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No Limit Die Neunziger – das Jahrzehnt der Freiheit

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29,50 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.06.2023

Abbildungen

30, zahlreiche schwarzweisse - Abbildungen

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,9/15/3,6 cm

Gewicht

554 g

Farbe

Magenta / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0173-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein äußerst unterhaltsames, facettenreiches und somit sehr lesenswertes Buch über eine Dekade, die die Welt von heute entscheidend mitgeprägt hat. ("SWR 2 "Lesenswert"")
Ein Lesevergnügen. ("Der Standard")
Eine grandiose Kulturbetrachtung. ("Neue Zürcher Zeitung")
Ein so vergnüglich wie erhellend erzähltes Panorama. ("Monopol")
Eine ebenso aufschlussreiche wie lesenswerte Epochenanalyse. ("Der Tagesspiegel")
Jens Balzer betreibt ein einzigartiges Projekt. ("Deutschlandfunk Nova")
Ein fulminantes Epochenporträt. ("Welt am Sonntag")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.06.2023

Abbildungen

30, zahlreiche schwarzweisse - Abbildungen

Verlag

Rowohlt Berlin

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

21,9/15/3,6 cm

Gewicht

554 g

Farbe

Magenta / Dunkellila

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7371-0173-8

Herstelleradresse

Rowohlt Berlin
Neue Promenade 5
10178 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@rowohlt.de

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Das tolle, irre Jahrzehnt

Bewertung am 17.06.2024

Bewertungsnummer: 2224692

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Balzer - Autor, Kultur-Journalist und Popkultur-Experte wirft einen präzisen und prüfenden Blick auf das Jahrzehnt des neuen Hedonismus und der neuen Freiheiten zwischen dem (vorläufigen) Ende des Kalten Kriegs und einem goldenen Pop-Zeitalter zwischen Grunge, Dance und Club-Musik, zwischen Simpsons, The Matrix, Bill Clinton und Gerhard Schröder. Ein feinsinniges, auch nostalgisch stimmendes Muss für die Gen X und alle, die damals leider nicht dabei waren.

Das tolle, irre Jahrzehnt

Bewertung am 17.06.2024
Bewertungsnummer: 2224692
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Balzer - Autor, Kultur-Journalist und Popkultur-Experte wirft einen präzisen und prüfenden Blick auf das Jahrzehnt des neuen Hedonismus und der neuen Freiheiten zwischen dem (vorläufigen) Ende des Kalten Kriegs und einem goldenen Pop-Zeitalter zwischen Grunge, Dance und Club-Musik, zwischen Simpsons, The Matrix, Bill Clinton und Gerhard Schröder. Ein feinsinniges, auch nostalgisch stimmendes Muss für die Gen X und alle, die damals leider nicht dabei waren.

Kennst du die Vibes der Neunziger?

Bewertung am 15.06.2023

Bewertungsnummer: 1961769

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es hat etwas von Größenwahn, die Vielschichtigkeit, Gleichzeitigkeit und Energie eines Jahrzehnts mit Anspruch auf Vollständigkeit in 380 Seiten zusammenzuführen, doch Balzer gelingt es effortless zum dritten Mal. Nachdem er schon die Siebziger und die Achtziger ausgehend vom Popkulturellen nahebrachte, reinszeniert er nun die Atmosphäre der Neunziger. Er verblendet die wichtigsten politischen Ereignisse, technische Neuerungen, sich verändernde Bedürfnisse, Codes, Praktiken und popkulturelle Phänomene des Jahrzehnts. Insbesondere die Popkultur beschreibt Balzer hinreißend in einem an die Neunziger anklingenden Habitus, der die Begeisterungen und Überzeugungen des Jahrzehnts mit Abstand in leiser Ironie betrachtet und es vermeidet, sich zu identifizieren. Die technischen Neuerungen, etwa Privatfernsehen, MTV, Internet und immer mobilere Telefonie, arbeitet er findig heraus. Den politischen Diskursen und Ereignissen stehen die Komprimierung und Haltung hingegen nicht immer gut. Sie bekommen zu viel Raum für eine zeitgeschichtliche Rahmung und zu wenig für eine gelungene Einordnung. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau, denn »No Limit« gelingt es zu gut, die Stimmungen und Widersprüche der Neunziger aufleben zu lassen und die Fäden ihrer Einflüsse bis heute zu spannen. Fast waren mir die 380 Seiten zu kurz. Ich wollte noch länger mit »No Limit« verweilen, fing an Leute darüber vollzuquatschen, mir zu wünschen, Balzer hätte mehr über Indiemusik geschrieben, was er beiläufig über Dinosaur Jr. schrieb, war interessant. Ebenso anregend war es, sich mit Balzer die Ambivalenzen des Jahrzehnts präsent zu machen, Aufbruchstimmung und Enttäuschung, Friedenshoffnung und Kriege, rassistische Gewalt, deren Rechtfertigung und Repräsentation von Anderen Deutschen|BIPoC, der Drang der Massen zu Distinktion und Individualität. Balzer fängt das Jahrzehnt ein, um dann wieder Abstand zu nehmen und die beschriebenen Phänomene aus heutiger Sicht zu bewerten. »No Limit« ist unterhaltsam und überlegt zugleich, es sitzt. Ich empfehle euch die Lektüre sehr, wenn ihr Lust auf Sachbücher, Popkultur und Zeitgeschichte habt.

Kennst du die Vibes der Neunziger?

Bewertung am 15.06.2023
Bewertungsnummer: 1961769
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Es hat etwas von Größenwahn, die Vielschichtigkeit, Gleichzeitigkeit und Energie eines Jahrzehnts mit Anspruch auf Vollständigkeit in 380 Seiten zusammenzuführen, doch Balzer gelingt es effortless zum dritten Mal. Nachdem er schon die Siebziger und die Achtziger ausgehend vom Popkulturellen nahebrachte, reinszeniert er nun die Atmosphäre der Neunziger. Er verblendet die wichtigsten politischen Ereignisse, technische Neuerungen, sich verändernde Bedürfnisse, Codes, Praktiken und popkulturelle Phänomene des Jahrzehnts. Insbesondere die Popkultur beschreibt Balzer hinreißend in einem an die Neunziger anklingenden Habitus, der die Begeisterungen und Überzeugungen des Jahrzehnts mit Abstand in leiser Ironie betrachtet und es vermeidet, sich zu identifizieren. Die technischen Neuerungen, etwa Privatfernsehen, MTV, Internet und immer mobilere Telefonie, arbeitet er findig heraus. Den politischen Diskursen und Ereignissen stehen die Komprimierung und Haltung hingegen nicht immer gut. Sie bekommen zu viel Raum für eine zeitgeschichtliche Rahmung und zu wenig für eine gelungene Einordnung. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau, denn »No Limit« gelingt es zu gut, die Stimmungen und Widersprüche der Neunziger aufleben zu lassen und die Fäden ihrer Einflüsse bis heute zu spannen. Fast waren mir die 380 Seiten zu kurz. Ich wollte noch länger mit »No Limit« verweilen, fing an Leute darüber vollzuquatschen, mir zu wünschen, Balzer hätte mehr über Indiemusik geschrieben, was er beiläufig über Dinosaur Jr. schrieb, war interessant. Ebenso anregend war es, sich mit Balzer die Ambivalenzen des Jahrzehnts präsent zu machen, Aufbruchstimmung und Enttäuschung, Friedenshoffnung und Kriege, rassistische Gewalt, deren Rechtfertigung und Repräsentation von Anderen Deutschen|BIPoC, der Drang der Massen zu Distinktion und Individualität. Balzer fängt das Jahrzehnt ein, um dann wieder Abstand zu nehmen und die beschriebenen Phänomene aus heutiger Sicht zu bewerten. »No Limit« ist unterhaltsam und überlegt zugleich, es sitzt. Ich empfehle euch die Lektüre sehr, wenn ihr Lust auf Sachbücher, Popkultur und Zeitgeschichte habt.

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