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Meine bessere Schwester

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2022

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

510

Maße (L/B/H)

3,5/12,5/19 cm

Gewicht

508 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

I'm Sorry You Feel That Way

Übersetzt von

Anna-Christin Kramer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5882-8

Beschreibung

Rezension

»Tiefgehend, aber mit einer Prise Humor.« Renate Schröder, Recklinghäuser Zeitung, 01.07.23 ("Recklinghäuser Zeitung")
»Rebecca Wait ist eine gute Beobachterin ihrer Mitmenschen. In ihrem Roman über eine dysfunktionale Familie seziert sie vor allem die Gefühlswelten von Mutter und Schwestern. [...]. Eine Familiengeschichte zwischen Tragödie und Komödie, mal warmherzig, mal bitterböse.«Lilo Solcher, Augsburger Allgemeine, 8. Februar 2023 ("Augsburger Allgemeine")
»Ein fesselnder und psychologisch packender Roman über komplexe Familienverhältnisse und die Tücken der Geschwisterbeziehung.« Rätsel Total, 1/23 ("Rätsel Total")
»Mit psychologischem Tiefgang analysiert sie Familienbeziehungen und bleibt dabei so ironisch-heiter, wie britische Autorinnen es eben so exzellent können.«Daniela Zinser, WELT am Sonntag, 01.01.2023 ("Die Welt am Sonntag")
»Bis zum Ende hat Wait aus verschiedenen Puzzleteilen ein passendes, aufschlussreiches Ganzes von Einzelschicksalen gestaltet.« Doris-Reiserer Kraus, Die Presse am Sonntag, 27.11.2022 ("Die Presse am Sonntag")
»Trotz des wirklich harten Kerns, der sich um psychische Krankheiten wie Schizophrenie und um unausgesprochene Konflikte rankt, gelingt es Rebecca Wait, in typisch britischer Manier mit bitter-komischer Ironie das Alltägliche einzufangen. Ich hab’s verschlungen!«Sarah Kessler, emotion, 07. Oktober 2022 ("emotion")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.10.2022

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

510

Maße (L/B/H)

3,5/12,5/19 cm

Gewicht

508 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

I'm Sorry You Feel That Way

Übersetzt von

Anna-Christin Kramer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-5882-8

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstr. 52
8004 Zürich
Schweiz
Email: info@keinundaber.ch
Url: www.keinundaber.ch
Telephone: +41 44 2971233
Fax: +41 44 2971230

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  • Bewertung

    5/5

    14.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegender Roman

    „Meine bessere Schwester“ von Rebecca Wait erschien diesen Sommer unter dem Originaltitel „I’m sorry you feel that way“ zuerst im englischsprachigen Raum und anschließend auch bei uns in Deutschland. Die Leseprobe war bereits vielversprechend. Der Schreibstil ist nüchtern und locker, doch genau diese Nüchternheit erzeugt die teilweise sehr dramatische Stimmung. Ich muss zugeben, dass dieses Buch etwas außerhalb meiner Komfortzone ist. Meistens lese ich Jugendbücher und Bücher für junge Erwachsene, meistens mit fantastischen Elementen oder zumindest einer Romanze, auf die sich fokussiert wird. Ein Roman, der sich hauptsächlich auf dysfunktionale Familienstrukturen konzentriert, ist mir bis jetzt noch nicht über den Weg gelaufen. Doch wie fühlt es sich an dieses Buch zu lesen? Das ist schwer zu beschreiben, da es ein Gefühl in mir auslöst, was bis jetzt nur Erin Morgenstern mit ihren Romanen „Der Nachtzirkus“ oder „das sternenlose Meer“ geschafft hat. Ich versuche es am besten wie folgt zu beschreiben: Die Geschichte passiert einfach. Ich als Leserin durfte dabei aus der zweiten Reihe zu gucken. Es wurde kein großer Spannungsbogen gezogen und es wurde auch nicht mit Cliffhangern gearbeitet; Kapitel um Kapitel erfahren wir mehr rund um die Geschichte um Hannas und Alices Familie. Wir lernen über ihre Vergangenheit, ihre Gegenwart und ihre Zukunft. Dabei bekommen wir noch Einblicke in das Leben der Mutter und des Bruders. Und während die Geschichte vor sich hin plätschert und einfach nur erzählt wird, sorgt Waits Schreibstil dafür, dass man dabei bleiben möchte. Man möchte wissen, wie es mit der Familie weiter geht. Man möchte wissen, wie die Geschwister auf ihre Mutter reagieren. Man möchte sehen, wie die Mutter wieder auf den Alltag ihrer Kinder eingeht. Über die Dynamik zwischen der Mutter und den beiden Töchtern könnte ich ganze Essays aus einer pädagogischen und psychologischen Sicht schreiben. Es hat mir jedes Mal einen Stich verpasst, wenn sie ihre Kinder wieder emotional erpresste. Interessant war dabei zu sehen, wie Alice und Hanna damit umgegangen sind und welche Bewältigungsstrategien sie sich zugelegt haben. Was beschreibt dieses Buch am besten? Ganz einfach: Der Originaltitel. „I’m sorry you feel that way” heißt zu Deutsch „Es tut mir leid, dass Du so fühlst“. Ein Satz der Mutter, der mich immer wieder getroffen hat. Zwischen den Zeilen ist nämlich immer wieder zu lesen, dass die Mutter bemerkt, dass etwas schiefgelaufen ist, jedoch fehlt ihr die nötige Selbstreflexion und Wahrnehmung, um sich einzugestehen, dass auch sie Teil des Problems ist. Ich hatte Angst, dieses Buch mit einem komischen Gefühl im Bauch zu beenden, da es teilweise wirklich beengend war. Jedoch war ich am Ende voller Hoffnung und muss zugeben, dass ich es mochte, durch die Fenster der Häuser der Familie um Hanna & Co zu gucken und dabei mitzuerleben, wie Hanna und Alice als Schwestern wieder zueinander finden.

  • Bewertung

    aus Rösrath

    5/5

    31.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein großer Lesegenuss!

    Der britischen Schriftstellerin Rebecca Wait ist mit ihrem dritten in Deutschland veröffentlichten Werk "Meine bessere Schwester" etwas ganz Großes gelungen - ein Roman, den man nur schwer aus der Hand legen kann, in dem die einzelnen, durchaus längeren Kapitel und Erzählperspektiven gut miteinander verknüpft sind. Ich muss sagen, dass der Titel des Originals ("I'm sorry you feel that way") es weit besser auf den Punkt bringt, was den Inhalt der Geschichte betrifft. Die Story startet mit der Beerdigung von Tante Katy, die über mehrere Jahre an einer Schizophrenie erkrankt war; anlässlich der Beerdigung kommt es zum Zusammentreffen der Familie und sehr schnell wird klar - da stimmt so einiges nicht. Wie geht's dann weiter? Einen breiten Raum nehmen die Kindheits- und Jugendjahre der zweieiigen Zwillings-Schwestern Alice und Hanna ein, sowie die Geschichte von Mutter Celia; hinzukommen der etwas ältere Bruder Michael und der eher mit seinem Job verheiratete Vater. Über 500 Seiten hinweg beschreibt Rebecca Wait mit psychologischer Rafinesse, die Schwierigkeiten der einzelnen Figuren mit den Anforderungen des Lebens klar zu kommen, in Beziehung zu anderen zu treten, Freundschaften zu finden, überhaupt Beziehungen einzugehen, die eigenen Emotionen zu managen. (Die ewige Frage: Wie viel vom eigenen Leben der Autorin steckt da drin?) Niemand ist in diesem Szenario perfekt, es wird 'viel gescheitert' und jede Figur hat ihren ganz eigenen Kampf mit sich selbst und seiner Rolle. Und selbstverständlich bleibt es nicht bei der Vorgeschichte zum Eröffnungskapitel 'Beerdigung' - der geneigte Leser erfährt auch, wie es weitergeht; und eines sei verraten - die Figuren entwickeln sich. Ich habe schon lange keinen Roman mehr gelesen, der einen derart differenzierten Einblick in unterschiedliche Seelenleben gewährt. Hut ab!

  • Aurelia

    5/5

    30.12.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wow

    Die Schwestern Celia und Katy haben immer ein schwieriges Verhältnis zueinander welches aufgrund von Katys psychischer Erkrankung gänzlich kaputtzugehen droht. Eine Generation weiter herrscht eine nicht minder komplizierte Beziehung zwischen Celias Kindern Michael, Alice und Hannah... Eine dysfunktionale Familie wie aus dem Bilderbuch. Psychische Erkrankungen, beladene Eltern-Kinder Bindungen und alle Tiefs die gerade Schwesternliebe mit sich bringen kann. Auch wenn mir als Einzelkind vieles thematisch fremd war, so war ich doch von der ersten Seite an gepackt. Der Roman kommt immer leicht aber nie lächerlich daher. Immer humorvoll, nie übertrieben oder karikierend. Ein Buch welches ich regelrecht verschlungen habe und in erstaunlich schnellem Tempo weglesen konnte - fantastisch geschrieben (und auch übersetzt). Klar, auf den Punkt und trotzdem ergreifend in seinen messerscharfen Beobachtungen.

  • Bewertung

    aus Burgebrach

    5/5

    14.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Art zu schreiben

    "Meine bessere Schwester" hat mir richtig gut gefallen. Du liest dich ins 1. Kapitel und lernst die ersten Hauptfiguren kennen, dann kommt Kapitel Nr. 2 und du fragst dich, wie nun der Zusammenhang zu Kapitel Nr. 1 besteht. Vielleicht stand ich auf dem Schlauch, aber bei mir hat es etwas gedauert, bis ich verstanden haben, wer wie zu wem gehört. Nach und nach macht es Klack und die Dinge erschließen sich einem immer mehr. Eine interessante, wenn auch phasenweise etwas verwirrende (für mich jedenfalls) Art zu schreiben, weil man eben nicht sofort durchsteigt, warum was wie wem passiert. Aber umso schöner fand ich es, als die Geschichte sich nach und nach auflöste, als Verbindungen geschaffen wurden und man verstand. Krass tatsächlich aber die Familienverhältnisse untereinander und übel, wie so manchem Menschen im Leben mitgespielt wird. Dennoch toll zu lesen, hat mir sehr viel Freude bereitet.

  • Bewertung

    5/5

    02.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgründiger als erwartet

    Sehr kurzweilig ist dieses Werk von Rebecca Wait. Anfangs mehr Witz erwartet, unter anderem durch die etwas schrägen Beerdigung der Schwester der Mutter, die sich seit langem entfremdet hatten. Die Mutter und der Sohn kritisieren nahezu alles. Da auch die Schwester Hannah das Handtuch schmeißt, bleibt die ganze Arbeit an Alice hängen. Bei der Beerdigung erscheinen fremde Personen, die weder die Verstorbene kannten, noch in irgendeiner Weise zur Familie gehören. Spaß muss sein bei der Leiche... Wie gesagt, der Witz schwindet und die Handlung wird tiefgründiger. Die Zwillingsschwestern könnten unterschiedlicher nicht sein. Im Laufe der Handlung werden die Mutter, die Zwillingsschwestern und der Bruder Michael ihre Beziehungen zueinander klärenund normalisieren. Das geschieht Stück für Stück, nicht wie aus einigen reißerischen Geschichten geowhnt in einzelnen großen Szenen. Schade finde ich, dass der Titel nicht wörtlich übersetzt wurde, da es nicht nur um die Schwestern geht. Der englische Titel “I’m Sorry You Feel That Way” passt viel mehr zum Buch, zumal er auch einige Male fällt.

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