Produktbild: Vielgeprüftes Österreich

Vielgeprüftes Österreich Ein kritischer Befund zur Zeitenwende

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20,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

22.09.2022

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

312 (Printausgabe)

Dateigröße

2234 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783711052940

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

22.09.2022

Verlag

Ecowing

Seitenzahl

312 (Printausgabe)

Dateigröße

2234 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783711052940

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  • annlu

    5/5

    18.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    interessante Lektüre

    Ein Buch über die Politik Österreichs – kann das interessant sein? Ich war am zweifeln. Paul Lendvai aber schafft es immer wieder mich zu überraschen. Er schafft es scheinbar trockene Fakten aneinanderzureihen und doch so zu schreiben, dass ein angenehmer Lesefluss entsteht. Dazu kommt, dass er sich selbst, seine Erfahrungen und seine Haltungen mit ins Buch nimmt, immer mal wieder mit einer Anekdote alles auffrischt und so den Leser am Ball hält. Das Buch beschäftigt sich mit „Der Last der Vergangenheit“ – mit dem Erbe der Habsburgermonarchie. Als Jude und gebürtiger Ungar sind Themen wie Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit für ihn wichtig. Bei den Kapiteln rund um die politischen Parteien, die in Österreich in den unterschiedlichsten Zeiten mal mehr, mal weniger Macht hatten, kommt man als Leser nicht umhin, herauszuhören, wem er mehr und wem er weniger zugetan ist. Was ihn nicht davon abhält, allen gegenüber (mehr oder weniger) kritisch zu sein und diese Kritik auch laut und deutlich auszusprechen. Er spricht die Skandale an, die Fehler die begangen wurden aber auch das was gut gelaufen ist und verteufelt nicht eine Partei an sich. Der Blick auf das „heutige“ (Stand 2022) Österreich schaut nicht ganz so vielversprechend aus, auch da fehlt es nicht an Kritik. Fazit: Wie gelingt es Lendvai, ein sehr trockenes Thema, so ansprechend zu schreiben? Der Gedanke hat mich durchs ganze Buch verfolgt.

  • Peter Krackowizer

    aus Neumarkt am Wallersee

    5/5

    12.03.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lendvai beschreibt die österreichische Politik nach 1945 spannend anhand der Bundeskanzler

    Es ist unglaublich, welches Wissen Lendvai trotz seines hohen Alters von 94 Jahren noch interessant in diesem Buch vermittelt. Auf rund 270 Seiten schildert er die Geschichte der zweiten Republik anhand verschiedener Bundeskanzler. Breiten Raum gibt er dabei der Entstehung und dem Wirken der FPÖ und SPÖ, hier vor allem Bruno Kreisky. So meint Lendvai, dass Kreisky seinen Aufstieg dem FPÖ-Klubobmann Friedrich Peter zu verdanken hätte. Lendvai war zunächst als Korrespondenz der „Financial Times“ arbeitet, kehrte 1957 nach Wien zurück und wurde später Chefredakteur der ORF-Osteuropa-Redaktion neben anderen Tätigkeiten. Er hat also alle Bundeskanzler persönlich erlebt und interviewt. Daher fließen viele persönliche Erinnerung in seine oft auch sehr kritischen Beschreibungen dieser Personen ein. Das Kapitel über die ÖVP, „die ungewöhnlichste Volkspartei Europas“, und jenes „von Wolfgang Schüssel zu Sebastian Kurz: Vom Original zur misslungenen Kopie“, sind mit fast 70 Seiten nicht nur die umfangreichsten Beiträge, sondern geben auch tiefe Einblicke in die Verflechtungen in der österreichischen Politik. Aufgrund der Dichte an Informationen konnte ich das Buch immer nur abschnittsweise lesen. Aber ich bin sehr beeindruckt von diesem Buch. Durch die vielen Hintergrundinformationen und persönlichen Erläuterungen habe ich einen sehr guten und verständlichen Einblick in die österreichische Politik nach 1945 erhalten. Zusammen mit dem Buch von Hugo Portisch „Aufregend war es immer“ verstehe ich nun vieles besser, was seither geschehen ist. Ich kann das Buch von Lendvai nur empfehlen.

  • Bewertung

    5/5

    25.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Gebunden Ausgabe entspricht leider dem Hörbuch

    Über das Buch selbst kann ich mich nur den anderen Lesern anschließen... Daher sind 5 Sterne trotz meines Ärgers über das Hörbuch gerechtfertigt. Das Hörbuch ist aber ein Skandal! Nach dem ersten Satz ist klar, dass es NICHT, wie angegeben, vom Autor selbst gelesen ist. Das wäre zwar traurig, aber vielleicht durch das Alter des Autors verständlich. Dass aber der Specher (André Grotta?) weder Straßennamen, Ortsnamen, ja nicht einmal die Namen von Politikern (zb Betonung "Klestil" auf der zweiten Silbe) richtig ausgespricht ist sehr ärgerlich und dem Buch nicht würdig!

  • Fred

    aus Linz

    5/5

    07.02.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    PFLICHTLEKTÜRE

    In Abwandlung eines bekannten Werbespots möchte man nach Lektüre dieses Buches laut hinausrufen: Leute, lest was G’scheits! Lest Paul Lendvai! Ein nüchterner Beobachter der österreichischen Zeitgeschichte. Einer, der sanft und unaufgeregt formuliert, fast im Plauderton, und allgemein verständlich komplexe Vorgänge und Ereignisse verdichten kann. Die Tiefenschärfe seiner Analysen ist u.a. seiner Belesenheit und seinen im Laufe von Jahrzehnten erfolgten Begegnungen mit maßgeblichen Persönlichkeiten geschuldet. Daher bietet auch dieses Buch für regelmäßige Medienkonsumenten neue, wenn auch teilweise bedrückende Einsichten. Möge uns dieser begnadete, der liberalen Demokratie und diesem Land verpflichtete Publizist noch lange erhalten bleiben. Er ist ein Glücksfall für Österreich.

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    03.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Regt zum Nachdenken an

    „Politik ist kein Ort der Geborgenheit“ (S.268) Prof. Paul Lendvai, nach dem Tod von Hugo Portisch nun der Doyen der messerscharfen Analyse österreichischer Politik, beschreibt das „Leiden“ der Republik. Allerdings muss man festhalten, dass viele dieser Schmerzen hausgemacht, sprich von österreichischen Politikern verursacht wurden und werden. In elf Kapiteln versucht er die Geschichte Österreichs darzustellen: Die Last der Vergangenheit Mythen und Realität: Das Erbe der Habrburger Hitlers Schatten: gestern und heute Die Achterbahnfahrt der FPÖ: Von Friedrich Peter zu Jörg Haider Österreich: Immer wieder „unter Beobachtung“ Karl Renner und Bruno Kreisky Geld statt Gesinnung: Niedergang der Sozialdemokratie Die ÖVP, die ungewöhnlichste Volkspartei Europas Von Wolfgang Schüssel zu Sebastian Kurz Die „echten“ Österreicher und die Grünen Österreich 2022: ein betrübliches Sittenbild Auch wenn man das Gefühl hat, die Gegenwart ist so schlimm wie nie, auch in der Vergangenheit hat es Skandale gegeben. Allerdings haben viele Menschen ein Gedächtnis wie die sprichwörtliche Stubenfliege. Wer kann sich noch an Skandale wie Noricum, AKH oder ähnliches erinnern? Eben! Der Unterschied liegt vermutlich darin, dass die damals nicht so informiert war. Man hat keine „Push-Nachrichten“ erhalten, soziale Medien waren noch nicht erfunden und die (wenigen) TV-Sender haben nicht in Dauerschleife von Korruption berichtet. Die Zukunft wird angesichts der weltweiten Krisen und Katastrophen nicht einfacher werden. „In einer existenziellen Krise sollten polarisierende Selbstinszenierungen mit der unausgesprochenen Formel „alles zu vertuschen“, keinen Platz haben, Eine zeitgerechte Warnung an die eigene Partei, die „alte ÖVP“.“ (Claus Raidl, ehemaliger Nationalbankpräsident) Gerne gebe ich dieser gelungenen Analyse 5 Sterne.

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