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Liebe in Zeiten des Hasses Chronik eines Gefühls 1929–1939

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

1937

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2023

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/3 cm

Gewicht

325 g

Farbe

Kaffee / Seidengrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70576-4

Beschreibung

Rezension

Schöner kann Geschichte kaum vermittelt werden! ("Elle")
Das mache Florian Illies einer nach: so viele Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten, ohne dass einer herunterfällt! ("ARD/Druckfrisch")
›Liebe in Zeiten des Hasses‹ ist Illies nächstes literarisches Wimmelbild, ein logischer Bestseller mit einer eindringlichen Botschaft: Bleibt vielfältig! ("Falter")
Ein Buch, das gleichermaßen als Bildungserlebnis wie als Schule des Gefühls begeistert. ("ARD/Druckfrisch")
Eindringlicheres über vergangene Gefühle kann man kaum lesen. ("ORF")
Es gibt keinen, der Historie hinreissender auf den Punkt bringt als der deutsche Autor Florian Illies. Sein neues Buch ist wieder eine Perlensammlung. ("SonntagsBlick")
Das zu erlesen, ist tragisch, bedrückend, urkomisch, inspirierend, animierend. ("Münchner Merkur")
Was liest sich das wieder gut, was entsteht da für ein großartiges Liebes-Panorama, welch ein begnadeter Erzähler ist dieser Autor. ("Augsburger Allgemeine")
ein beeindruckender Ritt durch die Geschichte, so unterhaltsam und fesselnd, dass man das Buch nur schwer aus der Hand legen kann. ("Kölner Stadt-Anzeiger")
Willkommen zurück bei Florian Illies, dem Beschwörer von Weltgeschichte, die aus lauter kleinen Geschichten besteht. ("Die Presse")

Produktdetails

Verkaufsrang

1937

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

26.04.2023

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

448

Maße (L/B/H)

18,8/12,5/3 cm

Gewicht

325 g

Farbe

Kaffee / Seidengrau

Auflage

3. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-70576-4

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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  • Bewertung

    5/5

    28.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ganz schön wilde Schriftsteller!

    "In der heutigen Zeit Liebe? Wer liebt denn heute noch?". Damals wie heute eine Frage, die uns Menschen beschäftigt. Illies geht auf diese Frage ein, beschreibt die Liebe und das Leben, aber auch Eskapaden und Exzesse. Dabei schafft er es mit einer indeskreten und gleichzeitig anrührenden Sprache die Geschichte der berühmtesten literarischen Persönlichkeiten so erzählerisch zu verpacken, dass ein fesselndes Leseerlebnis entsteht.

  • Bewertung

    aus Vaihingen

    5/5

    19.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ohne Netz und doppelten Boden

    Verzweiflung, Zweckoptimismus, Flucht/Eskapismus - Florian Illies konnte nur über die Upper Class und die "Intellektuellen" der Zeit zw. 1929 und 1939 schreiben. (Was für eine Fleißarbeit bei der Recherche der bekannten Namen!) Denn über die uns Unbekannten jener Zeit, Hinz und Kunz, gibt's ja keine "Zeugnisse". Aber was auf den ersten Blick wie ein Sittengemälde aus dem "Goldenen Blatt" anmutet, ist viel tiefgründiger. Während die Schönen und Reichen sich zu emanzipieren versuchten, Frauen selbständiger wurden und Sitten sich in ihren Kreisen lockerten, wuchs auf der armen Seite der Gesellschaft das Unverständnis dafür, der Widerstand. Denn die Mehrheit konnte sich nach dem ersten Weltkrieg keine Eskapaden leisten. Schuldige wurden gesucht und gefunden. Neben politisch Bekämpften, Nicht-Ariern lenkte Hitler den Hass auch auf die Intellektuellen. So mündete die Entwicklung zwangsläufig in den Nationalsozialismus, Nicht vergessen: Die Parallelen zu heute!

  • Mar

    aus -

    3/5

    04.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Zu viel, zu oberflächlich

    Wie kann ein literarisch so hochwertiges Buch nur 3 Sterne erhalten? Indem es für seine eigentliche Kernaussage fast ausschließlich oberflächliche Liebes- und Lebensdetails von mehr als 100 bekannten Personen zusammenstellt (viele davon ohne Zusammenhang zueinander) und mit dieser Sammlung an sprunghaftem Klatsch und Tratsch dann die Seiten füllt, welche man mühsam durchblättert. Ich fand es zwar nicht unspannend, Einblicke in die Kommunikation und den Lebenswandel mancher Künstler zu erhalten (sei es Marlene Dietrich, Erich Kästner, F. Scott Fitzgerald oder auch Sartre und Simone de Beauvoir). Aber hätte der Autor es nicht bei 20% der Personen belassen und dafür mehr in die Tiefe gehen können? Viele Ausschnitte ähneln sich (Untreue, Unglück, Reisen, Briefwechsel, nächste Geliebte, ...) und die Liebe wird irgendwie nur oberflächlich gezeichnet. Das fand ich enttäuschend, die Liebe ist für mich vielfältiger und geht über Partnerschaft (sei es nun Ehe, Affäre oder einseitige Liebe) hinaus. Klar wird jedoch, dass sich viele der beschriebenen Persönlichkeiten in den 1920er Jahren sexuell ausprobiert haben - insbesondere auch die Frauen. Und während der 2. Weltkrieg und der Antisemitismus mit jedem Jahr mehr droht, so hat der 1. Weltkrieg noch deutliche Spuren hinterlassen (insbesondere bei den Männern). Einen Vater- bzw. Mutterkomplex lässt sich dagegen bei beiden Geschlechtern feststellen. Und auch, dass die Künstler in ihrem Schaffen und in ihrer künstlerischen Freiheit grausam waren/sind: die Liebe erschien mir da häufig zweitrangig (das eigene Werk - sei es das Buch, der Film, das Bild - kam an erster Stelle). Mein Fall war es also nicht, aber literarisch hat mir das Buch dennoch gut gefallen - es ist mit einem guten trockenen Humor ausgestattet und ich kann mir vorstellen, dass Kunst-/Kultur- und Geschichtsfreunde das Buch nicht aus der Hand legen werden.

  • Marion

    aus Nähe Aarau

    5/5

    24.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eintauchen in diese schwierige Epoche

    Ich kenne alle Bücher von Florian Illies, bin also als Fan nicht wirklich neutral. Und wenn ich überlege, welches ich am liebsten habe, ist es wohl dieses. In der gleichen Form sind auch „1913“ und „1913, was ich unbedingt noch erzählen wollte“ geschrieben. Aber dieses hier umspannt die spannenden und düster werdende Zeit von 1929-1939 mit all seinen Grössen der Literatur, Kunst und Musikszene dieser Zeit. Natürlich sind die vielen verzwickten Liebesgeschichten ein bisschen erschreckend, aber wenn man bedenkt, dass die Menschen in dieser Krisenzeit vor dem 2. WW standen, und dies natürlich gespürt haben, ist es verständlich, das Leben 100% fühlen zu wollen. Der Autor hat einen wunderbaren Sinn für einen feinen Humor, subtil und mit tollen neuen Metaphern und einem flüssigen Schreibstil, mit hohem Anspruch von sprachlicher Einzigartigkeit.

  • Bewertung

    5/5

    16.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Liebesgeschichten und Heiratssachen der Promis der 20er-Jahre

    Wir treffen sie alle, die Geistesgrössen des frühen 20.Jahrhunderts, die Literatur, Kunst und Philosophie geprägt haben. Ihre oft sehr verwickelten Liebschaften, ihre Obsessionen und ihre Flucht vor der beginnenden braunen Barbarei in Deutschland und deren Ausbreitung in Europa. Kurt Tucholsky, die Familie Mann, Lion Feuchtwanger, Erich Kästner, Bertolt Brecht und viele mehr müssen sich mit den Veränderungen abfinden, die sich mit dem Ende der sehr liberalen und offenen 20er-Jahren abzeichnen. Es sind menschliche Schicksale, die kurzweilig und clever portioniert von Florian Illias verarbeitet werden. Dabei ist sich Illies nicht zu schade, auch komprimittierende Episoden zum Besten zu geben, und wir ahnen, auch diese Ikonen waren sehr menschlich. Und einmal mehr wird das Aufziehen der barbarischen Jahre in Deutschland und ihre geistige Enge als zerstörerische Kraft so klar und realistisch beschrieben.

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  • Zum Bewerterprofil von Sonja Wachauer

    Sonja Wachauer

    Thalia Ried – Weberzeile

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    5/5

    29.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Chronik eines Gefühls

    Sehr einnehmend, ich habe die Lektüre genossen, habe gestaunt und mich amüsiert, zwischen den einzelnen Abschnitten atmet ein vergangenes Lebensgefühl…ein herrliches Sammelsurium der großen Namen, der Ehen, Affären, Trennungen…nebenbei ein sehr lebendiger Kultur- und literaturgeschichtlich wertvoller Einblick in die KunstSzene einer sensationell produktiven Epoche, deren Schicksal vom Nationalsozialismus bestimmt wurde. Wertvoll.

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