Produktbild: Leo und Dora

Leo und Dora Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2022

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

23,1/14,4/0,4 cm

Gewicht

435 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03899-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2022

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

285

Maße (L/B/H)

23,1/14,4/0,4 cm

Gewicht

435 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-03899-1

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    07.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Unverhofftes Glück

    Leopold Perlstein hat noch rechtzeitig die Flucht vor den Nazis nach Palästina geschafft, doch zur Heimat wurde es nicht. Ehemals ein Schriftsteller hat er nun ein bescheidenes Auskommen als Versicherungsvertreter, bis ihn Alma, seine Freundin und Agentin in ihr Landhaus nach Amerika einlädt. Dort soll er endlich wieder ein Buch schreiben. Es kommt anders als gedacht. Das Landhaus ist abgebrannt und Leo landet in einem bescheidenen Hotel, mit lauter Sommerfrischlern... Das Buch hat für mich seinen Zauber langsam, aber stetig entfaltet. Es kommt nicht mit lautem Getöse, sondern eher ruhig daher. Und doch ist es für mich zu einem besonderen Buch inmitten der gerade so zahlreichen Sommerfrische-Bücher geworden. Das Schicksal der Charaktere wird quasi nebenbei erzählt. Leo, der fliehen konnte, aber sich doch so oft an seine alte Heimat zurücksehnt. Seine Familie, von der er getrennt lebt und insbesondere die Tochter, die zurück nach Europa will, ausgerechnet zurück zu den Nazis. Und auch die neuen Bekannten haben alle ihre tragische Geschichte. Dazu die bescheidene Sommerfrische, einen Einblick, wie das damals war, in einem einfachen Hotel. Die Väter, die am Wochenende zu Besuch kamen und für die Allermeisten ein Leben, das fast ausschließlich aus Arbeit bestand. Im krassen Gegensatz zum zwar nicht ausschweifenden, aber dennoch subventionierten und komfortableren Künstlerleben Aber es gab sie, die kleinen Glücksmomente. Für alle im Buch Vorkommenden. Ein besonderer Sommer, der Griesgrämige und Arbeitsbienen wieder nach Vorne schauen lässt. Ein Buch für die Sommerfrische, ideal mit den Füßen in einem See zu lesen. Ein Stück Mohnkuchen dazu kann auch nichts schaden. Richtig, richtig schön!

  • Bewertung

    aus Zellertal

    5/5

    14.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine ungewöhnliche tolle Geschichte

    „Leo und Dora“ hat mich echt aus den Socken gehauen und meine Erwartungen übertroffen. Dafür gibt es auf jeden Fall fünf Sterne. Leo, der zehn Jahre im Exil in Palästina gelebt hat, will in Amerika seine Schreibhemmung überwinden und endlich wieder einen guten Roman schreiben. Doch dort angekommen, läuft alles anders als gedacht, da das Haus seiner Agentin Alma abgebrannt ist und er stattdessen im Gästehaus Roxy unterkommen muss, das von Dora bewirtet wird. Der Beginn einer wunderbaren Geschichte, Als allererstes muss ich den Schreibstil loben. Der ist so lockerleicht und flockig, dass das Buch wie im Nu gelesen ist. Die Atmosphäre wird richtig gut transportiert und lässt einen sofort in die Geschichte eintauchen. Das ganze Buch kommt einfach sehr authentisch herüber und bringt den Flair der damaligen Zeit mit. Richtig liebenswert sind einfach auch die Charaktere. Leo kommt zwar am Anfang etwas kauzig herüber, aber man kann ja schon erahnen, wo die Reise hingeht, und das macht das Lesen nur spannender, das Warten auf die Entwicklung, die dieser Charakter eindeutig durchmacht. Auch die Nebencharaktere überzeugen und sind sehr vielschichtig. Ich habe die ganze Geschichte so sehr genossen, es passieren ein paar spannende Highlights, aber auch der Rest der Geschichte ist keineswegs langweilig. Es macht einfach Spaß in Leos und Doras Welt einzutauchen, mit ihnen den Alltag zu verbringen und sie immer näher kennenzulernen. Zwischendurch gibt es zudem urkomische Situationen, zum Beispiel am Gemeinschaftstelefon, da musste ich richtig herzlich lachen. Für alle, die einfach mal wieder einen lockeren aber trotzdem intensiven und tiefgehenden Roman lesen wollen, in denen es auch viel um Gefühle geht, ist „Leo und Dora“ genau richtig.

  • Bewertung

    aus Eltmann

    5/5

    14.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch mit sehr feinem Humor

    Leopold Perlstein hat sich auch nach Jahren in seinem Exil in Palästina noch nicht richtig eingelebt. Er arbeitet bei einer Versicherung. Vor seiner Flucht aus Wien war er ein angesehene Schriftsteller. Nun bekommt er die Chance an einem neuen Roman zu arbeiten. Seine Agentin lädt ihn dazu nach Amerika ein. Doch als er ankommt, ist seine Unterkunft abgebrannt und er muss ins Roxys ziehen, einem Gästehaus. Hier lernt er die Wirtin Dora kennen und das gibt seinem Leben eine neue unerwartete Wendung. Die Story an sich, mag gar nicht so besonders sein, aber ihre Umsetzung ist einfach großartig. Die Autorin hat ein Gespür für die kleinen, feinen Zwischentöne und ihr Humor ist genauso fein. Die Charaktere sind einfach sehr schön beschrieben und man muss sie ja förmlich liebgewinnen. Das Amerika in den späten 1940er Jahren wird sehr gut porträtiert. Die Geschichte berührt und ein wenig gruselig wird es auch. Ein sehr schöner Roman mit sehr feinem Humor. Lesenswert!

  • Theresa Gruber

    aus Bayern

    5/5

    14.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch mit sehr feinem…

    Ein Buch mit sehr feinem Humor Leopold Perlstein hat sich auch nach Jahren in seinem Exil in Palästina noch nicht richtig eingelebt. Er arbeitet bei einer Versicherung. Vor seiner Flucht aus Wien war er ein angesehene Schriftsteller. Nun bekommt er die Chance an einem neuen Roman zu arbeiten. Seine Agentin lädt ihn dazu nach Amerika ein. Doch als er ankommt, ist seine Unterkunft abgebrannt und er muss ins Roxys ziehen, einem Gästehaus. Hier lernt er die Wirtin Dora kennen und das gibt seinem Leben eine neue unerwartete Wendung. Die Story an sich, mag gar nicht so besonders sein, aber ihre Umsetzung ist einfach großartig. Die Autorin hat ein Gespür für die kleinen, feinen Zwischentöne und ihr Humor ist genauso fein. Die Charaktere sind einfach sehr schön beschrieben und man muss sie ja förmlich liebgewinnen. Das Amerika in den späten 1940er Jahren wird sehr gut porträtiert. Die Geschichte berührt und ein wenig gruselig wird es auch. Ein sehr schöner Roman mit sehr feinem Humor. Lesenswert!

  • Bewertung

    aus München

    5/5

    04.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wurzellos

    Leopold Perlstein ein jüdischer Exilwiener, ehemals berühmter Autor, gelandet in Palästina, versucht seine Schreibblockade mittels einer Reise in die USA zu überwinden. Eigentlich sollte er im Hause seiner Freundin Alma wohnen, doch dieses wurde durch einen Brand zerstört. So muss er im Gästehaus des Ortes unter kommen. Eigentlich ist ihm alles zu viel, die schlecht bezahlte Arbeit als Versicherungsmitarbeiter in Israel, die lange Reise, der neue Ort, das neue Land, die Einsamkeit... die anderen Gäste mit vielen Kindern, es ist zu laut, das Essen schmeckt nicht, rauchen ist nicht erwünscht, das Bett ist schief… Leo würde am liebsten gleich wieder abreisen, wäre da nicht die Gastwirtin Dora und deren Ziehsohn Anton, die sich redlich bemühen den unerwarteten Gast doch irgendwie zum Bleiben zu animieren. Und, Leo wird bleiben. Seine Schreibblockade beschäftigt ihn zwar fast das ganze Buch lang, doch bis seine Geschichten wieder fließen wird der Leser in eine Welt gezogen, die bisher wenig literarische Beachtung fand. Das Landleben des Amerika der Fünfziger Jahre. Die Geschichte einer Frau die ihre Wurzeln auch neu schlagen musste, und einem Mann begegnet, der im Strudel der Zeit und des zweiten Weltkrieges sein Leben verlor, und es nach einer Phase der Lähmung wieder findet, doch ganz anders als erwartet. Leo und Dora ist eine wunderschön geschriebene Liebesgeschichte, die unaufgeregt mit viel Beobachtung ihrer Protagonisten erzählt wird. Wie ich finde gelungen.

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