Produktbild: Tell

Tell

Aus der Reihe detebe
186

11,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

803 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257612776

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

23.02.2022

Verlag

Diogenes

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Dateigröße

803 KB

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783257612776

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  • Bewertung

    5/5

    11.05.2022

    eBook (ePUB 3)

    Volltreffer!

    Wilhelm Tell sagt jedem etwas, ob er schon einmal die Tell- Sage oder die Schiller-Bearbeitung gelesen hat, oder nicht. Tell ist also kein Fremder, trotzdem kam es mir beim Lesen so vor. Schmidt hat den Tell hier anders interpretiert, als ich es mir vorgestellt hätte. Nicht als der strahlende Held der Sage, der aus politischen Gründen den Gruß vor dem Hut verweigert und anschließend den Apfel vom Kopf des Kindes schießen muss. Sondern als Eigenbrötler und komischen Kauz, dem man nicht so leicht in die Karten blicken kann. Jedes Kapitel des Buches beschreibt einen Teil der Handlung aus einer anderen Perspektive. Am Anfang ist das noch etwas verwirrend, man kommt aber schnell rein, wenn man die Protagonisten etwas besser kennen gelernt hat. Die Handlung setzt sich nahtlos über die Kapitelgrenzen hinweg fort, es gibt also keine Zeitsprünge. Sprachlich gesehen ist das Buch von einem dezenten Schweizerisch unterlegt; nicht aufdringlich, aber genug, damit man sich gedanklich in diese Region versetzen kann. Besonders wenn die Soldaten ihre Auftritte haben, geht es auf der Handlungsebene rau und sprachlich auch zuweilen derb zu. Beides passt aber hervorragend in die Zeit (und ist wesentlich moderater als manche Originalwerke aus der Frühen Neuzeit). Dass wir Tell in Schmidts Buch so gut kennen lernen, liegt an der Vielschichtigkeit. Tell wird aus so vielen verschiedenen Perspektiven beschrieben, dass man ein sehr genaue Vorstellung davon bekommt, wer dieser Tell denn wirklich ist. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und es hat sich auch recht flott lesen lassen. Man muss sich auf den Sprachstil und die Art der Erzählung einlassen können. Es lohnt sich auf jeden Fall.

  • Bewertung

    aus Ittigen

    5/5

    30.03.2022

    eBook (ePUB 3)

    Überraschend spannend

    Jemand, der in der Schule den Tell noch als historische Person vermittelt bekam und den Stoff in- und auswendig kann, zögert vielleicht, dieses Buch zu lesen. Was kann denn da noch Spannendes daran sein? Aber oha! Schmidt gelingt es, diesen uralten Stoff spannend und lebensnah zu präsentierten, dass das Lesen eine Freude ist. Genau so könnte es gewesen sein. Es werden keine Helden oder Tyrannen präsentiert, sondern Menschen mit ihren Stärken, Schwächen und Nöten. Die Geschichte wird aus Sicht der beteiligten Personen erzählt. Man erfährt, was sie denken, sehen und fühlen. Die Kritik, die Personen seinen zu wenig ausdifferenziert, vermag ich nicht zu teilen. Was ich mir allerdings gewünscht hätte, ist mehr vom politischen Umfeld zu erfahren. Immerhin gab es zu dieser Zeit in dieser Gegend Umwälzungen, welche die Geschichte nachhaltig zu verändern vermochten. Aber das gibt dann vielleicht ein neues Buch.

  • mesu

    5/5

    03.03.2022

    eBook (ePUB 3)

    Fulminant und großartig erzählt

    Joachim B. Schmidt ist wirklich ein begnadeter Erzähler. Er schafft es, dass seine Geschichten so lebendig und ungewöhnlich sind. In diesem Werk erzählt er die Geschichte von Wilhelm Tell. In kurzen Kapiteln, die jeweils einer Person gewidmet sind. Die damalige schwere Zeit, die Nöte und Ängste der Bauern, die Herrschaft der Oberen, all dies erscheint sehr bildhaft vor dem Leser und es ist ein wahres Leseerlebnis. Wilhelm Tell ist kämpferisch, eigen, störrisch und sehr sympatisch. Sein Leben spannend und tragisch zugleich. Sehr gelungen, muss man einfach lesen!

  • wanderer.of.words

    5/5

    25.02.2022

    eBook (ePUB 3)

    Eine großartig gelungene Neuerzählung

    Joachim B. Schmidt erzählt die Sage um den legendären Schweizer Freiheitskämpfer Wilhelm Tell neu. Tell, ein schweigsamer und mürrischer Mann, lebt mit seiner Familie auf einem abgelegenen Bergbauernhof und will eigentlich nur seine Ruhe haben. Er führt ein einfaches Leben, wildert wo es zum Überleben nötig ist und ist am liebsten in den Bergen unterwegs. Das nimmt eine dramatische Wendung, als seine Wege die des Vogts Gessler und dessen Handlanger kreuzen. Schmidts Interpretation der Geschichte um Wilhelm Tell konnte mich begeistern. Vor allem die schnelle Erzählweise mit den sehr häufig wechselnden Perspektiven hat mir sehr gut gefallen. Das ganze Buch hindurch reiht sich Szene auf Szene aneinander, die meisten Abschnitte sind dabei nur wenige Seiten lang, dann erfolgt schon wieder ein Schauplatz- und Perspektivwechsel. Die schnellen Sprünge zwischen den Szenen gelingen dem Autor dabei brillant, an keiner Stelle war ich verwirrt oder wurde aus der Geschichte gerissen. Am Ende ergibt sich ein von allen Seiten beleuchtetes Bild der Geschichte um Wilhelm Tell. Das Ganze ist dabei so spannend geschrieben, dass ich das Buch in einem Zug gelesen habe. Tell selbst ist ein Antiheld, er kämpft nicht für eine größere Sache, sondern will nur Gerechtigkeit für sich und die seinen nachdem er mit den Habsburger Soldaten aneinander geraten ist. Mit Fortschreiten der Geschichte wird auch die von Wilhelm Tell aufgedeckt, sein Verhalten und seine unnahbare Art werden dadurch verständlicher. Auch die Gegenseite um den Vogt Gessler, seinen Handlanger Harras und ein paar der Habsburger Soldaten bekommt ausreichend Platz in der Geschichte, mancher davon ist eine eher tragische als bösartige Figur. Überhaupt zeigt sich durch die Innenbetrachtung der Figuren, dass viele der Ereignisse und Schicksale hätten verhindert werden können, doch am Ende handelt eben jeder wie es von ihm erwartet wird und so nehmen die Geschehnisse ihren Lauf. Fazit Eine großartige und sehr spannende Neuerzählung der Tell-Sage. Absolut empfehlenswert für jeden der die Legende um Wilhelm Tell noch nicht kennt und genauso lesenswert für jeden der schon davon gehört hat.

  • brauneye29

    aus Wachtendonk

    5/5

    24.02.2022

    eBook (ePUB 3)

    Tolles Buch

    Zum Inhalt: Der Autor wagt sich an einen großen Stoff und interpretiert die alte Geschichte um Wilhelm Tell völlig neu. Meine Meinung: Ich kenne Wilhelm Tell von Schiller nicht so wirklich. Natürlich, dass was jeder kennt, der Bogenschuss auf den Apfel aber viel mehr auch nicht. Somit kann ich nicht wirklich vergleichen, ob der Autor nah am Original ist oder auch nicht. Was ich aber sehr wohl sagen kann, ist dass das Buch ungeheuer gut erzählt ist. Es kommt sehr authentisch rüber, man kann sich vorstellen, dass alles genauso passiert sein könnte. In Teilen hatte ich fast das Gefühl eines Actionfilms beizuwohnen. Ich fand das Buch total gut und gerade auch durch die recht kurzen Episoden war enorm viel Leben im Buch. Die Anzahl der Protagonisten erschlägt einen zwar am Anfang ein bisschen, macht dann aber im Laufe des Buches auch viel des Charms aus. Der Schreibstil hat mit sehr gut gefallen. Fazit: Tolles Buch

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (186)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Sonja Wachauer

    Sonja Wachauer

    Thalia Ried – Weberzeile

    Buchhändler*in

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    5/5

    26.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tell

    Dunkel, spannend, atmosphärisch...alter Stoff neu erzählt in Prosaform, aus verschiedenen Perspektiven betrachtet, inhaltlich wurde nichts verändert, der Apfel wird auch hier vom Kopf geschossen...wahrlich lesenswert...top!
  • Zum Bewerterprofil von Silvio Weitzl

    Silvio Weitzl

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    04.11.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schweizer Apfel aus Island

    Joachim B. Schmidt schreibt Schillers berühmte Ode an den Apfel neu und stellt den Helden Wilhelm Tell passend roh und verbittert dar. Fängt damit auch überaus gelungen die evidente Brutalität der damaligen Zeit ein und passt die Erzählform an moderne Gewalttoleranzen an. Dabei wirkt die Sprache abwechselnd bildlich, wie ein winterliches Schneetreiben und fesselnd, um in der Lage zu sein die Schweissperlen auf der Stirn zu zählen. Das altruistische Handeln seines Wilhelm Tell macht aus dem Polit und Gesellschaftsdrama von Einst, eine rührende und beutelnde Familiengeschichte. Ein wunderbares Bespiel dafür, wie Legenden über Generationen getragen und flexibel gemacht werden können.

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