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Nichtmuttersein Von der Entscheidung, ohne Kinder zu leben | Über das Muttersein und das Nicht-Muttersein

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19,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.07.2022

Verlag

Piper Paperback

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,2/13,3/2,3 cm

Gewicht

296 g

Farbe

Beige / Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06287-9

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»Sie schließt auf unterhaltsame und ehrliche Art und Weise Frieden mit dem kinderlosen Leben zwischen den eigenen Bedürfnissen und gesellschaftlichen Strukturen.« ("Stern online")
»Es ist ein lesenswertes Buch – für Nicht-Eltern und Eltern gleichermaßen.« ("Tageblatt")
»Eine feministische und gesellschaftskritische Betrachtung von Elternschaft, ein Plädoyer für einen bewussten und reflektierten Umgang mit der Frage, ob man Kinder möchte und vor allem ein Buch über Selbstermächtigung. Sehr lesenswert!« ("elena_liest")
»In dem ca. 230 Seiten fassendem Werk geht es nicht darum das Muttersein zu verteufeln oder Menschen zu bekehren, es ist schlichtweg ein Plädoyer für die uneingeschränkte Gleichberechtigung von Müttern und gewollt kinderfrei lebenden Menschen. Pungs vereint hier sehr gelungen Sachbuch (mit vielen wissenschaftlichen Quellen, Beispielen und Studienergebnissen) und ihre subjektiven Erfahrungen. Dabei schreibt sie verständlich, flüssig und für mich absolut nachvollziehbar. (...) Ein wichtiges, bereicherndes, lesenswertes Buch, das ich jedem, ob mit oder ohne Kinderwunsch, ans Herz legen kann.« ("buchstabenbaer")
»Mein Herz ist voll - voll von Dankbarkeit für dieses Buch. (...) Dabei ist ›Nichtmuttersein? keinesfalls nur ein Buch für Frauen, die sich gegen Kinder entscheiden. Es ist vor allem auch eine gesellschaftskritische und feministische Betrachtung des Mutterseins in der Gegenwart, aller Vor- und eben auch Nachteile, die mit dem Kinderkriegen einhergehen und ein Plädoyer dafür, die Entscheidung für oder gegen ein Kind bewusster, nachhaltiger und eben besser zu treffen.« ("klarastrube")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

28.07.2022

Verlag

Piper Paperback

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

20,2/13,3/2,3 cm

Gewicht

296 g

Farbe

Beige / Schwarz

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-492-06287-9

Herstelleradresse

Piper Verlag GmbH
Georgenstr. 4
80799 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    06.06.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ganz große Empfehlung!

    Ein super Buch, welches viele Perspektiven eröffnet, indem es persönliche und allgemeine Erfahrungen vereint. Beleuchtet werden ebenso gesellschaftliche und politische Mechanismen über das Thema Mutterschaft und feministisch relevante Inhalte. Regt insbesondere das Nachdenken über Themen wie das Muttersein, Mutterwerden, Mutternichtwerden und das Frau sein ohne gleichzeitig Mutter sein zu müssen an. Ein wunderbares Plädoyer für die Selbstbestimmung und Entscheidungsfreiheit der Frau.

  • Bewertung

    aus Freiberg

    5/5

    28.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Plädoyer für die Entscheidungsfreiheit für oder gegen Mutterschaft

    Ist man nur als Mutter wirklich Frau? Leider ist das auch heutzutage noch in vielen Köpfen so drin, was ich sehr traurig finde. Nadine Pungs möchte keine Mutter sein. Das können viele nicht akzeptieren, seien es Bekannte/Freunde oder gar Fremde. Eine Frau, die offen über ihre Entscheidung gegen Mutterschaft spricht, ist vielen ein Dorn im Auge, da sie nicht dem typischen Rollenklischee entspricht. Nadine Pungs geht der Frage, warum dies so ist, teilweise sehr persönlich nach. Auf der anderen Seite geht es um die Rolle der Mutter im Allgemeinen, um ungewollte Schwangerschaften/Schwangerschaftsabbrüche, die Geschichte des Patriarchats und so weiter. Die Autorin hat mit Müttern, "Nichtmüttern" und auch ungewollt kinderlosen Frauen gesprochen. Der Schreibstil sowie der Ton der Autorin sind immer passend und treffend. Sie möchte mit ihrem Buch keineswegs sagen, dass Kinderlosigkeit "besser" ist - es geht ihr einzig und allein darum, gleichwertige Akzeptanz für beide Lebensentwürfe zu fordern. Meiner Meinung nach ist "Nichtmuttersein" von Nadine Pungs ein sehr kluges, wichtiges und lesenswertes Buch, völlig unabhängig davon, ob man Kinder hat oder haben möchte, keine Kinder hat und/oder keine haben möchte. Jede*r sollte das Recht haben, ihr/sein Leben so zu gestalten, wie sie/er es möchte. Dieses Buch ist ein Plädoyer für die Entscheidungsfreiheit - ganz klare Leseempfehlung! "Während keine Frau schwanger wird, um dem Staat ein Kind zu schenken, müssen sich Kinderlose dafür rechtfertigen, dem Staat kein Kind zu schenken", schreibt Tanja Dückers in ZEIT ONLINE. "Was ist das Gegenteil von Mutter? Ist es die Nichtmutter? Es gibt keinen anderen Begriff. Aber "Nichtmutter" klingt wie ein Negativabzug einer Farbfotografie. Man muss das Wort gegen das Licht halten, um die Umrisse zu erkennen. Ich bin Nichtmutter, jedoch keine Nichtperson. Das "Nicht" in "Nichtmutter" wirkt trotzdem wie der Fingerzeig auf den Mangel. Wie bei" Nichtschwimmer" oder "Nichtwähler". Ich habe keinen Mangel. Ich bin vollständig. Ohne Fruchtbarkeit sogar vollständiger als jemals zuvor. Was bin ich? Das, was ich bin. Nichtmutter. Aber auch Nichtraucher. Hier steht das "Nicht" für die klügere Entscheidung. Und der "Nichtstuer" handelt zuweilen weise. Eine Sache nicht zu tun ist nämlich oft verantwortungsvoll. Ein "Nicht" muss nicht zwingend falsch sein. Ein "Nicht" kann das Positive in sich tragen. Denn: Wer Nein zu etwas sagt, sagt Ja zu etwas anderem."

  • Bewertung

    5/5

    16.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr lesenswert - große Empfehlung!

    Nadine Pungs verwebt eigene Erfahrungen, persönliche Geschichten, Faktengewissen, historische Entwicklungen und Aufklärung zu einem vielschichtigen und sehr eindrucksvollen Buch. Es geht um soziale und gesellschaftliche Erwartungen, Zukunftsperspektiven und große Entscheidungen. Um die prinzipielle Frage: Was priorisiere ich und wofür entscheide ich mich? Und um die grundlegende Feststellung: Muttersein und Nichtmuttersein ist gleich viel wert.

  • Bewertung

    5/5

    02.06.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Schonungslos ehrlich!

    Nadine Pungs nimmt kein Blatt vor den Mund - und das sollte sie auch nicht. Schonungslos ehrlich hat mich diese Lektüre schon ab den ersten Seiten mitgerissen. In dem ein oder anderen Moment stand mir bei der Wortwahl der Mund offen - Sie hat aber Recht. Eine klare Empfehlung.

  • Buechermango

    5/5

    15.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Über private Entscheidungen, zu denen jede*r eine Meinung hat

    Nichtmuttersein von Nadine Pungs. Ich denke an die Freundin, die immer wieder betont, wie toll ich mit ihrem Sohn umgehe und dass ich mal eine großartige Mutter sein werde, obwohl sie genau weiß, dass Kinder nicht zu meiner Lebensplanung gehören. An die Verwandte, mit der ich eigentlich gar nichts zutun habe, die Bilder von mir und der Tochter einer Freundin mit ‚Steht dir gut‘ kommentiert. An die andere Frau, die irgendwie zu meiner Familie gehört, für die Frausein und Muttersein das gleiche ist - ihre Kinder haben Gründe, warum der Kontakt zu ihr eher sporadisch ist. An eine Bekannte, die seit Jahren unter ihrem unerfüllten Kinderwunsch leidet, weil Mutter sein der einzige Sinn in ihrem Leben ist. An Bekannte, die immer wieder nachfragen, ob ich denn wirklich sicher bin. Und wahrscheinlich lesen das hier genug Leute, die das Problem nicht verstehen, schon ein ‚Naja, warte mal ab‘ oder ein ‚Aber Kinder sind doch das schönste der Welt‘ auf den Lippen haben. In eurer Welt sind sie das vielleicht. Nadine Pungs Lebensrealität ist eine andere. Mit Kindern kann sie nichts anfangen, sie liebt das Reisen und ihre eigene Unabhängigkeit, sieht sich selbst nicht in der Mutterrolle. Die Entscheidung gegen Kinder könnte ganz einfach sein, wäre da nicht unsere Gesellschaft. „Dieses Buch ist deshalb ein Versuch, mein Nichtmuttersein als vollends gleichrangig neben dem Muttersein aufzustellen und das Bewusstsein für diese Form der Selbstermächtigung im sozialen Diskurs zu etablieren. Und ja, meine Methoden sind radikal. Denn Nichtmutterschaft ist politisch“ Schon früh lernen wir, was für eine Bereicherung Kinder für das eigene Leben sind, in den Medien sehen wir hauptsächlich glückliche, entspannte Familien. Wer sich dagegen entscheidet, wird bemitleidet oder verurteilt. Einsamkeit und Reue im Alter werden prognostiziert, das Klischee der alten, verbitterten Jungfer kennen wir alle. Entscheidungen über den eigenen Körper sind plötzlich egoistisch und falsch. Dass das alles nicht immer so war und überhaupt nicht so sein muss, wird ein immer größeres Thema und auch Nadine Pungs hat einige interessante Erkenntnisse und Hintergründe geliefert. „Im Kindergarten haben wir oft »Mutter, Vater, Kind« gespielt. Ich wollte nie die Mutter sein. Lieber der Vater, der auf dem Klo Zeitung las oder gar nicht erst nach Hause kam.“ Ein Kind bestimmt das ganze Leben, stellt alles auf den Kopf. Eine Entscheidung, die Menschen (oft) problemlos fällen können. Die Entscheidung dagegen ist auf unterschiedlichen Ebenen schwierig für Frauen, wie Nadine Pungs in Nichtmuttersein ausführlich aufdeckt. Sie nennt dabei auch interessante Fakten über Abtreibungen und erzählt von einem eigenen Erlebnis. Deutlich wird, dass das Bild der ewig traumatisierten Frau, das bei den Bildern gern gezeichnet wird, ein Mythos ist. Natürlich bekommt auch das Thema Verhütung Raum, am Ende widmet sie sich noch der Sterilisation. Durchgängig bekommen wir hier neue Fakten und Erkenntnisse geboten. Mir hat dieser Mix aus persönlicher Erfahrung und wissenschaftlicher Recherche sehr gut gefallen.

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    Silvio Weitzl

    Thalia Linz – Landstraße

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    5/5

    25.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Lebe lieber selbstbestimmt!

    Frau Pungs verbindet Eigenerfahrung und gut recherchierte Tatsachenberichte mit internationalen und aus Deutschland stammenden Statistiken. Selbstbestimmtheit, Freiheit und Eigenverantwortung stehen Hass, Verachtung, Rechtfertigungsdruck und Erklärungsnot gegenüber. Außerdem werden Themen wie Empfängnisverhütung, Fehlgeburten, Schwangerschaftsabbrüche, (un)freiwillige Sterilisation und Vasektomie aufgearbeitet und auf die Moderne übertragen. Ein unumgängliches Werk für Nichtmütter und Nichtväter!

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