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Blindfisch

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.07.2022

Verlag

Oetinger

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

930 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960522706

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Nein

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

14 - 99 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

04.07.2022

Verlag

Oetinger

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

930 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783960522706

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Selten und trotzdem gibt es ein Leben

Bewertung am 21.07.2022

Bewertungsnummer: 1751405

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Usher-Syndrom, erblich bedingt, selten, drei Formen und Lon hat eine davon. Er ist von Geburt an gleichbleibend hochgradig schwerhörig, aber damit kann er leben. Mit seinen Hörgeräten ist das Leben für ihn nahezu genauso wie für andere. Inzwischen er ein Teenager, ein ganz normaler Typ mit einem besten Freund, Oscar und alle anderen in der Klasse sind auch sehr in Ordnung. Er spielt Volleyball und Zuhause, das sind seine Mutter, seine Schwester Annie und sein Stiefvater 'Cord', den Lon nicht so mag, obwohl der echt sein Bestes gibt. Doch etwas stimmt nicht. Lon sieht zunehmend schlechter, was er aber niemandem sagt. Und es ist ihm klar, was das bedeutet, dass er wohl die Variante 2 des Usher-Syndroms hat, die sich durch die zunehmende Netzhautdegeneration in der Pubertät zeigt, bis hin zur Erblindung. Tag um Tag, Lon macht einfach weiter, kämpft sich durch alles durch. Er weiß, es gibt kein Zurück, es wird passieren, aber er will noch eine 'Gnadenfrist', wie er selbst es nennt, noch ein bisschen normal sein, dazugehören, nicht bemitleidet werden, bevor es vielleicht wirklich Nacht wird, für immer. Und dann, so denkt er, ist das Leben für ihn sowieso vorbei. Diese Geschichte, das ist Lon, der um Aufschub kämpft, der hier spricht, hier fühlt, der seinen Sport aufgibt, stolpert, öfter mal die Orientierung verliert und sich dann auch noch durch die mehrtägige Klassenfahrt 'quält'. Und wir, die Leser, sind mitunterwegs, fühlen mit, hoffen mit, verzweifeln, haben Angst, genauso, wie Lon selbst das erlebt. Und das Fazit, ein ganz tolles Buch und ein 'warum ich' gilt einfach nicht, aber es gilt, es gibt ein Leben und das ist schön.

Selten und trotzdem gibt es ein Leben

Bewertung am 21.07.2022
Bewertungsnummer: 1751405
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Das Usher-Syndrom, erblich bedingt, selten, drei Formen und Lon hat eine davon. Er ist von Geburt an gleichbleibend hochgradig schwerhörig, aber damit kann er leben. Mit seinen Hörgeräten ist das Leben für ihn nahezu genauso wie für andere. Inzwischen er ein Teenager, ein ganz normaler Typ mit einem besten Freund, Oscar und alle anderen in der Klasse sind auch sehr in Ordnung. Er spielt Volleyball und Zuhause, das sind seine Mutter, seine Schwester Annie und sein Stiefvater 'Cord', den Lon nicht so mag, obwohl der echt sein Bestes gibt. Doch etwas stimmt nicht. Lon sieht zunehmend schlechter, was er aber niemandem sagt. Und es ist ihm klar, was das bedeutet, dass er wohl die Variante 2 des Usher-Syndroms hat, die sich durch die zunehmende Netzhautdegeneration in der Pubertät zeigt, bis hin zur Erblindung. Tag um Tag, Lon macht einfach weiter, kämpft sich durch alles durch. Er weiß, es gibt kein Zurück, es wird passieren, aber er will noch eine 'Gnadenfrist', wie er selbst es nennt, noch ein bisschen normal sein, dazugehören, nicht bemitleidet werden, bevor es vielleicht wirklich Nacht wird, für immer. Und dann, so denkt er, ist das Leben für ihn sowieso vorbei. Diese Geschichte, das ist Lon, der um Aufschub kämpft, der hier spricht, hier fühlt, der seinen Sport aufgibt, stolpert, öfter mal die Orientierung verliert und sich dann auch noch durch die mehrtägige Klassenfahrt 'quält'. Und wir, die Leser, sind mitunterwegs, fühlen mit, hoffen mit, verzweifeln, haben Angst, genauso, wie Lon selbst das erlebt. Und das Fazit, ein ganz tolles Buch und ein 'warum ich' gilt einfach nicht, aber es gilt, es gibt ein Leben und das ist schön.

berührendes Jugendbuch

Bewertung aus Birkenfeld am 12.07.2022

Bewertungsnummer: 1746262

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Blindfisch" lautet der Titel dieser Neuerscheinung von Autorin Karen-Susan Fessel. Mit seiner interessanten Coveraufbereitung ist es ein wahrer Blickfang im Buchregal. Passend zur Hauptthematik springt der Titel in Gestalt eines Sehtests förmlich ins Auge. Ebenso die Farbwahl, die unscharf-verwischte Gelbtönung ist dem Inhalt angemessen gewählt. Im Mittelpunkt der Handlung steht der sechzehnjährige Junge Lon. Wie viele seiner Freunde und Mitschüler hat er mit den Problemen des Erwachsenwerdens zu tun: Die erste Liebe, Sexualität, Schule... Doch eines unterscheidet Lon von allen anderen: Seine Erkrankung am seltenen Usher-Syndrom. Dass Lon zunehmend schlechter hört, ist dabei nichts Neues. Als er schließlich immer mehr an seiner Sehkraft verliert, wird dies zu einer echten Herausforderung. Denn Lon erzählt niemandem davon, selbst der Mutter oder dem Arzt nicht. Ebenso seine Freunde Nelly und Oscar ahnen nichts... Mit dem 205 Seiten umfassenden Hardcover ist der Autorin Karen-Susan Fessel ein wahrer Pageturner gelungen. Ihr Schreibstil ist unglaublich fesselnd. Prägnante, kurze Sätze machen den Erzählstil der Autorin aus. Dies ist ungemein stimmig mit der Erkrankung und den Gefühlen des Protagonisten Lons. Als Leser kann man sich richtig gut in ihn hineinversetzen. Seine Figur wirkt durch und durch authentisch. Mit zunehmender Verschlechterung seiner Erkrankung, hadert er mit sich selbst, seiner Persönlichkeit und seinem Leben. Doch bald schon macht er die Erfahrung, dass selbst in den dunkelsten Stunden Freunde und Familie zu ihm stehen und ihn nicht fallen lassen. Als Leser begleitet man den Sechzehnjährigen auf dem Weg zu dieser Erkenntnis. Einfühlsam und berührend sind dabei die einzelnen Kapitel der Geschichte. Drama und Romantik befinden sich die ganze Handlung hindurch im Gleichgewicht. Gegen Ende hin kommt des Weiteren richtig Spannung auf. Mein Fazit: Eine rundum gelungene Lektüre. Und definitiv ein Buch, welches man am Ende mit dem Gedanken "Ach, war das schön zu lesen" und einem Lächeln im Gesicht zuschlägt! Klare Leseempfehlung!!

berührendes Jugendbuch

Bewertung aus Birkenfeld am 12.07.2022
Bewertungsnummer: 1746262
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

"Blindfisch" lautet der Titel dieser Neuerscheinung von Autorin Karen-Susan Fessel. Mit seiner interessanten Coveraufbereitung ist es ein wahrer Blickfang im Buchregal. Passend zur Hauptthematik springt der Titel in Gestalt eines Sehtests förmlich ins Auge. Ebenso die Farbwahl, die unscharf-verwischte Gelbtönung ist dem Inhalt angemessen gewählt. Im Mittelpunkt der Handlung steht der sechzehnjährige Junge Lon. Wie viele seiner Freunde und Mitschüler hat er mit den Problemen des Erwachsenwerdens zu tun: Die erste Liebe, Sexualität, Schule... Doch eines unterscheidet Lon von allen anderen: Seine Erkrankung am seltenen Usher-Syndrom. Dass Lon zunehmend schlechter hört, ist dabei nichts Neues. Als er schließlich immer mehr an seiner Sehkraft verliert, wird dies zu einer echten Herausforderung. Denn Lon erzählt niemandem davon, selbst der Mutter oder dem Arzt nicht. Ebenso seine Freunde Nelly und Oscar ahnen nichts... Mit dem 205 Seiten umfassenden Hardcover ist der Autorin Karen-Susan Fessel ein wahrer Pageturner gelungen. Ihr Schreibstil ist unglaublich fesselnd. Prägnante, kurze Sätze machen den Erzählstil der Autorin aus. Dies ist ungemein stimmig mit der Erkrankung und den Gefühlen des Protagonisten Lons. Als Leser kann man sich richtig gut in ihn hineinversetzen. Seine Figur wirkt durch und durch authentisch. Mit zunehmender Verschlechterung seiner Erkrankung, hadert er mit sich selbst, seiner Persönlichkeit und seinem Leben. Doch bald schon macht er die Erfahrung, dass selbst in den dunkelsten Stunden Freunde und Familie zu ihm stehen und ihn nicht fallen lassen. Als Leser begleitet man den Sechzehnjährigen auf dem Weg zu dieser Erkenntnis. Einfühlsam und berührend sind dabei die einzelnen Kapitel der Geschichte. Drama und Romantik befinden sich die ganze Handlung hindurch im Gleichgewicht. Gegen Ende hin kommt des Weiteren richtig Spannung auf. Mein Fazit: Eine rundum gelungene Lektüre. Und definitiv ein Buch, welches man am Ende mit dem Gedanken "Ach, war das schön zu lesen" und einem Lächeln im Gesicht zuschlägt! Klare Leseempfehlung!!

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Blindfisch

von Karen-Susan Fessel

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