Produktbild: Alles wird gut

Alles wird gut Eine Reise an die Grenzen der Liebe – und weit darüber hinaus — Chronik eines vermeidbaren Todes

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.04.2023

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

22,1/15/3,6 cm

Gewicht

600 g

Farbe

Grau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01584-3

Beschreibung

Rezension

»Eine echte, Atem verschlagende literarische Erfahrung – da samma d’accord!« ("SWR lesenswert")
»Hier erzählt einer, der das Land wirklich von innen heraus kennt. Politycki hat immer diesen eleganten, klugen, süffigen Erzählstil voller Witz und Tiefe, es ist einfach ein ganz großer Roman.« ("Radio Bremen 2")
»Sehr empfehlenswerter Roman.« ("Bayern 2 Diwan")
»Ein Roadmovie in Afrika zwischen Gewalt, Krieg und der ewigen Frage: Liebt sie mich? Liebt sie mich nicht?« ("SWR lesenswert")
»Die Schilderungen dieser Landschaften gehören zu den Qualitäten des Romans, ebenso die immanente Ironie im Verlauf der Handlung.« ("SWR2 lesenswert Magazin")
»Da steckt viel Erfahrung, Erkenntnis drin und vor allem den Mut zur Fiktion.« ("MDR Kultur")
»Und, in dem Politycki davon erzählt, was nicht erzählt werden kann, zugleich die beste Begründung dafür warum gegen Erzählverbote nur eins hilft: erzählen!« ("Hessische Allgemeine")
»Politycki versteht es, sinnlich zu schreiben.« ("hr2 Kultur")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

03.04.2023

Verlag

Hoffmann Und Campe

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

22,1/15/3,6 cm

Gewicht

600 g

Farbe

Grau

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-455-01584-3

Herstelleradresse

Hoffmann und Campe Verlag
Harvestehuder Weg 42
20149 Hamburg
DE

Email: buchhaltung@vah-jager.de

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  • Werner L.

    aus Baden-Baden

    5/5

    12.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Absolut beeindruckend

    Absolut beeindruckend! Ich habe selten ein so gut geschriebenes Buch mit solch faszinierenden Einblicken in das Leben der Äthiopier gelesen. Seine Eindrücke erschaffen ein eindrucksvolles Gesamtbild mit zauberhaften Landschaftsbeschreibungen. Der Autor schafft glaubhafte, wenn auch aussichtslose Einblicke in eine uns fremde Kultur. Unbedingt Weiterempfehlung!

  • Circlestonesbooks.blog

    5/5

    05.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Facettenreich und beeindrucken…

    Facettenreich und beeindruckend „Nur die kleinen Geschichten haben ein Ende. Die großen gehen immer weiter. Je öfter sie erzählt werden, desto mehr verzweigen sie sich – wie der Wald, der nach jedem Regen wächst, bis er undurchdringlich scheint.“ (Zitat Pos. 5277) Inhalt Josef Trattner, siebenundvierzig Jahre alt, war bis Oktober 2019 in Aksum als Ausgrabungsleiter tätig. Das Rückflugticket für den 7. Februar 2020 hat er bereits in der Tasche, als ihn Weraxa, ein Mitarbeiter, überredet, zum Abschluss das Land zu besichtigen, in dem er drei Jahre lang gearbeitet hat. Mit ihrem Fahrer Mulugata brechen sie am 12. Januar auf. Im kleinen Suri-Dorf Surma Kibish sieht Trattner eine außergewöhnliche Frau, stolz, schön und offensichtlich eine unangepasste Außenseiterin. Ihr Name ist Nasedi, doch alle nennen sie Natu. Als sie am nächsten Tag ihrer Reise an einem der vielen Kontrollpunkte halten müssen, kommt eine Frau zu Trattners Auto und setzt sich wortlos zu ihm auf die Rückbank. Es ist Natu und Trattner weiß nicht, ob sie einfach bis zur nächsten Stadt mitfahren will, oder auf der Flucht ist. Thema und Genre Dieser Roman spielt im Südwesten Äthiopiens. Themen sind die alten Traditionen der hier lebenden Völker und Ethnien und das westlich geprägte, europäische Denken. Es sind fundamentale Gegensätze, auch in Bezug auf die Situation der Frauen, die durch die Unmöglichkeit einer sprachlichen Verständigung zu großen Missverständnissen führen. Kann Liebe stark genug sein, um diese beinahe unüberwindlichen Barrieren zu überwinden? Charaktere Der Objektkünstler und Magister der klassischen Archäologie Josef Trattner ist im Grunde eine Art Lebenskünstler, redegewandt, einfallsreich, aber auch unentschlossen und zögerlich. Seine Erfahrungen mit Natu verändern ihn. Nun ist er bereit, Verantwortung zu übernehmen, obwohl Natu für ihn ein Rätsel bleibt. Sie lebt vollkommen in der Gegenwart und jeder Tag mit ihr ist ein neuer Anfang. Handlung und Schreibstil Die Handlung umfasst nur den Zeitraum der Reise Trattners, ergänzt durch Rückblicke in Form von Erinnerungen und Gesprächen. Trattner ist die Hauptfigur und steht im personalen Mittelpunkt dieser Geschichte. So erfahren wir auch seine persönlichen Gedanken und Eindrücke, die sich durchaus von seinem Verhalten unterscheiden können. Er ist eine interessante, facettenreiche Figur, in seiner Widersprüchlichkeit und Zögerlichkeit nahe einem modernen Antihelden. Spannung erhält die Geschichte nicht nur durch die Frage, ob es in dem geschilderten Umfeld eine Zukunft für Trattner und Natu geben könnte, sondern auch durch die abenteuerliche, in diesen Wochen schon sehr gefährliche Reise. Es ist eine beeindruckende Vielfalt an unterschiedlichen Themen und Konflikten, in Verbindung mit authentischen Schilderungen der indigenen Menschen, ihrer Lebensweisen und Traditionen, denen sie sich zu unterwerfen haben. Als Gegensatz zeigt sich immer wieder das von europäischen Traditionen geprägte Verhalten von Trattner. Eindrückliche Landschaftsbeschreibungen ergänzen die Geschichte zu einem facettenreichen Gesamtbild. Fazit Dieser Roman brachte mir viel neues Wissen über ein Land und eine Kultur, von denen ich bisher nur wenig wusste. Eine interessante, spannende, in ihrer Vielfältigkeit beeindruckende Geschichte mit überraschenden Wendungen.

  • J. Kaiser

    4/5

    07.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr eindrückliche Geschichte, sehr real

    Bewogen dieses Buch zu lesen hat mich das Cover und der Titel. Die Geschichte spielt in Äthiopien 2020, es ist der Abend bevor der Krieg ausbricht. Der Ausgrabungsleiter Josef Trattner verschlägt es an die Grenze zu Südsudan, in den kleinen Ort Surma Kibish. Hier kreuzen sich die Wege von Natu und Josef zum ersten Mal. Er ist von dieser Frau sofort fasziniert. Sie strahlt eine Aura von Schönheit, Stärke und Gefahr aus. Er wird Zeuge, wie diese Frau mit Stockhieben öffentlich gezüchtigt wird. Am nächsten Tag sitzt sie in seinem Auto. Er ist ab jetzt mit ihr auf der Flucht. Doch bahnt sich das Verhängnis der beiden bereits an. Doch da sind alte Rechte, die eingehalten werden müssen. Diese setzen alles daran, dass die Frau an den alten Ort zurückgebracht wird. Wenn man beginnt dieses Buch zu lesen ist sofort die Lage in diesem Land im Hinterkopf. Dieser Gedanke geht auch nie weg. Die bestehenden Rechte können wir hier nur sehr schwer verstehen. Ich hatte damit einige Mühe und das Buch zu Ende zu lesen, war nicht ganz einfach. Und doch kann ich sagen, dass es sich gelohnt hat.

  • HeRu

    aus Regensburg

    3/5

    22.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise durch den Vielvölkerstaat Äthiopien

    Schauplatz des Romans “Alles wird gut: Chronik eines vermeidbaren Todes” von Matthias Polityckis ist der Süden Äthiopiens im Jahre 2020 zur Zeit des Bürgerkrieges, der  mehrere 100.000 Menschenleben forderte. Der Ausgrabungsleiter Josef Trattner
trifft auf seiner Reise durch das Land im Suri -Dorf auf die Außenseiterin Natu. Diese setzt sich unerwartet bei der Abfahrt ins Auto neben Trattner. Ist sie vielleicht auf der Flucht oder möchte sie nur ein Stück mitreisen? Die Begegnung mit Natu verändert Trattners Leben. Denn trotz einer Sprach- und Kulturbarriere erzählt Natu Trattner ihre Geschichte. Natu ist ein unglaublicher Charakter. Eindrucksvoll, stark, selbstbewusst. Die Erzählungen ihres Lebens sind sehr spannend. Diesen Teil des Buches habe ich verschlungen. Umso mehr wirkt Trattner neben ihr langweilig und eintönig. Der Anfang und Ende Buches zieht sich umso mehr und hätte meiner Meinung nach kürzer sein können. Die Reisebeschreibung durch Äthiopien sind sehr eindrucksvoll beschrieben. Man bekommt einen sehr guten Eindruck des Landes und der politischen Spannungen. Besonders die unterschiedlichen Stämme und deren Bräuche wurden detailliert beschrieben. Der Erzählstil des Autors hat mir nicht immer zugesagt und den Lesefluss ab und an gestört. Dennoch eine interessante Geschichte über den Vielvölkerstaat Äthiopien, dessen Bräuche und Riten.

  • Bewertung

    3/5

    18.05.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wird wirklich alles gut?

    In Politiyckis Roman „Alles wird gut – Chronik eines vermeidbaren Todes“ geht es um Josef und Natu. Josef ist Ausgrabungsleiter in Äthiopien, dort begegnet er Natu. Ähnlich wie Hinrich Schepp aus Politiyckis „Jenseitsnovelle“ ist der Protagonist kitschig fasziniert von der weiblichen Deuteragonistin, wie in seinem „Herrn der Hörner“ geht es um einen Europäer in der Fremde und wie in „ Das kann uns keiner nehmen“ spielt die Geschichte in Afrika, doch geht es diesmal um mehr? Josef muss mit ansehen wie Natu geschändet wird und versucht zum Retter zu werden. Soweit so gut, doch da stockt der Roman und verliert sich in Faszination der Landschaft und der weiblichen Figur und stellt den armen Mann dar, bis die Frau verschwindet. Das der Roman gut geschrieben ist und die Erzählweise stark ist, ist unumstritten. Doch weißt die Geschichte durch ihre Perspektive ein negatives Bild auf, denn so wahr der Untertitel ist ( Chronik eines vermeidbaren Todes) so unwahr ist der Haupttitel ( Alles wird gut).

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    Da war sie wieder! [...]
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