts mehr. Nicht wer sie ist, wie sie heißt und woher sie kommt. Da ist nur diese große Angst in ihr, die ihr sagt, dass sie unbedingt weg muss. Irgendjemand ist hinter ihr her, der sie auf keinen Fall finden darf. Orientierungslos läuft sie davon, ohne Geld, Handy und Papiere und mit Blut auf ihrem Oberkörper, das nicht ihr eigenes ist. In einem kleinen Ort findet sie schließlich in einer Pension Unterschlupf. Die freundliche Inhaberin Marleen überlässt ihr ohne Fragen zu stellen ein Zimmer und kümmert sich um sie. Sehr bald fällt Ivy ihr Vorname wieder ein und mit der Zeit kommen weitere Erinnerungen zurück. Nachts wird sie von Albträumen geplagt, Albträume über ein schreckliches Ereignis, das sie nicht hätte sehen dürfen. Was genau hat sie nur beobachtet? Wieso kann sie nicht zur Polizei gehen? Ivy fasst den Entschluss, in der Küstenstadt Heiligenhafen unterzutauchen und findet in dem Bistro eines Strandhotels Arbeit. Ob sie hier vor ihren Verfolgern sicher ist?
Als großer Fan von Monika Feths Jugendbüchern hatte ich ziemlich hohe Erwartungen an ihr neues Werk. Leider muss ich sagen, dass ich ein bisschen enttäuscht wurde. Es ist kein schlechtes Buch – die deutsche Schriftstellerin hat mal wieder einen sehr facettenreichen Psychothriller geschrieben, in welchem sie ernste und aktuelle Themen aufgreift wie Gedächtnisverlust, toxische Beziehungen, sexuelle Gewalt, Machtmissbrauch und Korruption bei der Polizei. Mit ihren vorherigen Thrillern kann „Und du wirst lächelnd sterben“ in meinen Augen nur nicht mithalten.
Aber fangen wir von vorne an. Das Cover ist recht schlicht gestaltet, fällt aber dennoch auf und ist passend fürs Genre. Es harmoniert farblich zudem sehr schön mit den anderen Jugendthrillern der Autorin, wenngleich es sich hierbei um eine in sich abgeschlossene Geschichte handelt. Der Einband macht auf jeden Fall neugierig auf den Inhalt, genauso wie der Titel und der Klappentext.
Auch der Einstieg in die Geschichte ist äußerst gelungen. Wir lernen unsere Hauptprotagonistin Ivy kennen und wie sie, so wissen auch wir Leser*innen zunächst nicht, wie sie heißt, was ihr widerfahren ist und wieso und vor wem sie flüchtet. Es ist nur klar, dass sie irgendetwas Traumatisches erlebt haben muss, was zu ihrer Amnesie geführt hat. Erst nach und nach kommen ihre Erinnerungen zurück und setzen sich wie bei einem Puzzle Stück für Stück zusammen.
Eigentlich die besten Voraussetzungen für einen fesselnden Thriller, aber leider hat die Autorin spannungtechnisch einiges an Potential verschenkt, indem sie auch aus dem Blickwinkel der Gegenspieler berichtet.
Wie gewohnt wechselt Monika Feth gekonnt zwischen mehreren Erzählperspektiven. Einerseits ist es interessant – und erschütternd – zu lesen, was in den Köpfen der Täter vor sich geht. Andererseits werden dadurch aber auch viele Details verraten, sodass man sich schon recht früh denken kann, was Ivy durchgemacht haben muss und warum ihre Verfolger sie unbedingt finden und zum Schweigen bringen möchten. Der weitere Verlauf ist daher etwas vorhersehbar und die Auflösung kommt nicht wirklich überraschend. Bei mir jedenfalls blieb der große Aha-Moment leider aus. Für meinen Geschmack passiert auf den gut 496 Seiten zudem zu wenig, im Mittelteil hatte die Story einige leichte Längen für mich. Erst zum Ende hin nimmt die Handlung wieder mehr an Fahrt auf und entwickelt durch die schnellen wechselnden Sichtweisen eine richtige Sogwirkung.
Abgesehen von dem fehlenden Nervenkitzel mochte ich das Buch aber sehr. Geschrieben ist es zweifellos hervorragend. Monika Feths bildlicher und angenehmer Sprachstil lässt einen voll und ganz in die Geschichte eintauchen und ihr Händchen für die Beschreibungen von Schauplätzen sorgt durchweg für eine tolle Atmosphäre. In diesem Fall kommt zudem ein gewisses Urlaubsfeeling auf, da uns die Autorin diesmal an die Ostseeküste mitnimmt.
Die Figuren sind lebensnah und vielfältig gezeichnet und auch wenn ich ihr Verhalten nicht immer nachvollziehen konnte, haben sie mir gefallen. Vor allem Ivy ist ein wunderbarer Charakter. Sie ist freundlich, aufgeschlossen und tough und lässt sich nicht unterkriegen, mir war sie auf Anhieb sympathisch. Ich habe sie sehr für ihre Stärke und ihren Mut bewundert und ihre Flashbacks haben mich oft ziemlich schockiert. Es gibt ein paar wenige Gewaltbeschreibungen, die zwar nicht zu brutal sind, aber dennoch unter die Haut gehen. Die Triggerwarnung hinten im Buch ist meiner Ansicht nach definitiv gerechtfertigt.
Trotz meiner Kritikpunkte habe ich das Buch wirklich gerne gelesen und sollte es eine Fortsetzung geben, würde ich auf jeden Fall zu ihr greifen. Ich gehe zwar davon aus, dass es sich hierbei um einen Einzelband handelt, aber da am Schluss ein paar Fragen offenbleiben, könnte es durchaus weitergehen.
Fazit: Trotz Schwächen hinsichtlich der Spannung ein gelungener abwechslungsreicher Jugendthriller mit einer starken Protagonistin, vielschichtigen Charakteren und jeder Menge Tiefgang. „Und du wirst lächelnd sterben“ ist intensiv, realistisch und voller Abgründe. Toll geschrieben und atmosphärisch dicht erzählt. Auch wenn ich mir insgesamt mehr erhofft habe, hatte ich viel Spaß beim Lesen und kann das Buch empfehlen. Wer gerne ruhige Thriller mag, sollte sich „Und du wirst lächelnd sterben“ unbedingt mal ansehen. Von mir gibt es 3,5 – hier gerundet auf 4 von 5 Sternen!
Bewertung
4/5
10.07.2023
Buch (Taschenbuch)
Das Buch war wirklich echt spannend...
Das Buch war wirklich echt spannend und fühlte sich beim lesen sehr real an. Manchmal zieht sich die Handlung jedoch ein wenig hin. Trotzdem konnte ich es kaum aus der Hand legen und auch der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd.
Lesefruechte
4/5
14.06.2023
Buch (Taschenbuch)
Ein Jugendthriller mit einer kleinen Spannungsschwäche
„Und du wirst lächelnd sterben“ war nicht mein erster Thriller der Autorin, doch erneut ist es ihr gelungen, ein gutes Jugendbuch zu schreiben. Dies tut sie nicht nur mit Spannung, sondern auch mit ihrer Themenwahl. Sie beleuchtet neben toxischen Beziehungen und Gewalt gegenüber Frauen, zahlreiche Probleme in der Polizei wie Gewalt, Homophobie, Rassismus und Rechtsextremismus.
Ivy ist eine starke und mutige Protagonistin, die nicht bereit ist, sich unterkriegen zu lassen, sondern lernt sich zu verteidigen.
Marvin und Niklas… ich konnte sie von Anfang an nicht leiden. Niklas kommt nicht mit selbstbewussten und starken Frauen klar und versucht seine fragile Männlichkeit durch besitzergreifendes Verhalten zu kompensieren. Marvin ist voller Wut, die er in seinen Texte voller Abgründen ausdrückt. Er hat eine düstere Ausstrahlung und kann kaum Mitgefühl empfinden, sondern nur Hass und Abscheu, sowie eine Obsession mit Ivy.
Monika Feths schlichte und klare Beschreibungen, die aber gerade durch ihre Einfachheit eine unglaubliche Kraft entfalten, sorgen dafür, dass sich das Buch wunderbar leicht lesen lässt und ermöglicht, vollständig in die Geschichte einzutauchen. Zu Beginn sind durch Ivys Gedächtnisverlust und die schwere Einschätzbarkeit von Niklas und Marvin viele Fragen offen, was von der ersten Seite an Spannung erzeugt. Wer ist sie? Vor wem oder was flieht sie? Und wie sind Marvin, Niklas und Alan in die ganze Sache involviert? Und wie weit würden sie gehen, um Ivy zu finden? Monika Feth liefert Antwortfetzen, nur um weitere Fragen aufzuwerfen. Auch innerhalb des Buches gelang es der Autorin mich meist zu fesseln, auch wenn gerade in der Mitte das Nervenkitzel etwas abflacht und wenig passiert, nur um dann wieder Fahrt aufzunehmen. Es hat sich angefühlt, als würde man dabei zusehen, wie zwei Autos in Zeitlupe aufeinander zurasen, aber man ist bewegungslos und kann nichts dagegen tun. 100 Seiten weniger hätten dem Buch sicherlich gut getan, da es gerade in der Mitte Längen gab. Durch die Sicht der Polizisten und damit SPOILER die Täter wird die Spannung zusätzlich gesteigert und die Einbindung von Flashbacks und Träumen, um Ereignisse und Erinnerungen aus der Vergangenheit zu zeigen, ist gelungen. Gleichzeitig gab es Details, die ich offensichtlich fand.
Mit „Und du wirst lächelnd sterben“ hat Monika ein Feth einen spannenden Jugendthriller über Gewalt gegenüber Frauen, Rechtsextremismus bei der Polizei und toxische Beziehungen geschrieben.
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5/5
19.04.2023
eBook (ePUB)
Dreh dich nicht um, renn um dein Leben - ich schwör dir ich werd dir nie vergeben!
Ein junge Frau läuft planlos durch die Gegend. Sie ist auf der Flucht und hat solche Angst, ohne die Ursache zu kennen. Was ist mit Ivy passiert. Fragen über Fragen. Erst als sie bei Marleen Husmann untertauchen kann, kommt Ivy etwas zur Ruhe und bruchstückhaft setzen ihre Erinnerungen ein. Alles was sie vergessen hat, schreit in ihren Albträumen um Hilfe und Ivy weiß, dass sie auch hier nicht sicher ist. Nach und nach fühlen sich Ivy's Erinnerungslücken und sie kennt die schockierende Wahrheit. Eine Wahrheit, die viele bekannte Gesichter hat und Ivy in Lebensgefahr bringt. Ein richtig guter Jugendthriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat und vor allem durch die verschiedenen Perspektiven, Spannung bittet. Die ergreifende Geschichte einer jungen Frau, die durch den Wald irrt und ihr Gedächtnis verloren hat. Einzig ihr Name, ein Hinweis auf ihre Identität. Ich finde schon ein Gedächtnisverlust nach einem Unfall schlimm, aber Erinnerungslücken, die durch ein Trauma nach einem schrecklichen Ereignis ausgelöst werden, sind echt heftig. Freunde, die dir helfen könnten und die Wahrheit kennen, denen du nicht vertrauen kannst. Wieso, weshalb, warum, frag nicht nach, dreh dich nicht um, denn du bist in Lebensgefahr. Mein erstes Buch von Monika Feth und mit Sicherheit auch nicht das Letzte. Ein Psychothriller vom Feinsten und nichts für schwache Nerven.
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