Produktbild: Auf der Straße heißen wir anders

Auf der Straße heißen wir anders Roman

25

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

19.02.2022

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

4040 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783608118339

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

19.02.2022

Verlag

Klett Cotta

Seitenzahl

240 (Printausgabe)

Dateigröße

4040 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783608118339

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  • Bewertung

    aus Beucha

    5/5

    22.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ausgrenzung muss nicht sein. Wir sind alle die Rasse Mensch.

    Eine emotional wirkende und herzlich geschriebene Geschichte über das Ausgegrenztsein wegen einer Nationalität. Obwohl wir alle zur Rasse Mensch gehören und es so einfach wäre in Frieden zu leben, wenn es mehr Zusammengehörigkeitsgefühl und Akzeptanz des Anderen gäbe. Nur weil der eine Mensch denkt, er wäre etwas besseres, läuft in der Gesellschaft vieles falsch. Wir könnten soviel von den anderen Kulturen lernen und umgekehrt. Wenn die Menschenrechte wirklich umgesetzt werden würden, könnte jeder dort leben, wo und wie er es wöllte. Wenn jeder eine Arbeit hat und die nötige Bildung und auch die Verteilung gerechter wäre, wäre vieles einfacher und man würde zufriedener sein. Ich fand es interessant, das Leben der verschiedenen Generationen zu erfahren in den unterschiedlichen Ländern. Was sehr von Entbehrungen geprägt war. Detailliert wurde es beschrieben, genau wie die Kultur und das Miteinander. Armenien zeigt sich hier als ein sehr interessantes Land, was ich nach diesen Beschreibungen sehr gerne besuchen möchte, besonders mit dem Ararat als tolles Highlight. Ich habe erfahren wie das Buch zu seinem Titel kam. Ängste zu haben, nur weil man einen Namen trägt, der auf eine andere Nationalität schließt, kann ich nachempfinden. Das gibt es hier in Deutschland leider auch. Wobei doch ein Name nur ein Name ist. Ich kann auch Maryan verstehen, warum sie zum arbeiten nach Deutschland gekommen ist. Warum auch nicht. Ich hatte mir aber vorstellen können, dass sie die Kinder mitnimmt bzw. zu einem späteren Zeitpunkt nachholt. Die Heimat zu verlassen ist schon ein gewaltiger Schritt, weil man nicht weiß, was einen erwartet. Zum Buchcover wollte ich noch sagen, dass es mich sehr beeindruckt hat mit dem Berg im Hintergrund. Farblich und auch mit der Sicht auf eine bessere Zukunft würde ich es deuten.

  • Bewertung

    5/5

    06.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    lesenswert, tiefgründig, identitätssuchend und fesselnd

    Die Geschichte, welche die Autorin Laura Cwiertnia erzählt, handelt von Karla, die nach ihrer Identität und Heimat sucht. Je tiefer man in die Geschichte und in das Leben der Protagonistin einsteigt, desto mehr fühlt man mit, wie es sich anfühlt, seine Heimat zu verlieren bzw. in einem heimatlosen Raum zu sein. Obwohl eine tiefe Verwurzelung gegenwärtig erscheint, so hat man den Eindruck, dass Karla sich nur geduldet fühlt. In der Heimat angekommen, begibt sich Karla und ihr Vater auf eine Reise nach deren Wurzeln bzw. Identität und die Suche nach der Vergangenheit. Immer wieder stellt man sich die Frage: Wann kann man einen Ort als seine Heimat bezeichnen? Erfrischend finde ich, dass die Geschichte aus mehreren Perspektiven erzählt wird - so gibt man verschiedenen Generationen eine Stimme. Ein Buch, welches zum Nachdenken anregt und man sich selbst mit seiner eigenen Identität und Heimat auseinanderzusetzen beginnt. „Auf der Straße heißen wir anders“ - der Debütroman von Laura Cwiertnia - lesenswert, tiefgründig, identitätssuchend und fesselnd.

  • Bewertung

    aus Köln

    5/5

    02.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindringlicher und bewegender Roman über Heimat, Wurzeln und Familie

    Dieser Roman hat mich sehr positiv überrascht. Ein sehr gut geschriebener und durch seinen Stil sehr eindringlicher Roman über eine armenische Familie in Deutschland, die sich mit Fragen zu Identität, Wurzeln und Heimat auseinandersetzt. Gleichzeitig tragisch und hoffnungsvoll, leise und doch prägnant. Der Roman besticht für mich vor allem durch seine Auslassungen, durch die Dinge, die nicht direkt, sondern indirekt erzählt werden. Dadurch entfaltete das Buch für mich mehr Kraft, als wenn Genozid, Ausgrenzung und Heimatverlust direkt angeprangert werden. Ich hatte vorher von Fatma Aydemir "Dschinns" gelesen, was ich als eine einzige Anklage gegen Rassismus, fehlende Integration und fehlende Anerkennung in der deutschen Gesellschaft empfunden habe. Laura Cwiertnia geht literarisch einen komplett anderen Weg. Sie erzählt leise und ruhig von den Menschen und auch vom Genozid. Oft indirekt und sehr subtil und manches wird auch nur angedeutet, die Auswirkungen auf das Leben der Menschen werden dadurch aber umso deutlicher. Ein sehr gelungenes und literarisch sehr geschickt geschriebener Roman, der multiperspektivisch geschrieben weit in die Vergangenheit zurückgeht und die Lebenswege von Vater, Großeltern, und Urgroßeltern erzählt. Zentrale Figur ist Klara, Tochter einer Deutschen und eines Armeniers, der in Istanbul aufgewachsen ist. Klara ist der tristen Siedlung in Bremen Nord entkommen, in der sie wiederum aufgewachsen ist. Durch Bildung. Zur Beerdigung ihrer Großmutter kehrt sie zurück und ist mehr als überrascht, dass es ein typisch armenisches Beerdigungsritual gibt. Und ein dezidiert aufgeschlüsseltes Vermächtnis. Dazu gehört ein goldener Armreif mit dem Namen einer Frau in Armenien. Klara überredet ihren Vater zu einer Reise nach Armenien. Und bei dieser Reise kommt Klara ihrem Vater viel näher als bisher. Und sie erfährt sehr viel über ihre Herkunftsfamilie, die zwar aus der Türkei als Gastarbeiter kamen, jedoch keine richtigen Türken, sondern Armenier waren. Und so merkt Klara auch, dass sie mit ihrer Entscheidung, sich Klara und nicht mehr Karlotta zu nennen unbewusst eine Familientradition fortgesetzt hat. Denn "Auf der Straße heißen wir anders". Der Roman erklärt. warum es so war.

  • kopfimbuch

    aus Braunschweig

    5/5

    26.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Berührende Suche der eigenen Identität und Zugehörigkeit und der Geschichte einer armenischen Familie durch vier Generationen

    In ihrem literarischen Debut „Auf der Straße heißen wir anders“ schreibt Laura Cwiertnia von der Suche nach dem Begriff „Heimat“ und den eigenen Wurzeln, der Suche der eigenen Identität und Zugehörigkeit und der Geschichte einer armenischen Familie auf ihrem schwierigen Weg durch vier Generationen. Es geht darum, wie es ist als armenisch-deutsches Mädchen in Bremen-Nord aufzuwachsen, aber nirgendwo richtig dazu zu gehören. Es geht um Traumata und die schmerzliche Last einer Familie und die Schwierigkeiten, die mit der Verarbeitung verbunden sind. Die Handlung wird aus zwei zeitlichen Perspektiven betreten: Eine Perspektive beginnt nach dem Tod der Großmutter (einer ehemaligen armenischen Gastarbeiterin) und führt die Protagonistin Karla/Karlotta nach Armenien. Eine andere Perspektive findet in Form von Rückblenden von verschiedenen Personen der Familie statt, die sich über eine ganze Reihe von Generationen spannen. Schließlich ist aber alles miteinander verwoben und bildet das Gesamtbild einer Familie, die es zu keinem Zeitpunkt leicht hatte. Verpackt in eine Reise durch die Geschichte Armeniens, die mir vorher eine Lücke war. Das Buch hat mich sehr berührt und mich auch einiges gelehrt. Ich habe es wirklich gern gelesen und würde es definitiv weiterempfehlen!

  • Bewertung

    5/5

    22.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Karla hat eine deutsche Mutter,...

    Karla hat eine deutsche Mutter, der Vater ist aus Armenien. Als die Großmutter verstirbt, hat die Familie den Auftrag, einen goldenen Armreif nach Jerewan zu bringen. Eine Reise auf der Suche nach Familiengeheimnissen, bis zum Genozid an den Armeniern. Mein Lesetipp

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