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Das Ausgleichskind

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.03.2023

Verlag

FISCHER Sauerländer

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

22,1/14,8/2,1 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Cool Grey / Tabak

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7373-5797-5

Beschreibung

Rezension

Mit sehr viel Fingerspitzengefühl und Humor zeichnet Kirsten Boie das Bild einer Familie, in der die Kinder, stellvertretend für ihre Eltern, deren Träume erfüllen sollen. Franziska Marschall literaturinitiative 20230718

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Altersempfehlung

ab 10 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

29.03.2023

Verlag

FISCHER Sauerländer

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

22,1/14,8/2,1 cm

Gewicht

340 g

Farbe

Cool Grey / Tabak

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7373-5797-5

Herstelleradresse

FISCHER Sauerländer
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischer-sauerlaender.de

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  • KinderLeseWunder

    aus Ratzeburg

    5/5

    29.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Neuauflage des 1990…

    Die Neuauflage des 1990 erstveröffentlichten Kinderbuches ist mit den zwei (leider) immer noch hochaktuellen Themen: Umweltschutz und Projektionskinder weiterhin eine Empfehlung für die Lesewunschlisten für Kinder ab 10 Jahren wert. Inhalt Margret ist hochbegabt (wird nicht direkt benannt). Ihr gelingt alles scheinbar mühelos und doch ist sie unglücklich. Ihr Freund Aki ist Hobbypsychologe und erklärt ihr, dass der Ursprung ihres Unglücks darin liegt, dass sie ihrer Mutter alles recht machen möchte und ihre Träume stellvertretend leben soll. Diese Idee löst bei Margret etwas aus. Nach und nach entdeckt sie, dass Aki nicht ganz unrecht hat und bietet ihrer Mutter immer mehr die Stirn. Und die Umwelt? Thema im Geografieunterricht ist Umweltschutz. Statt einer Arbeit entschließen sich die Schüler:innen eine Ersatzleistung in Form von Umweltprotesten zu erbringen. Hier wird fleißig geplant und großartig diskutiert. Meine Meinung Beide Aspekte sind miteinander wunderbar zu einer spannenden und hochaktuellen Geschichte verknüpft, da stören auch die angestaubten Namen und die Schallplattensammlung der Eltern nicht. Einzig Vielfalt und Diversität ist in dem Buch nicht zu finden. Und doch wünsche ich dieses Buch jedem Kind ab 10 Jahren, denn ich stelle jetzt mal die Behauptung auf, solange wir als Eltern noch erziehen statt zu begleiten, steckt auch Wünscheprojektion auf unser Kind als Motivation dahinter. Diese Geschichte gibt Kindern die Kraft für ihre eigenen Träume und Wünsche einzustehen ❤️

  • KinderLeseWunder

    5/5

    29.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vor 30 Jahren erschienen und immer noch aktuell

    Die Neuauflage des 1990 erstveröffentlichten Kinderbuches ist mit den zwei (leider) immer noch hochaktuellen Themen: Umweltschutz und Projektionskinder weiterhin eine Empfehlung für die Lesewunschlisten für Kinder ab 10 Jahren wert. Inhalt Margret ist hochbegabt (wird nicht direkt benannt). Ihr gelingt alles scheinbar mühelos und doch ist sie unglücklich. Ihr Freund Aki ist Hobbypsychologe und erklärt ihr, dass der Ursprung ihres Unglücks darin liegt, dass sie ihrer Mutter alles recht machen möchte und ihre Träume stellvertretend leben soll. Diese Idee löst bei Margret etwas aus. Nach und nach entdeckt sie, dass Aki nicht ganz unrecht hat und bietet ihrer Mutter immer mehr die Stirn. Und die Umwelt? Thema im Geografieunterricht ist Umweltschutz. Statt einer Arbeit entschließen sich die Schüler:innen eine Ersatzleistung in Form von Umweltprotesten zu erbringen. Hier wird fleißig geplant und großartig diskutiert. Meine Meinung Beide Aspekte sind miteinander wunderbar zu einer spannenden und hochaktuellen Geschichte verknüpft, da stören auch die angestaubten Namen und die Schallplattensammlung der Eltern nicht. Einzig Vielfalt und Diversität ist in dem Buch nicht zu finden. Und doch wünsche ich dieses Buch jedem Kind ab 10 Jahren, denn ich stelle jetzt mal die Behauptung auf, solange wir als Eltern noch erziehen statt zu begleiten, steckt auch Wünscheprojektion auf unser Kind als Motivation dahinter. Diese Geschichte gibt Kindern die Kraft für ihre eigenen Träume und Wünsche einzustehen

  • BücherBummler

    4/5

    25.10.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anders und doch aktuell

    Eigentlich findet Margret es ziemlich blöd, dass ihr bester Freund Akki sie als „Ausgleichskind“ bezeichnet. Als das Kind, das, wenn Zuhause bei den Eltern nicht alles so läuft, wie diese es sich wünschen, diejenige sein muss, die funktioniert und gute Ergebnisse vorweisen kann. Aber wenn sie das nicht ist, warum übt sie dann so fleißig Klavier, obwohl das Klavierspielen doch eigentlich der Traum ihrer Mutter war? Warum lässt sie ihre Klassenkameraden im Stich, und dazu noch gerade dann, wenn es um wichtige Aktionen für die Umwelt geht? Und warum ertappt sie sich immer öfter dabei, sowohl ihre Familie, als auch ihre Freunde anzulügen, nur damit alle zufrieden sind? Vor allem aber: Wie soll sie aus diesem Netz aus Lügen wieder herauskommen? Kirsten Boie sagt es im Vorwort zur Neuauflage ihres Romans selbst: „Das Ausgleichskind“ ist nicht sonderlich gut gealtert. Jedenfalls oberflächlich nicht. Gefühlt versetzt einen die Geschichte umstandslos in die 1980er Jahre zurück. Für mich, die ich selbst in dieser Zeit aufgewachsen bin, war das kein Problem (auch wenn mir die Kommunikationsebene der Eltern sogar für diese Zeit schon etwas angestaubt vorkam). Aber inwieweit sich junge Leser von heute davon angesprochen fühlen und sich identifizieren können, kann ich nicht sagen. Auf der wesentlichen Ebene bleibt Boies Buch aber (leider) immer noch sehr aktuell. Umweltzerstörung ist nach wie vor unser größtes Problem, auch wenn sich in den speziellen Punkten, die in der Geschichte angegangen werden, ein wenig was verändert haben mag. Aber bei weitem nicht genug, dass besonders die Eigenverantwortung eine wichtige Botschaft bleibt. Und natürlich gibt es auch immer noch Eltern, die ihre Träume und Wünsche auf ihren Nachwuchs projizieren. Und Kinder, die mit diesen Ansprüchen irgendwie umgehen müssen. Vielleicht ist es auch gerade spannend, zu vergleichen, wie ähnlich sich manche Situationen in den unterschiedlichen Generationen bleiben. Vor allem aber hat „Das Ausgleichskind“ das, was ich an allen Boie-Büchern schätze und liebe: Sie versteht es einfach – unabhängig von der Schwere der Thematik – ein Gefühl zu erzeugen, das sagt, dass im Grunde alles gut ist. Einen unerschütterlichen Kern heiler Welt, den die Kinderbücher, die mich am meisten geprägt haben, alle in sich hatten, und der mir noch als Erwachsene Halt geben kann. „Das Ausgleichskind“ ist vielleicht nicht mein Lieblings-Boie-Buch, aber es hat einen besonderen Wert, weil es zum Nachdenken und vor allem zum Aktivwerden einlädt. Darum eine Leseempfehlung von mir.

  • SimoneF

    4/5

    17.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Das Ausgleichskind" von…

    "Das Ausgleichskind" von Kirsten Boie erschien 1990 erstmalig und wurde nun neu aufgelegt. Ich war gespannt, ob ein Jugendbuch, das familiäre und klimapolitische Probleme thematisiert und sich ursprünglich eher an meine Generation richtete, nach über 30 Jahren noch funktioniert. Und ich war erstaunt, diese Frage nach der Lektüre mit klarem Ja beantworten zu können. Margaret muss sich gegen eine Mutter behaupten, die ihre eigenen, nicht verwirklichten Wünsche auf ihre Tochter projiziert, sich gegenüber ihren Mitschüler*innen und dem Gruppenzwang innerhalb der Klasse emanzipieren und sich mit der Frage auseinandersetzen, was sie eigentlich selbst möchte. Diese Probleme des Erwachsenwerdens sind zeitlos und heute ebenso aktuell wie in meiner Jugend, auch wenn die äußeren Parameter sich inzwischen geändert haben und in einem moderneren Werk vermutlich Smartphones und soziale Medien eine Rolle spielen würden. Sehr interessant fand ich die Umweltschutzthematik im Buch. Es wird deutlich, dass auch damals die Jugend der Motor der Bewegung war und daß vieles, für das in den 80er und 90er Jahren gekämpft werden musste, heute bereits selbstverständlich ist - das macht Mut und Hoffnung, dass auch die aktuellen Proteste zu Änderungen führen werden. Allerdings zeigt es auch, dass bereits vor über 30 Jahren bekannt war, dass tiefgreifende Veränderungen nötig sind, um die Erde zu erhalten, und dass dennoch in den letzten Jahrzehnten viel zu wenig passiert ist, um dieses Ziel zu erreichen. Die Zielgruppe des Buches würde ich aufgrund der etwas geschraubten Sprache von Akki, der 14jährigen Protagonistin und der Gesamtthematik bei ca. 12-13 Jahren aufwärts ansetzen. Das Buch ist aber auch ganz besonders für uns Eltern interessant, das es uns - auch in Erinnerung an die eigene Kindheit - Fallstricke in der Erziehung vor Augen führt. Wir wollen alle "nur das Beste" für unsere Kinder - aber wissen wir wirklich so genau, was das ist? Fazit: Eine interessante, zeitlose Geschichte über das Heranwachsen und die Emanzipation gegenüber Ansprüchen von Außen. Lesenswert nicht nur für Jugendliche, sondern auch und gerade für Eltern!

  • SimoneF

    4/5

    17.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Immer noch aktuell

    "Das Ausgleichskind" von Kirsten Boie erschien 1990 erstmalig und wurde nun neu aufgelegt. Ich war gespannt, ob ein Jugendbuch, das familiäre und klimapolitische Probleme thematisiert und sich ursprünglich eher an meine Generation richtete, nach über 30 Jahren noch funktioniert. Und ich war erstaunt, diese Frage nach der Lektüre mit klarem Ja beantworten zu können. Margaret muss sich gegen eine Mutter behaupten, die ihre eigenen, nicht verwirklichten Wünsche auf ihre Tochter projiziert, sich gegenüber ihren Mitschüler*innen und dem Gruppenzwang innerhalb der Klasse emanzipieren und sich mit der Frage auseinandersetzen, was sie eigentlich selbst möchte. Diese Probleme des Erwachsenwerdens sind zeitlos und heute ebenso aktuell wie in meiner Jugend, auch wenn die äußeren Parameter sich inzwischen geändert haben und in einem moderneren Werk vermutlich Smartphones und soziale Medien eine Rolle spielen würden. Sehr interessant fand ich die Umweltschutzthematik im Buch. Es wird deutlich, dass auch damals die Jugend der Motor der Bewegung war und daß vieles, für das in den 80er und 90er Jahren gekämpft werden musste, heute bereits selbstverständlich ist - das macht Mut und Hoffnung, dass auch die aktuellen Proteste zu Änderungen führen werden. Allerdings zeigt es auch, dass bereits vor über 30 Jahren bekannt war, dass tiefgreifende Veränderungen nötig sind, um die Erde zu erhalten, und dass dennoch in den letzten Jahrzehnten viel zu wenig passiert ist, um dieses Ziel zu erreichen. Die Zielgruppe des Buches würde ich aufgrund der etwas geschraubten Sprache von Akki, der 14jährigen Protagonistin und der Gesamtthematik bei ca. 12-13 Jahren aufwärts ansetzen. Das Buch ist aber auch ganz besonders für uns Eltern interessant, das es uns - auch in Erinnerung an die eigene Kindheit - Fallstricke in der Erziehung vor Augen führt. Wir wollen alle "nur das Beste" für unsere Kinder - aber wissen wir wirklich so genau, was das ist? Fazit: Eine interessante, zeitlose Geschichte über das Heranwachsen und die Emanzipation gegenüber Ansprüchen von Außen. Lesenswert nicht nur für Jugendliche, sondern auch und gerade für Eltern!

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