Produktbild: Liebe in Zeiten des Hasses

Liebe in Zeiten des Hasses Chronik eines Gefühls 1929-1939

33

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

2693

Erscheinungsdatum

27.10.2021

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

6990 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104913612

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ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

2693

Erscheinungsdatum

27.10.2021

Verlag

Fischer E-Books

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

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6990 KB

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1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783104913612

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  • Bewertung

    aus Thun im Kanton Bern

    4/5

    06.06.2022

    eBook (ePUB 3)

    Kunst und Kultur kurz vor dem zweiten Weltkrieg

    Ein informatives Buch über all dies Künstler, Schriftsteller, Maler und viele mehr, vor dem zweiten Weltkrieg und Deutschland und in Europa lebten, sich verliebten, wieder trennten und wieder neu verliebten. Ein ständiges Hin und Her, getrieben von der Kraft der Liebe. Die politische Situation der dreissiger Jahre hatte einen grossen Einfluss auf all diese Menschen. Das Buch vermag dies eindrücklich zu zeigen. Geschichten der Emigration. Ein kleiner Wermutstropfen: Wenn mann alles in der Optik der Liebe zu schreiben beginnt, entsteht plötzlich der falsche Eindruck, dass der Impuls für alle Geschehnisse all dieser Persönlichkeiten aus Kunst und Kultur und Politik einzig und allein von der Kraft der Liebe komme. Aber das Buch will dies nicht sagen.

  • wiechmann8052

    aus Belm

    2/5

    07.11.2021

    eBook (ePUB 3)

    Paare

    Bei diesem Buch kam mir das Wort Sittengemälde in dem Sinn. Es hatte für mich nie eine Bedeutung wenn ich es irgendwo im Zusammenhang mit anderen Büchern gelesen habe. Hier erscheint es mir passend. Denn es ist nur von Paaren, Beziehungen und das Verhalten gegenüber dem anderem die Rede. Wer, Wann mit Wem eine Beziehung, ein Verhältnis hat, Wer Wen betrogen und mit Wem. Es ist einerseits schlimmer als die üblichen Zeitschriften die in Warteräumen ausliegen. Aber hier sind es keine Personen der Zeitgeschichte, keine Prinzessinnen, Stars und Sternchen, sondern ganz große Namen aus den Zwanziger und Dreißiger Jahren des vorherigen Jahrhunderts. Alle die mit dem damaligen Kulturbetrieb zu tun hatten, werden erwähnt. Bert Brecht, Erika Mann, Jean Paul Sartre und alle anderen. Ich mag keinen Klatsch, jeder hat ein Recht auf Privatleben, die Freiheit so zu leben wie er/sie möchte solange er die Freiheit des/der anderen nicht stört. Mich interessiert das Werk der Autor*innen, Künstler*innen aber nicht mit wem sie ihr Leben verbringen. Das gilt auch für die Vergangenheit. Ich mag die Bücher von Kurt Tucholsky, es interessiert mich nicht das er an jedem Schauplatz von einer anderen Frau begleitet wurde. Oder das jeder Schaffenszyklus von Picasso von einer anderen Geliebten als Muse inspiriert wurde. Am Anfang dachte ich es sei eine Einleitung zur eigentlichen Geschichte, so in der Art die haben es auch gemacht, dann ging es über 432 Seiten. Warum habe ich das Buch trotzdem gelesen: weil es ab und zu winzig kleine echte Sterne, Highlights gab. Hier ein kleines Gedicht, dort ein interessantes Zitat und dann gab es halbe Sätze die dem Titel gerecht wurden. Eine Erwähnung welches Risiko manche Liebenden eingingen, in diesen Zeiten. Warum sie alles mitnehmen wollten, bevor es zum Schlimmsten kam. Wie Hemingway als Reporter in Paris schrieb: alle erwarten den unausweichlichen Krieg, sie wissen nur nicht wann.

  • Marion

    aus Nähe Aarau

    5/5

    24.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eintauchen in diese schwierige Epoche

    Ich kenne alle Bücher von Florian Illies, bin also als Fan nicht wirklich neutral. Und wenn ich überlege, welches ich am liebsten habe, ist es wohl dieses. In der gleichen Form sind auch „1913“ und „1913, was ich unbedingt noch erzählen wollte“ geschrieben. Aber dieses hier umspannt die spannenden und düster werdende Zeit von 1929-1939 mit all seinen Grössen der Literatur, Kunst und Musikszene dieser Zeit. Natürlich sind die vielen verzwickten Liebesgeschichten ein bisschen erschreckend, aber wenn man bedenkt, dass die Menschen in dieser Krisenzeit vor dem 2. WW standen, und dies natürlich gespürt haben, ist es verständlich, das Leben 100% fühlen zu wollen. Der Autor hat einen wunderbaren Sinn für einen feinen Humor, subtil und mit tollen neuen Metaphern und einem flüssigen Schreibstil, mit hohem Anspruch von sprachlicher Einzigartigkeit.

  • Bewertung

    5/5

    28.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ganz schön wilde Schriftsteller!

    "In der heutigen Zeit Liebe? Wer liebt denn heute noch?". Damals wie heute eine Frage, die uns Menschen beschäftigt. Illies geht auf diese Frage ein, beschreibt die Liebe und das Leben, aber auch Eskapaden und Exzesse. Dabei schafft er es mit einer indeskreten und gleichzeitig anrührenden Sprache die Geschichte der berühmtesten literarischen Persönlichkeiten so erzählerisch zu verpacken, dass ein fesselndes Leseerlebnis entsteht.

  • Bewertung

    aus Vaihingen

    5/5

    19.04.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ohne Netz und doppelten Boden

    Verzweiflung, Zweckoptimismus, Flucht/Eskapismus - Florian Illies konnte nur über die Upper Class und die "Intellektuellen" der Zeit zw. 1929 und 1939 schreiben. (Was für eine Fleißarbeit bei der Recherche der bekannten Namen!) Denn über die uns Unbekannten jener Zeit, Hinz und Kunz, gibt's ja keine "Zeugnisse". Aber was auf den ersten Blick wie ein Sittengemälde aus dem "Goldenen Blatt" anmutet, ist viel tiefgründiger. Während die Schönen und Reichen sich zu emanzipieren versuchten, Frauen selbständiger wurden und Sitten sich in ihren Kreisen lockerten, wuchs auf der armen Seite der Gesellschaft das Unverständnis dafür, der Widerstand. Denn die Mehrheit konnte sich nach dem ersten Weltkrieg keine Eskapaden leisten. Schuldige wurden gesucht und gefunden. Neben politisch Bekämpften, Nicht-Ariern lenkte Hitler den Hass auch auf die Intellektuellen. So mündete die Entwicklung zwangsläufig in den Nationalsozialismus, Nicht vergessen: Die Parallelen zu heute!

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    Sonja Wachauer

    Thalia Ried – Weberzeile

    Buchhändler*in

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    5/5

    29.05.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Chronik eines Gefühls

    Sehr einnehmend, ich habe die Lektüre genossen, habe gestaunt und mich amüsiert, zwischen den einzelnen Abschnitten atmet ein vergangenes Lebensgefühl…ein herrliches Sammelsurium der großen Namen, der Ehen, Affären, Trennungen…nebenbei ein sehr lebendiger Kultur- und literaturgeschichtlich wertvoller Einblick in die KunstSzene einer sensationell produktiven Epoche, deren Schicksal vom Nationalsozialismus bestimmt wurde. Wertvoll.

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