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David de Jong

1. Braunes Erbe

Braunes Erbe Die dunkle Geschichte der reichsten deutschen Unternehmerdynastien

Gesprochen von
9
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Alexander Gamnitzer

Spieldauer

15 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

05.05.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

240

Verlag

Argon Digital

Übersetzt von

Michael Schickenberg + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783732458264

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Alexander Gamnitzer

Spieldauer

15 Stunden und 23 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

05.05.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

240

Verlag

Argon Digital

Übersetzt von

  • Michael Schickenberg
  • Jörn Pinnow

Sprache

Deutsch

EAN

9783732458264

Herstelleradresse

Argon Verlag AVE GmbH
Waldemarstraße 33A
10999 Berlin
DE

Email: produktsicherheit@argon.de

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  • Bewertung

    aus Brandis

    5/5

    15.06.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Geld regiert die Welt...

    Die Dynastien der Quandts, Dr. Oetkers, Riemanns, Porsche-Piëchs, der Flicks und derer von Finck zählen zu den reichsten Unternehmen Deutschlands. Und dennoch gibt es dunkle Flecken in der Vergangenheit. Besonders unter den Nationalsozialisten konnten sie profitieren und sich profilieren, ohne danach gross zur Verantwortung gezogen zu werden. Der Grundstein für den Ausbau der Familienimperien wurde damit gelegt. Der Politwissenschaftler David de Jong geht in "Braunes Erbe" den Fragen nach, wie es die Unternehmen schafften, im Dritten Reich ihre Unternehmen auszubauen sowie Reichtum zu mehren, aber es trotz nachweislicher Sympathien und Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten, nach dem Krieg in der aufstrebenden jungen Bundesrepublik relativ unbehelligt Karriere zu machen. Ausführlich und fundiert, mit zahlreichen persönlichen Dokumenten belegt, schildert de Jong tiefgründig, aber allgemeinverständlich diese Lebenswege. Auch wenn die Vielzahl der Personen und Handlungen zu Beginn erschlagen scheint, ist hiermit ein sehr lesenswertes und informatives Buch entstanden. Während das Printexemplar mit Fotos bereichert wird, besticht das Hörexemplar durch die gelungene Umsetzung mit dem Sprecher Alexander Gamnitzer. Klare Leseempfehlung!

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    06.06.2022

    Hörbuch-Download (MP3)

    Sprachlos!

    Natürlich wusste ich, dass die Unternehmer wir Thyssen, Flick und Co. Nazideutschland unterstützt haben, aber dieses Buch, mit so vielen feinen recherchierten Details, hat mich entsetzt und mir regelmäßig Gänsehaut gemacht: Das braune Erbe: Die dunkle Geschichte der reichsten deutschen Unternehmerdynastien David De Jong, gelesen von Alexander Gamnitzer Direkt nach der Machtergreifung Hitlers hat dieser die führenden Magnaten zu sich bestellt. Diese folgten Hitler bereitwillig und boten ihm ihre Unterstützung an. Leise und hinter dem Rücken der Alliierten produzierten diese Waffen und rüsteten auf. Später, während des 2. Weltkrieges und der Arisierung, entmachteten und enteigneten sie jüdische Banken und Firmen, die sie dann untereinander aufteilten. Man muss sich wirklich fragen, ob es ohne Flick, Porsche, Oetker, Quandt, Thyssen, von Fink und Co. zum Krieg hätte kommen können. Die Prozesse nach dem verlorenen Krieg, wo die Herren hätten zur Rechenschaft gezogen werden müssen, war eine Lachnummer und hat mich sprachlos gemacht. David De Jong hat gründlich recherchiert. Ich habe ganz viel Neues erfahren und bin entsetzt. Wenn ihr jetzt denkt, na ja, das was du jetzt geschrieben hast, ist ja nichts unbekanntes, dann höre dieses Buch. Es geht 15 Stunden und 25 Minuten. Ich bin mir sicher, dass auch du vieles zum ersten Mal hören wirst! Lest/Hört dieses Buch! 5 Sterne

  • Gesellschaftliche Betrachterin

    aus Großraum Halle (Saale)

    5/5

    11.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Sie haben in der Nazi-Zeit ihre Vermögen angehäuft

    Lesen! Es geht über mehrere Generationen um Unternehmerfamilien, wie Flick, Quandt, von Finck, Porsche/Piëch oder Oetker Mehrere der heute im Börsenindex DAX notierten deutschen Weltkonzerne wurden von Unternehmensmagnaten und deren familiären Nachfahren zu Quellen des sprudelnden Reichtums geformt. Die Grundlagen der Konzernbildungen wurden durch die persönliche Nähe zu dem inneren Zirkel des NS-Regimes gelegt – bei jeder Enteignung von jüdischen Unternehmern und Anteilseignern (sogenannten „Arisierungen“) klaubten sich die Großväter in den 30ger Jahren Unternehmen zusammen, die sie zu Waffenschmieden, Financiers und Versorgungsunternehmen für die Wehrmacht ausbauten. Die Väter übernahmen zum Beginn der 40ger Jahre willig die Ihnen angebotenen Ränge in der SS, nutzten Zwangsarbeiter aus und wanden sich am Ende der 40ger Jahre mit Persilscheinen aus der Umklammerung durch die Strafjustiz. In den 50ger Jahren wandten sie sich begleitend zur Errichtung der Bundeswehr wieder der Waffentechnik zu, so dem Bau des Panzers „Leopard“ und beispielsweise in den zum Quandt-Imperium gehörenden Industriewerken Karlsruhe der Massenproduktion von Landminen. Erst die Kinder haben der Geschichtsforschung eine kontrollierte, geschützte Aufarbeitung der Familienhistorien gestattet, bewegen sich in ihrem diskreten Reichtum aber weitgehend außerhalb des Blickfeldes der Öffentlichkeit. Die Faktenzusammenstellung „Braunes Erbe: Die dunkle Geschichte der reichsten deutschen Unternehmerdynastien“ von David de Jong beginnt spannend in den 20ger Jahren und wird immer interessanter, je näher man als Leserin zur Gegenwart kommt.

  • Bewertung

    5/5

    25.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschreckend, Augenöffnend - sehr...

    Erschreckend, Augenöffnend - sehr zu empfehlen!

  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    11.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    Verena Bahlsen, 26 Jahre alt,…

    Verena Bahlsen, 26 Jahre alt, gehört ¼ der Fabrik Bahlsen. Vor wenigen Monaten sagte sie: „Ich will es (Geld aus der Fabrik) behalten, will mir Jachten kaufen. Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg? Das war vor meiner Zeit. Wir haben sie bezahlt, wie Deutsche.“ So beginnt das Buch „Braunes Erbe“ von David de Jong. Das Interview mit Frau Bahlsen schlug hohe Wellen, änderte jedoch nichts an den Tatsachen. Unternehmen, um die es in diesem Buch geht, werden bereits im Klappentext benannt. Die Firma Bahlsen zum Beispiel beschäftigte 700 Zwangsarbeiter. Die meisten von ihnen waren Frauen aus Polen und der Ukraine. Sie schufteten in einer Backwarenfabrik bei Hannover. Und Bahlsen war nicht der einzige Unternehmer, der durch Zwangsarbeiter sein Geld vermehren und seine Fabriken zu Großunternehmen werden ließ. Eine sehr beliebte Vorgehensweise war damals auch diese abscheuliche „Arisierung“. Es wurden Jüdische Werke für sehr wenig oder gar kein Geld übernommen. Die Not der Menschen wurde schamlos ausgenutzt und bis heute gibt es kaum Erben, die dieses Vorgehen verurteilen. De Jong schreibt, wie die Nationalsozialisten so stark werden konnten. Es gab den Börsencrash, die höchste Inflation und eine übergroße Arbeitslosigkeit. Hit.. und seine Getreuen verstanden es, die Not der Deutschen zu instrumentalisieren. Sie versprachen ihnen das Blaue vom Himmel und durch großartige Spenden finanzstarker Unternehmer, konnten sie zunächst einiges erreichen. Dann kam die Aufrüstung und mit ihr der Rückgang der Arbeitslosen. Als dann diese sogenannte „Machtergreifung“ kam, war das der „Beginn von 12 langen und blutigen Jahren“. Ein US-Amerikaner, der Colonel George Lynch sagte während einem der Nürnberger Prozesse: „Die sogenannte Herrenrasse hat bewiesen, dass sie lediglich in den Bereichen Verbrechen, Grausamkeit und Sadismus führend ist. Den Respekt der zivilisierten Welt habt ihr verloren.“ Nein, verantwortlich ist keiner der heutigen Milliardäre für das, was ihre Väter damals taten. Aber es tut nicht weh, sich in deren Namen zu entschuldigen, Reue zu zeigen und auch Entschädigungsleistungen in Form von Geld zu leisten. Alleine zuzugeben, dass es Zwangsarbeiter, Arisierung und weitere unmenschliche Machenschaften gab, das wäre doch etwas. Würde sich in der Historie einiger Firmen gut machen und ein ganz anderes Licht auf die Nachkommen werfen. Das ist meine ganz persönliche Meinung. Das Buch liest sich wie ein Krimi, dabei besteht es nur aus Fakten. Es hat mich nachdenklich zurückgelassen und ich werde alles daran setzten, den leider immer stärker werdenden antidemokratischen Kräften entgegenzutreten. Einige Fotos zeigen die „Größen“ mit ihren Familien und machen das Geschriebene noch einmal mehr authentischer.

Kundinnen und Kunden meinen

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