Produktbild: Vielleicht Esther
Band 4826
Artikelbild von Vielleicht Esther
Katja Petrowskaja

1. Vielleicht Esther

Vielleicht Esther

Aus der Reihe suhrkamp pocket
Gesprochen von
9
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Meike Rötzer

Spieldauer

7 Stunden und 7 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

19.10.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

118

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742426369

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Meike Rötzer

Spieldauer

7 Stunden und 7 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

19.10.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

118

Verlag

Der Audio Verlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783742426369

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  • Bewertung

    aus Quickborn

    4/5

    27.12.2022

    Hörbuch-Download

    Diffizile Ahnenforschung

    Katja Petrowskaja ist mir als Kolumnistin in der FAZ/FaS seit Jahren bekannt, gern lese ich Ihren gefühlvollen und kritischen Betrachtungen. Seit Kriegsbeginn in der Ukraine bringt sie ihr Land näher an mich heran, als es die Nachrichten tun. Katja Petrowskaja ist 1970 in der Ukraine (damals Ukrainische Sozialistische Sowjetrepublik) geboren worden und lebt seit 1999 in Berlin. Sie ist ein Kind des Kommunismus, erzogen wie Millionen anderer Kinder in der Sowjetunion im ewigen Gedenken an „den Krieg“. Immer wieder wird darauf verwiesen, die sowjetische Geschichte nach 1945 hat nur diese Basis, nachdem Chruschtschow Stalin und seine Machenschaften angeprangert hat. Die jüdische Herkunft der Familie, die eigentlich einmal Shtern hieß, sich aber assimilierte und zu Petrowsky wurde, bildet den gewaltigen, detailreichen und ungewöhnlichen Hintergrund für dieses Buch. "Vielleicht Esther" (vielleicht hieß die Großmutter so) versucht, wenige bekannte Tatsachen mit der Ahnenforschung, die heute möglich ist und mit viel Enthusiasmus zu eine Familiengeschichte zusammenzusetzen. Die Autorin weiß um die Toten in ihrer Familie, die vieles, teilweise alles mit ins Grab genommen haben. Sie ist äußerst sensibel gegenüber jeglicher Art von Antisemitismus und Verachtung, die Bilder, die ihr bei ihrem Nachdenken über die Vorfahren durch den Kopf gehen, lassen vor mir die Malerei des Marc Chagall aufleben, ich sehe diese Bilder in meinem Kopf wie Illustrationen, die dieses Buch haben könnte. Der Hörer/Leser erfährt viel über das Land, das heute im Fokus aller Unterhaltungen, Nachrichtensendungen und Ängste steht, die Ukraine. Und er erfährt von der unbarmherzigen Geschichte, die sie seit Jahren, Jahrzehnten, ja Jahrhunderten erleiden musste. Die sozialistische Prägung bis 1990 ist aus jeder Zeile herauszuhören, Hörer bzw. Leser erfahren viel über die Befindlichkeiten im hochgepriesenen Kommunismus. Möge uns Heutigen derartiges erspart bleiben! Gelesen wird das Hörbuch von Meike Rötzer auf eine höchst einfühlsame und doch zurückhaltende Weise. Meine Hörbuchempfehlung zum Jahresende! #VielleichtEsther #NetGalleyDE

  • Bewertung

    aus Brandis

    1/5

    30.01.2023

    Hörbuch-Download

    Angebrochen...

    Eigentlich bekommt jedes Buch bei mir eine Chance und auch anfängliche Einstiegsschwierigkeiten schrecken mich in der Regel nicht gleich ab, weiterzulesen. Doch hier, wieder mal ein buchpreisgekröntes Exemplar, finde ich leider einfach keinen Zugang. Die angekündigte Auseinandersetzung mit und Spurensuche in der Familie verliert sich meiner Meinung nach in gewollt kunstvoll konstruierten Sätzen und hochtrabenden Botschaften. Auch die eher monoton und einschläfernde Stimme der Sprecherin hatte auf mich trotz wiederholten "Weiterhörversuchansätzen" eher eine abstossende Wirkung. Nach einem gutem Drittel habe ich dann leider abgebrochen, da mir zwischen den einzelnen Kapiteln und Geschichten einfach der Zusammenhang fehlte.

  • LiteraTüren

    5/5

    01.01.2024

    Hörbuch (CD)

    Wiederholende Vergangenheit

    Katja Petrowskaja: Vielleicht Esther Flucht, Krieg, Massenmord aber auch die Berufung, Kindern mit Beeinträchtigungen zu helfen. Katja Petrowskaja erzählt in „Vielleicht Esther“ eine alte, moderne Familiengeschichte. Vorgetragen von Meike Rötzer. Wiederholende Vergangenheit Befinden wir uns in einem Zeit-Hamsterrad? Muss die Menschheit ihre Fehler beständig wiederholen? An diesen Fragen kommt man nicht vorbei, wenn man „Vielleicht Esther“ von Katja Petrowskaja gehört (oder gelesen) hat. Nicht, dass diese Botschaft Inhalt des Hörbuches ist, mitnichten. Katja Petrowskaja fahndet in sechs Kapitel und mehr als 70 Geschichten nach den Spuren, den Wurzeln ihrer Familie. Das Hörbuch wird von Meike Rötzer vorgetragen. Bei mehr als 70 beinahe episodenhaften Geschichten liegt ein Bild nahe: Puzzle. Von Berlin nach Europa Es ist nicht nur eine Zeitreise, auf die uns Petrowskaja mitnimmt. Es geht auch durch halb Europa. Kiew, immer wieder Kiew, aber auch Mauthausen, Wien, Warschau, Polen, Russland, Österreich, Ukraine und Deutschland. Diese Aufzählung lässt auf die Themen schließen: Na klar, es geht um Flucht, um Krieg; und diese Themen beschäftigen uns auch heute prägnant und nachhaltig. Hinzu kommt bei „Vielleicht Esther“ Massenmord und Diskriminierung. Ganz überraschend aber auch die ungewöhnliche Berufung, die fest in der Familie verankert scheint, Kindern mit Beeinträchtigungen ein Zuhause zu bieten. Nominierung Man muss nicht lange nach den Gründen fahnden, die dieses Hörbuch auf die Shortliste des Deutschen Hörbuchpreises 2023 brachten. Es ist eine alte Geschichte, eine alte Familiengeschichte, die von der Zeit wiederholt, modernisiert wird und wie gerne hätten wir es als Vergangenheit gesehen. Es ist eine fast episodenhafte Geschichte, die eine Weite und Tiefe von Gefühlen erreicht, und dazu von einer wunderbaren Meike Rötzer vorgetragen wird, die Emotionen für sich selbst sprechen lässt. Katja Petrowskaja: Vielleicht Esther Gesprochen von Maike Rötzer Der Audio Verlag 2023

  • beagline

    5/5

    19.01.2023

    Hörbuch (CD)

    Ergreifende osteuropäisch-jüdische Familiengeschichte

    Frau Petrowskaja erzählt hier von ihren Bemühungen und Ergebnissen, etwas Licht in ihre verworrene Familiengeschichte im letzten Jahrhundert zu bringen. Ich reise mit ihr zu verschiedenen Orten, wo Teile ihrer Familie gelebt haben ( sollen ) , zb Kiew, Warschau, Mauthausen und Wien und erfahre so immer ein wenig mehr von den furchtbaren, traumatischen aber manchmal auch einfach informativen Erlebnissen ihrer Vorfahren. Wie bei einem Puzzle arbeiten wir uns immer weiter. Es ist für mich zum Teil schwer verstörend, aber gleichzeitig auch wichtig gewesen, zuhören zu dürfen, wo ich doch definitiv zur Kriegsenkel-Generation gehöre und mich damit immer noch mitschuldig fühle. Für mich ist das Hörbuch in diesem Fall eindeutig die bessere Wahl gewesen. Das Buch hätte ich vermutlich zur Seite gelegt. So aber konnte ich der äußerst angenehmen Stimme von Frau Rötzer folgen, wie sie die osteuropäischen und auch jiddischen Namen der Personen, Straßen usw. aussprach, was ich absolut liebe. Ich bin sicher, dass mir die Geschichte durch das Hörbuch viel intensiver nähergebracht wurde, als wenn ich es selbst gelesen hätte. Ich habe mit Tränen in den Augen zugehört, sprachlos, kopfschüttelnd und bin dankbar, dass Frau Petrowskaja ihre Familienrecherche mit mir geteilt hat, denn so werden ihre Vorfahren, stellvertretend für alle anderen, nicht anonym bleiben und vergessen, sondern im Gedenken in Erinnerung bleiben.

  • Bewertung

    5/5

    01.04.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Vielleicht Esther

    Das Thema ist höchst interessant, zurzeit leider auch sehr aktuell. Sprachlich ist das Buch ausgezeichnet geschrieben, durch die kurzen Kapitel ist es auch relativ leicht lesbar. Für Geschichtsinteressierte ist es sehr empfehlenswert.

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (9)

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