Dieses Buch ist eine Ode an alle Töchter und Mütter, ihre ganz persönlichen Geschichten und ihre Erfahrungen. Die eigene Lebensgeschichte schwarz auf weiß zu lesen, rührt manche Tochter zu Tränen, andere spüren das innere Bedürfnis, endlich Frieden mit ihrer Tochter-Mutter-Beziehung zu schließen. Und dann gibt es jene Töchter, die voller Liebe und Freude auf ihre Mütter blicken. Was alle Frauen jedoch verbindet, sind ihre wahren Erlebnisse und ihre Erinnerungen an die Kindheit, die sie bis heute prägen und begleiten.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Bewertung
5/5
31.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein sehr bewegendes Buch
In diesem Buch werden die unterschiedlichen Mutter-Tochter Beziehungen beschrieben. Es hat mich meine Beziehung zu meiner Mutter überdenken lassen. Man sollte bedenken, sie war auch mal eine Tochter. Das hat mir geholfen meine Bezieung zu meiner Mutter zu überdenken und habe mich gefragt, ob sie wohl nicht anders konnte, da sie auch ihre eigene Vergangenheit hatte. Ein sehr tolles Buch und absolut empfehlenswert. Mir hat es sehr geholfen.
Bewertung
5/5
01.07.2024
Buch (Taschenbuch)
Eigene Wege gehen und dennoch Nähe spüren
In ihrem Buch "Mütter sind auch nur Töchter" spiegelt Heike Hoffmann in 22 Erzählungen die Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern wider.
Es sind die Töchter, die über ihre Erfahrungen, ihre Bindungen, ihre Gefühle mit und zu ihren Müttern sprechen. Sie lassen Kindheit und Jugend Revue passieren lassen und legen auch die Tochter-Mutter-Beziehung der Gegenwart dar. In allen Geschichten wird deutlich, dass die frühen Erfahrungen mit den Müttern das eigene Leben, die spätere Partnerschaft und die eigene Mutterrolle bestimmen. Es ist ein starkes Band, das hier zwischen Töchtern und Müttern geknüpft ist, egal wie die Beziehung auch ist oder war. Dieses Band prägt.
Die Verbindungen, die hier dargestellt werden, sind vielschichtig. Manchmal problematisch, von Krisen durchzogen, tiefsinnig und berührend, distanziert oder sehr liebevoll-bindend. Ich erlebe als Leserin dominierende Mütter, Töchter, die unter Verlustängsten leiden, und ich erkenne die zuweilen große Schwierigkeit beider Seiten, loslassen zu können.
Durch die intensive Auseinandersetzung der Töchter mit ihren Müttern erleben sie ihre eigene Mutterrolle viel reflektierter.
Oft wird den Töchtern erst spät bewusst, dass Mütter neben dieser Rolle andere Funktionen in der Gesellschaft verkörpern und angenommen haben, gelegentlich sogar darauf verzichtet haben, sich selbst zu verwirklichen. Nicht immer fällt es Töchtern leicht, sich aus einer starken Mutterbindung zu lösen und die eigene Identität zu finden. Ebenso ist es für die Mütter zuweilen schwierig anzuerkennen, dass die Töchter sich weiterentwickeln und eigene Wege gehen möchten. Wie wunderbar, wenn das gelingt und beide trotzdem immer die Nähe zueinander spüren.
In allen Geschichten findet ein innerer Dialog mit sich selbst genauso statt wie ein gedankliches Zwiegespräch mit den Müttern.
Bemerkenswert offen sprechen die Frauen über den gemeinsamen Mutter-Tochter-Weg, der nicht immer glatt und gerade verlaufen ist.
Gefühle wie große Dankbarkeit, Liebe und Anerkennung finden ebenso Raum wie Enttäuschung und Sehnsucht, gar Zorn. Verdrängte Konflikte treten zum Teil zutage. Fast durchweg findet sich eine große Akzeptanz und das vielleicht anfangs nur erahnte Verstehen mündet durch diese intensive Auseinandersetzung in ein tieferes Verständnis, manchmal auch in Vergebung.
Alle Geschichten haben mich berührt, innehalten und nachdenken lassen, mir auch meine eigene Beziehung zu meiner Mutter bewusst werden lassen.
Mein Dank und meine Anerkennung gehen an Heike Hoffmann, dass sie sich diesem Projekt mit großem Verständnis und Einfühlungsvermögen angenommen hat. Aber vor allem auch an alle diese Frauen, die so offen ihre Geschichten erzählt haben.
Ein wunderbares Buch, sensibel aufgearbeitet ohne zu moralisieren. Sehr schön auch die märchen- und symbolhafte Erzählung "Hannah allein im Wald" am Ende des Buches.
Sehr empfehlenswert und nachwirkend.
Bewertung
5/5
31.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Ein Bravourstück
Die Geschichten in „Mütter sind auch nur Töchter“ sind voller Herzschmerz. Es sind wahre Erzählungen voller Liebe, Hoffnung und auch verhaltener Zorn. Sie zeigen auf eindrückliche Weise, wie stark die Bande zwischen Müttern und Töchtern sein können, egal wie schwierig die Umstände auch sein mögen. Heike Hoffmann hat mit 22 Töchtern, heute Mütter, in diesem Buch Geschichten mit so viel Gefühl niedergeschrieben und weitergegeben, die mich tief im Herzen berührt und zum Nachdenken angeregt hat. Mit Erlebnissen, die mich an meine eigene Mutter haben denken lassen. Eine Mutter, die ich viel zu früh verloren habe, die nie ihre Enkel kennengelernt hat. Die ich heute, nach 47 Jahren immer noch so sehr vermisse.
Dieses Buch ist eine Hommage an die Mütter und Töchter dieser Welt, die uns lehrt, dass Liebe und Vergebung die stärksten Kräfte sind, die es gibt.
Ich habe mir dieses Buch bei Audible heruntergeladen.
Ein Lob auch an Romanie Marty, die mit ihrer schönen Stimme Leid, Liebe und Glück mit so viel emotionaler Intensität gelesen hat, dass ich jede Empfindung der 22 Töchter mitempfinden konnte.
Mama, ich liebe dich.
Sag, bist du sanftmütig oder grausam.
Sag, bin ich nicht gehorsam.
Mama, ich liebe dich.
Sag, warum tust du mir weh?
Mama, meine Seele schreit, mein Herz weint.
Mama, ich bin so durstig nach Licht und Glück.
Nach deinem Blick, der von Sommerglanz umwoben ist.
Mama, sag, liebst du mich.
Bewertung
5/5
16.03.2024
Buch (Taschenbuch)
Reise in die Kindheit
Das Buch "Mütter sind auch nur Töchter" von Heike Hoffmann spiegelt facettenreich die Beziehungen zwischen Mütter und Töchter wider.
Es geht ums Loslassen, ums gegenseitige Klammern, um die Anstrengungen, sich von der Dominanz der Mutter zu lösen und um Verlustängste. Es wird von emotionalen „Eiszeiten“ zwischen Mutter und Tochter oder über eine Angleichung auf Augenhöhe zwischen beiden berichtet. Die ungeschminkt offenen und authentisch erzählten Geschichten berühren sehr.
Es gibt keine perfekte Töchter, keine perfekten Mütter und damit keine perfekten Menschen!
In „Mütter sind auch nur Töchter“ von Heike Hoffmann reflektieren Frauen unterschiedlichsten Alters aus ihrer Kindheit und Jugend. Im Buch erzählen die Töchter auch über die Beziehungen zu ihren Geschwistern im gemeinsamen Verhältnis zur Mutter.
Sie erzählen von Begebenheiten wie in Zwiegespräch mit sich selbst. Wie Mütter die Töchter erzogen, hing ja stark davon ab, in welcher Zeit sie sie aufzogen. Aus den Erzählungen ist oft zu spüren, dass sie selbst gefangen waren innerhalb ihrer eigenen Erfahrungen, Prägungen und ihrer Rolle aus ihrer eigenen Kindheit als Tochter.
Und das macht das Lesen dieser authentischen Erzählungen so interessant.
Bspw. war in den 60iger Jahren das Mutterwerden anders, weil der Ehemann über vieles mehr bestimmen konnte.
Die erzählenden Frauen berichten u.a. wie sehr sie über die lieblose Behandlung ihrer Mutter gelitten haben. Dabei haben sie trotzdem niemals aufgehört, um eine kleine liebevolle Geste und Zuneigung ihrer Mütter zu bitten!
Einige Töchter wiederum sprechen über ihre Mutter mit soviel Liebe und Wertschätzung, dass es mich zu Tränen rührte.
Mir ist aufgefallen, dass in jeder Geschichte über eine einschneidende Begebenheit berichtet wird. Meist handelte es sich um eine Reaktion oder Handlung der Mutter der Tochter gegenüber, das dann ihr Leben nachhaltig prägte oder sie sogar dazu brachte, dasselbe zu tun unbedingt zu vermeiden.
Während des Lesens fragte ich mich oft: was hätte meine Mutter in dieser Situation gemacht? Entspricht dieses oder jenes Verhalten meinem eigenen gerechten Bauchgefühl? Würde ich auch so entscheiden oder hatte ich mir geschworen, genau bestimmte Dinge nicht zu sagen oder zu tun?
Dieses Buch von Heike Hoffmann ist eine echte Bereicherung und daher sehr empfehlenswert!
Ich muss jetzt los. Meine Mutter besuchen. :)
Tobias Prakenings
aus Mecklenburg
5/5
24.02.2024
Buch (Taschenbuch)
Sehr zu empfehlen tobi_ostsee_
Mütter sind auch nur Töchter, reflektiert die Geschichten und Erfahrungen von Töchtern und Müttern und betont die enge Verbindung zwischen beiden. Das Lesen der eigenen Lebensgeschichte kann starke emotionale Reaktionen hervorrufen, von Tränen bis hin zum Bedürfnis nach Versöhnung in der Beziehung zwischen Müttern und Töchtern. In diesem Buch schildern 22 Frauen ihre Beziehungen zu ihren Müttern. Die Erzählungen sind vielfältig und reichen von positiven Erfahrungen bis zu erschütternden Geschichten wie der von Lisa, die in ihrer Kindheit unter Vernachlässigung und Lieblosigkeit der Mutter litt. Einige der Mütter sind mittlerweile selbst Mütter.
Die Bindung zwischen Mutter und Tochter ist sehr stark, unabhhängig davon, ob Konflikte auftreten oder nicht. In den meisten Fällen erinnern sich Töchter positiv an ihre Mutter-Tochter Beziehung zurück.
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Mit einem emotionalen und teilweise herzzerreißenden Blick wird der Leser in die Erzählungen von 22 Töchtern eingeführt. Diese Geschichten führen von der Kindheit über die Pubertät bis ins eigenständige Erwachsenenleben. Einige der Töchter mussten bereits in jungen Jahren die Aufgaben der Mutter übernehmen. Die einfache und zugleich ansprechende Schreibweise gewährleistet eine leicht verständliche Lektüre mit einem fließenden Lesefluss, während die einzelnen Geschichten in angemessener Länge präsentiert werden. Ich bin überzeugt, dass sich zumindest eine der Erzählungen in diesem Buch stark mit den persönlichen Erfahrungen der Leserinnen decken wird. Ein beeindruckendes Werk, das die Autorin veröffentlicht hat.
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5/5 ⭐️ sowie 2/2
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