Produktbild: Eine Nacht, die vor 700 Jahren begann

Eine Nacht, die vor 700 Jahren begann

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.04.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

704

Maße (L/B/H)

18,5/12,3/4 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Elfenbein / Camel

Auflage

1

Originaltitel

A Night That Began 700 Years Ago

Übersetzt von

Ulrich Blumenbach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07236-5

Beschreibung

Rezension

»Die 700 Seiten Text verfliegen schnell in diesem Pageturner, der an Gabriel García Márquez denken lässt.«
»Überhaupt überrascht der Autor mit diesem Buch. So viel politische Klar- und Weitsicht, so viel Sinnlichkeit, so viel Gesellschaftsanalyse und zugleich Unterhaltung.«

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

26.04.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

704

Maße (L/B/H)

18,5/12,3/4 cm

Gewicht

502 g

Farbe

Elfenbein / Camel

Auflage

1

Originaltitel

A Night That Began 700 Years Ago

Übersetzt von

Ulrich Blumenbach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-07236-5

EU-Ansprechpartner

truepages UG (haftungsbeschränkt)
Westermühlstrasse 29
80469 München
DE
info@truepages.de

Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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Eine opulente Geschichte, die…

Buchstabenfestival aus Deutschland am 29.05.2023

Bewertungsnummer: 2803819

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine opulente Geschichte, die jetzt erst nach über 70 Jahren Verschluss ihre Veröffentlichung bekommt. Der Autor János Székely erzählt auf über 600 Seiten eine Geschichte, die sich über mehrere Jahrhunderte erstreckt. Es gibt immer wieder Rückblicke in die Jahre 1514 und 1848. Sie erzählen stets von einem ungarischen Dorf, welches bereits seit Jahren von der Grafschaft unterdrückt und ausgebeutet wird. Jedoch wehren sich die Bauern kaum. Sie ertragen es, hungern und sterben in bitterer Armut. Aber es gibt auch immer wieder Männer und Frauen, die sich zur Wehr setzen und in der fortlaufenden Geschichte als Helden verehrt werden. Besonders Dani Kurucz taucht bei den Dorfbewohner:innen immer wieder in den Erinnerungen und Geschichten auf. Wird er auch 1944 wieder auftauchen und die Bauern beschützen? János Székely hat bereits mit seinem Buch "Verlockung" gezeigt, was er für ein unglaublich guter Erzähler er ist. Er beschreibt die Charaktere und die Umgebung so detailliert und lebensnah, dass man sich schnell ein entsprechendes Bild erschaffen kann. Die Charaktere sind vielfältig und spiegeln die verschiedenen Gesellschaftsschichten Ungarns wider. Es gibt viele Charaktere, die man nur schwer ertragen kann und Charaktere, denen man gern folgt. Man lernt einiges über die politischen und gesellschaftlichen Konflikte, aber auch Traditionen von Ungarn. János Székely hat dieses Buch nicht mehr veröffentlichen können. Es wurde erst jetzt entdeckt und von Ulrich Blumenbach übersetzt. Vielleicht hat man sich deshalb nicht an eine Kürzung des Textes gewagt, denn leider waren manche Szenen zu lang und ausschweifend. Andere Szenen wiederholten sich in den Jahren. Eine Straffung hätte der Geschichte gut getan. Ich kann jedoch auch verstehen, dass man posthum keine Kürzung vornehmen möchte bzw. kann. Trotz mancher ausschweifenden Passagen ist es eine lesenswerte Geschichte, da János Székely ein phantastischer Erzähler ist, dessen Geschichten man gelesen haben sollte.

Eine opulente Geschichte, die…

Buchstabenfestival aus Deutschland am 29.05.2023
Bewertungsnummer: 2803819
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Eine opulente Geschichte, die jetzt erst nach über 70 Jahren Verschluss ihre Veröffentlichung bekommt. Der Autor János Székely erzählt auf über 600 Seiten eine Geschichte, die sich über mehrere Jahrhunderte erstreckt. Es gibt immer wieder Rückblicke in die Jahre 1514 und 1848. Sie erzählen stets von einem ungarischen Dorf, welches bereits seit Jahren von der Grafschaft unterdrückt und ausgebeutet wird. Jedoch wehren sich die Bauern kaum. Sie ertragen es, hungern und sterben in bitterer Armut. Aber es gibt auch immer wieder Männer und Frauen, die sich zur Wehr setzen und in der fortlaufenden Geschichte als Helden verehrt werden. Besonders Dani Kurucz taucht bei den Dorfbewohner:innen immer wieder in den Erinnerungen und Geschichten auf. Wird er auch 1944 wieder auftauchen und die Bauern beschützen? János Székely hat bereits mit seinem Buch "Verlockung" gezeigt, was er für ein unglaublich guter Erzähler er ist. Er beschreibt die Charaktere und die Umgebung so detailliert und lebensnah, dass man sich schnell ein entsprechendes Bild erschaffen kann. Die Charaktere sind vielfältig und spiegeln die verschiedenen Gesellschaftsschichten Ungarns wider. Es gibt viele Charaktere, die man nur schwer ertragen kann und Charaktere, denen man gern folgt. Man lernt einiges über die politischen und gesellschaftlichen Konflikte, aber auch Traditionen von Ungarn. János Székely hat dieses Buch nicht mehr veröffentlichen können. Es wurde erst jetzt entdeckt und von Ulrich Blumenbach übersetzt. Vielleicht hat man sich deshalb nicht an eine Kürzung des Textes gewagt, denn leider waren manche Szenen zu lang und ausschweifend. Andere Szenen wiederholten sich in den Jahren. Eine Straffung hätte der Geschichte gut getan. Ich kann jedoch auch verstehen, dass man posthum keine Kürzung vornehmen möchte bzw. kann. Trotz mancher ausschweifenden Passagen ist es eine lesenswerte Geschichte, da János Székely ein phantastischer Erzähler ist, dessen Geschichten man gelesen haben sollte.

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Eine Nacht, die vor 700 Jahren begann

von János Székely

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Silvio Weitzl

Thalia Linz – Landstraße

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5/5

Gehobener Schatz

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der 7o Jahre verschollene Roman des Ungarn János Székely ist unfassbar intelligent konstruiert und zieht ab Seite eins in seinen Bann. Die Erlebnisse der Zigeunerin Ilka werden stufenweise freigelegt und verschmelzen mit den Bewohnern eines kleinen ungarischen Dorfes. Mit seinem gefühlvollen und anmutigen Erzählstil hebelt Székely die Miss/Verständnisse der selbstgemachten Rassentrennung aus und schreibt von der unendlichen Ohnmacht der gesellschaftlichen Unterschicht gegenüber dem Adel. Der Roman ist von derart enormer Tiefe und Ausdrucksstärke, dass man sich öfters beim gedankenversunkenen in die Ferne starren ertappt. Schon lange kein so kluges und ausdrucksstarkes Buch in Händen gehalten.
  • Silvio Weitzl
  • Buchhändler/-in

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Gehobener Schatz

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der 7o Jahre verschollene Roman des Ungarn János Székely ist unfassbar intelligent konstruiert und zieht ab Seite eins in seinen Bann. Die Erlebnisse der Zigeunerin Ilka werden stufenweise freigelegt und verschmelzen mit den Bewohnern eines kleinen ungarischen Dorfes. Mit seinem gefühlvollen und anmutigen Erzählstil hebelt Székely die Miss/Verständnisse der selbstgemachten Rassentrennung aus und schreibt von der unendlichen Ohnmacht der gesellschaftlichen Unterschicht gegenüber dem Adel. Der Roman ist von derart enormer Tiefe und Ausdrucksstärke, dass man sich öfters beim gedankenversunkenen in die Ferne starren ertappt. Schon lange kein so kluges und ausdrucksstarkes Buch in Händen gehalten.

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