Produktbild: Zeremonie des Lebens

Zeremonie des Lebens Storys

7

16,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

20.09.2022

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

307 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Seimeishiki

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783841230850

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

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Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

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  • Landmark-Navigation vorhanden
  • sehr hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • Funktion von Links klar erkennbar
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.2
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level A

Erscheinungsdatum

20.09.2022

Verlag

Aufbau Digital

Seitenzahl

320 (Printausgabe)

Dateigröße

307 KB

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Seimeishiki

Übersetzt von

Ursula Gräfe

Sprache

Deutsch

EAN

9783841230850

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  • Rina

    aus Mannheim

    4/5

    13.07.2025

    eBook (ePUB 3)

    Gesellschaftlicher Horror in Häppchenform

    „Zeremonie des Lebens“ von Sayaka Murata ist eine Kurzgeschichtensammlung, die thematisch wirklich stark ist – aber für meinen Geschmack waren viele Geschichten einfach zu kurz. Die Ideen und gesellschaftlichen Fragen, die Murata aufwirft, fand ich – wie immer – sehr spannend. Oft geht es darum, gesellschaftliche Moralvorstellungen komplett umzudrehen und uns als Leser zum Nachdenken zu bringen. In einer Geschichte zum Beispiel wird der Mensch nach dem Tod vollständig verwertet: Aus Haar, Haut oder Knochen werden Alltagsgegenstände hergestellt – so, wie wir es mit Tieren tun. Wie würden wir uns fühlen, wenn wir die tote Haut unseres Vaters als Schleier bei der Hochzeit tragen müssten? Oder wenn wir uns mit Menschenhaar und Knochen schmücken? Eine andere Story hinterfragt unsere Fähigkeit zur gesellschaftlichen Anpassung: Eine Frau, die in der Schule als einfältig gilt, übernimmt je nach Umfeld verschiedene Rollen. Sie passt sich dem ersten Eindruck, den andere von ihr haben, und den Erwartungen an, die an Frauen gestellt werden. Mit der Zeit entwickelt sie verschiedene Persönlichkeiten – bis sie sich fragt, ob sie überhaupt eine eigene Identität hat oder einfach nur eine leere Hülle ist, die sich ständig anpasst. Und wenn ja – wie soll sie sich verhalten, wenn all ihre Bekannten, die jeweils eine andere Version von ihr kennen, aufeinandertreffen? Das fand ich sehr nachvollziehbar und ehrlich gesagt auch ziemlich beunruhigend. Einige Geschichten enthalten ziemlich viel Body Horror, was mir persönlich nichts ausgemacht hat. Ich hatte eher den Eindruck, dass diese drastischen Bilder gezielt eingesetzt wurden, um unsere Vorstellungen von Normalität und Moral zu hinterfragen. Das hat mich teilweise an Curse Bunny von Bora Chung erinnert – ebenfalls eine Sammlung, die verstört und gleichzeitig zum Denken anregt. Insgesamt gebe ich 3,5 Sterne – aber nicht, weil das Buch schlecht ist, sondern weil mir viele Geschichten einfach zu kurz waren. Viele Ideen hätten für meinen Geschmack mehr Raum gebraucht. Nur die titelgebende Geschichte „Zeremonie des Lebens“ war ausführlicher. Wie auch in Muratas anderen Werken geht es in diesem Buch um gesellschaftliche Konventionen, die in extremer und provokanter Weise hinterfragt werden. Genau das macht sie für mich so besonders. Ich habe mittlerweile drei Bücher von ihr gelesen – Vanishing World ist bisher mein Favorit – und ich kann mit Sicherheit sagen: Sayaka Murata gehört inzwischen zu meinen Lieblingsautorinnen. Ihre kompromisslose Art, gesellschaftliche Normen infrage zu stellen, trifft bei mir einfach genau ins Schwarze. Vermutlich ist dieses Buch nicht für jeden etwas – aber wenn ihr feministischen Horror, gesellschaftskritische Literatur oder einfach das Andersartige sucht, kann ich es nur empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    21.10.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Kurzgeschichten mit dem gewissen Etwas

    Es kommt selten vor, aber umso schöner ist es: hier langweilte mich keine der Kurzgeschichten. Murata bewies mit ihrem eigenen Stil wie kurzweilig Kurzgeschichten auch wirklich sein können. Nichtsdestotrotz waren die Handlungen wunderbar in sich geschlossen. Wer nicht allzu zartbesaitet ist, der findet hier bestimmt ebenso seine moralischen Grenzen herausgefordert und ein abenteuerliches Leseerlebnis.

  • Bewertung

    5/5

    01.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Königin des Ungewöhnlichen und Absurden

    Einige der kurzen Geschichten sind ganz schön krass schräg, aber einfach klasse in ihrer Nachricht an den Leser! Wer Sayaka Murata von 'Die Ladenhüterin' oder 'Das Seidenraupenzimmer' kennt, weiß, dass ihre Geschichten etwas anders sind und was auf einen zukommt. Doch hier wird man mit jeder Geschichte neu überrascht und überrumpelt, empfindet Entsetzen, Ekel und auch Absurdität. Doch die Themen der Erzählungen sind nur konsequent zu Ende gedacht und etwas überspitzt dargestellt. Aber bestimmt nichts für Jeden!

  • Bewertung

    5/5

    04.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ungewöhnliche Ansätze

    Man kennt Sayaka Murata von den Romanen " Die Ladenhüterin" oder "Das Seidenraupenzimmer", in diesem neuen Buch, gibt es Kurzgeschichten der Autorin. Diese Geschichten sind, wie schon ihre Romane ehr eigenwillig. (Nichts für zartbesaitete Menschen) Aber es werden Fragen zu unseren Moralvorstellungen und Werten aufgezeigt. Oder haben Sie schonmal darüber nachgedacht, Menschen nicht zu beerdigen sondern zu recyceln? Viele ihrer Geschichten werden auf den ersten Blick nicht besonders angenehm sein, aber sie sind auf alle Fälle einen Gedanken wert. Sie zeigen uns, dass Akzeptanz besonders wichtig ist. Man sollte Menschen nicht verurteilen, nur weil Sie andere Speisen mögen oder einen anderen Lebensstil bevorzugen. Oder ist es schlimm, wenn Frauen zusammen Kinder großziehen? Nein, denn dies macht unsere Welt bunt und lebendig.

  • Bewertung

    Book Circle Community

    4/5

    07.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwischen Anpassung und Anderssein

    Ich bin ein großer Fan von Sayaka Murata. Ihre Romane – Die Ladenhüterin, Das Seidenraupenzimmer und Schwindende Welt – gehören für mich zu den faszinierendsten literarischen Auseinandersetzungen mit dem, was wir „Normalität“ nennen. Murata denkt gesellschaftliche Konventionen gnadenlos zu Ende, bis das vermeintlich Selbstverständliche kippt und sich als willkürlich entpuppt. Gerade deshalb habe ich mich sehr auf ihre Kurzgeschichtensammlung Zeremonie des Lebens gefreut – und mich zugleich ein wenig schwergetan. Kurzgeschichten sind einfach nicht mein Lieblingsformat, und bei Murata spüre ich besonders, dass ihre Gedanken mehr Raum brauchen. In der Kürze bleibt vieles bei einer Idee, einem grellen Moment – interessant, aber nicht so durchdringend wie in den Romanen. Manche Texte wirken fast wie kleine Experimente oder Vorstudien zu ihren größeren Werken. Die Geschichten tragen zwar alle die typischen Murata-Themen in sich – Anpassung und Abweichung, biologische und soziale Programmierung, die fragile Grenze zwischen Körper, Arbeit und Identität –, doch in der Kürze fehlt der Raum, den sie braucht, um ihre Gedanken konsequent zu Ende zu denken. Trotzdem ist dieser Band natürlich unverkennbar Murata: das sachlich Absurde, das Zärtliche im Grotesken, diese stoische Ruhe, mit der sie Tabus entblättert. Die letzte Geschichte, „Ausgebrütet“, hat mich dann wieder ganz gepackt. Sie war wie ein elektrischer Schlag – wachrüttelnd, intensiv, gedanklich ansteckend. Genau dafür liebe ich Murata: für dieses Gefühl, dass Denken plötzlich etwas Körperliches wird. Ich hoffe sehr, dass bald wieder ein neuer Roman von ihr auf Deutsch erscheint. Murata braucht Raum – und wenn sie ihn bekommt, verändert sie unsere Wahrnehmung der Welt. Weitere Rezensionen auf Deutsch findest du auf meinem Goodreads- und LovelyBooks-Profil

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Bewertungen (7)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Michelle

    Michelle

    Thalia Klagenfurt Südpark

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    4/5

    21.07.2026

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    3,5 von 5 Sternen

    Da das Buch zwölf verschiedene Kurzgeschichten enthält, haben mir natürlich nicht alle gleich gut gefallen. Besonders die ersten Geschichten konnten mich begeistern, während die letzten drei für mich etwas schwächer waren. Trotzdem haben mich alle Geschichten auf ihre eigene Art unterhalten, und ich hatte viel Freude beim Lesen. Viele der Kurzgeschichten waren äußerst interessant und boten zwischen den Zeilen viel Raum für eigene Interpretationen und Gedanken. Insgesamt kann ich das Buch allen empfehlen, die außergewöhnliche, teils skurrile und kreative Kurzgeschichten mögen.
  • Zum Bewerterprofil von Christina Koppenberger

    Christina Koppenberger

    Thalia Salzburg – Europark

    Buchhändler*in

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    4/5

    26.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von abstrus bis makaber - in klassischer...

    Von abstrus bis makaber - in klassischer Murata-Manier führt uns die Autorin gekonnt mit vereinnehmendem Schreibstil durch 12 Kurzgeschichten, die zum Nachdenken einladen. Gesellschaftskritisch und provokant - ein literarischer Hochgenuss!

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