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Produktbild: Heike monogatari - Die Erzählung von den Heike - Mittelalterliche japanische Literatur - Reclam

Heike monogatari - Die Erzählung von den Heike - Mittelalterliche japanische Literatur - Reclam Gehört in jede Bibliothek der Weltliteratur neben das "Nibelungenlied" und die Epen Homers

4

59,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

11.10.2022

Verlag

Reclam Verlag

Seitenzahl

844 (Printausgabe)

Dateigröße

31744 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Björn Adelmeier

Sprache

Deutsch

EAN

9783159620602

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

11.10.2022

Verlag

Reclam Verlag

Seitenzahl

844 (Printausgabe)

Dateigröße

31744 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Björn Adelmeier

Sprache

Deutsch

EAN

9783159620602

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Eine gelungene Übersetzung in toller Ausstattung

Bewertung am 22.11.2022

Bewertungsnummer: 1830603

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon der Einstieg in dieses literarische Mammutwerk der japanischen Literatur - der Klang der Tempelglocke von Jetavana als Motiv der Vergänglichkeit - schafft es, die heutige Leserschaft ins vormoderne Japan zu entführen. Es handelt sich hier um eine zeitgemäße Übersetzung, die den deutschsprachigen Leser:innen eine ganz neue Welt erschließt, welche zugleich vollkommen verständlich scheint und in der Beschaffenheit ihrer Motive noch immer Gültigkeit hat. Die Sprache ist nicht übermäßig ausladend oder schwülstig, was wohltuend ist angesichts der Herausforderung, die nuancierte Höflichkeitssprache des Altjapanischen wiederzugeben. Die Übersetzung konzentriert sich auf die Klarheit, welche in der zentralen Botschaft dieses Textes immer wieder aufscheint: Alles auf unserer Welt ist unbeständig und vergänglich wie der Staub vor dem Wind. Nur das Werk selbst scheint dagegen gefeit. Ein ebenso umfangreicher wie erhellender Anhang rundet diese schöne Ausgabe ab.

Eine gelungene Übersetzung in toller Ausstattung

Bewertung am 22.11.2022
Bewertungsnummer: 1830603
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Schon der Einstieg in dieses literarische Mammutwerk der japanischen Literatur - der Klang der Tempelglocke von Jetavana als Motiv der Vergänglichkeit - schafft es, die heutige Leserschaft ins vormoderne Japan zu entführen. Es handelt sich hier um eine zeitgemäße Übersetzung, die den deutschsprachigen Leser:innen eine ganz neue Welt erschließt, welche zugleich vollkommen verständlich scheint und in der Beschaffenheit ihrer Motive noch immer Gültigkeit hat. Die Sprache ist nicht übermäßig ausladend oder schwülstig, was wohltuend ist angesichts der Herausforderung, die nuancierte Höflichkeitssprache des Altjapanischen wiederzugeben. Die Übersetzung konzentriert sich auf die Klarheit, welche in der zentralen Botschaft dieses Textes immer wieder aufscheint: Alles auf unserer Welt ist unbeständig und vergänglich wie der Staub vor dem Wind. Nur das Werk selbst scheint dagegen gefeit. Ein ebenso umfangreicher wie erhellender Anhang rundet diese schöne Ausgabe ab.

Komplett daneben

Bewertung am 27.11.2022

Bewertungsnummer: 1833954

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es mag auf den ersten Blick erfreulich wirken, dass es nun endlich eine deutsche Gesamtübersetzung zu diesem wohl einflussreichsten Werk der japanischen Literaturgeschichte gibt. Der Einband und die Materialqualität des Buches helfen dabei, diese Illusion gerade so lange aufrecht zu erhalten, bis man einige der Kapitel angelesen hat. Es wird schnell klar, dass Herr Adelmeier sich für einen Übersetzungsstil möglichst eng am Originaltext entschieden hat. Während dies in vielen Sprachen ein löblicher Vorsatz wäre, ist es im Fall von klassischem Japanisch bestenfalls nicht ideal und macht die Übersetzung schlechtestenfalls kaum lesbar. Das Ergebnis ist ein Text, in dem viele Sätze unnötig verschachtelt sind und sich unnatürliche Passive sowie Nominalisierungen häufen. Zusätzlich werden die weit über hundert wichtigen Charaktere des Werkes je nach Situation mit Nachname, Vorname, Titel, Hofrang, Rufname oder einer Kombination von diesen bezeichnet, was die Verwirrung abrundet. Auch außerhalb dieser mehr als fraglichen Übersetzungspraxis häufen sich die Probleme: Herr Adelmeier zeigt deutlich, dass ihm sowohl das notwendige Gespür für die deutsche Sprache als auch das nötige Fachwissen zu klassischem Japanisch und den Themen der Werkes fehlt. Ersteres zeigt sich u.a. in der unsinnigen Verwendung von Worten ("Willkür, die sich bereits auftürmt"), in Anachronismen ("Soldat" anstatt "Krieger") und im Ausdruck des Honorativs ("Sie" anstatt das viel passendere "Ihr"). Letzteres schlägt sich nieder in z.B. der Fehlinterpretation von Rufnamen als Ämter, der Übersetzung von "hana" als "Blüte" anstatt "Kirschblüte", der pauschalen Abfertigung des sehr wichtigen Begriffes "aware" als "melancholisch" und in vielem mehr. Besonders schade ist es, dass alle diese Fehler (und die unzähligen hier nicht genannten) hätten verhindert werden können. Die japanische Ausgabe des Heike monogatari, nach der sich Herr Adelmeier gemäß eigener Behauptung hauptsächlich gerichtet hat, enthält eine Fülle an wissenschaftlichen Anmerkungen, welche viele der inhaltlichen Fehler hätten verhindern können. Auch ein Lektorat der Übersetzung vor Veröffentlichung scheint in keinster Weise stattgefunden zu haben. Anders lässt sich das Vorhandensein einer derartigen Menge an Fehlern (darunter auch viele Einheitlichkeitsfehler) und schlechten Übersetzungentscheidungen m.E. nicht erklären. Da ist es beinahe schon verwunderlich, dass sich im Text vergleichsweise wenige Rechtschreibfehler finden. Was Herr Adelmeier, besonders aber die Verantwortlichen beim Reclam-Verlag hier produziert haben, halte ich für einen Bärendienst am großartigen Heike monogatari und seiner jahrhundertealten Tradition. Nicht zum Kauf empfohlen!

Komplett daneben

Bewertung am 27.11.2022
Bewertungsnummer: 1833954
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es mag auf den ersten Blick erfreulich wirken, dass es nun endlich eine deutsche Gesamtübersetzung zu diesem wohl einflussreichsten Werk der japanischen Literaturgeschichte gibt. Der Einband und die Materialqualität des Buches helfen dabei, diese Illusion gerade so lange aufrecht zu erhalten, bis man einige der Kapitel angelesen hat. Es wird schnell klar, dass Herr Adelmeier sich für einen Übersetzungsstil möglichst eng am Originaltext entschieden hat. Während dies in vielen Sprachen ein löblicher Vorsatz wäre, ist es im Fall von klassischem Japanisch bestenfalls nicht ideal und macht die Übersetzung schlechtestenfalls kaum lesbar. Das Ergebnis ist ein Text, in dem viele Sätze unnötig verschachtelt sind und sich unnatürliche Passive sowie Nominalisierungen häufen. Zusätzlich werden die weit über hundert wichtigen Charaktere des Werkes je nach Situation mit Nachname, Vorname, Titel, Hofrang, Rufname oder einer Kombination von diesen bezeichnet, was die Verwirrung abrundet. Auch außerhalb dieser mehr als fraglichen Übersetzungspraxis häufen sich die Probleme: Herr Adelmeier zeigt deutlich, dass ihm sowohl das notwendige Gespür für die deutsche Sprache als auch das nötige Fachwissen zu klassischem Japanisch und den Themen der Werkes fehlt. Ersteres zeigt sich u.a. in der unsinnigen Verwendung von Worten ("Willkür, die sich bereits auftürmt"), in Anachronismen ("Soldat" anstatt "Krieger") und im Ausdruck des Honorativs ("Sie" anstatt das viel passendere "Ihr"). Letzteres schlägt sich nieder in z.B. der Fehlinterpretation von Rufnamen als Ämter, der Übersetzung von "hana" als "Blüte" anstatt "Kirschblüte", der pauschalen Abfertigung des sehr wichtigen Begriffes "aware" als "melancholisch" und in vielem mehr. Besonders schade ist es, dass alle diese Fehler (und die unzähligen hier nicht genannten) hätten verhindert werden können. Die japanische Ausgabe des Heike monogatari, nach der sich Herr Adelmeier gemäß eigener Behauptung hauptsächlich gerichtet hat, enthält eine Fülle an wissenschaftlichen Anmerkungen, welche viele der inhaltlichen Fehler hätten verhindern können. Auch ein Lektorat der Übersetzung vor Veröffentlichung scheint in keinster Weise stattgefunden zu haben. Anders lässt sich das Vorhandensein einer derartigen Menge an Fehlern (darunter auch viele Einheitlichkeitsfehler) und schlechten Übersetzungentscheidungen m.E. nicht erklären. Da ist es beinahe schon verwunderlich, dass sich im Text vergleichsweise wenige Rechtschreibfehler finden. Was Herr Adelmeier, besonders aber die Verantwortlichen beim Reclam-Verlag hier produziert haben, halte ich für einen Bärendienst am großartigen Heike monogatari und seiner jahrhundertealten Tradition. Nicht zum Kauf empfohlen!

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Heike monogatari

von Akashi Kakuichi

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