Produktbild: Frisch ermittelt: Der Fall Vera Malottke
Band 1

Frisch ermittelt: Der Fall Vera Malottke

Aus der Reihe Ein Heißmangel-Krimi
27

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

14.06.2022

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3296 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644011441

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

14.06.2022

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

336 (Printausgabe)

Dateigröße

3296 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783644011441

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  • Bewertung

    aus Shanna 1512

    5/5

    08.07.2022

    eBook (ePUB 3)

    Auf jeden Fall lesen

    Aus dem Klappentext Ostfriesland, 1958: Martha Frisch ist Witwe, eine patente Mittfünfzigerin und ihrer Zeit voraus. In ihrer Heißmangelstube in Leer kriegt sie allerhand Klatsch und Tratsch mit. Als eine treue Kundin, die junge Edelprostituierte Vera Malottke, tot in ihrer Wohnung aufgefunden wird, zerreißt sich die ganze Stadt das Maul über das frivole Frauenzimmer. Die Polizei zeigt wenig Einsatz und legt sich schnell auf den Täter fest: einen alten Freund der Toten, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde. Schließlich möchte man die Honoratioren der Stadt - allesamt Veras Kunden - nicht in die delikate Angelegenheit hineinziehen. Gemeinsam mit ihrem Großneffen, dem Wachtmeister Hans Frisch, und ihrer Enkelin Annemieke wehrt Martha sich gegen diese Doppelmoral und begibt sich auf die Suche nach dem wahren Täter. Ich glaube ich habe eine neue Lieblingskrimireihe gefunden. Vorab möchte ich schicken, dass ich schon lange ein Fan der Autorinnen bin. Ob nun gemeinsam mit ihren Neuharlingersiel Ermittlern, als auch mit ihren „Solo“-Büchern, sie sind immer lesenswert. Dementsprechend gespannt war ich, was mich mit Martha und ihrer Truppe erwartet. Meine Erwartungen wurden zu 100% erfüllt. Die Protagonisten, alle liebevoll ausgearbeitet und mit einer eigenständigen Persönlichkeit. Man musste sie entweder mögen, oder auch unsympathisch finden und eine Abneigung gegen sie entwickeln. Der bildliche, flüssige Schreibstil hat mich mitgenommen, in das beschauliche Leer der 50.iger Jahre. Ich füllte mich direkt ins Wirtschaftswunder katapultiert. Auch an Spannung ließen es die Autorinnen nicht mangeln. Interessant fand ich schon den Plot. Für mich war er angelehnt an den Fall Rosemarie Nitribitt. Man konnte einige Parallelen feststellen, was aber das Ganze noch interessanter machte. Ich fühlte mich von ersten Seite abgeholt und erst am Schluß wieder entlassen. Auf jeden Fall möchte ich mehr von der sympathischen Martha, ihren Freunden und ihrer Heißmangel lesen. Eine solche hatte meine Großtante im Übrigen auch. Es war wie „Heimkommen“. Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne von mir.

  • aebbies.buechertruhe

    5/5

    17.02.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Martha bringt frischen Wind in die Krimiszene

    Die Witwe Martha Frisch betreibt im Jahr 1958 in Leer/Ostfriesland eine Heißmangel. Natürlich hört sie da von ihren Freundinnen immer den neuesten Klatsch aus der Stadt. Zur Zeit regen sich die Hausfrauen mächtig über eine junge Frau auf, die in ihrer Wohnung regen Männerbesuch hat. Als diese Dame namens Vera Malottke ausgerechnet von Martha und ihrer Freundin Traudel tot in ihrer Wohnung gefunden wird, ist für Kommissar Onnen der Fall schnell geklärt. Der Ex-Freund der Toten, gerade aus dem Gefängnis entlassen, wird verhaftet. Schließlich müssen Veras Kunden herausgehalten werden, denn sie sind alle gut bekannt in der Stadt und gehören zur "guten Gesellschaft". Nur Martha und ihr Großneffe Hans Frisch, Wachtmeister bei der Polizei in Leer, ermitteln munter weiter. Sie wirbeln dabei gewaltig Staub auf, denn die hohen Herren haben alle ihre kleinen Geheimnisse. Die Krimi-Reihe "Frisch ermittelt" ist eine echte Bereicherung in der Krimiszene. Mit dem ersten Teil "Der Fall Vera Malottke" ist dem Autorenduo Christiane Franke und Cornelia Kuhnert der Einstieg grandios gelungen. Der Zeitsprung in das Jahr 1958 macht riesigen Spaß. Es kommen Dinge darin vor, die schon lange in Vergessenheit geraten sind. Ob es die zwei Notfall-Groschen für die Telefonzelle sind oder das Zigarettenkarussell. Auch die Personen werden sehr lebensnah beschrieben. Mit der Hauptperson Martha möchte man gerne befreundet sein. Daß es auch Typen gab, die der Vergangenheit nachtrauern ist ja bekannt, ebenso, daß diese Menschen immer wieder auf die Füße fallen. Alle zusammen geben ein köstliches Bild der 1950er Jahre ab. Natürlich ist die Geschichte auch spannend. Es werden so viele falsche Fährten gelegt, daß der Schluß dann doch überraschend ist. Dieses Buch hat mir richtig gut gefallen!

  • Minzeminze

    aus Dresden

    5/5

    28.01.2023

    Hörbuch (CD)

    Martha ermittelt

    Das Hörbuch von Christiane Franke , hat mir sehr gefallen. Zum einen weil die Sprecherin eine sehr angenehme Stimme und auch weil es spannend und witzig ist. Man erfährt gleichzeitig viel über das Leben in den 50 er Jahre . Martha ist erfrischend und hat den richtigen Riecher. Auch ihr Neffe Hans einer der weiteren Hauptprotagonisten ermittelt . Martha versorgt ihn mit allerlei nützlichen Wissen , doch er kann nicht so wie er möchte den die Hierarchien halten seinen Spürsinn auf. Das Hörbuch war unterhaltsam und witzig zu gleich. Man freut sich darauf bald wieder die Heißmangelstube in Leer besuchen zu dürfen.

  • Bewertung

    aus Düsseldorf

    5/5

    22.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    mal eine etwas andere Hobbyermittlerin

    Meine Meinung: Von den beiden Autorinnen hatte ich schon einige Bücher gelesen und war nun auf dieses sehr gespannt. Denn das Cover vermittelte mir den Eindruck, dass es ganz anders als die anderen geschrieben war. Diesmal wurde die Handlung in den 50er Jahren angesiedelt und ich konnte nebenbei sehr viel über das Leben, der damaligen Einstellungen und Meinungen erfahren Zunächst lernte ich Martha kennen, die ihren Lebensunterhalt in ihrer eigenen Heißmangel verdient. Der Ort ist ein Umschlagplatz für reichlich Informationen. Eine wichtige Rolle spielen ihre Enkelin Annemieke und der Großneffe Hans, der bei der Polizei arbeitet. Als eines Tages Vera Malottke, eine Edelprostierte tot aufgefunden wird, brodelt die Gerüchteküche und einige versuchen, etwas zu vertuschen. Schließlich gehörten ehrenwerte Ehemänner zu ihren Kunden und das darf nicht ans Licht kommen. Natürlich ist Vera an allem schuld und verführt die Männer. Die Gründe, weshalb sie zu ihr gekommen sind, werden natürlich tot geschwiegen. Martha hat Vera als sympathische Stammkundin kennen gelernt und ist aufgeschlossener als manche ihrer Kundinnen. Deshalb lässt sie nichts unversucht, den Täter zu finden und „hilft“ ihrem Großneffen. Ich fand den Krimi nicht nur spannend geschrieben, sondern auch sehr interessant. Ich erwähnte ja schon, dass ich nebenbei viel über das Leben in der damaligen Zeit erfahren habe. Somit haben mich die beiden Autorinnen auch diesmal wieder an ihr Buch gefesselt. Fazit: Bisher habe ich viele Hobbyermittlerinnen kennen gelernt, aber eine Besitzerin einer Heißmangel war bisher noch nicht darunter. Martha und ihre Familienmitglieder haben dafür gesorgt, dass ein Mord aufgeklärt wird und ich spannende und unterhaltsame Lesestunden hatte. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung für dieses Buch. Ich persönlich freue mich schon auf die nächste Folge, die im Januar 2023 erscheinen soll.

  • Anett H.

    aus Brandenburg

    5/5

    11.08.2022

    Hörbuch (CD)

    Sehr schön

    „Frisch ermittelt – Der Fall Vera Malottke“ von Christiane Franke habe ich als ungekürztes Hörbuch vom Verlag SAGA Egmont mit einer Spielzeit von 8 Stunden und 7 Minuten gehört. Gesprochen wird es von Jutta Seifert. Die Handlung spielt im Jahr 1958 in Leer. Im Haus von Martha Frisch wird Fräulein Vera Malottke aufreizend angezogen und tot gefunden. Schnell kursieren Klatsch und Tratsch über die Tote, die wohl als Edelprostituierte gearbeitet hat. Das konnten sich natürlich nur die Herren der gehobeneren Klasse der Stadt leisten. Da auch einige Polizeioberen in der Vergangenheit von diesen Herren abgängig waren, werden sie zwar befragt, aber nicht weiter verdächtigt. Dafür wird ein ehemaliger Freund der Toten, der erst kürzlich aus dem Gefängnis entlassen wurde, verhaftet. Da hat der Chef die Rechnung aber ohne Wachtmeister Hans Frisch und seiner Großtante Martha gemacht. Zusammen mit deren Enkelin Annemieke gehen sie der Sache selber nach. Ein Vorteil ist, dass sie vom Vermieter gebeten wurde, mit ihrer Freundin Traudel die Wohnung der Toten zu reinigen. Das war die Gelegenheit zum Schnüffeln und sie finden Dinge, die die Polizei bei der nachlässigen Durchsuchung nicht gefunden hat. Die Geschichte hat mir sehr gut gefallen, auch weil bei mir einige Erinnerungen hochgekommen sind an die Zeit, obwohl ich Jahrgang Mitte 60er bin. Trotzdem gab es Sachen wie die Heißmangel auch bei mir noch und in Horst Buchholz war ich auch verliebt. Martha hat ein großes Gerechtigkeitsgefühl und geht bei ihren Ermittlungen sehr sensibel vor. Außerdem kennt man sich in einen kleinen Ort und sie kann sich ungezwungen mit den Menschen unterhalten. Eine weitere große Hilfe ist ihr Untermieter, der als Anwalt arbeitet. Herr von Mühlbach ist ein sehr netter und sympathischer Mann. Auch Wachtmeister Hans ist sehr engagiert und lässt sich von seinem Chef nicht einschüchtern. Ob er damit Karriere macht, ist fraglich. Die Handlung wird aus Perspektive der verschiedenen Personen erzählt, sodass man auch unterschiedliche Denk- und Ermittlungsweisen erfährt. Die Nachkriegsjahre waren nicht einfach und alle haben begonnen, sich ein neues Leben aufzubauen. Viele Männer sind nicht wiedergekommen und die Frauen mussten ihren Lebensunterhalt selbst bestreiten. Ansonsten war es nicht gern gesehen, wenn Frauen arbeiten wollen. Aber viele setzen sich auch dabei durch. Die Zeiten änderten sich langsam. Auch die Sprecherin hat mir sehr gut gefallen. Sie hat den einzelnen Figuren ihre Charaktere gegeben und es war sehr angenehm, ihr zuzuhören. Ebenfalls passt das Cover sehr gut zur Handlung und zur Zeit. «Ein Fünfzigerjahre-Krimi mit viel Herz, Zeitkolorit und einer Heldin, die ihrer Zeit voraus ist. Großartig!» Gisa Pauly - Dem kann ich voll und ganz zustimmen und ich freue mich auf weitere Ermittlungen mit Martha und Hans.

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