Justin ist Gastdozent in Dublin und lässt sich trotz seiner Angst vor Nadeln zu einer Blutspende überreden. Joyce versteht seit ihrem schweren Unfall plötzlich Sprachen, die sie nie gelernt hat und erinnert sich an Dinge, die sie nicht erlebte. Als beide aufeinandertreffen, kommen sie sich ungewöhnlich bekannt vor, obwohl sie sich sicher sind, dass sie einander nicht kennen. Auf irgendeine Weise sind sie sich sofort vertraut ...
»Mal muss man lachen, mal weinen - das perfekte Buch.« Lea
»Dieser Liebesroman will verschenkt werden - und schon öffnet sich der Himmel auf Erden.« Brigitte
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Für mich ein absolutes Highlight
Jana SternSplitter am 21.06.2024
Bewertungsnummer: 2227590
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Nach einem Unfall, durch reine Unachtsamkeit, so wie das Leben manchmal spielt, verliert Joyce ihr ungeborenes Baby. In diesem Moment will sie selbst aufhören zu atmen, aber sie kann nicht und zeigt Stärke, denn ihr Vater Henry soll nicht sein Baby, sie, verlieren - ein Gedanke, der Joyce das Herz bricht. Mit diesem Ereignis fängt alles an.
Wir erleben im Wechsel die Zusammenführung zweier Seelen, die füreinander bestimmt sind. Das Herz fühlt, was es eben fühlt, hat mir dieses Buch vermittelt.
Wir begleiten Joyce durch eine schwere Zeit und ich habe unglaublich mitgelitten, dieses Gefühl sein ungeborenes Kind zu verlieren, die Angst andere Babys anzublicken, weil einem dieses Glück verwehrt wurde. Ich konnte ihren Wunsch sehr gut nachempfinden, die eigenen Züge, ein Teil des eigenen Wesens in einem Kind wiederzuerkennen. Nach diesem Ereignis verändert sich alles für Joyce. Ihre Ehe bricht auseinander, sie droht tief zu fallen und der einzige, der ihr noch bleibt, ist ihr Vater Henry. Und ich bin der Autorin für Henry unglaublich dankbar. Dieser Charakter vereint Wehmut und Freude. Er brachte mich an so vielen Stellen zum Schmunzeln und zugleich hat er mein Herz auf andere Weise sanft berührt, wie das Alter ihm allmählich zeichnet, wie er immer mehr Dinge vergisst, aber nie die Liebe zu seiner Frau, die seit vielen Jahren verstorben ist. Das eingerahmte Bild der Mutter begleitet Joyce und Henry mit auf all ihren Reisen. Denn seit dem Unfall hat sich Joyce verändert. Sie spricht fremde Sprachen, kennt sich in Kunstgeschichte aus und hat immer ein seltsames Gefühl, wenn sie per Zufall diesem fremden Mann begegnet, den sie schon bald als Justin kennenlernt.
Justin ist zu Beginn in meinen Augen ein kleiner Egoist, der geradezu auf jämmerliche Art unbedacht handelt. Er macht in diesem Buch die größte Entwicklung durch, die ich mir erhofft hatte. Seine Dialoge und vor allem seine inneren Gedankengänge waren wirklich sehr amüsant, auch wenn er ab und an einen gehörigen Klaps auf den Hinterkopf verdient hätte. Er ist ein geschiedener Mann, der geradezu zynisch durchs Leben läuft und sich zu sehr an seine Tochter klammert, die ihm langsam entgleitet, weil sie erwachsen wird. Auch er bietet viele herzergreifende Momente, zumal er in der Vergangenheit durch schwere Zeiten musste.
Nicht nur die Hauptcharaktere sind grandios ausgearbeitet, auch die Nebencharaktere fand ich klasse. Jeder für sich betrachtet ein Unikat. Die Freundinnen von Joyce sind nicht glattpoliert, denn Kate und Frankie haben Ecken und Kanten, aber wenn es drauf ankommt, halten sie zusammen, selbst nach Streitigkeiten. Neben Kate und Frankie lernt man noch Al, den Bruder von Justin kennen und dessen Ehefrau Doris. Auch diese beiden liefern klasse Momente und bieten dem kleinen egoistischen Teil von Justin Parole. Zudem tragen all diese Charaktere ihren Teil dazu bei, damit Justins und Joyce Wege zusammenfinden.
Der Schreibstil ist super und lässt sich flüssig lesen. Ich fand ihn sowohl in den lustigen als auch in den ernsten Momenten sehr stimmig. Für mich war dieses Buch ein Highlight, denn Joyces Gefühle gingen mir unter die Haut. Ihre Wünsche und ihre Träume sind zum Teil auch meine. Für mich ist es ein Herzensbuch.
Gefühlvoll
S. L. aus Berlin am 04.11.2022
Bewertungsnummer: 1819383
Bewertet: eBook (ePUB 3)
Joyce verliert ihr lang ersehntes Baby und damit auch ihren Lebensmut. Justin hat sich überwunden, Blut zu spenden. Dieses Blut verbindet die beiden auf nahezu magische Weise. Joyce besitzt Wissen von und über den Spender.
Cecilia Ahern hat einen wunderbaren Roman geschrieben, Verluste, Fragen, eigenartige Verbindungen werden geschildert. Dazu Joyces Vater, der warmherzig und fürsorglich beschrieben wird, ein liebenswertes Original mit einem speziellen Humor, der der Geschichte eine besondere Würze gibt. Aber nerven kann er, ach du meine Güte! Zum Glück ist Joyce außergewöhnlich geduldig und tolerant. Sie selbst aber verändert sich.
Gefühlvoll angelegter Roman mit gut vorstellbaren Personen, viel Romantik und Phänomenen, die vielleicht, aber vielleicht auch nicht, wahr sein können.
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