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Produktbild: Das Herz des Hais

Das Herz des Hais

Aus der Reihe detebe
3

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

39039

Erscheinungsdatum

02.02.2021

Verlag

Schöffling & Co.

Seitenzahl

184 (Printausgabe)

Dateigröße

919 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783731761907

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • entspricht der Vorgabe EPUB Barrierefreiheit 1.0 A

Verkaufsrang

39039

Erscheinungsdatum

02.02.2021

Verlag

Schöffling & Co.

Seitenzahl

184 (Printausgabe)

Dateigröße

919 KB

Auflage

1

Sprache

Deutsch

EAN

9783731761907

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Es gilt einen Schriftsteller…

MaWiOr aus Halle am 03.09.2023

Bewertungsnummer: 2818426

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gilt einen Schriftsteller wiederzuentdecken der leider in Vergessenheit geraten ist: Ulrich Becher (1910-1990). Und das mit dem Kurzroman „Das Herz des Hais“, der 1960 erstmals erschien. Erzählt wird die Geschichte des Basler Künstlerehepaares Turian, eines ebenso exzentrischen wie ungleichen Gespanns. Auf der einen Seite die junge, extravagante Malerin mit dem klangvollen Namen Lulubé, die für wilde Fasnachtsbräuche, Stierkampf und vulkanische Inseln schwärmt - auf der anderen Seite der ausgeglichene und etwas langweilige Gatte Angelus. Während eines Urlaubs auf den Liparischen Inseln gerät die eher gemütliche Ehe außer Kontrolle. Hier begegnet die temperamentvolle Lulubé dem gutaussehenden englischen Archäologen John Crossman, der für sie der „Wilde Mann“ ist, die Verkörperung einer archetypischen Männlichkeit, nach der sie sich schon immer verzehrt hat. Als Lulubé ihn sucht, liegt auf der Straße, vor ihren Füßen das herausgerissene Herz eines Menschenhais. „Ich suche einen Mann. Hautfarbe egal. Einen Mann der Deine Herzensgüte […] im Kopf hat und dazu das Herz eines Hais“, schreibt sie in einem Abschiedsbrief an Angelus. Becher lässt jedoch die Möglichkeit einer sich anbahnenden Liebesgeschichte offen. Neben der Dreiecksgeschichte beschreibt er auch eindrucksvoll die einmalige Natur der Liparischen Inseln. Becher wurde vielfach exotisches Erzählfieber attestiert. Ergänzt wird die Diogenes-Ausgabe durch das Nachwort „Ode an die unerschrockene Frau“ der österreichischen Schriftstellerin Eva Menasse, in dem sie besonders die weibliche Hauptfigur Lulubé näher beleuchtet.

Es gilt einen Schriftsteller…

MaWiOr aus Halle am 03.09.2023
Bewertungsnummer: 2818426
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Es gilt einen Schriftsteller wiederzuentdecken der leider in Vergessenheit geraten ist: Ulrich Becher (1910-1990). Und das mit dem Kurzroman „Das Herz des Hais“, der 1960 erstmals erschien. Erzählt wird die Geschichte des Basler Künstlerehepaares Turian, eines ebenso exzentrischen wie ungleichen Gespanns. Auf der einen Seite die junge, extravagante Malerin mit dem klangvollen Namen Lulubé, die für wilde Fasnachtsbräuche, Stierkampf und vulkanische Inseln schwärmt - auf der anderen Seite der ausgeglichene und etwas langweilige Gatte Angelus. Während eines Urlaubs auf den Liparischen Inseln gerät die eher gemütliche Ehe außer Kontrolle. Hier begegnet die temperamentvolle Lulubé dem gutaussehenden englischen Archäologen John Crossman, der für sie der „Wilde Mann“ ist, die Verkörperung einer archetypischen Männlichkeit, nach der sie sich schon immer verzehrt hat. Als Lulubé ihn sucht, liegt auf der Straße, vor ihren Füßen das herausgerissene Herz eines Menschenhais. „Ich suche einen Mann. Hautfarbe egal. Einen Mann der Deine Herzensgüte […] im Kopf hat und dazu das Herz eines Hais“, schreibt sie in einem Abschiedsbrief an Angelus. Becher lässt jedoch die Möglichkeit einer sich anbahnenden Liebesgeschichte offen. Neben der Dreiecksgeschichte beschreibt er auch eindrucksvoll die einmalige Natur der Liparischen Inseln. Becher wurde vielfach exotisches Erzählfieber attestiert. Ergänzt wird die Diogenes-Ausgabe durch das Nachwort „Ode an die unerschrockene Frau“ der österreichischen Schriftstellerin Eva Menasse, in dem sie besonders die weibliche Hauptfigur Lulubé näher beleuchtet.

Vom Basler Morgestraich zum Stromboli

Bewertung am 24.03.2021

Bewertungsnummer: 504090

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Auftakt dieses Romans über ein Künstlerehepaar aus der Basler Bohème der 50er Jahre hat für den heutigen Leser beinahe etwas putziges, aus der Zeit gefallenes. Schnell erkennt man aber die Bandbreite des Autors in Stil und Sujet. Das reicht vom Privaten, über das italienische Inselleben bis zur großen Weltlage der Zeit. Daneben sind die Tierschilderungen im Roman sehr plastisch und anrührend. Lesen Sie doch mal Ulrich Becher, einen der fast vergessenen Exilautoren! "Im Herz des Hais" ist ein schöner Einstieg in sein Werk.

Vom Basler Morgestraich zum Stromboli

Bewertung am 24.03.2021
Bewertungsnummer: 504090
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Auftakt dieses Romans über ein Künstlerehepaar aus der Basler Bohème der 50er Jahre hat für den heutigen Leser beinahe etwas putziges, aus der Zeit gefallenes. Schnell erkennt man aber die Bandbreite des Autors in Stil und Sujet. Das reicht vom Privaten, über das italienische Inselleben bis zur großen Weltlage der Zeit. Daneben sind die Tierschilderungen im Roman sehr plastisch und anrührend. Lesen Sie doch mal Ulrich Becher, einen der fast vergessenen Exilautoren! "Im Herz des Hais" ist ein schöner Einstieg in sein Werk.

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Das Herz des Hais

von Ulrich Becher

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