Produktbild: Die letzte Tür vor der Nacht

Die letzte Tür vor der Nacht Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

31.08.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

1624 KB

Originaltitel

A Última Porta Antes Da Noite

Übersetzt von

Maralde Meyer-Minnemann

Sprache

Deutsch

EAN

9783641255558

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Erscheinungsdatum

31.08.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

560 (Printausgabe)

Dateigröße

1624 KB

Originaltitel

A Última Porta Antes Da Noite

Übersetzt von

Maralde Meyer-Minnemann

Sprache

Deutsch

EAN

9783641255558

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  • nil_liest

    aus Frankfurt

    3/5

    16.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine Leiche, kein Verbrechen…

    Keine Leiche, kein Verbrechen Es gibt zwar eine brutal ermordete Leiche, aber es handelt sich nicht um einen Krimi! Es verschwindet ein Geschäftsmann in Schwefelsäure und hat sich praktisch aufgelöst, aber das ist nicht der Fokus des Romans. Denn es ist klar wer die Mörder sind. Fünf Männer, die dubioser nicht sein könnten: ein zwielichter Rechtsanwalt und sein Bruder, ein sehr gewissenloser Kräuterhändler sowie zwei Geldeintreiber. Es ist ein fein ausgetüfteltes Psychogram dieser fünf Täter. Die anfängliche Gewalt dient António Lobo Antunes nur als Ausgangspunkt. Vor allem fußt dieser Leichenfund auf einer realen Begebenheit, die sich in der Nähe Portos zutrug. Kein Roman, der sich nebenbei weglesen lies. Ich tat mich etwas schwer, vor allem wegen der Syntax. Oder besser, wegen der fehlenden Syntax. Wenig Satzenden, keine Anführungszeichen, nur Spiegelstriche, wenn gesprochen wird. Dann die doch sehr poetische offene mäandernde Sprache, die volle Aufmerksamkeit bedarf. Das machte mir den Lesefluss nicht sonderlich einfach. Mich hat der Roman „Die letzte Tür vor der Nacht“ gereizt, weil der mittlerweile 80jährige António Lobo Antunes schon des Öfteren genannt wurde als Anwärter auf den Literaturnobelpreis! Der Portugiese hat schon viele Romane geschrieben und dies ist sage und schreibe der 29.! Spannend ist auch, dass er von Hause aus Psychiater ist und lange Zeit als Chefarzt in einer psychiatrischen Klinik arbeitete. Und hier kommen wir zum großen Punkt der Überzeugung dieses Romans. Er ist ein Meister sich in die inneren psychischen Windungen anderer Menschen einzufüllen und zeichnet uns großartige nach in welchem Seelenzustand die Täter sind. Die abwechselnde Erzählperspektive lässt uns komplett eintauchen und wir ergründen sie alle. Und da António Lobo Antunes in einem Interview mal sagte: „A good reader is hard to find“ (‚Ein guter Leser ist selten zu finden‘) überlasse ich es euch, ob ihr es wagen wollt!

  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    3/5

    16.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine Leiche, kein Verbrechen

    Es gibt zwar eine brutal ermordete Leiche, aber es handelt sich nicht um einen Krimi! Es verschwindet ein Geschäftsmann in Schwefelsäure und hat sich praktisch aufgelöst, aber das ist nicht der Fokus des Romans. Denn es ist klar wer die Mörder sind. Fünf Männer, die dubioser nicht sein könnten: ein zwielichter Rechtsanwalt und sein Bruder, ein sehr gewissenloser Kräuterhändler sowie zwei Geldeintreiber. Es ist ein fein ausgetüfteltes Psychogram dieser fünf Täter. Die anfängliche Gewalt dient António Lobo Antunes nur als Ausgangspunkt. Vor allem fußt dieser Leichenfund auf einer realen Begebenheit, die sich in der Nähe Portos zutrug. Kein Roman, der sich nebenbei weglesen lies. Ich tat mich etwas schwer, vor allem wegen der Syntax. Oder besser, wegen der fehlenden Syntax. Wenig Satzenden, keine Anführungszeichen, nur Spiegelstriche, wenn gesprochen wird. Dann die doch sehr poetische offene mäandernde Sprache, die volle Aufmerksamkeit bedarf. Das machte mir den Lesefluss nicht sonderlich einfach. Mich hat der Roman „Die letzte Tür vor der Nacht“ gereizt, weil der mittlerweile 80jährige António Lobo Antunes schon des Öfteren genannt wurde als Anwärter auf den Literaturnobelpreis! Der Portugiese hat schon viele Romane geschrieben und dies ist sage und schreibe der 29.! Spannend ist auch, dass er von Hause aus Psychiater ist und lange Zeit als Chefarzt in einer psychiatrischen Klinik arbeitete. Und hier kommen wir zum großen Punkt der Überzeugung dieses Romans. Er ist ein Meister sich in die inneren psychischen Windungen anderer Menschen einzufüllen und zeichnet uns großartige nach in welchem Seelenzustand die Täter sind. Die abwechselnde Erzählperspektive lässt uns komplett eintauchen und wir ergründen sie alle. Und da António Lobo Antunes in einem Interview mal sagte: „A good reader is hard to find“ (‚Ein guter Leser ist selten zu finden‘) überlasse ich es euch, ob ihr es wagen wollt!

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    Ralf Rother

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    4/5

    15.01.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Annäherungen an einen Mord

    Der 80-jährige Schriftsteller Antonio Lobo Antunes hat ein weiteres Buch geschrieben. Auch wenn er sich literarisch mit einem Verbrechen, d.h. mit einem Mord, beschäftigt, so schrieb er keinesfalls einen Krimi. Gewiss macht er es seinen Lesern und Leserinnen nicht leicht der Geschichte folgen, aber es geht ihm auch nicht um einen Plot, dessen Handlungsstränge erzählbar auf ein Ende bzw. auf eine Auflösung hinauslaufen. So nähert sich Antonio Lobo Antunes dem Mord allenfalls analytisch an, indem er den verschiedenen Beteiligten jeweils eine Stimme gibt, die in assoziativen Gedankenflüssen von Traumen, Erinnerungen, Wünschen, Ängsten, aber auch vom Tathergang berichten. Diese Gedankenflüsse der Stimmen erschweren es dem Voyeurismus eines Lesers bzw. einer Leserin der Erzählung zu folgen, zumal diese Assoziationsströme sprunghaft vorgehen und nicht der konventionellen Syntax gehorchen.

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