Dieses Buch ist eine Ode an alle Töchter und Mütter, ihre ganz persönlichen Geschichten und ihre Erfahrungen.
Die eigene Lebensgeschichte schwarz auf weiß zu lesen, rührt manche Tochter zu Tränen, andere spüren das innere Bedürfnis, endlich Frieden mit ihrer Tochter-Mutter-Beziehung zu schließen. Und dann gibt es jene Töchter, die voller Liebe und Freude auf ihre Mütter blicken. Was alle Frauen jedoch verbindet, sind ihre wahren Erlebnisse und ihre Erinnerungen an die Kindheit, die sie bis heute prägen und begleiten.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
aus Brandis
5/5
30.09.2024
eBook (ePUB)
Mütter und Töchter
In diesem Buch kommen Töchter unterschiedlichen Alter und Herkunft zu Wort, die sich mit ihrem Verhältnis zur eigenen Mutter auseinander setzen. Es wird sehr deutlich dabei viel an Verhaltensweisen bewusst und unbewusst von Generation auf Generation übertragen oder durch gesellschaftliche Zwänge bedingt wird.
Da ich mit meiner 21jährigen Tochter gerade eine schwierige Phase durchmachte, erhoffte ich mir Ratschläge aus diesen Erfahrungen anderer. Doch das Buch überraschte mich stattdessen mit einer bisher noch nicht getätigten Sichtweise auf das Verhältnis zu meiner Mutter und regte mich an, intensiver darüber nachzudenken. Dabei berührten mich einige Schilderungen in diesem Buch sehr, da sie mich an meine eigene Situation erinnerten und halfen, den eigenen Standpunkt zu verlassen und alles aus Sicht des Gegenübers zu sehen.
In meinen Augen ein Buch, das definitiv jede Tochter gelesen/gehört haben sollte um sich im Verhältnis zur Mutter zu "norden" und ggf. Veränderungen zu ergreifen, bevor es zu spät ist.
Bewertung
5/5
24.08.2025
Hörbuch-Download (MP3)
Emotionale Mutter-Tochter Heilung
Ich habe mich der liebevollen Stimme absolut hingeben können. Sehr sanft rübergebracht und doch emotionale Themen aufgegriffen. Ich konnte mich von den Erzählungen entführen lassen. Es ruft die eigene Mutter-Tochter Beziehung hervor und hat bei mir gewisse emotionale Muster aufzeigen und zur Heilung bringen können. Eine Herzenssache- und Empfehlung! Schön, dass es das Buch gibt!
Bewertung
5/5
31.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein sehr bewegendes Buch
In diesem Buch werden die unterschiedlichen Mutter-Tochter Beziehungen beschrieben. Es hat mich meine Beziehung zu meiner Mutter überdenken lassen. Man sollte bedenken, sie war auch mal eine Tochter. Das hat mir geholfen meine Bezieung zu meiner Mutter zu überdenken und habe mich gefragt, ob sie wohl nicht anders konnte, da sie auch ihre eigene Vergangenheit hatte. Ein sehr tolles Buch und absolut empfehlenswert. Mir hat es sehr geholfen.
Petra Zimmer
aus 79685 Häg - Ehrsberg
5/5
19.10.2024
Hörbuch-Download (MP3)
Ein Meisterwerk der Mutter-Tochter-Dynamik
„Mütter sind auch nur Töchter“ von Heike Hoffmann ist ein tiefgründiges und einfühlsames Hörbuch, das die komplexen Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern auf ergreifende Weise beleuchtet. Heike Hoffmanns eindringliche Erzählweise und die lebendige Darstellung der Charaktere ziehen den Hörer sofort in ihren Bann.
Ihre Geschichten sind realitätsnah und bieten einen authentischen Einblick in die Herausforderungen und Freuden dieser besonderen Verbindung. Die Sprecherin des Hörbuchs bringt die Emotionen und Nuancen der Erzählungen hervorragend rüber, sodass man sich in den Erlebnissen der Figuren wiederfinden kann.
Besonders beeindruckend ist, wie Hoffmann es schafft, sowohl humorvolle als auch tief traurige Momente zu verflechten, ohne dass die Geschichten an Tiefe oder Authentizität verlieren. Jede Episode ist ein kleines Meisterwerk für sich, das zum Nachdenken anregt und lange nachhallt.
Dieses Hörbuch ist ein Muss für jeden, der die Dynamik von Mutter-Tochter-Beziehungen besser verstehen möchte. Es berührt, inspiriert und bietet Trost – ein wahrhaft gelungenes Werk!
Petra Zimmer aus dem Schwarzwald
Bewertung
5/5
01.07.2024
Buch (Taschenbuch)
Eigene Wege gehen und dennoch Nähe spüren
In ihrem Buch "Mütter sind auch nur Töchter" spiegelt Heike Hoffmann in 22 Erzählungen die Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern wider.
Es sind die Töchter, die über ihre Erfahrungen, ihre Bindungen, ihre Gefühle mit und zu ihren Müttern sprechen. Sie lassen Kindheit und Jugend Revue passieren lassen und legen auch die Tochter-Mutter-Beziehung der Gegenwart dar. In allen Geschichten wird deutlich, dass die frühen Erfahrungen mit den Müttern das eigene Leben, die spätere Partnerschaft und die eigene Mutterrolle bestimmen. Es ist ein starkes Band, das hier zwischen Töchtern und Müttern geknüpft ist, egal wie die Beziehung auch ist oder war. Dieses Band prägt.
Die Verbindungen, die hier dargestellt werden, sind vielschichtig. Manchmal problematisch, von Krisen durchzogen, tiefsinnig und berührend, distanziert oder sehr liebevoll-bindend. Ich erlebe als Leserin dominierende Mütter, Töchter, die unter Verlustängsten leiden, und ich erkenne die zuweilen große Schwierigkeit beider Seiten, loslassen zu können.
Durch die intensive Auseinandersetzung der Töchter mit ihren Müttern erleben sie ihre eigene Mutterrolle viel reflektierter.
Oft wird den Töchtern erst spät bewusst, dass Mütter neben dieser Rolle andere Funktionen in der Gesellschaft verkörpern und angenommen haben, gelegentlich sogar darauf verzichtet haben, sich selbst zu verwirklichen. Nicht immer fällt es Töchtern leicht, sich aus einer starken Mutterbindung zu lösen und die eigene Identität zu finden. Ebenso ist es für die Mütter zuweilen schwierig anzuerkennen, dass die Töchter sich weiterentwickeln und eigene Wege gehen möchten. Wie wunderbar, wenn das gelingt und beide trotzdem immer die Nähe zueinander spüren.
In allen Geschichten findet ein innerer Dialog mit sich selbst genauso statt wie ein gedankliches Zwiegespräch mit den Müttern.
Bemerkenswert offen sprechen die Frauen über den gemeinsamen Mutter-Tochter-Weg, der nicht immer glatt und gerade verlaufen ist.
Gefühle wie große Dankbarkeit, Liebe und Anerkennung finden ebenso Raum wie Enttäuschung und Sehnsucht, gar Zorn. Verdrängte Konflikte treten zum Teil zutage. Fast durchweg findet sich eine große Akzeptanz und das vielleicht anfangs nur erahnte Verstehen mündet durch diese intensive Auseinandersetzung in ein tieferes Verständnis, manchmal auch in Vergebung.
Alle Geschichten haben mich berührt, innehalten und nachdenken lassen, mir auch meine eigene Beziehung zu meiner Mutter bewusst werden lassen.
Mein Dank und meine Anerkennung gehen an Heike Hoffmann, dass sie sich diesem Projekt mit großem Verständnis und Einfühlungsvermögen angenommen hat. Aber vor allem auch an alle diese Frauen, die so offen ihre Geschichten erzählt haben.
Ein wunderbares Buch, sensibel aufgearbeitet ohne zu moralisieren. Sehr schön auch die märchen- und symbolhafte Erzählung "Hannah allein im Wald" am Ende des Buches.
Sehr empfehlenswert und nachwirkend.
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