Produktbild: Jetzt, wo ich schon mal nicht tot bin

Jetzt, wo ich schon mal nicht tot bin Ein Plädoyer für einen offenen Umgang mit unseren Ängsten

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2022

Verlag

Eden Books - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2 cm

Gewicht

256 g

Farbe

Grau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95910-381-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Respekt für [Silvana Koch-Mehrins] Offenheit bei all den heiklen Themen, unter anderem Totgeburt und anschließende Depression. Stark finde ich auch, dass sie komplett Verantwortung übernimmt für ihr Leben und für ihr Scheitern.« ("Radio Bremen")
»Autobiografie und Lebenshilfe in einem.« ("Grazia")
»Silvana Koch-Mehrin möchte Andere ermutigen, an Ängsten nicht zu verzweifeln, sondern offen mit ihnen umzugehen.« ("WDR 5")
»Ein mutmachendes Plädoyer in dieser angstbestimmten Zeit.« ("rbb")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.10.2022

Verlag

Eden Books - ein Verlag der Edel Verlagsgruppe

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/2 cm

Gewicht

256 g

Farbe

Grau / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95910-381-7

Herstelleradresse

Eden Books
Rosa-Luxemburg-Straße 14
10178 Berlin
DE

Email: buchhandel@edel.com

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  • Lesemaus

    aus Zürich

    5/5

    22.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Schonungslos offen

    Silvana Koch-Mehrin legt sich offen: als Mensch, Ehefrau und Mutter, als ehemals Krebsbetroffene sowie insbesondere auch als Person des öffentlichen Lebens. Schonungslos, und zuweilen auch durchaus selbstkritisch, leuchtet sie selbst dunkle Ecken und Episoden ihrer bewegten Vergangenheit als hochrangige Politikerin aus, und wie sich das alles in ihrem Leben als Frau inmitten einer teilweise angestaubten Männerdomaine auswirkte. Mich hat dieses interessante Buch mitgenommen! Besondere Erwähnung verdienen auch die kurz gehaltenen, aber umso wertvolleren, lebensphilosophischen und alltagspsychologischen Erkenntnisse und Verweise von namhaften Personen ihres Faches. Ein gelungenes und ehrliches Buch, das den verdienten Respekt für dessen Autorin nach sich zieht.

  • Bewertung

    4/5

    17.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, wie ein Telefonat mit einer Freundin

    Der Titel und das Plädoyer sind vielleicht etwas ungeschickt gewählt für dieses Buch über ein Leben in dieser Welt. Vielleicht ist das irritierend und soll vielleicht genauso sein? Denn was passiert denn mit jemandem, der eine schwere Krankheitsdiagnose erhält? Was denkt man? Wie lebt man denn erst einmal weiter? Wer soll es wissen? Wie es den Kindern sagen? Brust abschneiden! - Wie fühlt man bei diesen Worten? Ich denke mal, dass Irritation als Emotion nicht ausreicht. Ich wollte nur mal kurz in das Buch hineinlesen, aber es packte mich gleich mit den ersten Sätzen, die so gestaltet sind, dass sie mehr innehaben, als sie zeigen. Innerhalb weniger Stunden habe ich dieses Buch verschlungen, das einem Telefonat mit einer Freundin ähnelt, wo man von Höcksken aufs Stöcksken kommt, wenn man sich länger nicht gesprochen hat. Natürlich ist die Krebserkrankung das Hauptthema, aber da man schonmal nicht tot ist, sind auch andere Dinge wichtig oder einfach nur interessant oder helfen darüber weg nicht nur über Krebs nachzudenken - über die Furcht oder die Angst! Dieses Buch hat einen absoluten Mehrwert für mich, da über so viele Themen geschrieben wurde, dass es mich tatsächlich erfreut, belehrt und bereichert hat. Erfreut hat es mich, da so viele Beispiele genannt wurden, die das Leben leichter machen. Belehrt hat es mich, dass Politiker keine A-Sexuellen sind und genauso widerlich mit Frauen umgehen, wie Nicht-Politiker und insgesamt auch Kollegenschweine sein können. Das Quellenverzeichnis bietet noch dazu ausgezeichnete Ergänzungen zu allen Themen des Buches. Achtung Spoiler: Erfreut hat es mich, dass ich so viel neues gelernt habe, wie z. B. dass man auf Island Respekt vor Feen hat und sogar durch ihre Gebiete keine Straßen baut. Oder dass Iren nie Kriege begonnen haben. Und mein Highlight: In Kanada bekommt man Aufenthalte im Wald vom Arzt auf Rezept!

  • Bewertung

    aus Ühlingen-Birkendorf

    4/5

    17.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Einblick in das Leben einer Politikerin

    Der Roman „Jetzt wo ich schon mal nicht tot bin – Ein Plädoyer für den offenen Umgang mit unseren Ängsten“ von Silvana Koch-Mehrin erzählt die Geschichte einer gefallenen Politikerin, die in diesem Buch resümiert und ihre Gedanken zu Blatt bringt. Das Buch skizziert aus der Ich-Perspektive die Geschichte von Silvana Koch-Mehrin, die in ihrem Leben bereits einige Hochs und Tief erlebt hat: Der schnelle Aufstieg und tiefe Fall als Politikerin (Stichwort: Plagiatsaffäre), eine Fehlgeburt und schließlich eine bösartige Brustkrebserkrankung. Autobiographisch erzählt Silvana Koch-Mehrin die Stationen ihres Lebenslaufs und geht dabei auch immer wieder auf die aktuellen Krisen – von Corona, Krieg bis Klimawandel – und gesellschaftlichen Strömungen ein. Man lernt viel über den Menschen Silvana kennen, erfährt mehr über ihre familiäre Situation und ihren Werdegang. Die Story besticht durch einen einmaligen Schreibstil: Mit abgehackten, sprunghaften und einfachen Sätzen werden die Erlebnisse und Ängste beschrieben. Trotz dieser knappen Sätze wird viel Inhalt transportiert, der gute Impulse für weitere Gedankengänge freisetzt. Die Handlung hangelt sich dabei an der Krebsdiagnose entlang und macht dabei immer wieder Station an früheren Erfahrungen und Erkenntnissen. Hier ist teilweise die Stringenz und der rote Faden für die Leser:innen nur bedingt ersichtlich. Insgesamt ein Buch, dass viel Abwechslung bietet, zahlreiche Themen anspricht, aber im Titel doch andere Erwartungen weckt. Der offene Umgang mit Ängsten war nur am Rande Thema.

  • Lesegern

    4/5

    17.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch, wie ein Telefonat…

    Ein Buch, wie ein Telefonat mit einer Freundin Der Titel und das Plädoyer sind vielleicht etwas ungeschickt gewählt für dieses Buch über ein Leben in dieser Welt. Vielleicht ist das irritierend und soll vielleicht genauso sein? Denn was passiert denn mit jemandem, der eine schwere Krankheitsdiagnose erhält? Was denkt man? Wie lebt man denn erst einmal weiter? Wer soll es wissen? Wie es den Kindern sagen? Brust abschneiden! - Wie fühlt man bei diesen Worten? Ich denke mal, dass Irritation als Emotion nicht ausreicht. Ich wollte nur mal kurz in das Buch hineinlesen, aber es packte mich gleich mit den ersten Sätzen, die so gestaltet sind, dass sie mehr innehaben, als sie zeigen. Innerhalb weniger Stunden habe ich dieses Buch verschlungen, das einem Telefonat mit einer Freundin ähnelt, wo man von Höcksken aufs Stöcksken kommt, wenn man sich länger nicht gesprochen hat. Natürlich ist die Krebserkrankung das Hauptthema, aber da man schonmal nicht tot ist, sind auch andere Dinge wichtig oder einfach nur interessant oder helfen darüber weg nicht nur über Krebs nachzudenken - über die Furcht oder die Angst! Dieses Buch hat einen absoluten Mehrwert für mich, da über so viele Themen geschrieben wurde, dass es mich tatsächlich erfreut, belehrt und bereichert hat. Erfreut hat es mich, da so viele Beispiele genannt wurden, die das Leben leichter machen. Belehrt hat es mich, dass Politiker keine A-Sexuellen sind und genauso widerlich mit Frauen umgehen, wie Nicht-Politiker und insgesamt auch Kollegenschweine sein können. Das Quellenverzeichnis bietet noch dazu ausgezeichnete Ergänzungen zu allen Themen des Buches. Achtung Spoiler: Erfreut hat es mich, dass ich so viel neues gelernt habe, wie z. B. dass man auf Island Respekt vor Feen hat und sogar durch ihre Gebiete keine Straßen baut. Oder dass Iren nie Kriege begonnen haben. Und mein Highlight: In Kanada bekommt man Aufenthalte im Wald vom Arzt auf Rezept!

  • Bewertung

    aus Bergisch Gladbach

    4/5

    11.10.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr autobiografisch, kein Ratgeber!

    In diesem Sachbuch berichtet Silvana Koh-Mehrin episodisch von ihrem Leben. Angst hat in diesem Werk eine besondere Rolle, denn "sie erlebte als Politikerin Aufstieg und Fall, verlor ein Kind, eine Karriere, eine Brust an den Krebs." Neben persönlichen Episoden spielen auch weitere gesellschaftliche und politische Themen immer mal wieder eine Rolle. Ich habe mich besonders am Anfang mit dem Schreibstil schwergetan. Gefühle werden selten direkt bennant, sondern vielmehr die Situation genau beschrieben. So bleibt es bei den Leser:innen, nachzuempfinden. Auch ein roter Faden ist wegen der thematischen Sprünge nicht ganz eindeutig, auch wenn sich die Erzählungen chronologisch und rund um ihre Krebserkrankung drehen. Die Texte wirken etwas wie Tagebucheinträge, an denen die Autorin uns teilhaben lässt. Inhaltlich fand ich das Leben von Silvana Koch-Mehrin sehr interessant, wenn auch nicht einfach. Sie zeigt deutlich, wie schwierig es als Frau ist, in die Politik zu kommen und welche Herausforderungen Familie und Kinder haben. Natürlich spielt auch ihr Brustkrebs eine zentrale Rolle. Ich habe großen Respekt vor ihr und auch dem Buch- es ist ein großer Schritt, über Privates zu schreiben und sich angreifbar zu machen. Insgesamt ist es ein sehr interessantes Buch, jedoch sehr autobiografiasch geprägt. Ich hebe das hervor, weil der Untertitel "Ein Plädoyer für einen offenen Umgang mit unseren Ängsten" etwas nach Ratgeber klingt- das ist definitiv nicht so! Wenn man das aber weiß und sich für das Leben einer starken und erfolgreichen Frau interessiert, die einiges überwunden hat, wird man hier definitiv fündig!

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