Produktbild: Rommels Gold
Band 5

Rommels Gold Kriminalroman

4

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Beschreibung

Produktdetails

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PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

09.03.2022

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

Seitenzahl

288 (Printausgabe)

Sprache

Deutsch

EAN

9783839271636

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Erscheinungsdatum

09.03.2022

Verlag

Gmeiner Verlag eBooks

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288 (Printausgabe)

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Deutsch

EAN

9783839271636

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  • Silke - Buchgespür -

    5/5

    27.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Schatzsuche mit historischem Tiefgang

    „Rommels Gold“ von Olaf Müller ist ein Kriminalroman, der historische Ereignisse mit einer fiktiven Mordermittlung verknüpft. Die Geschichte beginnt mit einem mysteriösen Mord am Dürener Vorbahnhof. Der Aachener Kommissar Fett und seine Kollegin Conti übernehmen die Ermittlungen und stoßen dabei auf Hinweise, die sie auf die Spur eines legendären Goldschatzes führen, der 1943 in Tunesien geraubt wurde. Die Suche nach dem verschwundenen Gold führt das Ermittlerduo durch verschiedene Länder, darunter Maastricht, Südostpolen und Kalabrien. Dabei werden sie immer wieder durch die Verschwiegenheit der Zeugen ausgebremst, die erst durch das Eingreifen des Mossad und der Mafia durchbrochen wird. Die Ermittlungen entwickeln sich zu einem gefährlichen Spiel, bei dem Fett und Conti nicht nur gegen kriminelle Organisationen, sondern auch gegen die Schatten der Vergangenheit kämpfen müssen. Ich bin direkt an der französischen Grenze aufgewachsen. Der Westwall, mit unzähligen Bunkeranlagen, Tunneln und Gräben, war und ist bei jedem Waldspaziergang präsent. Je älter ich wurde, desto öfter kam mir der Gedanke, wie leicht es gewesen wäre, in den verlassenen Gebieten des Pfälzer Waldes geraubte Wertgegenstände zu hinterlassen, auf die jahrelang niemand gestoßen wäre. Wahrscheinlich greife ich deshalb noch heute unheimlich gerne zu (Kriminal-) Romanen, die die Thematik der von den Nazis geraubten Schätze aufgreifen. So war es auch bei „Rommels Gold“ von Olaf Müller. Gegenstand der Begierde, der legendäre Goldschatz von Rommel, ist einfach unglaublich faszinierend! Von der ersten Seite an wollte ich unbedingt wissen: Gibt es „Rommels Gold“ wirklich? Wird es gefunden? Und wenn ja – wo? Diese Spannung hielt sich bis zum allerletzten Kapitel, was ich Olaf Müller wirklich hoch anrechne. Es gibt wenige Krimis, bei denen ich so konstant gefesselt bleibe, ohne schon früh eine klare Ahnung zu haben, wie alles ausgeht. Das Finale fand ich dann absolut überzeugend – stimmig, glaubwürdig und dabei trotzdem überraschend. Allerdings muss ich ehrlich sagen, dass mir der Einstieg diesmal ein wenig schwerfiel. Es tauchten sehr viele Namen auf, viele davon nicht deutscher Herkunft. Ich brauchte eine Weile, um die Personen den richtigen Gruppen und Zusammenhängen zuzuordnen, aber sobald ich die Fäden sortiert hatte, zog mich die Geschichte vollkommen in ihren Bann. Besonders schön war auch wieder der Stil: leicht, präzise und einfach angenehm zu lesen. Die Darstellung der beiden Kommissare Fett und Conti ist wie gewohnt charmant und sehr unterhaltsam. Fett, der sympathisch-schlaue und manchmal etwas mürrische Ermittler, und Conti, die toughe, bewundernde und von Fett verehrte Kollegin, sind ein tolles Gespann. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir eine Szene, die ich wirklich köstlich fand: Fett und Conti kommen in die Polizeikantine – mit Aussicht auf die Niagara-Autowaschstraße. Diese kleinen humorvollen Beobachtungen machen die Romane der schreibenden Person () für mich immer zu etwas ganz Besonderem. Auch die von Kommissar Fett beschriebene Task Force „Sprachpolizei“, hat mich laut lachen lassen. Als Sprachwissenschaftler*in (), die sich dem Gendern nicht unbedingt verpflichtet fühlt, fand ich die augenzwinkernde Zukunftsvision im Roman, in der eine Sprachpolizei regiert, die Plus- und Strafpunkte verteilt und bei Ablehnung der genderneutralen Sprache mit einem Strafcamp in Claudia Roths Feriendomizil droht, wirklich köstlich. Was Olaf Müller aber besonders auszeichnet, ist seine gründliche historische Recherche. Auch in „Rommels Gold“ spürt man, wie sorgfältig er die Fakten über die Zeit des Zweiten Weltkriegs, den Mythos um Rommels Schatz und die beteiligten Akteure zusammengetragen hat. Dass dann auch noch der Mossad und die Mafia – kraftvoll, skrupellos und sehr authentisch gezeichnet – ins Geschehen eingreifen, verleiht dem Roman zusätzliche Spannung und Wucht. Diese beiden Organisationen sind nicht bloß Staffage, sondern treiben die Handlung glaubwürdig und dramatisch voran. Abschließend kann ich nur sagen: „Rommels Gold“ ist ein sehr gelungener Krimi, der historische Realität und fiktionale Spannung großartig verweb

  • Gertie G.

    aus Wien

    5/5

    24.10.2023

    eBook (ePUB)

    Temporeicher Krimi

    Gerüchte um diverse Goldschätze der Nazis machen auch heute noch die Runde und lassen die Herzen diverser Schatzsucher höherschlagen. Hier geht es um Gold, das von der SS der jüdischen Gemeinde von Tunesien geraubt worden ist. Die Brücke zur Gegenwart schlägt ein Toter, der in einem Regenwasserrückhaltebecken in Düren aufgefunden wird. Der Mann ist brutal hingerichtet worden. Dieser Tote wird erst der Anfang einer Reihe von Verbrechen sein, die sich über mehrere europäische Länder erstreckt. Anfangs tappen Kommissar Fett und seine Kollegin tappen am Anfang im Dunkeln. Alsbald tauchen verschiedene Protagonisten auf und die Geschichte nimmt sehr schnell Fahrt auf. Die Spuren des Schatzes ddes Mordes führen nach Polen, Italien, Belgien, Aachen, Düren und die Niederlande. Es scheint, als wäre auch der israelische Geheimdienst Mossad irgendwie in die Sache verwickelt. Werden Fett und Conti es schaffen, die Täter zu fassen? Meine Meinung: Nach „Allerseelenschlacht“, „Asche im Venn“ und „Hürtgenwald“ ist „Rommels Gold“ der 4. Krimi aus der Feder von Olaf Müller. Wie schon in den oben erwähnten Krimis verquickt Olaf Müller sehr geschickt und penibel recherchiert historische Fakten mit Fiktion. Das Thema über mögliches „Nazi-Gold“ ist schier unerschöpflich, weshalb man darum temporeiche Krimis schreiben kann. Um den Lesern die zeitliche und räumliche Orientierung zu erleichtern, sind die Kapitel sehr gut gegliedert. Die Kapitelüberschrift gibt Auskunft darüber, welcher Handlungsstrang im jeweiligen Kapitel weiter entwickelt wird. Ungewöhnlich ist die Perspektive des Krimis. Nicht die Ermittlungsarbeit steht im Fokus, sondern die Jagd nach dem Schatz, an der mehr Organisationen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, beteiligt sind, als man glaubt. Da ist zum einen Adam Sobetzko, ein Pole, der in der Heimat aufgrund seiner Macht und seines Vermögens ehrfurchtsvoll „König der Vorkarpaten“ genannt wird und den eine Aura von Gewalt und Gerechtigkeit umgibt. Zum anderen spielen neben Kommissar Fett und seiner Kollegin Daniela Conti, Oskar Krapohl, Samuel Goldstein, Jurek Nowak sowie Pippo, ein dubioser Pizzeria-Inhaber, eine Rolle. Das Buch ist den polnischen Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern, die während der NS-Zeit nach Deutschland verschleppt, misshandelt und getötet worden sind, gewidmet. In der Vorbemerkung beschreibt Olaf Müller wie dünn die Quellenlage über einen echten oder vermeintlichen Goldschatz in Tunesien ist. Doch mit ein bisschen Fantasie und dem Blick auf ähnliche Fälle kann es durchaus so oder so ähnlich gewesen sein. Ob und welche Kenntnis Feldmarschall Erwin Rommel, der letztlich vom mörderischen Regime zum Selbstmord gezwungen worden ist, hatte, ist nicht bekannt. Fazit: Rommels Gold ist ein temporeicher Krimi, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Für die penibele Recherche und die spannenden Lesestunden gebe ich gerne 5 Sterne.

  • Eliza

    5/5

    22.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Die Lasten der historischen Vergangenheit

    Sehr spannend und mit einem interessanten historischen Hintergrund begibt sich Kommissar Fett mit seiner neuen Kollegin Daniela Conti auf die Suche nach einem Schatz aus der Zeit der Nationalsozialisten. Ich bin sehr gut unterhalten worden. In der Story geht es um einen Toten, welcher in Düren in einem Regenwasserrückhaltebecken aufgefunden wird. Dieser ist brutal hingerichtet worden. Doch Kommissar Fett und seine Kollegin tappen am Anfang im Dunkeln. Alsbald tauchen verschiedene Protagonisten auf und die Geschichte wird sehr schnell spannend. Die Spuren des Schatzes des berüchtigten Nationalsozialisten Rommel bzw. des Mordes führen nach Polen, Italien, Belgien, Aachen, Düren, die Niederlande und sogar der israelische Geheimdienst Mossad ist irgendwie in die Sache verwickelt. Schon bald merken Fett und Conti, dass es sich um einen komplexen internationalen Fall handeln muss. Werden Sie es schaffen die Täter zu fassen? Waren es in den letzten Geschichten die Kommissare, welche einen großen Anteil an der Geschichte hatten, sind es nun andere Charaktere, welche der Geschichte ihren ganz besonderen Reiz verschaffen. Da ist zum einen Adam Sobetzko, ein Pole welcher in der Heimat aufgrund seiner Macht und Vermögensverhältnisse „König der Vorkarpaten“ genannt wird. Sobetzko überzeugt mit einer großen Portion Selbstbewusstsein, einer dubiosen und mysteriösen Aura aber auch mit dem Gespür für Gerechtigkeit. Er ist mein persönlicher Favorit in diesem Krimi. Dieser Roman lebt von seinen vielfältigen Charakteren und ich gehe im Folgenden nur auf einzelne wesentliche Handlungsfiguren ein. Neben Kommissar Fett und seiner Kollegin Daniela Conti sind Oskar Krapohl, Samuel Goldstein, Jurek Nowak sowie der dubiose Pizzeria-Inhaber Pippo zu nennen. Daniela Conti habe ich bereits jetzt in mein Herz geschlossen. Sie gibt Kommissar Fett im richtigen Moment Kontra und versucht gleichzeitig ein gutes kollegiales Verhältnis zu ihm aufzubauen. Fett ist in seiner etwas typisch gewohnten Melancholie gefangen. Dies erlaubt es aber dem Leser einige lustige „Dialoge“ zwischen den beiden Kommissaren zu lauschen. Der Aufbau der Geschichte ist in verschiedene Erzählstränge aufgegliedert. Ein Erzählstrang ist durch Zeitsprünge in die Kriegsjahre der 40er gekennzeichnet, welche aber für das Gesamtverständnis der Geschichte wichtig ist. Der Schreibstil des Autors ist sehr humorvoll und geradlinig und mit vielen historischen sowie politischen Details behaftet. Gerade die teilweise sehr lustigen Erzählpassagen sorgen für eine Auflockerung der grundschweren Thematik. Als Leser fühlt man sich mitten in die Geschichte hineinversetzt und ich habe die Sachverhalte und Figuren in meinem persönlichen Kopfkino gesehen. Die Verwebung von historischem Hintergrund mit einem gut konstruierten Lokalkrimi ist die Intention und gleichzeitig die Stärke des Autors. Das Fazit ist sehr positiv. Spannend und mit einer interessanten historischen „Romanumgebung“ spreche ich eine ganz klare Leseempfehlung aus. Durch die in sich abgeschlossene Geschichte können Neu-Leser auch ohne Probleme mit diesem Roman beginnen, wobei die Vorgängerromane auch nicht zu verachten sind.

  • Bewertung

    5/5

    18.03.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Spannender Krimi

    Mit "Rommels Gold" hat Olaf Müller jetzt schon das fünfte Buch über Kommissar Fett und seine Fälle geschrieben. Sein neuestes Buch ist ebenso wie die vier vorherigen auch wieder ein Volltreffer. Olaf Müller hat einen überaus darstellende Schreibstil, er lässt bei mir Bilder im Kopf entstehen. Sein Stil ist temporeich und dabei doch sehr beschreibend und genau. Der Lesende bekommt eine genaue Vorstellung von der Umgebung und den Protagonisten des Buches. Er wirkt sehr authentisch, da er immer ein paar Wörter oder Sätze in der Sprache des jeweiligen Landes, mit dem Fett gerade zu tun hat einstreut. Die Kapitel sind gut gegliedert, die Überschrift weist schon etwas auf den Inhalt hin. In Rommels Gold war das perfekt, da die Überschrift Auskunft darüber gibt, welcher Handlungsstrang im jeweiligen Kapitel weiter entwickelt wird. Die Handlung dieses Buches ist so temporeich, dass ich beim Lesen aus der Puste kam. Herr Müller hat sehr viele Details in seine Handlung gepackt, aus der Zeit des 2. Weltkriegs, aber ich hatte nie den Eindruck, dass es zuviel wäre. Im Gegenteil, ich habe jetzt nochmal Details aus dieser dunklen Zeit erfahren, von denen ich aber auch so gar nichts wusste. Zu keiner Zeit wirkten die unterschiedlichen Handlungsstränge verwirrend, sondern immer klar und logisch. Ich hatte nie Probleme ihnen zu folgen, auch musste ich nicht zurückblättern um mir klar zu werden worum es ging. Es war immer alles schlüssig und jeder Handlungsstrang hat die Geschichte auf seine Art voran getrieben. Es haben sich immer mehr Einzelheiten ergeben, so dass sich das Puzzle langsam aber sicher zusammengesetzt hat . Der Einstieg in die Krimis von Olaf Müller fällt mir immer sehr leicht, da gibt es kein mühsames Vorantasten über die ersten 50 Seiten. Im Gegenteil, ich schlage das Buch auf und bin nach den ersten zwei Sätzen im Geschehen und möchte das Buch nicht mehr zur Seite legen . Die Protagonisten erscheinen dem Leser wie lebende und handelnde Personen, Herr Müller beschreibt selbst Personen, die für die Handlung nicht so wichtig sind mit derselben Liebe zum Detail wie seine Hauptprotagonisten. Rommels Gold ist ein temporeicher spannender Krimi, der von der ersten bis zur letzten Seite fesselt. Sehr umfassend und genau recherchiert. Von mir gibt es fünf Sterne, mehr sind leider nicht möglich und ich freue mich jetzt schon auf die nächste Begegnung mit Kommissar Fett und Kommissarin Conti

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Bewertungen (4)

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  • Zum Bewerterprofil von Philipp Brandstötter

    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

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    5/5

    30.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Wenn der Schatz doch in Deutschland versteckt ist

    Der Trend der Regionalkrimis hält sich ja nun schon eine ganze Weile. Allerdings liest man oft nur diejenigen Bände, welche genau im Heimatort oder der Stadt des jeweiligen Lesers spielen. Der Erkennungseffekt ist umso größer, Städte, Straßenamen, bekannte Bauwerke und örtliche Parteigrößen sind oftmals nur dem vor Ort Lebenden bekannt. Daher dachte ich mir, ich lese mal einen Band dieser schon sehr umfangreichen Reihe, welche gerade nicht in einer Gegend spielt, wo ich mich örtlich auskenne. Meine Wahl fiel auf „Rommels Gold“, ein Kriminalroman welcher in Aachen spielt. Ein großer Teil der Handlung spielt sich hier sowie im nächstgelegenen Städtchen „Düren“ nahe der Grenze zu Frankreich ab. Die Idee fand ich sehr gut, dreht sich im Wesentlichen ja alles um die Auffindung von geraubtem Gold des Afrikakorps während einer Plünderungsaktion in Tunesien im März 1943. Verschiedene Gruppierungen versuchen diesen Schatz wieder aufzufinden, haben allerdings dafür sehr unterschiedliche Herangehensweisen. Hauptprotagonist, welcher direkt von Aachen aus operiert, ist Kommissar Fett und seine Kollegin Daniela Connti. Sie arbeiten für die regionale Mordkommission und werden mit der Aufklärung eines vermutlichen Mafiosi beauftragt. Dieser wurde mit zwei Schüssen in die Kniescheiben und anschließend einem Kopfschuss in einem „Regenwasserrückhaltebecken“ ermordet, zunächst vor den Augen der Öffentlichkeit verborgen. Da es jedoch in Aachen und der Umgebung stark regnet, wird der Leichnam wieder an die Oberfläche befördert und Fett und Conti beginnen zu ermitteln. Was sie jedoch nicht ahnen ist die Tragweite des Falles. Gleich drei verschiedene andere Gruppierungen sind in Aachen und Düren direkt oder indirekt in den Mord verwickelt. Sie alle eint ein Ziel, das Auffinden eines vor 77 Jahren am „Vorbahnhof“ in Düren vergrabenen Nazischatzes, welcher nichts geringeres als das geraubte Gold der Wehrmacht beim Afrikafeldzug sein soll. Die Handlung wirkt an keiner Stelle lückenhaft und sehr durchdacht. Die Grundidee fand ich vom Anfang bis zum Schluss sehr fesselnd. Die erste Gruppe sind vier arbeitslose Musiker aus den polnischen Vorkarpaten. Aufgrund des gerade zu Ende gehenden Lockdowns 1.0 im Frühsommer 2020 sind sie alle arbeitslos. Als der Großvater von einem der jungen Musiker von einem Schatz erzählt, welchen er als Zwangsarbeitseiter im deutsch-französischen Grenzgebiet nach einem Luftangriff versteckt hat, bitten die Musiker einen regionalen Waffenschmuggler um Hilfe, um nach Deutschland und somit zu dem Schatz zu gelangen. Neben den polnischen Schatzsuchern gibt es noch zwei weitere aktive kriminelle Zellen vor Ort. Das sind eine Handvoll Kleinkriminelle, welche in Aachen leben und operierten. Von ihrer Stammkneipe aus, der „Hopfenklause“, erfahren über Umwege auch sie von der willkommenen Abwechslung, sich wieder mal kriminell und schnell zu bereichern. Auch hier ist der gerade zu Ende gehende Lockdown 1.0 in Deutschland für alle eine nicht zu ausschlagende Einladung. Doch auch der auf französischer Seite im Untergrund operierende israelische Mossad und die kalabrische Mafia erfahren von dem schnellen Geld. Auch sie schicken Leute aus, um vor den Mitstreitern das Gold zu bekommen. Es ist sicher von Vorteil sich in Aachen und Düren auszukennen. Straßennamen, Steinmonumente oder Schulgebäude sagten mir ehrlich gesagt nichts. Die Grundidee, Rommels verschwundenem Schatz jedoch nicht vor Korsika, sondern in Aachen zu suchen, fand ich genial. Ein sehr spannender Krimi mit vielen raschen Wendungen!

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