• Rezitativ
  • Rezitativ
  • Rezitativ

Rezitativ

Die einzige Erzählung der Nobelpreisträgerin - zum ersten Mal auf Deutsch

Buch (Gebundene Ausgabe)

21,50 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Rezitativ

Ebenfalls verfügbar als:

Gebundenes Buch

Gebundenes Buch

ab 21,50 €
eBook

eBook

ab 17,99 €
  • Kostenlose Lieferung ab 30 € Einkaufswert
  • Versandkostenfrei für Bonuscard-Kund*innen

Beschreibung

Details

Verkaufsrang

48156

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

20,4/12,4/1,9 cm

Beschreibung

Rezension

Vierzig Jahre nach dem Original ist Toni Morrisons grandiose Erzählung Rezitativ in deutscher Übersetzung erschienen. Eine Wucht! Auf seinen bloß 96 Seiten verrät der Text mehr über unser aller Rassismus als so mancher Wälzer. ("Der Standard")
Doppelt wertvoll wird diese Neuerscheinung durch das ausführliche Nachwort von Morrisons britischer Kollegin Zadie Smith, das den Wert und Gehalt der Erzählung in Form eines essayistischen Anmerkungsapparats ergänzt. Man kann beides zusammen nur Pflichtlektüre nennen. ("Der Standard")
Platz 2 der SWR-Bestenliste im Juli/August 2023 ("SWR "Bestenliste"")
Ein augenöffnendes und hirndurchlüftendes Experiment, das ein literarisches
Meisterwerk geworden ist. ("Tages-Anzeiger")
Morrison schreibt so klar, mit so einer Leichtigkeit und manchmal auch mit einer so spröden Poesie, dass die Erzählung neben allem, was sie ethisch leistet, einmal mehr zeigt, warum diese Schriftstellerin nicht nur den Literaturnobelpreis gewann,
sondern von sehr vielen Menschen sehr gern gelesen wird. ("Berliner Zeitung")
Toni Morrisons Erzählung überzeugt mit einem Experiment. ("Frankfurter Rundschau")
„Rezitativ“ wirft nichts weniger auf als die Frage, wie rassistische Kategorien funktionieren, was man dafür braucht – und wie es anders gehen könnte. ("Der Tagesspiegel")
"Rezitativ" zeigt bei aller Kürze die allegorische Schärfe und die humane Kraft von Toni Morrisons Schreiben. Ein brillantes Stück Prosa. ("Deutschlandfunk "Büchermarkt"")
Toni Morrison spielt gekonnt mit unseren unterschwellig rassistisch geprägten Vorurteilen. ("WDR Lesestoff")
Ein grandioses Stück Literatur. ("Handelsblatt")

Details

Verkaufsrang

48156

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2023

Verlag

Rowohlt

Seitenzahl

96

Maße (L/B/H)

20,4/12,4/1,9 cm

Gewicht

211 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Recitatif

Übersetzt von

Tanja Handels

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-498-00364-7

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

4.8

4 Bewertungen

Informationen zu Bewertungen

Zur Abgabe einer Bewertung ist eine Anmeldung im Konto notwendig. Die Authentizität der Bewertungen wird von uns nicht überprüft. Wir behalten uns vor, Bewertungstexte, die unseren Richtlinien widersprechen, entsprechend zu kürzen oder zu löschen.

5 Sterne

4 Sterne

3 Sterne

(0)

2 Sterne

(0)

1 Sterne

(0)

Die Frage ob Schwarz oder Weiß?! Wir Leser als Versuchskaninchen

Victory_of_Books aus Göttingen am 22.04.2024

Bewertungsnummer: 2184776

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Toni Morrisons außergewöhnliche Erzählung „Rezitativ“ war explizit als Experiment gedacht. Alle rassifizierenden Codes sollten in dieser Erzählung entfernt werden, die für eine Schwarze und eine weiße Figur und die jeweils mit ihrer Race verbundenen Identität, von grundlegender Bedeutung sind. Die beiden Figuren, um die sich „Rezitativ“ dreht, sind Roberta und Twyla. Beide sind von Armut gebeutelte, achtjährige Mädchen, welche in staatlicher Obhut in einem Kinderheim, vier gemeinsame Monate verbringen. Es beginnt mit einer Schilderung Twylas: „Meine Mutter tanzte die ganze Nacht, und die von Roberta war krank.“ Später werden sie zusammen auf ein Zimmer gesteckt, einem „fremden Ort […] zusammen mit einem Mädchen von ganz anderer Hautfarbe“. Egal wie akribisch man liest, es bleibt offen, welches der Mädchen schwarz und welches weiß ist. Wir erfahren viel über ihr Leben, ihre Kleidung, ihre Beziehungen, ihre Artikulationen, später von ihren Kindern - aber das wesentliche Detail wird uns nicht mitgeteilt. Man kann diese Geschichte wie eine Mysterygeschichte oder ein Rätsel wahrnehmen, nur dass wir am Ende nicht des Rätsels Lösung erhalten. Toni Morrison nimmt ihren Erzählungsaufbau, das Experiment, sehr genau und am Ende bleiben wir Leser als Versuchskaninchen zurück.
Melden

Die Frage ob Schwarz oder Weiß?! Wir Leser als Versuchskaninchen

Victory_of_Books aus Göttingen am 22.04.2024
Bewertungsnummer: 2184776
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Toni Morrisons außergewöhnliche Erzählung „Rezitativ“ war explizit als Experiment gedacht. Alle rassifizierenden Codes sollten in dieser Erzählung entfernt werden, die für eine Schwarze und eine weiße Figur und die jeweils mit ihrer Race verbundenen Identität, von grundlegender Bedeutung sind. Die beiden Figuren, um die sich „Rezitativ“ dreht, sind Roberta und Twyla. Beide sind von Armut gebeutelte, achtjährige Mädchen, welche in staatlicher Obhut in einem Kinderheim, vier gemeinsame Monate verbringen. Es beginnt mit einer Schilderung Twylas: „Meine Mutter tanzte die ganze Nacht, und die von Roberta war krank.“ Später werden sie zusammen auf ein Zimmer gesteckt, einem „fremden Ort […] zusammen mit einem Mädchen von ganz anderer Hautfarbe“. Egal wie akribisch man liest, es bleibt offen, welches der Mädchen schwarz und welches weiß ist. Wir erfahren viel über ihr Leben, ihre Kleidung, ihre Beziehungen, ihre Artikulationen, später von ihren Kindern - aber das wesentliche Detail wird uns nicht mitgeteilt. Man kann diese Geschichte wie eine Mysterygeschichte oder ein Rätsel wahrnehmen, nur dass wir am Ende nicht des Rätsels Lösung erhalten. Toni Morrison nimmt ihren Erzählungsaufbau, das Experiment, sehr genau und am Ende bleiben wir Leser als Versuchskaninchen zurück.

Melden

Unsere Scheren im Kopf

Klaus Effing aus Köln am 09.03.2024

Bewertungsnummer: 2149518

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viel ist bereits über das Büchlein, die einzige Erzählung von Toni Morrison, geschrieben worden. Die nur 44 Seiten, die von einem ebenso langen Nachwort von Zadie Smith begleitet werden, sind eine Offenbarung und zeigen uns, welche Denkmuster wir im Kopf haben. Die Geschichte ist schnell zusammengefasst: Zwei Mädchen kommen ins Kinderheim, verbringen dort eine Zeit gemeinsam, machen Erfahrungen, nicht nur gute. Sie verlieren sich aus den Augen und treffen sich im Laufe ihres Lebens einige Male per Zufall wieder. Toni Morrison hat bereits vor 40 Jahren eine Erzählung geschrieben, die heute noch aktuell ist. Denn: Eines der Mädchen ist schwarz, eines der Mädchen ist weiß. Es ist nicht klar, wer welche Hautfarbe hat. Morrison umschifft diese Erkenntnis gekonnt. Und was passiert? Wohl die meisten Leser:innen versuchen, herauszufinden, wer wer ist. Man arbeitet sich dabei an Namen ab, Verhaltensweisen, Äußerlichkeiten und beruflichem Umfeld. Aber man kann die Frage nicht beantworten. Morrison zeigt uns hier klug auf, welchen Stereotypen wir doch oftmals unterliegen, gewollt oder unbewusst. Eine Erkenntnis, die Augen öffnend ist. Dieses kurze Buch sagt mehr über den oftmals stillen Rassismus oder Voreingenommenheiten aus, als manch wissenschaftliche oder soziologische Erklärung. Lesen bietet Aufklärung!
Melden

Unsere Scheren im Kopf

Klaus Effing aus Köln am 09.03.2024
Bewertungsnummer: 2149518
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Viel ist bereits über das Büchlein, die einzige Erzählung von Toni Morrison, geschrieben worden. Die nur 44 Seiten, die von einem ebenso langen Nachwort von Zadie Smith begleitet werden, sind eine Offenbarung und zeigen uns, welche Denkmuster wir im Kopf haben. Die Geschichte ist schnell zusammengefasst: Zwei Mädchen kommen ins Kinderheim, verbringen dort eine Zeit gemeinsam, machen Erfahrungen, nicht nur gute. Sie verlieren sich aus den Augen und treffen sich im Laufe ihres Lebens einige Male per Zufall wieder. Toni Morrison hat bereits vor 40 Jahren eine Erzählung geschrieben, die heute noch aktuell ist. Denn: Eines der Mädchen ist schwarz, eines der Mädchen ist weiß. Es ist nicht klar, wer welche Hautfarbe hat. Morrison umschifft diese Erkenntnis gekonnt. Und was passiert? Wohl die meisten Leser:innen versuchen, herauszufinden, wer wer ist. Man arbeitet sich dabei an Namen ab, Verhaltensweisen, Äußerlichkeiten und beruflichem Umfeld. Aber man kann die Frage nicht beantworten. Morrison zeigt uns hier klug auf, welchen Stereotypen wir doch oftmals unterliegen, gewollt oder unbewusst. Eine Erkenntnis, die Augen öffnend ist. Dieses kurze Buch sagt mehr über den oftmals stillen Rassismus oder Voreingenommenheiten aus, als manch wissenschaftliche oder soziologische Erklärung. Lesen bietet Aufklärung!

Melden

Unsere Kundinnen und Kunden meinen

Rezitativ

von Toni Morrison

4.8

0 Bewertungen filtern

Die Leseprobe wird geladen.
  • Rezitativ
  • Rezitativ
  • Rezitativ