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Band 1

Die karierten Mädchen »Ein Roman, den man nicht aus der Hand legen kann.« BRIGITTE WOMAN — Roman

Aus der Reihe Heimkehr-Trilogie
150

23,50 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.08.2022

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,4/14,4/3,4 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Altweiß

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8168-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

02.08.2022

Verlag

DuMont Buchverlag

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

21,4/14,4/3,4 cm

Gewicht

530 g

Farbe

Altweiß

Auflage

3

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-8321-8168-0

Herstelleradresse

DuMont Buchverlag GmbH
Amsterdamer Strasse 192
50735 Köln
DE

Email: herstellung@dumont.de

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  • fromme Helene

    5/5

    27.09.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Von der Karriere einer Heimleiterin

    Für mich ein wunderbares Hörbuch, mit angenehmer Stimme , variabel in den Personen und einfühlsam von Tessa Mittelstädt gelesen. Beindruckt und fasziniert hat mich die Heldin Klara, die die Autorin ihrer Großmutter nachempfunden hat und auf deren Leben das Buch basiert mit einer gewissen schriftstellerische Freiheit, über die im Nachwort berichtet wird. Klaras Charakterzüge, ihre bestimmende, etwas unnahbare und kontrollierte Art erinnern mich an meine eigene Großmutter, die kaum etwas von ihrer Vergangenheit erzählt hat und leider auch keine Aufzeichnungen hinterlassen hat. Eine Charaktereigenschaft, die denke ich, häufig bei den Menschen zu finden ist, die das Naziregime miterlebt haben. Die Autorin hat sich für zwei Erzählstränge entschieden, Klara als 90-Jährige und als junge Frau zu Beginn ihrer beruflichen Karriere. Für mich hätte es das nicht gebraucht, sondern mit hätte gereicht, die 90-Jährige Klara in einem Pro- und Epilog zu Wort kommen lassen. Doch die Gegenüberstellung hat auch ihre Reize Mich begeistert, wie in der Geschichte, das Leben der "Mitläufer", der "stummen Protestler" und ihr Wanken zwischen Sorge, Unglaube, Verleugnung und ihr Klammern an eine unrealistische Hoffnung, "dass alles bald vorbei ist", gezeigt wird. Die Schlinge um jeden einzelnen und damit auch um Klara zieht sich immer enger. Irgendwann ist ein Nein keine Option mehr. Was hätte ich getan, wenn die Bedrohung und die Angst vor persönlichen Folgen immer größer wird , bis "in Deckung gehen" und "unauffälliges Mitspielen" die einzige Lösung zu sein scheint? Eine kleine Eintrübung des Hörgenusses bescherten mir die vielen teils langatmigen Beschreibungen von Umgebungen, Aussehen und Kleidung - und das abrupte und offene Ende. Für mich machte das den Unterschied zum Highlight. Ich freue mich mega, dass Teil 2 schon verfügbar ist und kann es kaum abwarten in Klaras Leben zurückzukehren.

  • MissBookRead

    aus Hessen

    5/5

    18.08.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Erinnerungen auf Kassette

    Dies ist Band 1 der "Heimkehr-Trilogie" und die Autorin hat sich hiermit der Geschichte ihrer Großmutter Klara angenähert. Genau solche Verbindungen machen den Plot noch viel lesenswerter, da ich das Gefühl verspürt habe, sehr nah an den Personen zu sein, so nah, das man fast denken könnte, sie persönlich zu kennen. Das bewegt und berührt mich immer sehr beim Lesen, der Blickwinkel das es genauso gewesen ist. Alexa Hennig von Lange hat viel recherchiert, aber sehr gut und sehr ausführlich, das merkt man und das macht die Ereignisse noch interessanter. Ihr Schreibstil ist einfühlsam und schön zu lesen. Sehr gut fand ich auch das viele Themen angesprochen werden, die in der damaligen Zeit (ab 1929) nicht einfach zu bewältigen waren, als Ausgleich dazu eine kleine Liebesgeschichte, die zu meinem persönlichen Glück, nicht zu ausufernd daherkam. Die Hauptperson ist Klara, die mir sofort ans Herz gewachsen ist. Mit 21 Jahren versucht sie sich um alles und jeden im Knderheim zu kümmern, aber ihr Herz gehört der kleinen Jüdin Tolla, die sie pflegt, als ware sie die leibliche Mutter. Doch als Klara Tolla abgibt, ist sie unsicher und innerlich zerrissen, ob sie das richtige für die Kleine getan hat. Jetzt merkt Klara erst, das sie sich vielleicht schon viel früher mit der Politik und ihren damaligen Auswirkungen hätte auseinandersetzen müssen, sie war jung und zu naiv. Im nächsten Band bin ich doch sehr gespannt, wie es mit Tolla weitergehen wird. Gut gelungen, finde ich, sind auch die verschiedenen Zeiten in denen man Klara begleitet, auch wenn ich nicht genau zwischen Wahrheit und Fiktion unterscheiden konnte. Ein Roman dessen Inhalt mich noch lange beschäftigen wird und nach diesem offenen Ende bin ich froh schon Band 2 daheim zu haben.

  • Bewertung

    aus Ramsen

    5/5

    28.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr lesenswert

    Dieses Buch gibt uns zu verstehen,dass wir mit Verurteilung nicht vorschnell sein dürfen. Wirtschaftliche Not zwingt die Hauptfigur in diesem Buch zu Schritten, die sie lieber nicht getan ahätte. Sie schämt sich so sehr dafür,dass sie erst im hohen Alter bereit ist ,ihrem Kassettenrekorder ihre Geschichte zu erzählen. Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.

  • Bewertung

    5/5

    03.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus anderer Sicht

    Die junge Klara nimmt Anfang der Dreißigerjahre zunächst eine Stelle in einer Kinderheilstätte als Hauswirtschaftslehrerin auf. In der Heilstätte wurden lungenkranke Kinder gepflegt und gleichzeitig junge Mädchen in Haushaltung ausgebildet. Eines Tages wird ein kleiner Säugling in der Heilstätte abgegeben. Für ein paar Tage hieß es, doch dann bleibt das kleine Mädchen Tolla. Seime jüdische Mutter hat sich das Leben genommen. Nur Klara ist in der Lage, das kleine Mädchen zu beruhigen. Schnell wird Klara zur Ersatzmutter. Einige Jahre später übernimmt Klara die Stelle der Leiterin und ist nun voll verantwortlich für das Heim. Doch die wirtschaftliche Lage des Heimes verschlechtert sich zusehends. Wird das Heim geschlossen? Oder ist es noch zu retten, wenn Klara sich mit den Nationalsozialisten einlässt? Und was wird aus Tolla? Die Geschichte wird rückblickend erzählt. Die sehr betagte Klara ist mittlerweile erblindet und hütet vor ihrer Familie ein schweres Geheimnis. Nun hat sie das Bedürfnis, dieses Geheimnis nicht länger für sich behalten zu können. So bespricht sie zahlreiche Tonbandkassetten. Bei diesem Buch handelt es sich um Band 1 einer Trilogie. Alexa Hennig von Lange hat sich von der Geschichte ihrer Großmutter inspirieren lassen. Sie erzählt sehr einfühlsam die Geschichte einer jungen Frau, die sich aus der Politik raushalten will, aber viel zu spät bemerkt, dass sie komplett in ihr verstrickt ist. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und kann es nicht erwarten, dass Band 2 erscheint. Von mir die vollste Leseempfehlung!

  • Sophie H.

    aus Rastede

    5/5

    03.09.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus anderer Sicht Die junge…

    Aus anderer Sicht Die junge Klara nimmt Anfang der Dreißigerjahre zunächst eine Stelle in einer Kinderheilstätte als Hauswirtschaftslehrerin auf. In der Heilstätte wurden lungenkranke Kinder gepflegt und gleichzeitig junge Mädchen in Haushaltung ausgebildet. Eines Tages wird ein kleiner Säugling in der Heilstätte abgegeben. Für ein paar Tage hieß es, doch dann bleibt das kleine Mädchen Tolla. Seime jüdische Mutter hat sich das Leben genommen. Nur Klara ist in der Lage, das kleine Mädchen zu beruhigen. Schnell wird Klara zur Ersatzmutter. Einige Jahre später übernimmt Klara die Stelle der Leiterin und ist nun voll verantwortlich für das Heim. Doch die wirtschaftliche Lage des Heimes verschlechtert sich zusehends. Wird das Heim geschlossen? Oder ist es noch zu retten, wenn Klara sich mit den Nationalsozialisten einlässt? Und was wird aus Tolla? Die Geschichte wird rückblickend erzählt. Die sehr betagte Klara ist mittlerweile erblindet und hütet vor ihrer Familie ein schweres Geheimnis. Nun hat sie das Bedürfnis, dieses Geheimnis nicht länger für sich behalten zu können. So bespricht sie zahlreiche Tonbandkassetten. Bei diesem Buch handelt es sich um Band 1 einer Trilogie. Alexa Hennig von Lange hat sich von der Geschichte ihrer Großmutter inspirieren lassen. Sie erzählt sehr einfühlsam die Geschichte einer jungen Frau, die sich aus der Politik raushalten will, aber viel zu spät bemerkt, dass sie komplett in ihr verstrickt ist. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und kann es nicht erwarten, dass Band 2 erscheint. Von mir die vollste Leseempfehlung!

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Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Maria Brandstetter

    Maria Brandstetter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    4/5

    11.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Roman nach einer wahren Geschichte

    Sehr einfühlsam schreibt die Autorin über die Lebensgeschichte ihrer Großmutter. Da sie blind ist hat sie ihre Geschichte in hohen Alter auf 130 Kassetten besprochen. Ihre Enkelin hat daraus diesen Roman geschrieben, der mich sehr begeistert hat. Es werden weitere Fortsetzungen folgen, auf die ich mich schon sehr freue, weil ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht.
  • Zum Bewerterprofil von Ingrid Führer

    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

    Buchhändler*in

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    4/5

    14.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    1.Teil

    Der erste Teil, das Ende schnell und offen. Klara 93, blind (diese Figur, inspiriert von der Großmutter, der Autorin) nimmt ihre Geschichte, die sie verdrängt hat, nun für ihre Familie, auf über 100 Kassetten auf. Ein Teil ihres Lebens, das sie ihren Kindern verschwiegen hat. Tragisch ehrlich, ihre Rolle im Nationalsozialismus, Klara, Gustav und alle anderen Figuren sind sehr authentisch und gut für den Leser spürbar. Ein toller Auftakt einer Trilogie. Leseempfehlung.
  • Zum Bewerterprofil von Birgit Matthews

    Birgit Matthews

    Thalia St. Pölten

    Buchhändler*in

    4/5

    26.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebensbeichte

    Die blinde 90-jährige Klara beginnt ihre Erinnerungen auf Kassetten aufzunehmen. Dabei werden auch wohlgehütete Geheimnisse preisgegeben, die nicht einmal ihre Kinder wissen. Können diese Geheimnisse die Familie zerstören? Inspiriert durch die eigene Großmutter der Autorin nach einer wahren Geschichte, ist dies der 1. Teil einer Trilogie.

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