Nach dem Verschwinden ihrer Mutter wendet sich Nieke Dornieden an Hauptkommissar John Benthien. Obwohl ihm die junge Frau merkwürdig vorkommt, nimmt er sich der Sache an. Wenig später wird Niekes Mutter tot aufgefunden, und Benthien beginnt auf Föhr zu ermitteln. Auf der Insel hatten nicht wenige Grund, der alten Dame nach dem Leben zu trachten, unter anderem Nieke selbst. Auch die Vergangenheit der Toten gibt Rätsel auf: Ihr Mann und ihre Tochter aus erster Ehe werden seit Jahren vermisst; niemand weiß, was mit ihnen geschehen ist. Benthien begreift, dass beide Fälle zusammenhängen - und stößt auf ein Familiengeheimnis und eine Wahrheit, die ihn selbst in eine dramatische Situation bringen ...
Kundinnen und Kunden meinen
3.2/5.0
Bewertung
3/5
03.08.2022
Hörbuch-Download
Tiefer Sand
"Tiefer Sand" ist mein erstes Hörbuch von Nina Ohlandt (und Jan F.Wielpütz), der 3.Krimi, den ich insgesamt aus dieser Reihe gehört/gelesen habe. Ich wurde mit dem Sprecher Reinhardt Kuhnert nicht warm - entweder hatten die Personen alle eine gelangweilte Einstellung oder er hat mir zu monoton vorgelesen. Die Ermittlungsarbeit an sich war schon recht spannend und interessant anzuhören, wären da nicht ständig die Spannungen zwischen John und Lilly zu spüren, das hat mich gestört. Das Hörbuch hat eine Laufzeit von etwas über zehneinhalb Stunden, ich habe mehrfach überlegt, abzubrechen, wollte aber doch wissen, wie es um Gunilla, Nike und Emma sowie Lilly und John steht. Unter Hörvergnügen verstehe ich etwas anderes, es hat einfach etwas gefehlt, hat für mich nicht gepasst. Von mir gibt es für "Tiefer Sand" maximal 2,5 Sterne. Ich werde die Reihe nicht weiter verfolgen - unabhängig davon, dass die Autorin bereits verstorben ist.
Helmut
aus Worms
5/5
03.03.2023
Buch (Taschenbuch)
Seit Jahren lese ich die…
Seit Jahren lese ich die Krimis von Nina Ohlandt rund um John Benthien und sein fabelhaftes Team. Leider sind mit Nina Ohlandt auch ihre Protagonisten gestorben. John, Lilly und Tommy waren so wundervolle Menschen, mit tollen Charaktereigenschaften. Es hat großen Spaß gemacht ihnen beim ermitteln in wundervoller Landschaft über die Schulter schauen zu dürfen. Alles was diese drei tollen Ermittler untereinander menschlich ausgemacht hat, ist verschwunden. Die ehemals sprichwörtliche Leichtigkeit des Seins der drei Protagonisten gibt es nicht mehr. Herr Wielpütz hat nicht ansatzweise verstanden um was es Nina Ohlandt bei ihren Chefermittlern ging. Sie waren unter Frau Ohlandts Feder so sehr herzlich, lustig, leichtfüßig, ungehemmt und vor allem allerbeste Freunde und langjährige Weggefährten. Jetzt sind sie nichts von alledem, sondern grüblerisch, nur noch Einzelkämpfer, weniger herzlich, sehr viel weniger symphatisch und von besten Freunden oder Liebespaar ist auch nicht mehr wirklich viel übrig. Die wundervolle Landschaft, die Nina Ohlandt immer wieder aufgezeigt und erlebbar gemacht hat, geht völlig unter. Unter Spannung versteh ich auch etwas anderes. Das Buch liest sich längst nicht mehr so flüssig wie früher unter Nina Ohlandt. Es komnt mir so vor, als ob es auf einer Theaterbühne spielen würde, irgendwie in einem einzigen Raum, völlig ohne Fenster, ohne Leben in und an sich. Keine erlebbare Kulisse. Herr Wielpütz hat seine Protagonisten nicht im Blick. Auf Seite 29 beispielsweise ist John Ende vierzig und Lilly im selben Alter, auf Seite 186 ist John plötzlich nur noch Mitte vierzig und Lilly etliche Jahre jünger. Ja, was denn nun? Ich mochte die drei Ermittler gerade weil sie sich so gut untereinander verstanden haben, und jetzt, sind es nur noch degradierte ehemalige Superfreunde ohne Gesicht, ohne Farbe ohne Alles....wie Pommes rot weiß, aber ohne Pommes und ohne rot weiß. Wie oben ohne ohne ohne. Den nächsten Teil werde ich mir nicht mehr kaufen, nichr mehr lesen. Es feht einfach an allem. Es fehlt/fehlen Spannung, tolle und liebevolle Ermittler, Natur pur, Freunde, Leichtigkeit....ein tolles harmonisches Team, Freude, Spannungsbogen, Handlung. Beim lesen früherer Bücher der Reihe, die Nina Ohlandt geschrieben hat, konnte man das Meer rauschen hören, den Sand unter den Füßen spüren, Möwen schreien hören, der Nordseewind fuhr einem durch die Haare, das Salz in der Luft konnte man riechen und die Gänsehaut kribbelte überall. Quasi 3D, räumliches lesen, virtual reality. Und es gab Menschen, die man gerne kennenlernen wollte oder als Kollegen gehabt hätte. Legte man nach einem vergnüglichen Leseabend das Buch zur Seite musste man auch seinen Ostfriesennerz zur Seite legen, sich den Sand aus der Kleidung schütteln und die Haare kämmen. Und jetzt? Stumpfes durchziehen von Worten, ohne Handlung, ohne Witz, ohne Spannung, ohne Kopfkino, ohne Leben, ohne Spassseken. Nein, Jooohn, Lylly und Tommie gefallen mir nicht mehr. Schade. Aber da sieht man erstmal, was Frau Ohlandt ausgemacht hat, wasfür eine tolle Autorin sie war. Schade. Gruß nach oben auf Wolke sieben.
Bewertung
5/5
09.05.2022
eBook (ePUB)
Kann Mord unbestraft bleiben?
Auch wenn die Fortsetzung der Reihe nicht mehr von der verstorbenen Autorin selbst zu Ende geschrieben wurde, reiht sich der Band nahtlos in die bisherige Reihe ein. Insgesamt wirkt der Krimi sogar vielschichtiger als die vorherigen Fälle und lässt Kommissar Benthien in einem anderen Licht dar stehen. Die Grenzen zwischen Gesetz und Moral verschwimmen und am Ende trifft John eine einsame Entscheidung. Klare Leseempfehlung für Fans der Reihe um Kommissar Benthien.
Bewertung
aus Coesfeld
5/5
05.05.2022
eBook (ePUB)
spannend bis zum Schluss!
von Anfang spannend mit einer überraschende Wendung und auch das private Glück von Lilly und John wird auf die Probe gestellt. Es ist sehr sehr traurig, dass die Autorin gestorben ist. Ich konnte nach jedem Buch kaum abwarten, dass nächste Buch zu lesen.
sowohl
aus Münster
4/5
30.06.2022
eBook (ePUB)
Schade
Ich habe mich gefreut, dass die Serie um John Bentien weitergeht. Leider merkt man, dass das Buch nicht mehr von einer Frau geschrieben wurde. Auch, dass John jetzt wieder als einsamer Wolf ermitteln wird, ist schade. Gibt es schon zu viele. Und dass er eine Mörderin laufen lässt, passt nicht zu seinem Charakter. Schade. Hoffe, das Herr Wielpütz das ändern wird, sonst ist nach dem nächsten Buch für mich Schluss.
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