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Z Kurze Geschichte Russlands, von seinem Ende her gesehen

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2,7 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0175-2

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Für mich: Ein Buch der Stunde. Kein Buch für Russland-Versteher, sondern eines, das hilft, Russland zu verstehen. Das einleuchtend erklärt, warum Russland seine Chancen nicht genutzt hat und wo es falsch abgebogen ist. Ein Buch, das Augen öffnet für einen Prozess, dessen eigentliche Überraschungen wohl erst noch kommen werden. Unbedingt lesenswert. Von A bis Z. Steffen Reiche, Mitbegründer der Sozialdemokratischen Partei der DDR und ehemaliger Bildungsminister in Brandenburg

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Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/2,7 cm

Gewicht

334 g

Farbe

Schwarz / Weiß

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0175-2

Herstelleradresse

Rowohlt Berlin
Neue Promenade 5
10178 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Kann man ihm trauen?

Bewertung aus Wien am 24.08.2023

Bewertungsnummer: 2006597

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Problem mit Russland bis zum Februar 2022 war, dass man als einfacher Bürger Medien nicht trauen konnte. Was war Wahrheit, was Propaganda? Die Einschätzung Russlands und seiner Machthaber mag durch diesen Umstand durchaus fehlgeleitet worden sein. Olaf Kühl lässt nun keine Zweifel. Die Antwort ist eindeutig. Indes: Kann man ihm denn nun trauen? Die Lektüre seines Buches ist streckenweise nicht zu ertragen. Die Brutalität und Hinterhältigkeit des Regimes Putin findet im Europa des 21. Jahrhunderts keine Entsprechung. Kühl selber war wohl nicht die größte Nummer im Verhältnis zwischen Russland und dem Westen. Daraus resultiert die Frage: Was wussten westliche Regierungen? Wussten sie mehr oder weniger als der beamtete Berater des Berliner Bürgermeisters? Stimmt auch nur die Hälfte dessen, was Kühl schreibt, waren sie nicht naiv, sondern Mittäter. Und sind es heute noch. Z ist unerlässliche Lektüre für alle, die sich mit oberflächlicher Information nicht zufrieden geben wollen. Doch das eingangs aufgeworfene Problem bleibt: Kann man ihm trauen?

Kann man ihm trauen?

Bewertung aus Wien am 24.08.2023
Bewertungsnummer: 2006597
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Problem mit Russland bis zum Februar 2022 war, dass man als einfacher Bürger Medien nicht trauen konnte. Was war Wahrheit, was Propaganda? Die Einschätzung Russlands und seiner Machthaber mag durch diesen Umstand durchaus fehlgeleitet worden sein. Olaf Kühl lässt nun keine Zweifel. Die Antwort ist eindeutig. Indes: Kann man ihm denn nun trauen? Die Lektüre seines Buches ist streckenweise nicht zu ertragen. Die Brutalität und Hinterhältigkeit des Regimes Putin findet im Europa des 21. Jahrhunderts keine Entsprechung. Kühl selber war wohl nicht die größte Nummer im Verhältnis zwischen Russland und dem Westen. Daraus resultiert die Frage: Was wussten westliche Regierungen? Wussten sie mehr oder weniger als der beamtete Berater des Berliner Bürgermeisters? Stimmt auch nur die Hälfte dessen, was Kühl schreibt, waren sie nicht naiv, sondern Mittäter. Und sind es heute noch. Z ist unerlässliche Lektüre für alle, die sich mit oberflächlicher Information nicht zufrieden geben wollen. Doch das eingangs aufgeworfene Problem bleibt: Kann man ihm trauen?

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Hans Wilhelm Schmölzer

Thalia Villach – Atrio

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5/5

„Putin hat Russland an den Abgrund geführt.“

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Olaf Kühl, ein ausgewiesener Kenner Russlands, über die russische Gesellschaft, über „Kränkungen“ und Gewalterfahrung, über eine auf Gewalt, Gier und Lüge gebaute, aus der Verbindung von Geheimdienst und organisierter Kriminalität hervorgegangene Staatsführung, die mit Hass-Propaganda die Zukunft Russlands in der Vergangenheit sucht. Auch wenn die russische „Elite“ Putin bereits als „Verlierer“ betrachte, seien wirkliche Veränderungen in Russland erst nach einer militärischen Niederlage zu erwarten – ähnlich wie nach dem Krimkrieg 1856, dem Krieg gegen Japan 1905 oder dem Ersten Weltkrieg 1917.
  • Hans Wilhelm Schmölzer
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„Putin hat Russland an den Abgrund geführt.“

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Olaf Kühl, ein ausgewiesener Kenner Russlands, über die russische Gesellschaft, über „Kränkungen“ und Gewalterfahrung, über eine auf Gewalt, Gier und Lüge gebaute, aus der Verbindung von Geheimdienst und organisierter Kriminalität hervorgegangene Staatsführung, die mit Hass-Propaganda die Zukunft Russlands in der Vergangenheit sucht. Auch wenn die russische „Elite“ Putin bereits als „Verlierer“ betrachte, seien wirkliche Veränderungen in Russland erst nach einer militärischen Niederlage zu erwarten – ähnlich wie nach dem Krimkrieg 1856, dem Krieg gegen Japan 1905 oder dem Ersten Weltkrieg 1917.

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