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Die Bäume Roman

18

27,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,5 cm

Gewicht

454 g

Farbe

Anthrazit / Camel

Auflage

3

Originaltitel

THE TREES

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27625-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3,5 cm

Gewicht

454 g

Farbe

Anthrazit / Camel

Auflage

3

Originaltitel

THE TREES

Übersetzt von

Nikolaus Stingl

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27625-3

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    24.01.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lynchjustiz auf den Kopf gestellt

    Nach der ersten Seite war ich schon voll dabei und konnte bis zum Ende nicht ablassen. Der Schluss ist auch cool - Ganz im Gegensatz zu den oft blutigen Bildern, die Everett einem in den Kopf zeichnet, ist der fast feinsinnig. Es geht um Rassenhass, die Frage nach Gerechtigkeit und Vergeltung. All dies findet in einer Kleinstadt in Mississippi statt, das gemäß seinem Sheriff in den 1950er-Jahren steckengeblieben ist. Es werden weiße Männer umgebracht – von einem schwarzen, bereits toten Mann. Dass dies nicht logisch ist, fällt sogar dem Sheriff auf, der deshalb gegen seinen Willen von zwei Bundesbeamten unterstützt werden soll. Wir erfahren von den grausamen Lynchmorden, die im letzten Jahrhundert an Menschen aus afrikanischer oder asiatischer Herkunft begangen wurden (hier eine Fiktion, die leider auf trauriger Realität beruht). Während wir die lakonischen Bundesbeamten und die starke Dame vom FBI bei ihren Ermittlungen begleiten, sterben immer mehr weiße Männer in verschiedenen US-Staaten – vermeintlich von Toten ermordet. Ist da doch Voodoo mit im Spiel? Daran glaubt jedenfalls keiner… Mir hat einfach alles gefallen: die Sprache, die Beschreibung der Situationen (manchmal glaubte ich, mich in einem modernen Western zu befinden) - die Ironie! Fantastisch.

  • Bewertung

    5/5

    26.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    The Ghost of Emmett Till

    Was wäre, wenn jemand auf die Idee käme, für die Lynchmorde in der amerikanischen Geschichte Rache zu nehmen? Hätten die Cops überhaupt eine Chance, die Morde an Rednecks in Missouri aufzuklären? Und was würde passieren, entstünde aus der Idee ein Flächenbrand? Das Grauen verpackt Percival Everett in beißenden Humor, Horror trifft auf Absurditäten und bitterböse Dialoge.

  • Bewertung

    5/5

    24.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandios!

    Wie schreibe ich über unsägliches? So oder wie Hera Lind? Gibt es etwas dazwischen? Emotionen müssen stark rüberkommen, oder ich lasse es bleiben. Also nur so! Absolut stark. Grandios.

  • Bewertung

    5/5

    19.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine verrückte Geschichte, die...

    Eine verrückte Geschichte, die Amerika auf den Kopf stellt! Eine sarkastische Satire, bei der das Lachen im Hals stecken bleibt.

  • lucyca

    aus Maienfeld

    5/5

    29.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nachdem ich das Vorwort…

    Nachdem ich das Vorwort gelesen habe, fühlte ich schon, hier handelt es sich um einen Thriller, der sehr ungewöhnlich daher kommt. Im tiefen Süden von Amerika im Staate Mississippi in einem Ort Namens Money werden mehrere weisse Männer brutal ermordet. Und immer liegt ein toter Schwarzer daneben, der nach Auffinden der Ermordeten wieder verschwindet. Zwei afroamerikanische Detektive nehmen die Ermittlungen auf. Unterstützt werden sie vom weissen Sheriff und seiner Truppe überhaupt nicht. Im Gegenteil, Widerstand ist angesagt. Doch plötzlich werden auch in anderen Bundesstaaten weisse Männer ermordet. Auch an diesen Tatorten liegt jeweils ein Schwarzer, ebenfalls ermordet. Ein grosses Rätsel mit vielen Fragezeichen. In diesem Buch kommt alles vor, knallharten brutalen Ermordungen, schwarze Magie, etc. und eine sehr alte Frau, Mama Z, die Buch führt über die Opfer der Lynchjustiz. Einige Passagen waren so unbeschreiblich gut geschrieben, dass ich nicht wusste ob ich lachen soll oder nur traurig sein. Everett hat mit «die Bäume» ein Thema zum Besten gegeben, das nicht aktueller sein kann. Zudem ist es ein Stoff, der einem wirklich zum Nachdenken anregt, wie gespalten die Gesellschaft in Amerika ist. Zu Recht hat Percival Everett eine Empfehlung von mir verdient inkl. 5 Sterne.

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Bewertungen (18)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Christina Koppenberger

    Christina Koppenberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    25.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein rasanter Roman, sprachlich...

    Ein rasanter Roman, sprachlich ausgezeichnet, zu Lynchmorden in den USA - satirisch, traumatisch, literarisch. Eine Empfehlung an alle, die gerne spannende Bücher lesen, die es in sich haben, und sich mit traumatischen Themen mit Witz und Respekt auseinander setzen.
  • Zum Bewerterprofil von Philipp Hagen

    Philipp Hagen

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    5/5

    11.04.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Satire scheint dem Autor Percival...

    Satire scheint dem Autor Percival Everett das richtige Mittel zu sein um sich dem traumatischen Thema der Lynchmorde in den USA zu widmen. 60 Jahre nach dem Mord an Emmett Till nimmt jemand Rache an den Beteiligten aber dies ist erst der Beginn einer rasanten Achterbahnfahrt.
  • Zum Bewerterprofil von Sigrid Klonner

    Sigrid Klonner

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    5/5

    28.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Die Geschichte ist ein Motherfucker."

    Sprachlich geschmeidig führt uns Percival Everett in die Abgründe der amerikanischen Geschichte, die bis heute virulent sind. Ausgehend von einem realen Lynchmord der 50er-Jahre, der brutal gerächt wird, gibt es plötzlich Nachahmungstäter und eine Lawine der Rache wälzt sich durch das Land. Everett gelingt hier ein Roman, der zwischen Thriller, Satire und Rachefantasie schillert und bei dem man sich des Öfteren fragt: "Was zum Geier geht hier vor?" (S. 255) Gleichzeitig gelingt es dem Autor, die Opfer der Lynchmorde zu ehren. Ein wilder Ritt: spannend, brutal, witzig und rasant.

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