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Revolusi Indonesien und die Entstehung der modernen Welt | Der lang erwartete Nachfolger des Weltbestsellers »Kongo«

2

36,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

751

Maße (L/B/H)

21,8/14,5/4,2 cm

Gewicht

850 g

Farbe

Dunkelgrün / Weiß

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Revolusi. Indonesië en het ontstaan van de moderne wereld

Übersetzt von

Andreas Ecke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43092-7

Beschreibung

Rezension

»Van Reybrouck erzählt diese Geschichte in einer Art Reportage-Stil. Eine beeindruckende Quellensammlung liefert ihm Schilderungen aus den verschiedenen Schichten der indonesischen Gesellschaft ... Sein Buch liefert damit auf faszinierende Weise auch eine Beschreibung des Lebens in der globalisierten Moderne.« ("Der Tagesspiegel")
»Erhellend, klug und gut geschrieben. Manchmal grausam, dann wieder tief berührend und spannend wie ein Krimi.« ("WDR")
»David Van Reybrouck hat mit fast 200 Zeitzeugen gesprochen. Ein Monumentalwerk über die Geburtsstunde der Dekolonisierung.« ("DIE ZEIT")
»In einem brillanten Buch setzt der Historiker David Van Reybrouck auf Zeitzeugen, um den indonesischen Freiheitskampf zu schildern. ... das Schreibtalent des Autors [macht] die Lektüre zum Erlebnis.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»... ein Geschichtsbuch, das sich wie ein Politthriller der Globalisierung liest.« ("WELT AM SONNTAG")
»Monumental. Ein Buch, dessen Sogwirkung mit jeder Seite stärker wird.« ("De Standaard")
»... [E]ine fesselnde, durch dutzende Zeitzeugenstimmen erhellende Geschichte der niederländischen Kolonisierung sowie der Entkolonisierung Indonesiens.« ("Wiener Zeitung extra")
»... kein Buch zur Thematik [legt] den indonesischen Unabhängigkeitskampf derart anschaulich für ein breiteres Publikum dar.« ("Die Furche")
»David Van Reybrouck liebt die Oral History, und die Oral History liebt ihn.« ("De Volkskrant")
»Die Anzahl der Augenzeugen, mit denen David Van Reybrouck für sein neues Buch REVOLUSI, über Indonesien, gesprochen hat, ist beeindrucken – etwa zweihundert. Beeindruckend sind aber auch die Augenzeugen selbst.« ("NRC Handelsblad")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.09.2022

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

751

Maße (L/B/H)

21,8/14,5/4,2 cm

Gewicht

850 g

Farbe

Dunkelgrün / Weiß

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Revolusi. Indonesië en het ontstaan van de moderne wereld

Übersetzt von

Andreas Ecke

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-43092-7

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

Email: info@suhrkamp.de

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Augen öffnend - ein absolutes Muss - unbedingt lesenswert !

ZHP aus CH am 21.01.2023

Bewertungsnummer: 1863972

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

«Wir vergessen manchmal, dass unsere Existenz aus der Vergangenheit hervorgeht und dass die Geschichte die Mutter ist, die uns das Leben geschenkt hat. Wir müssen sie in Ehre halten.» Dies ist eine zitiere Aussage auf Seite 49 von diesem beeindruckendem Buch. Das sollten sich alle diejenigen, die den Geschichtsunterricht auf allen Schulstufen zusammen streichen oder als unnötig sehen, hinter die Ohren schreiben. Es gibt wenige Bücher die mir die Augen und den Blickwinkel auf die Geschichte der letzten 200 Jahre so geöffnet und erweitert haben. Geschweige den mit der Kolonialgeschichte Indonesiens und dem Einfluss auf die Weltgeschichte vertraut gemacht. Dieses unbedingt lesenswerte Buch liest sich dazu noch wie ein spannender Roman - und nicht wie ein trockenes Geschichtsbuch. Das letzte Kapitel "Im Morgenlicht" stimmt nachdenklich und zeigt einmal mehr wie wichtig eben Geschichte ist - und was man daraus lernen kann - respektive könnte.

Augen öffnend - ein absolutes Muss - unbedingt lesenswert !

ZHP aus CH am 21.01.2023
Bewertungsnummer: 1863972
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

«Wir vergessen manchmal, dass unsere Existenz aus der Vergangenheit hervorgeht und dass die Geschichte die Mutter ist, die uns das Leben geschenkt hat. Wir müssen sie in Ehre halten.» Dies ist eine zitiere Aussage auf Seite 49 von diesem beeindruckendem Buch. Das sollten sich alle diejenigen, die den Geschichtsunterricht auf allen Schulstufen zusammen streichen oder als unnötig sehen, hinter die Ohren schreiben. Es gibt wenige Bücher die mir die Augen und den Blickwinkel auf die Geschichte der letzten 200 Jahre so geöffnet und erweitert haben. Geschweige den mit der Kolonialgeschichte Indonesiens und dem Einfluss auf die Weltgeschichte vertraut gemacht. Dieses unbedingt lesenswerte Buch liest sich dazu noch wie ein spannender Roman - und nicht wie ein trockenes Geschichtsbuch. Das letzte Kapitel "Im Morgenlicht" stimmt nachdenklich und zeigt einmal mehr wie wichtig eben Geschichte ist - und was man daraus lernen kann - respektive könnte.

Wie Indonesien ein souveräner…

Juti aus HD am 14.01.2023

Bewertungsnummer: 2791487

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie Indonesien ein souveräner Stadt wurde Meine Bewertung dieses dicken Schinkens ist problematisch. Einerseits lobe ich die Ausführlichkeit des von allen Seiten beleuchteten Weg von niederländisch Indien, von der Gewürzkolonie über die nur 34 Jahre andauernde holländische Besatzung, die dreijährige japanische Zeit bis hin zur wechselvollen Nachkriegszeit bis zur Unabhängigkeit 1950. Andererseits war es mir – wie dem Zeitjournalisten – zu ausführlich. Wie seine Interviewpartner heute leben, wie genau die Menschen früher gefoltert wurden – einer wurde kopfüber an ein Seil gehängt und dann immer auf den Boden geschlagen, bis er Tod war – und letztlich bei den Interviews auch zu viel wörtliche Rede, das hätte ich besser im Anhang als ausführliches Interview aufgehoben gefunden. Der Autor befasst sich nicht nur mit Indonesien, er erwähnt auch den bedeutensten niederländischsprachigen Roman des 19. Jahrhunderts: Multatulis Max Havelaar (68). Er verdeutlicht auch die japanische Kriegsführung im Zweiten Weltkrieg, er lehrt uns, dass Indonesien die fünftmeisten Todesopfer hatte, nach der Sowjetunion, China, Deutschland und Polen, noch vor Japan. Dabei war der Anteil an Zivilisten mit 99,7 % deutlich höher als in anderen Ländern, selbst Polen hatten trotz Holocaust 96% (354). Ein weiterer neuer Aspekt für mich war, dass in der britischen Armee Gurkhas aus Nepal kämpften und wohl immer noch kämpfen, die nur ihre Aufgabe erfüllen sollten und nicht über das volle Geschehen informiert wurden, ja nicht einmal Englisch sprechen konnten (406). Die Kritik zum letzten Kapitel kann man schon in der FAZ lesen. Für die, die sich besonders für Indonesien interessieren, ist dieses Buch ein Meisterwerk. Mir und der normalen Leserin ist es zu ausführlich und daher so anstrengend, dass ich gegen Ende großflächig lesen musste. Letzteres rechtfertigt allenfalls drei Sterne, ich erkennen aber die Mühe des Verfassers an und gebe 4 Sterne.

Wie Indonesien ein souveräner…

Juti aus HD am 14.01.2023
Bewertungsnummer: 2791487
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wie Indonesien ein souveräner Stadt wurde Meine Bewertung dieses dicken Schinkens ist problematisch. Einerseits lobe ich die Ausführlichkeit des von allen Seiten beleuchteten Weg von niederländisch Indien, von der Gewürzkolonie über die nur 34 Jahre andauernde holländische Besatzung, die dreijährige japanische Zeit bis hin zur wechselvollen Nachkriegszeit bis zur Unabhängigkeit 1950. Andererseits war es mir – wie dem Zeitjournalisten – zu ausführlich. Wie seine Interviewpartner heute leben, wie genau die Menschen früher gefoltert wurden – einer wurde kopfüber an ein Seil gehängt und dann immer auf den Boden geschlagen, bis er Tod war – und letztlich bei den Interviews auch zu viel wörtliche Rede, das hätte ich besser im Anhang als ausführliches Interview aufgehoben gefunden. Der Autor befasst sich nicht nur mit Indonesien, er erwähnt auch den bedeutensten niederländischsprachigen Roman des 19. Jahrhunderts: Multatulis Max Havelaar (68). Er verdeutlicht auch die japanische Kriegsführung im Zweiten Weltkrieg, er lehrt uns, dass Indonesien die fünftmeisten Todesopfer hatte, nach der Sowjetunion, China, Deutschland und Polen, noch vor Japan. Dabei war der Anteil an Zivilisten mit 99,7 % deutlich höher als in anderen Ländern, selbst Polen hatten trotz Holocaust 96% (354). Ein weiterer neuer Aspekt für mich war, dass in der britischen Armee Gurkhas aus Nepal kämpften und wohl immer noch kämpfen, die nur ihre Aufgabe erfüllen sollten und nicht über das volle Geschehen informiert wurden, ja nicht einmal Englisch sprechen konnten (406). Die Kritik zum letzten Kapitel kann man schon in der FAZ lesen. Für die, die sich besonders für Indonesien interessieren, ist dieses Buch ein Meisterwerk. Mir und der normalen Leserin ist es zu ausführlich und daher so anstrengend, dass ich gegen Ende großflächig lesen musste. Letzteres rechtfertigt allenfalls drei Sterne, ich erkennen aber die Mühe des Verfassers an und gebe 4 Sterne.

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Revolusi

von David Van Reybrouck

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Meinung aus der Buchhandlung

Martin Berger

Thalia Wien – Mitte / W3

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5/5

Merdeka!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Indonesien – eines der größten Länder der Welt, bestehend aus deutlich mehr als 10.000 Inseln. Bewohnt von über 270 Millionen Einwohnern aus etwa dreihundert Volksgruppen, diese sprechen rund siebenhundert Sprachen. Trotz dieser beeindruckenden Dimensionen ist Indonesien in unseren Breiten eine, im Wortsinn, unbekannte Größe. David van Reybrouck konzentriert sich in seinem Buch auf den langen Kampf Indonesiens um Freiheit von der niederländischen Kolonialherrschaft und stellt diesen in eine weltpolitische, globale Perspektive. Die 1949 erlangte Unabhängigkeit und die folgende Rolle Indonesiens als blockfreier Staat inspirierte andere Freiheitsbewegungen in Asien und Afrika, ebenso die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung. Mehrjährige Recherchen und Gespräche mit rund 200 Zeitzeugen machen „Revolusi“ zu einem packenden Bericht aus einem Land und einer Zeit des Umbruchs. (Siehe auch: van Reybrouck, Kongo)
  • Martin Berger
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5/5

Merdeka!

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Indonesien – eines der größten Länder der Welt, bestehend aus deutlich mehr als 10.000 Inseln. Bewohnt von über 270 Millionen Einwohnern aus etwa dreihundert Volksgruppen, diese sprechen rund siebenhundert Sprachen. Trotz dieser beeindruckenden Dimensionen ist Indonesien in unseren Breiten eine, im Wortsinn, unbekannte Größe. David van Reybrouck konzentriert sich in seinem Buch auf den langen Kampf Indonesiens um Freiheit von der niederländischen Kolonialherrschaft und stellt diesen in eine weltpolitische, globale Perspektive. Die 1949 erlangte Unabhängigkeit und die folgende Rolle Indonesiens als blockfreier Staat inspirierte andere Freiheitsbewegungen in Asien und Afrika, ebenso die US-amerikanische Bürgerrechtsbewegung. Mehrjährige Recherchen und Gespräche mit rund 200 Zeitzeugen machen „Revolusi“ zu einem packenden Bericht aus einem Land und einer Zeit des Umbruchs. (Siehe auch: van Reybrouck, Kongo)

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  • Einleitung

    »ETWA NICHT?«: Warum Indonesien Weltgeschichte geschrieben hat

    DAS PUZZLE WIRD ZUSAMMENGESETZT: Niederländische Expansion in Südostasien (1605-1914)

    DAS KOLONIALE POSTSCHIFF: Soziale Ordnung in einer sich wandelnden Welt (1914-1942)

    »FLIEGEN, DIE DIE SALBE DES APOTHEKERS VERDERBEN«: Antikoloniale Bewegungen (1914-1933)

    SCHWEIGEN: Die letzten Jahre des Kolonialregimes (1934-1941)

    DIE ZANGE UND DER ÖLHAHN: Die japanische Invasion in Südostasien (Dezember 1941-März 1942)

    DAS LAND DES ZUNEHMENDEN ZWANGS: Das erste Jahr der Besatzung (März-Dezember 1942)

    »KOLONIALISMUS IST KOLONIALISMUS«: Mobilisierung, Hunger und wachsender Widerstand (Januar 1943-Ende 1944)

    »SOLANGE UNSER BLUT NOCH HEISS IST«: Die turbulente Entwicklung hin zur Proklamasi (März 1944-August 1945)

    »FREI! VON! ALLEM!«: Republikanische Gewalt und der britische Alptraum (August-Dezember 1945)

    »EIN AKT DER BARMHERZIGKEIT«: Das »Britische Jahr« (Januar-November 1946)

    IM NETZ GEFANGEN: Das »Niederländische Jahr« (November 1946-Juli 1947)

    »INAKZEPTABEL, UNERTRÄGLICH UND UNFAIR«: Das »Amerikanische Jahr« (August 1947-Dezember 1948)

    »EIN GROSSES LOCH, DAS NACH ERDE RIECHT«: Das Jahr der Vereinten Nationen (Dezember 1948-Dezember 1949)

    IM MORGENLICHT: Die indonesische Revolution und die Welt nach 1950

    Epilog

    Dank

    Zu den Quellen

    Literatur

    Anmerkungen

    Ortsregister

    Personenregister

    Sachregister