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Band 52337

Das Mädchen mit dem Drachen Roman

87

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

38053

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.03.2023

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,7/12,1/2,2 cm

Gewicht

237 g

Farbe

Senf / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Le cerf-volant

Übersetzt von

Claudia Marquardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70678-5

Beschreibung

Rezension

[...] ein großartig erzähltes Buch. ("DONNA")
Die Lebendigkeit mancher Szenen und das Bild so einiger Figuren bleiben einem in Erinnerung. ("annabelle")
Der neue Roman von Laetitia Colombani ist eine [...] aufwühlende, hoffnungsvolle und engagierte Erzählung [...] ("Studiosus Intern")
[›Das Mädchen mit dem Drachen‹ ist] durch und durch positiv, voll von starken Frauen, die für Veränderung kämpfen. ("Die Presse")
Ein berührender Roman, der ernste Themen aufgreift und noch lange nachhallen wird. ("Neues für die Frau")
Wunderbar! ("Denglers Buchkritik")
Ein wirklich bewegender Roman! ("Westfalenpost")
Typische Colombani: bewegend, berührend, gut zu lesen. ("Augsburger Allgemeine")
[Colombanis] Geschichten sind voller Empathie und so gut geschrieben, dass man es bedauert, wenn sie zu Ende sind. ("Heilbronner Stimme")

Produktdetails

Verkaufsrang

38053

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.03.2023

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

18,7/12,1/2,2 cm

Gewicht

237 g

Farbe

Senf / Schwarz

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Le cerf-volant

Übersetzt von

Claudia Marquardt

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70678-5

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    aus Richterswil

    5/5

    29.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Bewegend

    Dieses Buch bietet Einblick in die Schwierigkeiten der Kasten in Indien. Es ist sehr gefühlvoll und bewegend geschrieben und trotzdem lässt es immer wieder Hoffnung zu. Gerade aus der Sicht der Frauen und Kinder, kann man erahnen wie schwierig es ist aus einer Jahrhundert langen Tradition auszubrechen. Es hat mich von der ersten Seite an in den Bann geschlagen.

  • Hortensia13

    5/5

    30.06.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Fliege hoch

    Léna will nur noch vergessen. Fluchtartig verlässt sie Frankreich und sucht am Golf von Bengalen Abstand zu ihrem bisherigen Leben. Am Strand beobachtet sie jeden Morgen das indische Mädchen Lalita, das einen Drachen fliegen lässt. Als Léna von einer Ozeanwelle fortgerissen wird, holt Lalita Hilfe bei Preeti, einer furchtlosen Anführerin einer Selbstverteidigungsgruppe junger Frauen. Léna überlebt und möchte Lalita und Preeti etwas zurückgeben. Mich packte die Geschichte sofort. Alle Charaktere haben ihren Rucksack zu tragen und versuchen aus ihrem Leben etwas Sinnvolles zu machen. Doch manchen wirkt alles gegen einen, besonders in Indien als Frau aus der untersten Kaste. Ich habe durch den Roman viel über die indische Gesellschaft, die Stellung der Frauen und Kultur erfahren. Es ist sehr traurig, was auch noch heutzutage Frauen durchmachen müssen, nur weil sie Frauen sind. Und einen Ausweg aus den starren Gesellschaftsstruktur gibt es nicht bis kaum. Mein Fazit: Eine Geschichte, die ans Herz geht und man einiges über Indien lernt. Ich werde sie nicht so schnell vergessen. 5 Sterne.

  • Juti

    aus HD

    4/5

    07.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Der moralische Zeigefinger…

    Der moralische Zeigefinger Seit Maja Lunde habe ich nicht mehr so sehr den moralischen Zeigefinger in einem Buch gespürt wie hier. Aber die Geschichte ist hier plausibel. Lena wäre im Bengalischen Meer fast ertrunken, wird von Einheimischen gerettet und will sich bei Ihnen bedanken. Dabei stellt sie fest, dass es keine Schule gibt, weil die Kinder in der Familie arbeiten müssen. Sie bezahlt die Familien und beginnt zu unterrichten. Das Thema behandelt die Gewalt gegen Frauen und die kulturellen Eigenarten, ja man möchte schon sagen Gemeinheiten des Kastenwesens. Immer wieder begegnet sie in der Schule neuen Probleme. Erst kommen die Mädchen wegen der Menstruation nicht in den Unterricht, dann werden sie früh verheiratet. Lena hatte von einem anderen Leben geträumt, aber ihr Leben mit Francois scheiterte. Der Grund wird hier nicht gespoilert, auch nicht das spannende Ende, wobei der Epilog zu viel heile Welt hinterlässt. 4 Sterne für ein absolut plausibles Buch, das bekannte Probleme gut erzählt. Auch der große Druck macht im Freibad Freude.

  • PMelittaM

    aus Köln

    3/5

    31.08.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Nach einem Schicksalschlag…

    Nach einem Schicksalschlag flüchtet sich die Lehrerin Léna nach Indien, sie muss Abstand gewinnen. Im Laufe ihres Aufenthaltes in einem kleinen Dorf wird sie auf ein Mädchen aufmerksam, das täglich mit seinem Drachen am Strand auftaucht. Eines Tages rettet das Mädchen Léna das Leben und sie lernen sich näher kennen. Bald ist Léna klar, das Mädchen sollte eine Schulausbildung bekommen. Léna stürzt sich in die Planung für eine Schule in dem kleinen Dorf, das auf die Beine zu stellen ist aber gar nicht so einfach, nicht nur mit den Behörden muss Léna kämpfen. In Indien waren die Leser:innen der Autorin schon einmal, in „Der Zopf“ lernten wir eine Mutter kennen, die für ihre kleine Tochter Lalita mehr wollte als das Leben einer Dalit, einer Unberührbaren, und sich mit ihr auf den Weg machte, um Lalita eine Schulbildung zu ermöglichen. Lalita treffen wir hier nun wieder, sie ist das Mädchen mit dem Drachen. In „Der Zopf“ hatte mich ihr Schicksal und das ihrer Mutter tief berührt. Laetitia Colombani nimmt die Kritik an Indiens Gesellschaft(ssystem) erneut auf. Dazu führt sie hier Preeti ein, eine junge Frau, die für Indiens Frauen und Mädchen kämpft, vor allem für die, die der Kaste der Dalit angehören. Sie leitet eine Einheit der Roten Brigade. Die Rote Brigade ist keine Erfindung der Autorin, sie gibt es wirklich. Ins Leben gerufen von Usha Vishwakarma, soll sie Mädchen und jungen Frauen Selbstbewusstsein bringen und sie lehren, sich selbst zu verteidigen, in einem Land, in dem es immer wieder Massenvergewaltigungen gibt, und nicht nur Dalit-Mädchen und -Frauen als weniger wert gelten und oft nicht geschützt werden, eine Notwendigkeit. Diesen Missstand zu benennen, ist ein wichtiger Ansatz des Romans. Leider, muss ich sagen, ist die Hintergrundgeschichte nur zum Teil tauglich dafür, den Léna ist oft zu sehr in ihrem eigenen Elend gefangen, und tendiert dazu, schnell aufzugeben. Preeti ist da ein ganz anderer Typ, allerdings oft zu impulsiv. Ein sehr ansprechender Charakter ist Kumar, ein junger Lehrer, der ebenfalls in Traditionen verstrickt ist. Für das Projekt Schule ist viel Geld nötig, das vielleicht tatsächlich von außen kommen musste. Eine andere Protagonistin hätte der Geschichte aber besser getan, eine, der man näher gekommen wäre. Ich frage mich auch, warum lange nicht eindeutig erzählt wird, was genau Léna nach Indien getrieben hat. Das ist unnötig und wirkt auf mich sehr aufgesetzt, zumal damit keinerlei Spannung erzeugt wird. Gegen Ende wird der Roman für mich etwas zu rührselig und regelrecht kitschig, und auch hier etwas zu aufgesetzt. Schade, am Ende fühlte ich mich fast eher genervt als berührt. Leider gibt es kein Nachwort, ich hätte gerne mehr über Intention, Recherche usw. der Autorin gelesen. Dafür gibt es innerhalb des Romans einige indische Begriffe, die in Fußnoten erklärt werden, was das Ganze authentischer macht. Eine sehr wichtige Thematik wird hier teilweise zu aufgesetzt und kitschig abgehandelt, so dass es mich letztlich weniger berührt hat, als erwartet. Besonders das Thema Rote Brigade war für mich neu, so dass ich doch noch etwas mitnehmen konnte. Während die Protagonistin mich nicht berühren konnte, haben das weitere Charaktere geschafft. Schön war auch das Wiedersehen mit Lalita. Dennoch unterm Strich bleiben für mich „nur“ gute 3 Sterne.

  • Sonja

    5/5

    11.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderschöner Roman mit wichtigen Themen

    Auch der Roman „Das Mädchen und der Drache“ ist wieder sehr gut geschrieben. Ich habe das Buch in wenigen Tagen gelesen. Obwohl es die schwierigen Lebensbedingungen für Mädchen in Indien aufgreift, kann ich auch verstehen, dass der ein oder andere es als „Wohlfühlbuch“ bezeichnet. Die zwischenmenschlichen Interaktionen sind sehr liebevoll beschrieben.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (87)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Anita Summer

    Anita Summer

    Thalia Eisenstadt

    Buchhändler*in

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    5/5

    06.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn Bildung zur Hoffnung wird

    Ein harter Schicksalsschlag treibt Léna nach Indien, um Abstand von der Tragödie zu finden, die ihr zu Hause in Frankreich widerfuhr. Dort angekommen, erfährt sie, wie prekär es um die Bildung in den Armenvierteln bestellt ist, und sieht sich in der Pflicht, eine Schule aus dem Boden zu stampfen. Doch nicht immer sind ihr alle wohlgesonnen: Kinder sind billige Arbeitskräfte, und Mädchen werden aufgrund der verbreiteten Armut innerhalb der Familien nicht selten bereits im zarten Alter von zwölf Jahren zwangsverheiratet. Doch genauso wie es Widerstand gibt, findet Léna Mitstreiterinnen und Gehilfen, die ihr tatkräftig unter die Arme greifen und sie bei ihren Vorhaben unterstützen. Ein sehr ergreifendes und schonungslos ehrliches Buch, das nichts beschönigt. Wie im Vorgänger „Der Zopf“ gelingt es der Autorin, sowohl im Ton als auch in der Geschichte authentisch zu bleiben und die Emotionen greifbar zu transportieren. Meine persönliche Empfehlung!
  • Zum Bewerterprofil von Katrin Gugl

    Katrin Gugl

    Thalia Liezen – ELI

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei verschiedene Welten. Drei...

    Zwei verschiedene Welten. Drei Kämpferinnen. Drei Überlebende. Drei Kriegerinnen. Drei Schicksale. Aber ein Band, das sie schlussendlich miteinander verbindet. Ein Roman, der einen Gefühlssturm auslöst und mich sehr nachdenklich gemacht hat.
  • Zum Bewerterprofil von Cornelia Gruber

    Cornelia Gruber

    Thalia Pasching – Plus City

    Buchhändler*in

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    5/5

    17.03.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nach "Der Zopf" ist dies wieder...

    Nach "Der Zopf" ist dies wieder ein sehr berührendes und aufwühlendes Buch. Ein tolles Lesehighlight das auch sehr nachdenklich stimmt.
  • Zum Bewerterprofil von Johanna Humer

    Johanna Humer

    Thalia Wels – max.center

    Buchhändler*in

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    5/5

    15.03.2022

    eBook (ePUB 3)

    Bildung als einzige Chance?

    Lena möchte eine Schule gründen um den Kindern in Indien lesen und schreiben zu lernen. Doch in Indien haben Mädchen keine Rechte und müssen möglichst bald verheiratet werden um viele Kinder zu bekommen, die dann mit "Kinder"arbeit helfen müssen die Familie zu ernähren! Den Kreislauf zu durchbrechen und den Eltern klarzumachen dass Bildung eine Chance ist aus der Armut rauszukommen - stellt Lena immer wieder auf die Probe. Bewegend, traurig, erschütternd und leider immer noch ganz normaler Alltag Indiens! Ps: wir erfahren endlich was aus dem kleinen Mädchen von "der Zopf" wurde!
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    4/5

    20.02.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ihr seid Euer eigenes Ich.

    . Die Frauen Indiens. Junge Mädchen, denen es verwehrt wird, in die Schule zu gehen. Die mit 12 an einen älteren Mann verheiratet werden. Ein Schicksal, das viele trifft. Lena, die von Frankreich nach Indien geht, um dort eine Schule für die armen Mädchen zu gründen, versucht diese Tradition mit Worten und Kampf zu durchbrechen. Ein Kampf gegen Windmühlen. Dies ist die Geschichte. Starkes Buch, starke Frauen. Wieder ein großartiges Buch .

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