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Allein Warum wird in einer Gesellschaft von Individualisten das Alleinleben als schambehaftetes Scheitern wahrgenommen?

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

32430

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.04.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,9/11,7/1,5 cm

Gewicht

156 g

Farbe

Grau / Hellbraun

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47318-4

Beschreibung

Rezension

»Das Beste an Daniel Schreibers Buch Allein ist der Umstand, dass es einem beim Lesen das Gefühl gibt, dass mit dem Alleinsein niemand alleine ist – und tröstlicher kann ein Buch gegen Einsamkeit ja wohl kaum sein, oder?« ("Esquire")
»Dies war wohl einer der wichtigsten deutschen Texte, die während der Pandemie erschienen sind.« ("DER SPIEGEL")
»Dieses Buch ist ein kleines Kunstwerk.« ("DIE ZEIT")
»Schonungslos ehrlich reflektiert Schreiber über sein Alleinsein und die Bedeutung von Freundschaft. Er spickt seinen Text mit vielen klugen Gedanken aus Philosophie, Soziologie und Kulturtheorie.« ("Der Tagesspiegel")
»Ein wirklich berauschend kluger Essay.« ("druckfrisch, ARD")
»Wie schon seine letzten beiden Bücher über das Trinken und die Sehnsucht nach einem Zuhause ist auch Allein ein ausgesprochen persönlicher und bekenntnisreicher Essay. … Auch das macht dieses kluge Buch zu einem enorm anschlussfähigen Text, in dem brandaktuelle kollektive Erfahrungen in einem eleganten Stil reflektiert werden.« ("SWR2 lesenswert Magazin")
»Knapp, anregend, inspirierend, voller Esprit.« ("Deutschlandfunk Kultur")
»Das ist unfassbar große Literatur … Daniel Schreiber will Denkmuster durchbrechen, indem er wichtige Fragen stellt. … Ein wahnsinnig persönlicher, poetischer, literarischer Bericht über ein Thema, das uns alle betrifft.« ("RBB radioeins")
»Ein beflügelndes, inspirierendes Essay, das nicht nur über die Pandemie, sondern noch so manchen anderen Schmerz hinwegtrösten kann.« ("literaturzeitschrift.de")

Produktdetails

Verkaufsrang

32430

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

19.04.2023

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

160

Maße (L/B/H)

18,9/11,7/1,5 cm

Gewicht

156 g

Farbe

Grau / Hellbraun

Auflage

5

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47318-4

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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A cup of kindness von Emmylou…

LichtundSchatten am 07.11.2023

Bewertungsnummer: 2830348

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

A cup of kindness von Emmylou Harris ist eines meiner Lieblingslieder: You gave yourself up to the mystery And sailed the oceans looking for The secret of the key To unlock a truth that you may never find For it was a cup of kindness all the time. Daniel Schreiber vermittelt mit seinen Gedanken diese Tasse Güte und Freundlichkeit, aus der wir alle trinken und genießen sollten. "Es ist nicht schwer, freundlich zu sein. In der Regel ist es eine der ersten intuitiven Reaktionen, die wir in einer Begegnung mit anderen Menschen haben." Tatsächlich aber lesen wir in vielen sozialen Medien eher negative Bemerkungen und Beleidigungen, und viele meinen zudem, anderen gegenüber krass ehrlich sein zu müssen. Das Gegenteil aber ist seit Jahrhunderten bewährt und gut: Rücksichtnahme, Liebe und Mitgefühl, sich in andere hineinversetzen lohnt mehr als vieles andere. Götz Werner, der Gründer der dm Drogerie Märkte und Antroposoph, hat seinen Mitarbeitern das Schauspielern beigebracht, ihnen Rollen zum Spielen gegeben, damit sie sich in ihre Kunden hinein-denken, mitfühlen konnten. Darum geht es im Menschlichen ganz generell. Jeder erzählt eher von sich, statt den anderen aufzunehmen, ihn in sich verstehen zu wollen. Dafür plädiert der Autor vor allem im Hinblick auf alle Einsamen und sich schuldig Fühlenden, die umso mehr diese Nahrung von außen, von anderen benötigen. Er zeigt es ehrlich an seinem eigenen Erleben und plädiert durchaus für das Leben allein. Es treten dann ganz andere Herausforderungen an einen heran, sie lassen tiefer erleben, machen empfindlicher und mitfühlender. Darum geht es in diesem Buch. Interessant dabei ist, dass Schreiber nicht für einen alles heilenden Freundschaftsbegriff und schon gar nicht dafür plädiert, im anderen 1:1 aufzugehen. Für ihn war der identifikatorische Gleichklang selten ein Indikator, wie lange eine Freundschaft hielt. Der Rausch des Doppelgängers muss verfliegen, um langfristig jenes Verhältnis zu erreichen, in dem Ungleiches und Nicht-Einer-Meinung sein wirklich bereichern. Auch das Kontra gehört zu einer Freundschaft. Mit dem Buch von Daniel Schreiber habe ich mich gerne unterhalten und hatte viele Fragen. Einige wurde beantwortet, andere nicht. Mehr kann ich von einem Buch nicht verlangen, die Gedanken waren anregend und weiter führend, höchst spannend.

A cup of kindness von Emmylou…

LichtundSchatten am 07.11.2023
Bewertungsnummer: 2830348
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

A cup of kindness von Emmylou Harris ist eines meiner Lieblingslieder: You gave yourself up to the mystery And sailed the oceans looking for The secret of the key To unlock a truth that you may never find For it was a cup of kindness all the time. Daniel Schreiber vermittelt mit seinen Gedanken diese Tasse Güte und Freundlichkeit, aus der wir alle trinken und genießen sollten. "Es ist nicht schwer, freundlich zu sein. In der Regel ist es eine der ersten intuitiven Reaktionen, die wir in einer Begegnung mit anderen Menschen haben." Tatsächlich aber lesen wir in vielen sozialen Medien eher negative Bemerkungen und Beleidigungen, und viele meinen zudem, anderen gegenüber krass ehrlich sein zu müssen. Das Gegenteil aber ist seit Jahrhunderten bewährt und gut: Rücksichtnahme, Liebe und Mitgefühl, sich in andere hineinversetzen lohnt mehr als vieles andere. Götz Werner, der Gründer der dm Drogerie Märkte und Antroposoph, hat seinen Mitarbeitern das Schauspielern beigebracht, ihnen Rollen zum Spielen gegeben, damit sie sich in ihre Kunden hinein-denken, mitfühlen konnten. Darum geht es im Menschlichen ganz generell. Jeder erzählt eher von sich, statt den anderen aufzunehmen, ihn in sich verstehen zu wollen. Dafür plädiert der Autor vor allem im Hinblick auf alle Einsamen und sich schuldig Fühlenden, die umso mehr diese Nahrung von außen, von anderen benötigen. Er zeigt es ehrlich an seinem eigenen Erleben und plädiert durchaus für das Leben allein. Es treten dann ganz andere Herausforderungen an einen heran, sie lassen tiefer erleben, machen empfindlicher und mitfühlender. Darum geht es in diesem Buch. Interessant dabei ist, dass Schreiber nicht für einen alles heilenden Freundschaftsbegriff und schon gar nicht dafür plädiert, im anderen 1:1 aufzugehen. Für ihn war der identifikatorische Gleichklang selten ein Indikator, wie lange eine Freundschaft hielt. Der Rausch des Doppelgängers muss verfliegen, um langfristig jenes Verhältnis zu erreichen, in dem Ungleiches und Nicht-Einer-Meinung sein wirklich bereichern. Auch das Kontra gehört zu einer Freundschaft. Mit dem Buch von Daniel Schreiber habe ich mich gerne unterhalten und hatte viele Fragen. Einige wurde beantwortet, andere nicht. Mehr kann ich von einem Buch nicht verlangen, die Gedanken waren anregend und weiter führend, höchst spannend.

Die Chronik eines Gefühls

Bewertung am 12.07.2023

Bewertungsnummer: 1978808

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Daniel Schreiber versteht es einfach ein Gefühl in seinen Facetten abzubilden. Meine Ausgabe ist bereits mit zahlreichen Notizzetteln versehen, da man manche Satzkonstellationen einfach mehrmals lesen will und muss.

Die Chronik eines Gefühls

Bewertung am 12.07.2023
Bewertungsnummer: 1978808
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Daniel Schreiber versteht es einfach ein Gefühl in seinen Facetten abzubilden. Meine Ausgabe ist bereits mit zahlreichen Notizzetteln versehen, da man manche Satzkonstellationen einfach mehrmals lesen will und muss.

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Allein

von Daniel Schreiber

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Claudia Settele

Thalia Linz – Landstraße

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3/5

Essay über Freundschaft versus Alleinsein

Bewertet: eBook (ePUB)

Unsere heutige Gesellschaft ist immer mehr auf Individualisierung ausgelegt, sodass viele schnell das soziale Handtuch werfen, wenn sie sich nicht verstanden fühlen. Dadurch entsteht oft Isolation um Konflikten zu entgehen. Dann kann aus dem Alleinsein auch Einsamkeit entstehen. In diesem Essay spielen die psychischen Probleme des Autors die Hauptrolle, und ich konnte schwer nachvollziehen, dass er aufgrund seiner zahlreichen, auch langjährigen Freundschaften weiß, was echtes Alleinsein bedeutet. Wahrscheinlich ist das seiner Depression und der Zeit der pandemiebedingten Lockdowns geschuldet. Daniel Schreiber beschreibt auch sehr anschaulich, wie er und viele Alleinlebende das Fehlen einer Liebes-Beziehung als persönliches Scheitern empfinden. Jedoch kommt heutigen freundschaftlichen Beziehungen ohnehin immer mehr eine andere Dringlichkeit und Bedeutung zu. Für mich waren einige sehr gute Passagen und Zitate über Freundschaft, Beziehungen, aber auch über Einsamkeit und Alleinsein bemerkenswert und außergewöhnlich. Doch die Fülle an Verweisen und Quellenangaben sind ermüdend und stören den Lesefluss.
  • Claudia Settele
  • Buchhändler/-in

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Essay über Freundschaft versus Alleinsein

Bewertet: eBook (ePUB)

Unsere heutige Gesellschaft ist immer mehr auf Individualisierung ausgelegt, sodass viele schnell das soziale Handtuch werfen, wenn sie sich nicht verstanden fühlen. Dadurch entsteht oft Isolation um Konflikten zu entgehen. Dann kann aus dem Alleinsein auch Einsamkeit entstehen. In diesem Essay spielen die psychischen Probleme des Autors die Hauptrolle, und ich konnte schwer nachvollziehen, dass er aufgrund seiner zahlreichen, auch langjährigen Freundschaften weiß, was echtes Alleinsein bedeutet. Wahrscheinlich ist das seiner Depression und der Zeit der pandemiebedingten Lockdowns geschuldet. Daniel Schreiber beschreibt auch sehr anschaulich, wie er und viele Alleinlebende das Fehlen einer Liebes-Beziehung als persönliches Scheitern empfinden. Jedoch kommt heutigen freundschaftlichen Beziehungen ohnehin immer mehr eine andere Dringlichkeit und Bedeutung zu. Für mich waren einige sehr gute Passagen und Zitate über Freundschaft, Beziehungen, aber auch über Einsamkeit und Alleinsein bemerkenswert und außergewöhnlich. Doch die Fülle an Verweisen und Quellenangaben sind ermüdend und stören den Lesefluss.

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  • Das Leben allein

    The Kindness of Strangers

    Gespräche in Freundschaft

    Niemals so einsam

    Uneindeutige Verluste

    Tage in Famara

    Arbeit am Körper

    Abschiede

    Danksagung

    Anmerkungen

    Literatur