Produktbild: Zürcher Verstrickungen

Zürcher Verstrickungen Kriminalroman

Aus der Reihe Schnyder & Meier
26

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inkl. gesetzl. MwSt.

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

43061

Erscheinungsdatum

24.01.2023

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3307 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960419792

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

43061

Erscheinungsdatum

24.01.2023

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

3307 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960419792

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  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    20.01.2023

    eBook (ePUB)

    Fesselnd bis zur letzten Seite

    Dieser achte Fall für Zita Synder & Werner Meyer beschäftigt sich mit einem ungewöhnlichen wie unrühmlichen Kapitel der Schweizer Geschichte: Kolonialismus und Sklaven. Echt? In der Schweiz, wird so mancher fragen. Die Eidgenossen haben doch nie Kolonien besessen, die haben ja keinen Zugang zum Meer. Doch von Anfang an: Nelly Gomez, eine junge Frau glaubt auf einem alten Foto ihre seit Jahren verschwundene Mutter zu erkennen, und bittet die „Agentur für besondere Affären“ von Eli Apfelbaum, für die Snyder und Meyer arbeiten, um Hilfe. Nellys Familie stammt von St. Croix von den Westindischen Inseln und ihre Mutter Bernardine ist vor zwanzig Jahren von einer Reise von Dänemark mit einem Zwischenstopp on Zürich nicht mehr auf die Insel zurückgekommen. Snyder und Meyer beginnen zu recherchieren und treffen auf eine Filmemacherin, die eine umstrittene Dokumentation über die kolonialistische Vergangenheit der Stadt Zürich gedreht hat. Die Empörung in der Stadt ist groß, zumal auch die Familie der Regisseurin in die Ausbeutung von versklavten Menschen verstrickt ist. Als dann noch herauskommt, dass die Polizei seinerzeit bei dem Vermisstenfall geschlampt hat, nimmt sich Beanie Barras, Nachfolgerin von Werner Meyer bei der Polizei und selbst eine PoC (Person of Color) des Cold Case an. Meine Meinung: Auch mein erster Gedanke war, wieso die Schweiz in Kolonialismus verstrickt sein könnte. Aber, die Antwort liegt auf der Hand: GELD. Schweizer Investoren haben ihr Vermögen in Zuckerrohr- oder Kakaoplantagen, die vorrangig durch Sklavenarbeit am Laufen gehalten wurden, gesteckt. Dass auch unter dem Deckmäntelchen von ethnografischen Studien menschliche Skelette sowie Kunstschätze nach Europa verschifft worden sind, zeigen die diversen Museen deutlich. Die Diskussion über Rückgabe dieser Artefakte ist in den letzten Jahren laut geworden. Dieser mitreißende Krimi hat mir sehr gut gefallen. Es ist notwendig, auch hinter die Fassaden zu schauen, vor allem dann, wenn sich wie hier, Abgründe einer Familie auftun, denn die Familiengeschichte derer von Hofmann birgt zahlreiche Geheimnisse, die man lieber nicht aufgedeckt hätte. Fazit: Ein gelungener Krimi, der am Saubermann-Image der Schweiz ein wenig kratzt. Gerne gebe ich hier 5 Sterne.

  • Gavroche

    4/5

    14.02.2023

    eBook (ePUB)

    Ein neuer Fall

    Die "Agentur für besondere Affären" von Eli Apfelbaum erhält mal wieder einen ganz besonderen Auftrag. Nun ja, Eli schickt Nelly Gomez ungefragt zu Zita, weil er denkt, dass sie als Frau und überhaupt die Beste dafür ist. Die Mutter von Nelly ist vor über 20 Jahren verschwunden. Der letzte Aufenthaltsort war Zürich. Es war allerdings der Vorabend von 9/11 und deswegen sind wohl die damaligen Untersuchungen im Sande verlaufen - oder doch nicht? Dann findet Beanie auch noch eine Leiche. Und ein Filmfestival steht bevor, auf dem Andrea von Hartmann mit ihrem Film ZüriKolon mit der kolonialen Vergangenheit von Zürich abrechnen will und vielleicht auch ein wenig mit ihrer Familie. Ihr Bruder kandidiert allerdings gerade für den Stadtrat und sieht das gar nicht gerne. Ganz schön verwickelt, aber am Ende wird alles gut zusammen geführt. Gabriela Kasperski hat sich auch hier wieder einem aktuellen und spannenden Thema gewidmet.

  • Gavroche

    4/5

    14.02.2023

    eBook (ePUB)

    Die "Agentur für besondere…

    Die "Agentur für besondere Affären" von Eli Apfelbaum erhält mal wieder einen ganz besonderen Auftrag. Nun ja, Eli schickt Nelly Gomez ungefragt zu Zita, weil er denkt, dass sie als Frau und überhaupt die Beste dafür ist. Die Mutter von Nelly ist vor über 20 Jahren verschwunden. Der letzte Aufenthaltsort war Zürich. Es war allerdings der Vorabend von 9/11 und deswegen sind wohl die damaligen Untersuchungen im Sande verlaufen - oder doch nicht? Dann findet Beanie auch noch eine Leiche. Und ein Filmfestival steht bevor, auf dem Andrea von Hartmann mit ihrem Film ZüriKolon mit der kolonialen Vergangenheit von Zürich abrechnen will und vielleicht auch ein wenig mit ihrer Familie. Ihr Bruder kandidiert allerdings gerade für den Stadtrat und sieht das gar nicht gerne. Ganz schön verwickelt, aber am Ende wird alles gut zusammen geführt. Gabriela Kasperski hat sich auch hier wieder einem aktuellen und spannenden Thema gewidmet.

  • Bewertung

    2/5

    29.01.2026

    eBook (ePUB)

    Nicht zu Ende gelesen

    Es liegt an mir, da bin ich mir fast sicher. Bis Seite 120 habe ich gekämpft und dann aufgegeben. Ich bin nie in die Geschichte reingekommen, die Charakteren habe ich nicht erfasst und die Einspielungen vom irren Jungen fand ich mühsam und verstand den Sinn nicht. Kommt dazu, dass ich das woke Zürich zum K. finde und ebenfalls nicht rot-grün bin. Das ist dann doch zu viel Gegensätzliches für dieses Buch. Nur 5 und 4 Sterne? Ich tippe da wieder einmal auf viele gute Freunde. Allerdings erhöhen diese die Erwartungshaltung und der "Fremde" wird enttäuscht sein. Mehr zuhanden von OF: Gibt es eigentlich noch Bücher, die keine "Bestseller" sind?

  • peedee

    Book Circle Community

    5/5

    20.07.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Oha, einmal mehr sehr spannend und herausfordernd

    Schnyder & Meier, Band 8: Hat Zürich eine kolonialistische Vergangenheit? Das umstrittene Dokudrama „Züri-Kolon“, das an einem Zürcher Filmfestival gezeigt werden soll, hat sich genau mit dieser Frage beschäftigt. Als Nelly Gomez auf einem Foto ihre seit Jahren verschollene Mutter zu erkennen glaubt, kommen Werner Meier und Zita Schnyder ins Spiel – zusammen mit Eli Apfelbaum nehmen sie Ermittlungen auf, die zur Familie der Filmregisseurin sowie ins nahe und ferne Ausland führen… Erster Eindruck: Das Cover mit dem Schatten einer Person und dem interessanten Lichtspiel gefällt mir sehr gut. Dies ist Band 8 einer Reihe, kann aber unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden. Interessanter ist es dennoch, die Protagonisten von Anfang an zu begleiten. Da ich alle bereits erschienenen Bände gelesen habe, wusste ich, dass hier wieder eine geballte Ladung von Protagonisten und Verflechtungen auf mich warten würde. Und genau so war es dann auch. Es ist immer wieder schön, Zita und Werner „wiederzusehen“, ebenso Eli oder Beanie und all die anderen von der Polizei Zürich. Als über die bevorstehende Filmpremière von „Züri-Kolon“ gesprochen wurde, war ich sehr irritiert, denn den Filmtitel fand ich merkwürdig, da „colon“ ja Darm heisst. Ich verstehe, dass es hier die Abkürzung für „Kolonialisierung“ o.ä. ist, aber trotzdem war der Filmtitel für mich nur suboptimal gewählt. Was hat Andrea von Hartmann, die Filmemacherin, alles in diesen Film gepackt, dass so kontrovers darüber diskutiert wird? Und warum will ihr Bruder Martin, der Politiker, Teile des Films verbieten lassen? Befürchtet er, die bevorstehende Wahl zu verlieren? Auch Zita und Werner stellen sich viele Fragen, nachdem durch Eli der Kontakt mit Nelly Gomez, einer jungen Frau von St Croix, den Jungferninseln, hergestellt wurde. Sie sucht ihre Mutter, deren Spuren nach Zürich und Dänemark führten, aber vor zig Jahren versandeten. Wieso denkt Nelly, dass gerade jetzt neue Hinweise auf den Verbleib ihrer Mutter gefunden wurden? Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, darunter immer wieder Passagen aus Sicht von Nino. Diese waren für mich besonders komplex, da sie sehr verwirrend und oftmals sinnfrei schienen. Kolonialistische Vergangenheit, Rassismus, Kunst, Stiftung, Politik, psychische Erkrankung – dies sind nur einige der behandelten Stichworte. Von mir gibt es erneut 5 Sterne und ich freue mich auf eine Fortsetzung.

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