Produktbild: In der Stille der Polarnacht

In der Stille der Polarnacht Roman | Dreizehn mutige Frauen im Kampf gegen das ewige Eis

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.11.2022

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

472 (Printausgabe)

Dateigröße

2265 KB

Originaltitel

The Arctic Fury

Übersetzt von

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

EAN

9783458775010

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Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

23.11.2022

Verlag

Insel Verlag

Seitenzahl

472 (Printausgabe)

Dateigröße

2265 KB

Originaltitel

The Arctic Fury

Übersetzt von

Eike Schönfeld

Sprache

Deutsch

EAN

9783458775010

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  • Bewertung

    5/5

    29.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Königin der Arktis

    Virginia Reeve muss dreizehn mutige Frauen auf eine Expedition in die Arktis mitnehmen um einen verschwundenen Polarforscher und dessen Schiffe wiederzufinden. Virginia wurde von der reichen Frau des verschwundenen Ehemannes unter mysteriösen Umständen angeheuert und gebeten, die Leitung dafür zu übernehmen. Was bislang erfolgreichen, männlichen Forschern misslang soll Virginia und den anderen Frauen gelingen. Eine beschwerliche, kalte Reise, die Virginia nie vergessen wird, denn nun steht sie deswegen vor Gericht. In der Anklageschrift: Mord. Nicht alle sind von der Expedition zurückgekehrt, die Virginia geleitet hatte, doch was genau ist mit denen passiert? Ich fand die Geschichte sehr spannend, denn es geht auch um die Wahrnehmung der Frau um 1850. Denn die gehen nicht einfach so auf eine Expedition und schon gar nicht als ganze Gruppe. Virginia muss um die Wahrheit kämpfen um der Todesstrafe zu entgehen, doch reiche Menschen haben bestimmte Motive und die sollen durchgesetzt werden. In diesem Buch geht es einmal um die gesamte Gerichtsverhandlung, wie auch um die Reise selbst.

  • Bewertung

    aus Villingen-Schwenningen

    5/5

    16.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Aufbruch ins Ungewisse

    Boston Oktober 1854 Virginia Reed steht vor Gericht. Sie soll Caprice Collins auf einer Polarexpedition ermordet haben. Während die Gerichtsverhandlung aus Virginias Sicht geschildert wird, erfährt der Leser in Rückblenden, wie es zu der Expedition kam und was geschehen ist. Für die damalige Zeit völlig unvorstellbar, dass eine Gruppe von Frauen sich allein auf die Reise in die Antarktis begibt, um den verschollenen Polarforscher Franklin zu suchen. 13 Frauen, die sich vorher nie begegnet sind, gehen gemeinsam dieses Wagnis ein und müssen als Team funktionieren, um zu überleben. Zwar werden auch hier die Ereignisse hauptsächlich von Virginia berichtet, aber auch die anderen Frauen kommen zu Wort. Von Anfang an gibt es eine starke Rivalität zwischen Virginia und der reichen, aus angesehener Familie stammenden Caprice. Nicht alle Frauen kommen zurück, unter ihnen Caprice. Zu Beginn des Romans war ich kurz versucht, die Lektüre aufzugeben, weil ich mich mit der Gerichtsverhandlung und der eher unbeteiligt wirkenden Virginia nicht wirklich anfreunden konnte. Spätestens als die Rückblenden beginnen, hatte mich die Autorin am Haken. Zum einen hat mir der Mut der Frauen imponiert, sich auf ein solches Wagnis einzulassen, zum anderen war ich entsetzt, dass sie sich in meinen Augen doch etwas naiv und unbedarft in das Abenteuer stürzen. Im Verlaufe der Geschichte wird klar, dass jede der Frauen einen persönlichen Grund hatte, aus der Zivilisation geradezu zu fliehen. Unvorhergesehene Ereignisse verdeutlichen den Charakter der Einzelnen. Ich konnte Virginias Mut und Durchhaltewillen nur bewundern, obwohl sie oft an sich gezweifelt und von Schuldgefühlen bedrängt wurde. Umso mehr hat mich der Verlauf des Prozesses empört, in dem Virginia als verantwortungslos , unfähig und geltungssüchtig dargestellt wurde, die aus Neid Caprice getötet hat. Hinzu kommt, dass die Autorin eine Atmosphäre von Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit und Mutlosigkeit erschafft. Das Ende war eine echte Befreiung und ein Sieg der Freundschaft und Aufrichtigkeit. Ich fand die Geschichte absolut lesenswert, auch wenn manchmal die düstere Stimmung kaum auszuhalten war.

  • Leseigel

    aus Villingen

    5/5

    16.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Aufbruch ins Ungewisse Boston…

    Aufbruch ins Ungewisse Boston Oktober 1854 Virginia Reed steht vor Gericht. Sie soll Caprice Collins auf einer Polarexpedition ermordet haben. Während die Gerichtsverhandlung aus Virginias Sicht geschildert wird, erfährt der Leser in Rückblenden, wie es zu der Expedition kam und was geschehen ist. Für die damalige Zeit völlig unvorstellbar, dass eine Gruppe von Frauen sich allein auf die Reise in die Antarktis begibt, um den verschollenen Polarforscher Franklin zu suchen. 13 Frauen, die sich vorher nie begegnet sind, gehen gemeinsam dieses Wagnis ein und müssen als Team funktionieren, um zu überleben. Zwar werden auch hier die Ereignisse hauptsächlich von Virginia berichtet, aber auch die anderen Frauen kommen zu Wort. Von Anfang an gibt es eine starke Rivalität zwischen Virginia und der reichen, aus angesehener Familie stammenden Caprice. Nicht alle Frauen kommen zurück, unter ihnen Caprice. Zu Beginn des Romans war ich kurz versucht, die Lektüre aufzugeben, weil ich mich mit der Gerichtsverhandlung und der eher unbeteiligt wirkenden Virginia nicht wirklich anfreunden konnte. Spätestens als die Rückblenden beginnen, hatte mich die Autorin am Haken. Zum einen hat mir der Mut der Frauen imponiert, sich auf ein solches Wagnis einzulassen, zum anderen war ich entsetzt, dass sie sich in meinen Augen doch etwas naiv und unbedarft in das Abenteuer stürzen. Im Verlaufe der Geschichte wird klar, dass jede der Frauen einen persönlichen Grund hatte, aus der Zivilisation geradezu zu fliehen. Unvorhergesehene Ereignisse verdeutlichen den Charakter der Einzelnen. Ich konnte Virginias Mut und Durchhaltewillen nur bewundern, obwohl sie oft an sich gezweifelt und von Schuldgefühlen bedrängt wurde. Umso mehr hat mich der Verlauf des Prozesses empört, in dem Virginia als verantwortungslos , unfähig und geltungssüchtig dargestellt wurde, die aus Neid Caprice getötet hat. Hinzu kommt, dass die Autorin eine Atmosphäre von Hoffnungslosigkeit, Einsamkeit und Mutlosigkeit erschafft. Das Ende war eine echte Befreiung und ein Sieg der Freundschaft und Aufrichtigkeit. Ich fand die Geschichte absolut lesenswert, auch wenn manchmal die düstere Stimmung kaum auszuhalten war.

  • Bewertung

    5/5

    15.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Beeindruckendes Buch über starke Frauen und die Kraft der Freundschaft. Absolut lesenswert!

    In einer Zeit, in der die Frau als Person nicht zählt, in der gesellschaftliche Vorgaben starr und erbarmungslos sind, machen sich 13 wagemutige Frauen auf, um im ewigen Eis dem Schicksal einer verschollenen Expeditions-Gruppe auf den Grund zu gehen. Leider fordert dieses Abenteuer seinen Tribut und nicht alle Frauen kommen (gesund) wieder zurück, woraufhin die Anführerin der Gruppe, Virginia Reeve, des Mordes angeklagt wird. In einem spannenden und von Lügen und Intrigen geprägten Gerichtsprozess gilt es nun, ihre Unschuld zu beweisen und sie so vor dem drohenden Strick zu retten. Als ich das Buch das erste Mal in Händen hielt, mir den Titel uns das Titelbild anschaute, stellte ich mich auf eine spannende Abenteuergeschichte inmitten der arktischen Wüste ein. Schnell wurde klar, dass sich meine Vorstellungen nicht ganz bewahrheiteten: So liegt der Fokus des Romans nichts auf den Gefahren, die die arktische Landschaft und die Beschwernisse einer Expedition bergen, sondern eher auf zwischenmenschlichen Beziehungen, der persönlichen Weiterentwicklung der Figuren und vor allen Dingen den konservativen und frauenverachtenden Vorgaben der damaligen Zeit. Hierbei gelingt es der Autorin ganz hervorragend, die damaligen Missstände aufzuzeigen und darzustellen, wie starke Frauen sich gegen diese Vorgaben aufgelehnt haben oder am Ende einknicken mussten. Es wird sehr deutlich, dass alle Facetten der Gesellschaft (Homosexualität, Rassendiskriminierung, Ehebruch, ungewollte Schwangerschaften, Gewalt in der Beziehung, Transgender, etc.) auch damals schon Thema waren, dass aber ganz anders damit umgegangen wurde, als heute. Obwohl der Roman einen wahren historischen Kern hat (Die Polarexpeditionen des John Franklin), darf man keine realitätsgetreue Darstellung erwarten. Viele Schilderungen kratzen nur an der Oberfläche und sind recht unglaubwürdig (z.B. dass einige Frauen „mal eben so schnell entscheiden“, sich von jemand Fremden in eine ungewisse Zukunft führen zu lassen, ohne jedwede Vorbereitung). Nichtsdestotrotz gelingt es der Autorin auch durch ihre (bis auf wenige Ausnahmen) gekonnte Sprache, den/ die LeserIn bis zum letzten Satz zu fesseln! Ich selbst habe den Roman gespannt verfolgt und konnte ihn zeitweise gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Frauen sind grandios, jede hat ihren eigenen Hintergrund und ihre individuellen Beweggründe, an dieser Expedition teilzunehmen. Diese regten mich intensiv zum Nachdenken an. Dadurch, dass man am Anfang schon erfährt, dass nur noch 5 Frauen von der Expedition zurückgekehrt sind, will man unbedingt wissen, was genau auf der Reise geschehen sein mag. Auch die Geschehnisse im Gerichtssaal lassen einen nicht los und die Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten. Nicht zuletzt motivierte mich der wahre Kern des Romans dazu, mich historisch weiterzubilden und mich nochmal in die realen geschichtlichen Ereignisse einzulesen. Somit hatte ich in diesem Buch am Ende neben einem wirklich großartigen Roman ebenso eine lehrreiche Lektüre, die mir wertvolle Impulse für die Auswahl meiner kommenden Lesevorhaben gab. Das Buch bekommt von mir eine klare Lese- und Kaufempfehlung für alle, die sich für zwischenmenschliche Beziehungen und deren Entwicklung, gesellschaftliche Konventionen und historische Elemente interessieren.

  • Winterkind

    aus Süddeutschland

    5/5

    15.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    In einer Zeit, in der die…

    In einer Zeit, in der die Frau als Person nicht zählt, in der gesellschaftliche Vorgaben starr und erbarmungslos sind, machen sich 13 wagemutige Frauen auf, um im ewigen Eis dem Schicksal einer verschollenen Expeditions-Gruppe auf den Grund zu gehen. Leider fordert dieses Abenteuer seinen Tribut und nicht alle Frauen kommen (gesund) wieder zurück, woraufhin die Anführerin der Gruppe, Virginia Reeve, des Mordes angeklagt wird. In einem spannenden und von Lügen und Intrigen geprägten Gerichtsprozess gilt es nun, ihre Unschuld zu beweisen und sie so vor dem drohenden Strick zu retten. Als ich das Buch das erste Mal in Händen hielt, mir den Titel uns das Titelbild anschaute, stellte ich mich auf eine spannende Abenteuergeschichte inmitten der arktischen Wüste ein. Schnell wurde klar, dass sich meine Vorstellungen nicht ganz bewahrheiteten: So liegt der Fokus des Romans nichts auf den Gefahren, die die arktische Landschaft und die Beschwernisse einer Expedition bergen, sondern eher auf zwischenmenschlichen Beziehungen, der persönlichen Weiterentwicklung der Figuren und vor allen Dingen den konservativen und frauenverachtenden Vorgaben der damaligen Zeit. Hierbei gelingt es der Autorin ganz hervorragend, die damaligen Missstände aufzuzeigen und darzustellen, wie starke Frauen sich gegen diese Vorgaben aufgelehnt haben oder am Ende einknicken mussten. Es wird sehr deutlich, dass alle Facetten der Gesellschaft (Homosexualität, Rassendiskriminierung, Ehebruch, ungewollte Schwangerschaften, Gewalt in der Beziehung, Transgender, etc.) auch damals schon Thema waren, dass aber ganz anders damit umgegangen wurde, als heute. Obwohl der Roman einen wahren historischen Kern hat (Die Polarexpeditionen des John Franklin), darf man keine realitätsgetreue Darstellung erwarten. Viele Schilderungen kratzen nur an der Oberfläche und sind recht unglaubwürdig (z.B. dass einige Frauen „mal eben so schnell entscheiden“, sich von jemand Fremden in eine ungewisse Zukunft führen zu lassen, ohne jedwede Vorbereitung). Nichtsdestotrotz gelingt es der Autorin auch durch ihre (bis auf wenige Ausnahmen) gekonnte Sprache, den/ die LeserIn bis zum letzten Satz zu fesseln! Ich selbst habe den Roman gespannt verfolgt und konnte ihn zeitweise gar nicht mehr aus der Hand legen. Die Frauen sind grandios, jede hat ihren eigenen Hintergrund und ihre individuellen Beweggründe, an dieser Expedition teilzunehmen. Diese regten mich intensiv zum Nachdenken an. Dadurch, dass man am Anfang schon erfährt, dass nur noch 5 Frauen von der Expedition zurückgekehrt sind, will man unbedingt wissen, was genau auf der Reise geschehen sein mag. Auch die Geschehnisse im Gerichtssaal lassen einen nicht los und die Spannung bleibt bis zur letzten Seite erhalten. Nicht zuletzt motivierte mich der wahre Kern des Romans dazu, mich historisch weiterzubilden und mich nochmal in die realen geschichtlichen Ereignisse einzulesen. Somit hatte ich in diesem Buch am Ende neben einem wirklich großartigen Roman ebenso eine lehrreiche Lektüre, die mir wertvolle Impulse für die Auswahl meiner kommenden Lesevorhaben gab. Das Buch bekommt von mir eine klare Lese- und Kaufempfehlung!

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