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Das Herz des Hais

Aus der Reihe detebe
3

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.05.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

17,7/11,1/1,5 cm

Gewicht

182 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24678-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

24.05.2023

Verlag

Diogenes Verlag AG

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

17,7/11,1/1,5 cm

Gewicht

182 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-257-24678-0

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80469 München
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Herstelleradresse

Diogenes Verlag AG
Sprecherstrasse 8
8032 Zürich
CH
info@diogenes.ch

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Es gilt einen Schriftsteller…

MaWiOr aus Halle am 03.09.2023

Bewertungsnummer: 2818426

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gilt einen Schriftsteller wiederzuentdecken der leider in Vergessenheit geraten ist: Ulrich Becher (1910-1990). Und das mit dem Kurzroman „Das Herz des Hais“, der 1960 erstmals erschien. Erzählt wird die Geschichte des Basler Künstlerehepaares Turian, eines ebenso exzentrischen wie ungleichen Gespanns. Auf der einen Seite die junge, extravagante Malerin mit dem klangvollen Namen Lulubé, die für wilde Fasnachtsbräuche, Stierkampf und vulkanische Inseln schwärmt - auf der anderen Seite der ausgeglichene und etwas langweilige Gatte Angelus. Während eines Urlaubs auf den Liparischen Inseln gerät die eher gemütliche Ehe außer Kontrolle. Hier begegnet die temperamentvolle Lulubé dem gutaussehenden englischen Archäologen John Crossman, der für sie der „Wilde Mann“ ist, die Verkörperung einer archetypischen Männlichkeit, nach der sie sich schon immer verzehrt hat. Als Lulubé ihn sucht, liegt auf der Straße, vor ihren Füßen das herausgerissene Herz eines Menschenhais. „Ich suche einen Mann. Hautfarbe egal. Einen Mann der Deine Herzensgüte […] im Kopf hat und dazu das Herz eines Hais“, schreibt sie in einem Abschiedsbrief an Angelus. Becher lässt jedoch die Möglichkeit einer sich anbahnenden Liebesgeschichte offen. Neben der Dreiecksgeschichte beschreibt er auch eindrucksvoll die einmalige Natur der Liparischen Inseln. Becher wurde vielfach exotisches Erzählfieber attestiert. Ergänzt wird die Diogenes-Ausgabe durch das Nachwort „Ode an die unerschrockene Frau“ der österreichischen Schriftstellerin Eva Menasse, in dem sie besonders die weibliche Hauptfigur Lulubé näher beleuchtet.

Es gilt einen Schriftsteller…

MaWiOr aus Halle am 03.09.2023
Bewertungsnummer: 2818426
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gilt einen Schriftsteller wiederzuentdecken der leider in Vergessenheit geraten ist: Ulrich Becher (1910-1990). Und das mit dem Kurzroman „Das Herz des Hais“, der 1960 erstmals erschien. Erzählt wird die Geschichte des Basler Künstlerehepaares Turian, eines ebenso exzentrischen wie ungleichen Gespanns. Auf der einen Seite die junge, extravagante Malerin mit dem klangvollen Namen Lulubé, die für wilde Fasnachtsbräuche, Stierkampf und vulkanische Inseln schwärmt - auf der anderen Seite der ausgeglichene und etwas langweilige Gatte Angelus. Während eines Urlaubs auf den Liparischen Inseln gerät die eher gemütliche Ehe außer Kontrolle. Hier begegnet die temperamentvolle Lulubé dem gutaussehenden englischen Archäologen John Crossman, der für sie der „Wilde Mann“ ist, die Verkörperung einer archetypischen Männlichkeit, nach der sie sich schon immer verzehrt hat. Als Lulubé ihn sucht, liegt auf der Straße, vor ihren Füßen das herausgerissene Herz eines Menschenhais. „Ich suche einen Mann. Hautfarbe egal. Einen Mann der Deine Herzensgüte […] im Kopf hat und dazu das Herz eines Hais“, schreibt sie in einem Abschiedsbrief an Angelus. Becher lässt jedoch die Möglichkeit einer sich anbahnenden Liebesgeschichte offen. Neben der Dreiecksgeschichte beschreibt er auch eindrucksvoll die einmalige Natur der Liparischen Inseln. Becher wurde vielfach exotisches Erzählfieber attestiert. Ergänzt wird die Diogenes-Ausgabe durch das Nachwort „Ode an die unerschrockene Frau“ der österreichischen Schriftstellerin Eva Menasse, in dem sie besonders die weibliche Hauptfigur Lulubé näher beleuchtet.

Vom Basler Morgestraich zum Stromboli

Bewertung am 24.03.2021

Bewertungsnummer: 504090

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Auftakt dieses Romans über ein Künstlerehepaar aus der Basler Bohème der 50er Jahre hat für den heutigen Leser beinahe etwas putziges, aus der Zeit gefallenes. Schnell erkennt man aber die Bandbreite des Autors in Stil und Sujet. Das reicht vom Privaten, über das italienische Inselleben bis zur großen Weltlage der Zeit. Daneben sind die Tierschilderungen im Roman sehr plastisch und anrührend. Lesen Sie doch mal Ulrich Becher, einen der fast vergessenen Exilautoren! "Im Herz des Hais" ist ein schöner Einstieg in sein Werk.

Vom Basler Morgestraich zum Stromboli

Bewertung am 24.03.2021
Bewertungsnummer: 504090
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Auftakt dieses Romans über ein Künstlerehepaar aus der Basler Bohème der 50er Jahre hat für den heutigen Leser beinahe etwas putziges, aus der Zeit gefallenes. Schnell erkennt man aber die Bandbreite des Autors in Stil und Sujet. Das reicht vom Privaten, über das italienische Inselleben bis zur großen Weltlage der Zeit. Daneben sind die Tierschilderungen im Roman sehr plastisch und anrührend. Lesen Sie doch mal Ulrich Becher, einen der fast vergessenen Exilautoren! "Im Herz des Hais" ist ein schöner Einstieg in sein Werk.

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