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Produktbild: Die Zukunft der Außenpolitik ist feministisch: Wie globale Krisen gelöst werden müssen
Artikelbild von Die Zukunft der Außenpolitik ist feministisch: Wie globale Krisen gelöst werden müssen
Kristina Lunz

1. Die Zukunft der Außenpolitik ist feministisch: Wie globale Krisen gelöst werden müssen

Die Zukunft der Außenpolitik ist feministisch: Wie globale Krisen gelöst werden müssen

Gesprochen von
8
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Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Michaela Vogel

Spieldauer

11 Stunden und 12 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

24.04.2022

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

21

Verlag

SAGA Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

9788728206539

Beschreibung

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Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Michaela Vogel

Spieldauer

11 Stunden und 12 Minuten

Abo-Fähigkeit

Ja

Erscheinungsdatum

24.04.2022

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

21

Verlag

SAGA Egmont

Sprache

Deutsch

EAN

9788728206539

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Visionen für Gegenwart und Zukunft mit historischem Abriss

Bewertung am 25.08.2022

Bewertungsnummer: 1773719

Bewertet: Hörbuch-Download

Die Wissenschaftlerin und Frauen- und damit Menschenrechtsaktivistin Kristina Lunz postuliert in ihrem Buch eine (Außen-) Politik, die feministischen Grundzügen folgt und das Versprechen in sich trägt, die Welt und ihre Gesellschaften gerechter, friedlicher und sicherer zu machen als dies Jahrzehnte patriarchalisch geprägter Außenpolitik offenbar vermocht haben. So frustrierend wie wichtig zu kennen sind ihre Berichte eigener sexistischer Anfeindung, seit sie öffentlich gegen männliche Übergriffe in jeglicher Form auftritt. Sehr lehrreich sind ihre historischen Brückenschläge, etwa zum Frauenkongress 1915 in Den Haag, wo mitten im ersten Weltkrieg tausende Frauen forderten, Kriegshandlungen als völkerrechtswidrig einzustufen. Ein Plädoyer, das Hoffnung gibt, den sprichwörtlichen alten, weißen Männern könne eine erneuernde Kraft entgegengesetzt werden. Auch und gerade für Männer empfehlenswert, ideal zum Hören beim Sport oder auf dem Weg zur Arbeit.

Visionen für Gegenwart und Zukunft mit historischem Abriss

Bewertung am 25.08.2022
Bewertungsnummer: 1773719
Bewertet: Hörbuch-Download

Die Wissenschaftlerin und Frauen- und damit Menschenrechtsaktivistin Kristina Lunz postuliert in ihrem Buch eine (Außen-) Politik, die feministischen Grundzügen folgt und das Versprechen in sich trägt, die Welt und ihre Gesellschaften gerechter, friedlicher und sicherer zu machen als dies Jahrzehnte patriarchalisch geprägter Außenpolitik offenbar vermocht haben. So frustrierend wie wichtig zu kennen sind ihre Berichte eigener sexistischer Anfeindung, seit sie öffentlich gegen männliche Übergriffe in jeglicher Form auftritt. Sehr lehrreich sind ihre historischen Brückenschläge, etwa zum Frauenkongress 1915 in Den Haag, wo mitten im ersten Weltkrieg tausende Frauen forderten, Kriegshandlungen als völkerrechtswidrig einzustufen. Ein Plädoyer, das Hoffnung gibt, den sprichwörtlichen alten, weißen Männern könne eine erneuernde Kraft entgegengesetzt werden. Auch und gerade für Männer empfehlenswert, ideal zum Hören beim Sport oder auf dem Weg zur Arbeit.

Umfangreich und innovativ

Cha aus Baden-Baden am 13.08.2023

Bewertungsnummer: 1999354

Bewertet: eBook (ePUB)

Klappentext: Immer noch dominieren alte, weiße, westliche Männer die Politik sowie Theorie und Praxis der internationalen Beziehungen. Dadurch werden die Bedürfnisse von Frauen und Minderheiten permanent ignoriert. Die Welt ist voller Kriege, Krisen und Unrecht. Kristina Lunz tritt mit ihrem „Centre for Feminist Foreign Policy” an, das zu ändern. Die Politikwissenschaftlerin, Aktivistin und Entrepreneurin denkt Frieden, Menschenrechte und Gerechtigkeit mit Außenpolitik zusammen und will so einen Paradigmenwechsel einleiten: Machtgebaren und militärischen Muskelspielen setzt sie Mediation in Friedensverhandlungen, feministische Machtanalysen und Klimagerechtigkeit entgegen. Realpolitik wird gegen Utopien ausgetauscht, und Botschafterinnen gibt es genauso viele wie Botschafter. So kann das Gegeneinander der Nationen endlich abgelöst werden, und alle werden in größerer Sicherheit und mit weniger Konflikten leben können. Meinung: Dieses Buch ist so wichtig und so voller Infos, dass man es immer nur in kleinen Teilen lesen kann, so ging es zumindest mir. Schließlich wollte ich alles verstehen und aufsaugen, denn die Autorin vereint wirklich so viel wichtiges und auch so viel für mich Neues auf diesen guten 300 Seiten. Dadurch liest es sich stellenweise etwas anstrengend, aber das ist sicherlich auch dem Thema geschuldet. Trotzdem habe ich mich immer wieder auf das nächste Kapitel gefreut und mir viel markiert, um nichts zu verpassen. Für alle also, die an einer gerechteren Außenpolitik, Innenpolitik oder generell einfach Politik oder Feminismus interessiert sind, ist dieses Buch eine große Empfehlung.

Umfangreich und innovativ

Cha aus Baden-Baden am 13.08.2023
Bewertungsnummer: 1999354
Bewertet: eBook (ePUB)

Klappentext: Immer noch dominieren alte, weiße, westliche Männer die Politik sowie Theorie und Praxis der internationalen Beziehungen. Dadurch werden die Bedürfnisse von Frauen und Minderheiten permanent ignoriert. Die Welt ist voller Kriege, Krisen und Unrecht. Kristina Lunz tritt mit ihrem „Centre for Feminist Foreign Policy” an, das zu ändern. Die Politikwissenschaftlerin, Aktivistin und Entrepreneurin denkt Frieden, Menschenrechte und Gerechtigkeit mit Außenpolitik zusammen und will so einen Paradigmenwechsel einleiten: Machtgebaren und militärischen Muskelspielen setzt sie Mediation in Friedensverhandlungen, feministische Machtanalysen und Klimagerechtigkeit entgegen. Realpolitik wird gegen Utopien ausgetauscht, und Botschafterinnen gibt es genauso viele wie Botschafter. So kann das Gegeneinander der Nationen endlich abgelöst werden, und alle werden in größerer Sicherheit und mit weniger Konflikten leben können. Meinung: Dieses Buch ist so wichtig und so voller Infos, dass man es immer nur in kleinen Teilen lesen kann, so ging es zumindest mir. Schließlich wollte ich alles verstehen und aufsaugen, denn die Autorin vereint wirklich so viel wichtiges und auch so viel für mich Neues auf diesen guten 300 Seiten. Dadurch liest es sich stellenweise etwas anstrengend, aber das ist sicherlich auch dem Thema geschuldet. Trotzdem habe ich mich immer wieder auf das nächste Kapitel gefreut und mir viel markiert, um nichts zu verpassen. Für alle also, die an einer gerechteren Außenpolitik, Innenpolitik oder generell einfach Politik oder Feminismus interessiert sind, ist dieses Buch eine große Empfehlung.

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Die Zukunft der Außenpolitik ist feministisch: Wie globale Krisen gelöst werden müssen

von Kristina Lunz

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Ralf Rother

Thalia Wien – Mariahilfer Straße

Zum Portrait

5/5

Politik muss anders, muss feministisch werden

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vielleicht stutzte die eine oder der andere, als Annalena Baerbock in ihrer Rede zum Amtsantritt 2022 die außenpolitischen Linien der neuen deutschen Bundesregierung erläuterte und in dem Zusammenhang von einer feministischen Außenpolitik sprach. Anschließend konnten wir dann den kleinen Schlagabtausch zwischen der Außenministerin und dem CDU -Parteivorsitzenden Friedrich Merz verfolgen. Dass der Begriff von einer "feministischen Außenpolitik" weder Baerbocks Erfindung noch eine Floskel ist, über die man dummdreist hinweg geht, zeigt das Buch in aller Deutlichkeit. Kristina Lunz schildert in ihrem Buch materialreich die Geschichte dessen, was als Vorgeschichte feministischer Außenpolitik gelten kann und heute zum Beispiel in Schweden, Mexiko oder Kanada als solche Politik verstanden wird. Es wird dem Leser wie der Leserin schnell klar, dass es der feministischen Außenpolitik nicht allein darum geht Themen der geschlechtlichen und rechtlichen Gleichstellung umzusetzen, sondern vielmehr muss das Amt der Außenpolitik und die Außenpolitik selber feministisch werden. Der Wirkungsbereich der "feministischen Außenpolitik" kann soweit reichen wie es das Amt zulässt bzw. vom Amt praktiziert wird. Zu den Agenden gehören die geschlechtliche Gleichstellung in der Wirtschaft wie in der Politik sowie z.B. die Bereiche der Demilitarisierung, Sicherheitspolitik, Migration, Klimapolitik und Gesundheitspolitik. Es mag sein, dass das Buch wie ein Entwurf oder Manifest für künftige Zeiten geschrieben ist. Aber das muss es auch, da sich feministische Ideen und Errungenschaften erst allmählich in den "Höhen" der Politik umsetzen lassen, zumal in einem Ministerium wie das Außenministerium, wo es bislang an Motivation zur Umsetzung fehlte. Dass sich hinsichtlich der Geschlechterfrage etwas in der Politik tun muss, ist keine Frage. Kristina Lunz' Buch ist in dieser Hinsicht erstaunlich und bietet viel: zumal viel Stoff für Diskussionen. Es lässt sich nicht abstreiten, dass das Buch - gerade, weil es die Außenpolitik betrifft - von Russlands Vernichtungskrieg gegen die Ukraine überrascht wurde. Hinsichtlich einer militärischen Aggression, die die konventionelle Kriegsführung überschreitet, bleibt das Buch gewiss Antworten schuldig. Aber das lässt sich wirklich nicht dem Buch vorwerfen, da sich nur wenige in den westlichen, "postheroischen" Demokratien vorstellen konnten, dass ein derartiger Krieg in Europa ausbrechen könnte. Jedoch schon angesichts der Vergewaltigungen als Kriegswaffe ist eine feministische Außen- aber auch Verteidigungspolitik mehr als notwendig.
  • Ralf Rother
  • Buchhändler/-in

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Politik muss anders, muss feministisch werden

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Vielleicht stutzte die eine oder der andere, als Annalena Baerbock in ihrer Rede zum Amtsantritt 2022 die außenpolitischen Linien der neuen deutschen Bundesregierung erläuterte und in dem Zusammenhang von einer feministischen Außenpolitik sprach. Anschließend konnten wir dann den kleinen Schlagabtausch zwischen der Außenministerin und dem CDU -Parteivorsitzenden Friedrich Merz verfolgen. Dass der Begriff von einer "feministischen Außenpolitik" weder Baerbocks Erfindung noch eine Floskel ist, über die man dummdreist hinweg geht, zeigt das Buch in aller Deutlichkeit. Kristina Lunz schildert in ihrem Buch materialreich die Geschichte dessen, was als Vorgeschichte feministischer Außenpolitik gelten kann und heute zum Beispiel in Schweden, Mexiko oder Kanada als solche Politik verstanden wird. Es wird dem Leser wie der Leserin schnell klar, dass es der feministischen Außenpolitik nicht allein darum geht Themen der geschlechtlichen und rechtlichen Gleichstellung umzusetzen, sondern vielmehr muss das Amt der Außenpolitik und die Außenpolitik selber feministisch werden. Der Wirkungsbereich der "feministischen Außenpolitik" kann soweit reichen wie es das Amt zulässt bzw. vom Amt praktiziert wird. Zu den Agenden gehören die geschlechtliche Gleichstellung in der Wirtschaft wie in der Politik sowie z.B. die Bereiche der Demilitarisierung, Sicherheitspolitik, Migration, Klimapolitik und Gesundheitspolitik. Es mag sein, dass das Buch wie ein Entwurf oder Manifest für künftige Zeiten geschrieben ist. Aber das muss es auch, da sich feministische Ideen und Errungenschaften erst allmählich in den "Höhen" der Politik umsetzen lassen, zumal in einem Ministerium wie das Außenministerium, wo es bislang an Motivation zur Umsetzung fehlte. Dass sich hinsichtlich der Geschlechterfrage etwas in der Politik tun muss, ist keine Frage. Kristina Lunz' Buch ist in dieser Hinsicht erstaunlich und bietet viel: zumal viel Stoff für Diskussionen. Es lässt sich nicht abstreiten, dass das Buch - gerade, weil es die Außenpolitik betrifft - von Russlands Vernichtungskrieg gegen die Ukraine überrascht wurde. Hinsichtlich einer militärischen Aggression, die die konventionelle Kriegsführung überschreitet, bleibt das Buch gewiss Antworten schuldig. Aber das lässt sich wirklich nicht dem Buch vorwerfen, da sich nur wenige in den westlichen, "postheroischen" Demokratien vorstellen konnten, dass ein derartiger Krieg in Europa ausbrechen könnte. Jedoch schon angesichts der Vergewaltigungen als Kriegswaffe ist eine feministische Außen- aber auch Verteidigungspolitik mehr als notwendig.

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Die Zukunft der Außenpolitik ist feministisch

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