Jenseits der Mur

Jenseits der Mur

Historischer Kriminalroman

Buch (Taschenbuch)

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.08.2022

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

240

Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

25.08.2022

Verlag

Emons Verlag

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20/13,6/2 cm

Gewicht

315 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7408-1625-4

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Im Mädchenpensionat

clematis am 22.08.2023

Bewertungsnummer: 2005374

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im steirischen Gratwein, nahe der Landeshauptstadt Graz, führt Oberlehrerin Fräulein Berta Stieglitz ihr Mädchenpensionat mit der im Jahre 1882 gebotenen Strenge. Trotz aller Vorsicht liegt nach dem Tanzerl-Abend eines der behüteten Mädchen tot am Wegesrand, geschmückt mit rosa Bändern, obwohl Charlotte Linhard gar kein Rosa mochte. Schon mit den ersten Befragungen ist Gendarm Wilhelm Koweindl sehr gefordert, duldet doch die Oberlehrerin keine Männer vor und schon gar nicht in ihrer ehrenwerten Schule. So lässt er sich gerne darauf ein, mit dem Fräulein Lehrerin Ida Fichte, welche jung und aufgeschlossen ist, gemeinsam Informationen zusammenzutragen und entsprechende Schlüsse daraus zu ziehen. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber schnell durchaus überzeugend ist Gudrun Wiesers eloquenter Schreibstil, der bestens zum Genre des historischen Krimis passt und viele längst vergessene Wörter wieder zum Vorschein bringt. Das Pensionat samt Schülerinnen und Personal wird treffend beschrieben, die Kaiserzeit zum Leben erweckt. Als Leser fühlt man sich gleichsam zurückversetzt in ein Jahrhundert, in dem Gehorsam unabdinglich war und jeder strikt seinen Platz in der Gesellschaft einzunehmen hatte. Nichtsdestotrotz schafft es das kluge und unerschrockene Fräulein Ida, selbst Nachforschungen anzustellen und sich mit dem eher zurückhaltenden Gendarmen Koweindl auszutauschen. An mehr denken die beiden gewiss nicht, denn ein Gspusi gehört sich nicht, und Heiraten geht auch nicht, denn Ida hat schon zwei Anträge ausgeschlagen und Koweindl fehlt schlicht das Geld für eine anständige Ehekaution. Neben solcherlei zwischenmenschlicher Überlegungen gilt es aber ohnehin, einen Täter zu finden, denn mittlerweile gibt es eine zweite tote Schülerin zu betrauern. Ein Mädchenpensionat als Schauplatz für polizeiliche Ermittlungen, bestens recherchierte Details zum Lehrerinnenalltag und zum Gendarmeriedienst (siehe „Ein Wort zum Schluss“), verknüpft mit glaubwürdiger Phantasie, das ergibt den sehr lesenswerten Kriminalroman „Jenseits der Mur“. Der Folgeband „Die Kälte der Mur“ liegt schon griffbereit. Ich kann nur empfehlen, zuzugreifen und sich ebenfalls in weit zurückliegende Jahre entführen zu lassen und mitzurätseln mit Ida Fichte und Wilhelm Koweindl!
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Im Mädchenpensionat

clematis am 22.08.2023
Bewertungsnummer: 2005374
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Im steirischen Gratwein, nahe der Landeshauptstadt Graz, führt Oberlehrerin Fräulein Berta Stieglitz ihr Mädchenpensionat mit der im Jahre 1882 gebotenen Strenge. Trotz aller Vorsicht liegt nach dem Tanzerl-Abend eines der behüteten Mädchen tot am Wegesrand, geschmückt mit rosa Bändern, obwohl Charlotte Linhard gar kein Rosa mochte. Schon mit den ersten Befragungen ist Gendarm Wilhelm Koweindl sehr gefordert, duldet doch die Oberlehrerin keine Männer vor und schon gar nicht in ihrer ehrenwerten Schule. So lässt er sich gerne darauf ein, mit dem Fräulein Lehrerin Ida Fichte, welche jung und aufgeschlossen ist, gemeinsam Informationen zusammenzutragen und entsprechende Schlüsse daraus zu ziehen. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber schnell durchaus überzeugend ist Gudrun Wiesers eloquenter Schreibstil, der bestens zum Genre des historischen Krimis passt und viele längst vergessene Wörter wieder zum Vorschein bringt. Das Pensionat samt Schülerinnen und Personal wird treffend beschrieben, die Kaiserzeit zum Leben erweckt. Als Leser fühlt man sich gleichsam zurückversetzt in ein Jahrhundert, in dem Gehorsam unabdinglich war und jeder strikt seinen Platz in der Gesellschaft einzunehmen hatte. Nichtsdestotrotz schafft es das kluge und unerschrockene Fräulein Ida, selbst Nachforschungen anzustellen und sich mit dem eher zurückhaltenden Gendarmen Koweindl auszutauschen. An mehr denken die beiden gewiss nicht, denn ein Gspusi gehört sich nicht, und Heiraten geht auch nicht, denn Ida hat schon zwei Anträge ausgeschlagen und Koweindl fehlt schlicht das Geld für eine anständige Ehekaution. Neben solcherlei zwischenmenschlicher Überlegungen gilt es aber ohnehin, einen Täter zu finden, denn mittlerweile gibt es eine zweite tote Schülerin zu betrauern. Ein Mädchenpensionat als Schauplatz für polizeiliche Ermittlungen, bestens recherchierte Details zum Lehrerinnenalltag und zum Gendarmeriedienst (siehe „Ein Wort zum Schluss“), verknüpft mit glaubwürdiger Phantasie, das ergibt den sehr lesenswerten Kriminalroman „Jenseits der Mur“. Der Folgeband „Die Kälte der Mur“ liegt schon griffbereit. Ich kann nur empfehlen, zuzugreifen und sich ebenfalls in weit zurückliegende Jahre entführen zu lassen und mitzurätseln mit Ida Fichte und Wilhelm Koweindl!

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spannende historische Unterhaltung

Bewertung aus Düsseldorf am 30.12.2022

Bewertungsnummer: 1850902

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Jenseits der Mur, das interessierte mich besonders, da ich im Sommerurlaub ein paar Tage auf einem Wohnmobilstellplatz an der Mur stand. Das war es dann aber auch an Gemeinsamkeit, denn die Mur ist einige hundert Kilometer lang und die Geschichte dieses Krimis spielte sich im Jahr 1882 ab. Interessant finde ich bei historischen Krimis immer, dass sie nicht nur für Spannung sorgen, sondern mir auch viel über das Leben der damaligen Zeit vermitteln. Zwar ist die kriminelle Handlung der Phantasie der Autorin entsprungen, aber alles andere war tatsächlich so, naja, das meiste. Gerne wurden Mädchen in einem Pensionat untergebracht, damit sie dort auf das Leben einer Ehefrau und Mutter vorbereitet werden. Nicht immer gab es Grund zur Freude, denn oft genug sahen die Lehrerinnen wenig Sinn an vergnüglichen Momenten. Als dann ein Mädchen tot aufgefunden wurde, wollte die Leiterin sämtliche Ermittlungsarbeiten unterbinden, weil sie keinen Mann im Haus haben wollte und sie es als Zumutung empfand, dass ein Gendarm mit allen sprechen wollte. Zum Glück gab es damals auch schon Frauen, die etwas mutiger und selbstbewusster waren. Die Autorin hat die junge Lehrerin Ida erschaffen, die dem Gendarm Wilhelm hilfreich zur Seite stand. Am Ende gab es dann nicht nur die Auflösung sondern auch ein bisschen Hoffnung, zarte Bande knüpfen zu können. Wobei ich natürlich nicht das Band meinte, was eine wichtige Rolle spielte, mehr verrate ich aber nicht dazu. Wie immer war ich mitten im Geschehen und habe Personen kennen gelernt, die mir völlig unsympathisch waren und andere habe ich in mein Leserherz geschlossen. Die Autorin hat allen sehr gute Charaktereigenschaften zugeteilt. Ich hatte öfter einen Verdacht, der sich dann halbwegs bestätigte, ich lag fast richtig mit meiner Vermutung. Fazit: Unterhaltsame historische Spannung wurde mir hier geboten. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.
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spannende historische Unterhaltung

Bewertung aus Düsseldorf am 30.12.2022
Bewertungsnummer: 1850902
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Meine Meinung: Jenseits der Mur, das interessierte mich besonders, da ich im Sommerurlaub ein paar Tage auf einem Wohnmobilstellplatz an der Mur stand. Das war es dann aber auch an Gemeinsamkeit, denn die Mur ist einige hundert Kilometer lang und die Geschichte dieses Krimis spielte sich im Jahr 1882 ab. Interessant finde ich bei historischen Krimis immer, dass sie nicht nur für Spannung sorgen, sondern mir auch viel über das Leben der damaligen Zeit vermitteln. Zwar ist die kriminelle Handlung der Phantasie der Autorin entsprungen, aber alles andere war tatsächlich so, naja, das meiste. Gerne wurden Mädchen in einem Pensionat untergebracht, damit sie dort auf das Leben einer Ehefrau und Mutter vorbereitet werden. Nicht immer gab es Grund zur Freude, denn oft genug sahen die Lehrerinnen wenig Sinn an vergnüglichen Momenten. Als dann ein Mädchen tot aufgefunden wurde, wollte die Leiterin sämtliche Ermittlungsarbeiten unterbinden, weil sie keinen Mann im Haus haben wollte und sie es als Zumutung empfand, dass ein Gendarm mit allen sprechen wollte. Zum Glück gab es damals auch schon Frauen, die etwas mutiger und selbstbewusster waren. Die Autorin hat die junge Lehrerin Ida erschaffen, die dem Gendarm Wilhelm hilfreich zur Seite stand. Am Ende gab es dann nicht nur die Auflösung sondern auch ein bisschen Hoffnung, zarte Bande knüpfen zu können. Wobei ich natürlich nicht das Band meinte, was eine wichtige Rolle spielte, mehr verrate ich aber nicht dazu. Wie immer war ich mitten im Geschehen und habe Personen kennen gelernt, die mir völlig unsympathisch waren und andere habe ich in mein Leserherz geschlossen. Die Autorin hat allen sehr gute Charaktereigenschaften zugeteilt. Ich hatte öfter einen Verdacht, der sich dann halbwegs bestätigte, ich lag fast richtig mit meiner Vermutung. Fazit: Unterhaltsame historische Spannung wurde mir hier geboten. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung.

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Jenseits der Mur

von Gudrun Wieser

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Birgit Matthews

Thalia St. Pölten

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3/5

Mysteriöse Todesfälle

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In einem steirischen Mädchenpensionat im Jahre 1882 ereignen sich mysteriöse Todesfälle. Die junge Lehrerin Ida Fichte versucht mit dem feschen Gendarm Wilhelm Koweindl die Fälle zu lösen und begibt sich dabei selbst in höchste Gefahr. Die etwas ungewohnte altdeutsche Sprachweise die die Autorin hier anwendet waren anfangs doch etwas irritierend. Aber sonst ein gelungener gut recherchierter Kriminalroman.
3/5

Mysteriöse Todesfälle

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

In einem steirischen Mädchenpensionat im Jahre 1882 ereignen sich mysteriöse Todesfälle. Die junge Lehrerin Ida Fichte versucht mit dem feschen Gendarm Wilhelm Koweindl die Fälle zu lösen und begibt sich dabei selbst in höchste Gefahr. Die etwas ungewohnte altdeutsche Sprachweise die die Autorin hier anwendet waren anfangs doch etwas irritierend. Aber sonst ein gelungener gut recherchierter Kriminalroman.

Birgit Matthews
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Michaela Janu

Thalia Kapfenberg – ECE

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4/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1882, in der Nähe von Graz, geschieht ein Mord in einem Mädchenpensionat. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Doch die Lehrerin Ida unterstützt den Gendarmen Wilhelm um den Fall zu lösen. Interessanter Einblick in das Leben im Pensionat und der Kriminalistik in Österreich.
4/5

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

1882, in der Nähe von Graz, geschieht ein Mord in einem Mädchenpensionat. Die Ermittlungen gestalten sich schwierig. Doch die Lehrerin Ida unterstützt den Gendarmen Wilhelm um den Fall zu lösen. Interessanter Einblick in das Leben im Pensionat und der Kriminalistik in Österreich.

Michaela Janu
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