Produktbild: Braunes Erbe

Braunes Erbe Die dunkle Geschichte der reichsten deutschen Unternehmerdynastien

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

19543

Erscheinungsdatum

05.05.2022

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

29504 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Jörn Pinnow + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783462321012

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Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
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  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Verkaufsrang

19543

Erscheinungsdatum

05.05.2022

Verlag

KiWi eBooks

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

29504 KB

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Jörn Pinnow
  • Michael Schickenberg

Sprache

Deutsch

EAN

9783462321012

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  • bolie

    aus Langscheid

    5/5

    11.08.2022

    eBook (ePUB 3)

    Verena Bahlsen, 26 Jahre alt,…

    Verena Bahlsen, 26 Jahre alt, gehört ¼ der Fabrik Bahlsen. Vor wenigen Monaten sagte sie: „Ich will es (Geld aus der Fabrik) behalten, will mir Jachten kaufen. Zwangsarbeiter im Zweiten Weltkrieg? Das war vor meiner Zeit. Wir haben sie bezahlt, wie Deutsche.“ So beginnt das Buch „Braunes Erbe“ von David de Jong. Das Interview mit Frau Bahlsen schlug hohe Wellen, änderte jedoch nichts an den Tatsachen. Unternehmen, um die es in diesem Buch geht, werden bereits im Klappentext benannt. Die Firma Bahlsen zum Beispiel beschäftigte 700 Zwangsarbeiter. Die meisten von ihnen waren Frauen aus Polen und der Ukraine. Sie schufteten in einer Backwarenfabrik bei Hannover. Und Bahlsen war nicht der einzige Unternehmer, der durch Zwangsarbeiter sein Geld vermehren und seine Fabriken zu Großunternehmen werden ließ. Eine sehr beliebte Vorgehensweise war damals auch diese abscheuliche „Arisierung“. Es wurden Jüdische Werke für sehr wenig oder gar kein Geld übernommen. Die Not der Menschen wurde schamlos ausgenutzt und bis heute gibt es kaum Erben, die dieses Vorgehen verurteilen. De Jong schreibt, wie die Nationalsozialisten so stark werden konnten. Es gab den Börsencrash, die höchste Inflation und eine übergroße Arbeitslosigkeit. Hit.. und seine Getreuen verstanden es, die Not der Deutschen zu instrumentalisieren. Sie versprachen ihnen das Blaue vom Himmel und durch großartige Spenden finanzstarker Unternehmer, konnten sie zunächst einiges erreichen. Dann kam die Aufrüstung und mit ihr der Rückgang der Arbeitslosen. Als dann diese sogenannte „Machtergreifung“ kam, war das der „Beginn von 12 langen und blutigen Jahren“. Ein US-Amerikaner, der Colonel George Lynch sagte während einem der Nürnberger Prozesse: „Die sogenannte Herrenrasse hat bewiesen, dass sie lediglich in den Bereichen Verbrechen, Grausamkeit und Sadismus führend ist. Den Respekt der zivilisierten Welt habt ihr verloren.“ Nein, verantwortlich ist keiner der heutigen Milliardäre für das, was ihre Väter damals taten. Aber es tut nicht weh, sich in deren Namen zu entschuldigen, Reue zu zeigen und auch Entschädigungsleistungen in Form von Geld zu leisten. Alleine zuzugeben, dass es Zwangsarbeiter, Arisierung und weitere unmenschliche Machenschaften gab, das wäre doch etwas. Würde sich in der Historie einiger Firmen gut machen und ein ganz anderes Licht auf die Nachkommen werfen. Das ist meine ganz persönliche Meinung. Das Buch liest sich wie ein Krimi, dabei besteht es nur aus Fakten. Es hat mich nachdenklich zurückgelassen und ich werde alles daran setzten, den leider immer stärker werdenden antidemokratischen Kräften entgegenzutreten. Einige Fotos zeigen die „Größen“ mit ihren Familien und machen das Geschriebene noch einmal mehr authentischer.

  • Bewertung

    aus Brandis

    5/5

    15.06.2022

    eBook (ePUB 3)

    Geld regiert die Welt...

    Die Dynastien der Quandts, Dr. Oetkers, Riemanns, Porsche-Piëchs, der Flicks und derer von Finck zählen zu den reichsten Unternehmen Deutschlands. Und dennoch gibt es dunkle Flecken in der Vergangenheit. Besonders unter den Nationalsozialisten konnten sie profitieren und sich profilieren, ohne danach gross zur Verantwortung gezogen zu werden. Der Grundstein für den Ausbau der Familienimperien wurde damit gelegt. Der Politwissenschaftler David de Jong geht in "Braunes Erbe" den Fragen nach, wie es die Unternehmen schafften, im Dritten Reich ihre Unternehmen auszubauen sowie Reichtum zu mehren, aber es trotz nachweislicher Sympathien und Zusammenarbeit mit den Nationalsozialisten, nach dem Krieg in der aufstrebenden jungen Bundesrepublik relativ unbehelligt Karriere zu machen. Ausführlich und fundiert, mit zahlreichen persönlichen Dokumenten belegt, schildert de Jong tiefgründig, aber allgemeinverständlich diese Lebenswege. Auch wenn die Vielzahl der Personen und Handlungen zu Beginn erschlagen scheint, ist hiermit ein sehr lesenswertes und informatives Buch entstanden. Während das Printexemplar mit Fotos bereichert wird, besticht das Hörexemplar durch die gelungene Umsetzung mit dem Sprecher Alexander Gamnitzer. Klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    09.06.2022

    eBook (ePUB 3)

    Fassungslos

    Fassungslos lässt einen dieses Buch zurück. Die Gier einiger Menschen ist definitiv unfassbar. Wie sich der Krieg zu nutzen gemacht wurde, die Schilderungen sind einfach unglaublich. Das hier ist kein ödes Sachbuch, es liest sich äußerst unterhaltsam ohne aber zu belehren oder unsachlich zu werden. Gut, einiges ist sicherlich fiktional ergänzt, aber die vielen Verweise auf diverse Quellen zeigen, dass das Ganze im Kern so war. Mir war vieles nicht bewußt, insbesondere das Ausmaß der eingesetzten Zwangsarbeiter im zweiten Weltkrieg und dass die Gier so wenig durch die Alliierten nach Kriegsende verfolgt wurde. Das Manko der fehlenden Aufarbeitung schwebt nach wie vor über die Erben. Daher müsste das Buch Pflichtlektüre für die Nachkommen dieser reichen Familien sein und natürlich für alle, die sich für Wirtschaft und Verflechtungen interessieren.

  • Gesellschaftliche Betrachterin

    aus Großraum Halle (Saale)

    5/5

    11.05.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Sie haben in der Nazi-Zeit ihre Vermögen angehäuft

    Lesen! Es geht über mehrere Generationen um Unternehmerfamilien, wie Flick, Quandt, von Finck, Porsche/Piëch oder Oetker Mehrere der heute im Börsenindex DAX notierten deutschen Weltkonzerne wurden von Unternehmensmagnaten und deren familiären Nachfahren zu Quellen des sprudelnden Reichtums geformt. Die Grundlagen der Konzernbildungen wurden durch die persönliche Nähe zu dem inneren Zirkel des NS-Regimes gelegt – bei jeder Enteignung von jüdischen Unternehmern und Anteilseignern (sogenannten „Arisierungen“) klaubten sich die Großväter in den 30ger Jahren Unternehmen zusammen, die sie zu Waffenschmieden, Financiers und Versorgungsunternehmen für die Wehrmacht ausbauten. Die Väter übernahmen zum Beginn der 40ger Jahre willig die Ihnen angebotenen Ränge in der SS, nutzten Zwangsarbeiter aus und wanden sich am Ende der 40ger Jahre mit Persilscheinen aus der Umklammerung durch die Strafjustiz. In den 50ger Jahren wandten sie sich begleitend zur Errichtung der Bundeswehr wieder der Waffentechnik zu, so dem Bau des Panzers „Leopard“ und beispielsweise in den zum Quandt-Imperium gehörenden Industriewerken Karlsruhe der Massenproduktion von Landminen. Erst die Kinder haben der Geschichtsforschung eine kontrollierte, geschützte Aufarbeitung der Familienhistorien gestattet, bewegen sich in ihrem diskreten Reichtum aber weitgehend außerhalb des Blickfeldes der Öffentlichkeit. Die Faktenzusammenstellung „Braunes Erbe: Die dunkle Geschichte der reichsten deutschen Unternehmerdynastien“ von David de Jong beginnt spannend in den 20ger Jahren und wird immer interessanter, je näher man als Leserin zur Gegenwart kommt.

  • Bewertung

    5/5

    25.03.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erschreckend, Augenöffnend - sehr...

    Erschreckend, Augenöffnend - sehr zu empfehlen!

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