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Mary & Claire Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,2/13/3 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Anthrazit / Vanille

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27621-5

Beschreibung

Rezension

„Ein Stück fein komponierter, hochintelligenter Unterhaltungsliteratur über eine ereignisreiche Zeit der englischen Literaturgeschichte, eine Wiederbelebung, die seinen Protagnisten womöglich gefallen hätte.“ Beate Tröger, Deutschlandfunk Büchermarkt, 02.05.23
„Mitreißend." Meike Schnitzler, Brigitte, 01.03.23
„Markus Orths erzählt diese wahre Geschichte so überschäumend, dass es einem fast schwindelig wird. Großartige Unterhaltung!" Petra Schulte, emotion, April 2023
„Markus Orths … verleiht seinen Protagonistinnen neuen sprachlichen Schwung und zieht uns in einen Lesesog hinein, der die Schicksale dieser freien, selbstbestimmten Frauen so unmittelbar erscheinen lässt, dass es eine Freude ist. […] Ein wilder Ritt durch zwei ungewöhnliche Biografien ein großartiges Sittenbild seiner Zeit.“ Meike Schnitzler, Brigitte wir, 02.23
„Das für die Zeitgenossen skandalöse Treiben wird von Markus Orths ebenso hinreißend wie fulminant erzählt. Der Roman beeindruckt durch seine Sprachlust und seinen Humor und nicht zuletzt durch seine stupende stilistische Bandbreite. ... Mit 'Mary & Claire' ist dem Autor ein großartiger historischer Roman geglückt." Oliver Pfohlmann, WDR3 Lesestoff, 01.03.23
„Markus Orths zeigt sehr gut, wie Frauen der englischen Romantik neue Formen der Liebe und der Lebensverwirklichung zu riskieren verstanden… Orths beschreibt das in kühnen Bildern und ungewöhnlichen Satzkonstruktionen.“ David Eisermann, WDR5, 17.02.23

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Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

20.02.2023

Verlag

Carl Hanser

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,2/13/3 cm

Gewicht

394 g

Farbe

Anthrazit / Vanille

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-446-27621-5

Herstelleradresse

Carl Hanser Verlag
Vilshofener Straße 10
81679 München
DE

Email: info@hanser.de

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… Liebe - Leben - Literatur …

Lesesaite am 14.11.2023

Bewertungsnummer: 2068456

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Nachdem Byron in der Villa Diodati seine Frage gestellt hatte, wer die schaurigste Gruselgeschichte schreiben werde, war Mary sofort ein Name in den Sinn gekommen: Frankenstein. Frankenstein, flüsterte sie unhörbar.“ (Seite 275) Und so beginnt es … „[…] Sommersonnenwende. Draußen zog ein neuerliches Gewitter auf. Sie fiel in einen zittrigen Schlaf, und als sie die Augen öffnete, irgendwann, da stand - im alles erhellenden Blitz - eine Kreatur an ihrem Bett, zusammengeflickt aus Menschenteilen, aus Knochen und Fleisch, die Augen wässrig gelb und starr, ohne Haare, die Zähne schräg im Mund, die Nase mit nur einem einzigen, zerfledderten Nasenloch, über die blanke Stirn kroch eine Narbe zur linken Wange, und jetzt streckte das Wesen seine Hände nach Mary aus, und Mary schrie und schloss die Augen sofort […].“ (Seite 276). War es tatsächlich ein Traum? Oder war es vielleicht mehr als ein Traum? Eins war ihr klar „Genau diese Angst muss es sein.“ (Seite 277) Wir begleiten in diesem mitreißenden Roman von Markus Orths die beiden Schriftstellerinnen und Stiefschwestern Mary Shelly und Claire Clairmont in ihren ungewöhnlichen Beziehungen zu den Männern Lord Byron sowie Percy und wie 1818 ein Klassiker der Weltliteratur entstanden ist. In den Bemerkungen des Autors erfahren wir, der Roman „[…] folgt der Spur von Menschen, die wirklich gelebt haben. Das Bekannte, das Nachlesbare bildet den Hintergrund dieses Romans. Sein Vordergrund ist das Verborgene, das nie wieder Auffindbare […]. Der Roman nimmt sich die Freiheit, Unbekanntes zu erfinden und Bekanntes auszusparen.“ (Seite 302)

… Liebe - Leben - Literatur …

Lesesaite am 14.11.2023
Bewertungsnummer: 2068456
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

„Nachdem Byron in der Villa Diodati seine Frage gestellt hatte, wer die schaurigste Gruselgeschichte schreiben werde, war Mary sofort ein Name in den Sinn gekommen: Frankenstein. Frankenstein, flüsterte sie unhörbar.“ (Seite 275) Und so beginnt es … „[…] Sommersonnenwende. Draußen zog ein neuerliches Gewitter auf. Sie fiel in einen zittrigen Schlaf, und als sie die Augen öffnete, irgendwann, da stand - im alles erhellenden Blitz - eine Kreatur an ihrem Bett, zusammengeflickt aus Menschenteilen, aus Knochen und Fleisch, die Augen wässrig gelb und starr, ohne Haare, die Zähne schräg im Mund, die Nase mit nur einem einzigen, zerfledderten Nasenloch, über die blanke Stirn kroch eine Narbe zur linken Wange, und jetzt streckte das Wesen seine Hände nach Mary aus, und Mary schrie und schloss die Augen sofort […].“ (Seite 276). War es tatsächlich ein Traum? Oder war es vielleicht mehr als ein Traum? Eins war ihr klar „Genau diese Angst muss es sein.“ (Seite 277) Wir begleiten in diesem mitreißenden Roman von Markus Orths die beiden Schriftstellerinnen und Stiefschwestern Mary Shelly und Claire Clairmont in ihren ungewöhnlichen Beziehungen zu den Männern Lord Byron sowie Percy und wie 1818 ein Klassiker der Weltliteratur entstanden ist. In den Bemerkungen des Autors erfahren wir, der Roman „[…] folgt der Spur von Menschen, die wirklich gelebt haben. Das Bekannte, das Nachlesbare bildet den Hintergrund dieses Romans. Sein Vordergrund ist das Verborgene, das nie wieder Auffindbare […]. Der Roman nimmt sich die Freiheit, Unbekanntes zu erfinden und Bekanntes auszusparen.“ (Seite 302)

Polyamorie unter leidenschaftlichen Literat*innen

Aischa aus Kissing am 28.08.2023

Bewertungsnummer: 2009661

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach "Max" und "Picknick im Dunkeln" greift Markus Orths auch für seinen aktuellen Roman wieder zu prominenten Figuren: Die titelgebenden Protagonistinnen sind die Stiefschwestern Mary Shelly und Claire Clairmont. Während letztere vor allem als Geliebte des schillernden Pop-Literaten Lord Byron bekannt wurde, ist Mary als Autorin von "Frankenstein" in die Literaturgeschichte eingegangen. Orths zeichnet die vielfältig verflochtenen Lebensläufe der ungewöhnlichen Frauen mit viel Liebe zum Detail, es entsteht eine mitreißende Geschichte, die die Ménage-à-trois mit dem jungen Schriftsteller (und späterem Ehemann Marys) Percy Shelly als abenteuerlich und dennoch völlig glaubwürdig darstellt. Gut gefällt mir, dass auch Claires Talent zum Schreiben gewürdigt wird; ist sie doch landläufig weniger als Schriftstellerin der Romantik sondern vielmehr als Gouvernante und für Ihre Liebschaften bekannt. Es fällt auf, dass in diesem Roman nahezu alle Figuren für die Literatur brennen, ja dass sie dem Schreiben eine zentrale Bedeutung für ihr Sein zuweisen. Und Markus Orths verfügt glücklicherweise selbst über die nötige Leidenschaft für Sprache, um diese Hingabe ans Schreiben in faszinierende Wortbilder zu kleiden. So etwa, wenn es über Marys Vater heißt: "William muss Gedanken aus dem Kopf pflücken oder meißeln und anschließend zu Papier bringen." Ein mitreißender Roman voller Sprachwucht, der mich für Stunden beinahe alles um mich herum vergessen ließ. So muss Literatur sein.

Polyamorie unter leidenschaftlichen Literat*innen

Aischa aus Kissing am 28.08.2023
Bewertungsnummer: 2009661
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Nach "Max" und "Picknick im Dunkeln" greift Markus Orths auch für seinen aktuellen Roman wieder zu prominenten Figuren: Die titelgebenden Protagonistinnen sind die Stiefschwestern Mary Shelly und Claire Clairmont. Während letztere vor allem als Geliebte des schillernden Pop-Literaten Lord Byron bekannt wurde, ist Mary als Autorin von "Frankenstein" in die Literaturgeschichte eingegangen. Orths zeichnet die vielfältig verflochtenen Lebensläufe der ungewöhnlichen Frauen mit viel Liebe zum Detail, es entsteht eine mitreißende Geschichte, die die Ménage-à-trois mit dem jungen Schriftsteller (und späterem Ehemann Marys) Percy Shelly als abenteuerlich und dennoch völlig glaubwürdig darstellt. Gut gefällt mir, dass auch Claires Talent zum Schreiben gewürdigt wird; ist sie doch landläufig weniger als Schriftstellerin der Romantik sondern vielmehr als Gouvernante und für Ihre Liebschaften bekannt. Es fällt auf, dass in diesem Roman nahezu alle Figuren für die Literatur brennen, ja dass sie dem Schreiben eine zentrale Bedeutung für ihr Sein zuweisen. Und Markus Orths verfügt glücklicherweise selbst über die nötige Leidenschaft für Sprache, um diese Hingabe ans Schreiben in faszinierende Wortbilder zu kleiden. So etwa, wenn es über Marys Vater heißt: "William muss Gedanken aus dem Kopf pflücken oder meißeln und anschließend zu Papier bringen." Ein mitreißender Roman voller Sprachwucht, der mich für Stunden beinahe alles um mich herum vergessen ließ. So muss Literatur sein.

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Mary & Claire

von Markus Orths

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Christina Koppenberger

Thalia Salzburg – Europark

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5/5

Eine Hommage an das Schreiben, an Literatur, and das Leben und die Liebe

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein gelungener Roman über die Stilikonen der literarischen Welt: Mary Shelley und Claire Clairmont! Entgegen der damaligen Konventionen lehnten sich die Halbschwestern Mary und Claire gegen die vorherrschenden Strukturen auf, verliebt in den gleichen Mann. Bei einem Wettbewerb, initiiert durch Percy Shelley, wer den die gruseligste Geschichte schreiben könne, entstehen die uns bekannten und beliebten Werke und mittlerweile Klassiker. Die Personen, die Charakterzeichnung und die Dynamiken zueinander sind sehr interessant und liebevoll gestaltet. Der Schreibstil ist nicht blumig, eher direkt, erzählend, beschreibend - nicht nur eine Hommage an die Literatur der damaligen Zeit, das Schreiben an sich,sondern auch an das Leben und die Liebe an sich. Der Roman nimmt uns mit auf eine sehr interessante Reise zurück in die Zeit und lässt uns teilhaben an etwas ganz Besonderem. Eine klare Empfehlung!
  • Christina Koppenberger
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5/5

Eine Hommage an das Schreiben, an Literatur, and das Leben und die Liebe

Bewertet: eBook (ePUB)

Ein gelungener Roman über die Stilikonen der literarischen Welt: Mary Shelley und Claire Clairmont! Entgegen der damaligen Konventionen lehnten sich die Halbschwestern Mary und Claire gegen die vorherrschenden Strukturen auf, verliebt in den gleichen Mann. Bei einem Wettbewerb, initiiert durch Percy Shelley, wer den die gruseligste Geschichte schreiben könne, entstehen die uns bekannten und beliebten Werke und mittlerweile Klassiker. Die Personen, die Charakterzeichnung und die Dynamiken zueinander sind sehr interessant und liebevoll gestaltet. Der Schreibstil ist nicht blumig, eher direkt, erzählend, beschreibend - nicht nur eine Hommage an die Literatur der damaligen Zeit, das Schreiben an sich,sondern auch an das Leben und die Liebe an sich. Der Roman nimmt uns mit auf eine sehr interessante Reise zurück in die Zeit und lässt uns teilhaben an etwas ganz Besonderem. Eine klare Empfehlung!

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