Produktbild: Die Birken der Freiheit
Band 2

Die Birken der Freiheit Roman

Aus der Reihe Die große Estland-Saga
20

14,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., zzgl. Versandkosten


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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

553

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/3,7 cm

Gewicht

476 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3826-3

Beschreibung

Rezension

»Ein spannender, mitreißender, gut recherchierter Roman.« Ingrid Wittich Gießener Zeitung 20220602

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Verlag

Aufbau TB

Seitenzahl

553

Maße (L/B/H)

20,5/13,5/3,7 cm

Gewicht

476 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7466-3826-3

Herstelleradresse

Aufbau Taschenbuch Verlag
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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Wahnsinnig atmosphärisch geschrieben und gut recherchiert

Hermione am 22.04.2022

Bewertungsnummer: 1699564

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Estland – 1914 und 1989: Während Luise mit ihrer Dienstherrin Wilhelmine nach Estland reist, weil diese dort einen adeligen Gutsbesitzer heiraten soll, lernt sie Julius kennen und lieben – und ahnt nicht, dass dieser ausgerechnet Wilhelmines Auserwählter ist. Merike schließt sich einer Protestgruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen an, die für ein freies Estland mit eigener Identität und die Unabhängigkeit von der UdSSR kämpfen. Gleichzeitig versucht sie zu ergründen, welche Geheimnisse aus der Vergangenheit ihre Familie, allen voran ihr Opa, vor ihr zu verbergen versuchen. Meine Meinung: Ich hatte schon den ersten Teil dieser kleinen In Estland spielenden Reihe der Autorin sehr gerne gelesen und hatte mich daher auch sehr auf dieses Buch gefreut. Meine Erwartungen wurden auch dieses Mal nicht enttäuscht, sondern eher noch übererfüllt. Von der ersten Seite an war ich wieder ganz begeistert von der auf zwei zeitlichen Ebenen spielenden Geschichte. Durch die liebevoll und sympathisch gezeichneten Personen war ich gleich mitten in der Handlung. Sowohl Merike als auch Luise und Wilhelmine sind tolle starke Figuren, die das Herz auf dem rechten Fleck haben und die Geschichte tragen. Als Leserin leidet und fiebert man daher sehr intensiv mit ihnen mit. Dank der extrem atmosphärischen Erzählweise und der sehr fundierten Recherche, die man überall zwischen den Zeilen merkt, hat mich das Buch über die gesamte Strecke sehr gut erreicht. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie sich die handelnden Personen zu der Zeit in den jeweiligen Situationen gefühlt haben. Außerdem habe ich wieder sehr viel über Estland und die Geschichte dieses tollen Landes, die so eng mit der deutschen Geschichte verknüpft ist, gelernt. Auch Bezüge zu aktuellen Ereignissen sind – leider – nicht von der Hand zu weisen! Gerade die Zeit vor und während des Ausbruchs des ersten Weltkriegs und 1989 kurz vor der Wende sind meines Erachtens sehr gut und vielversprechend gewählte Zeitspannen, so dass man sehr tief eintauchen konnte und immer weiterlesen wollte, um zu sehen, wie es den Figuren ergeht. Darüber hinaus war ich aufgrund der Nähe zu den warmherzig angelegten Personen auch emotional sehr berührt und bewegt, weil die Geschichte sehr gefühlvoll erzählt ist. Gerade die vielen Familiengeheimnisse in Merikes Umfeld machen die Geschichte zu etwas ganz Besonderem und Persönlichem. Das Buch ist total tiefgründig und wird mich sicherlich noch lange beschäftigen. Fazit: Wieder ein gelungener historischer Roman der wundervollen Autorin – fundiert recherchiert, fesselnd und bewegend erzählt und tiefgründig emotional. Das Lesen war ein besonderer Genuss.

Wahnsinnig atmosphärisch geschrieben und gut recherchiert

Hermione am 22.04.2022
Bewertungsnummer: 1699564
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Estland – 1914 und 1989: Während Luise mit ihrer Dienstherrin Wilhelmine nach Estland reist, weil diese dort einen adeligen Gutsbesitzer heiraten soll, lernt sie Julius kennen und lieben – und ahnt nicht, dass dieser ausgerechnet Wilhelmines Auserwählter ist. Merike schließt sich einer Protestgruppe von Jugendlichen und jungen Erwachsenen an, die für ein freies Estland mit eigener Identität und die Unabhängigkeit von der UdSSR kämpfen. Gleichzeitig versucht sie zu ergründen, welche Geheimnisse aus der Vergangenheit ihre Familie, allen voran ihr Opa, vor ihr zu verbergen versuchen. Meine Meinung: Ich hatte schon den ersten Teil dieser kleinen In Estland spielenden Reihe der Autorin sehr gerne gelesen und hatte mich daher auch sehr auf dieses Buch gefreut. Meine Erwartungen wurden auch dieses Mal nicht enttäuscht, sondern eher noch übererfüllt. Von der ersten Seite an war ich wieder ganz begeistert von der auf zwei zeitlichen Ebenen spielenden Geschichte. Durch die liebevoll und sympathisch gezeichneten Personen war ich gleich mitten in der Handlung. Sowohl Merike als auch Luise und Wilhelmine sind tolle starke Figuren, die das Herz auf dem rechten Fleck haben und die Geschichte tragen. Als Leserin leidet und fiebert man daher sehr intensiv mit ihnen mit. Dank der extrem atmosphärischen Erzählweise und der sehr fundierten Recherche, die man überall zwischen den Zeilen merkt, hat mich das Buch über die gesamte Strecke sehr gut erreicht. Ich konnte mir sehr gut vorstellen, wie sich die handelnden Personen zu der Zeit in den jeweiligen Situationen gefühlt haben. Außerdem habe ich wieder sehr viel über Estland und die Geschichte dieses tollen Landes, die so eng mit der deutschen Geschichte verknüpft ist, gelernt. Auch Bezüge zu aktuellen Ereignissen sind – leider – nicht von der Hand zu weisen! Gerade die Zeit vor und während des Ausbruchs des ersten Weltkriegs und 1989 kurz vor der Wende sind meines Erachtens sehr gut und vielversprechend gewählte Zeitspannen, so dass man sehr tief eintauchen konnte und immer weiterlesen wollte, um zu sehen, wie es den Figuren ergeht. Darüber hinaus war ich aufgrund der Nähe zu den warmherzig angelegten Personen auch emotional sehr berührt und bewegt, weil die Geschichte sehr gefühlvoll erzählt ist. Gerade die vielen Familiengeheimnisse in Merikes Umfeld machen die Geschichte zu etwas ganz Besonderem und Persönlichem. Das Buch ist total tiefgründig und wird mich sicherlich noch lange beschäftigen. Fazit: Wieder ein gelungener historischer Roman der wundervollen Autorin – fundiert recherchiert, fesselnd und bewegend erzählt und tiefgründig emotional. Das Lesen war ein besonderer Genuss.

Zwänge „Zwang hat noch selten…

Lesefee23.05 aus Stepenitztal am 17.04.2022

Bewertungsnummer: 2767834

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwänge „Zwang hat noch selten dazu geführt, Menschen zu motivieren.“ „Die Birken der Freiheit“ ist ein historischer Roman von Christine Kabus. Er erschien im Februar 2022 im Aufbau Verlag und ist der zweite Band der Estland-Saga der Autorin. Die Bücher können aber unabhängig voneinander gelesen werden. 1914: Luise reist als Zofe der adligen Wilhelmine von Deutschland nach Estland. Wilhelmine soll in Estland ihren seit langem versprochenen Ehemann heiraten, doch die Liebe verläuft nicht immer nach Plan und so kommt alles anders als gedacht und auch der drohende erste Weltkrieg vereinfacht die Lage nicht… 1989: Merike hat schon immer das Gefühl, dass sie im kommunistischen System deutlich mehr unter Beobachtung steht als andere. Warum? Das kann sie sich auch nicht recht erklären, aber nach der unbedachten Aussage ihres Vorarbeiters, keimt in ihr immer mehr der Verdacht auf, dass ihre Familie ein Geheimnis verbirgt…! Der Roman von Christine Kabus beschäftigt sich historisch mit der Unabhängigkeit Estlands. Das Land wurde im Laufe der Geschichte zweimal eigenständig, beide Zeitebenen werden im Roman dargestellt. Die Zugehörigkeit zu Russland sowie der Kampf um die estländische Identität sind dabei derzeit so aktuell, wie die Autorin es sich beim Schreiben des Romans sicherlich kaum vorstellen konnte. Ich begann das Buch wenige Tage nach dem Kriegsanfang in der Ukraine und hatte an manchen Stellen durchaus unangenehme Gefühle, da ich immer wieder an die aktuelle Situation erinnert wurde und ich nicht ganz in die fiktive Geschichte abtauchen konnte. Entsprechend schwer fiel mir daher leider auch das Lesen, was dazu führte, dass ich zunächst sehr schwer in den Roman hineinkam. Die Handlung dreht sich dabei allerdings keinesfalls hauptsächlich um die „erzwungene Russifizierung“ Estlands, sondern vielmehr um die Familiengeschichten von Luise und Merike. Die historischen Ereignisse fügen sich gut in die fiktive Handlung ein und runden diese ab. Die Geschichte spielt dabei auf zwei Zeitebenen und wechselt entsprechend zwischen den Figuren. Die Kapitel sind dabei stets mit Jahres- und Ortsangaben versehen, sodass man nicht durcheinanderkommt. Beide Zeiten haben mir dabei sehr gut gefallen, der Schreibstil ist flüssig und leicht, die Figuren authentisch und sympathisch. Ich hatte tatsächlich keine wirkliche Lieblingsfigur und habe sowohl mit Luise als auch mit Merike mitgefiebert. Jede der beiden Frauen kämpft auf ihre Weise für ihre Zukunft und muss dabei so einigen Widerständen trotzen. Während Luise zunächst hauptsächlich mit gesellschaftlichen Zwängen kämpft, hat Merike es hauptsächlich mit den Widrigkeiten des kommunistischen Systems zu tun. Die Hintergründe werden hier in beiden Zeitebenen brillant dargestellt und wiedergegeben. Die Verbindung von Luise und Merike habe ich bis zum Romanende kaum erahnen können und war schließlich sehr überrascht über die eingebauten Wendungen. Schneller erkannt hatte ich hingegen die Verbindung zum ersten Band der Buchreihe. Ich freue mich, hier eine Verknüpfung herstellen zu können, diese ist aber so minimal, dass man die Bücher definitiv unabhängig voneinander lesen kann! Gefallen hat mir im Roman außerdem sehr, dass Gefühle und Hoffnungen gut und authentisch transportiert werden. Ich habe sehr mit den Figuren gelitten und zum Beispiel lange gehofft, der erste Weltkrieg möge ausbleiben, obwohl mir ja klar war, dass dies nicht geschehen würde… Sehr gemocht habe ich zudem die Entwicklung Merikes. Diese wirkt zunächst wie eine junge Frau, die unbedingt ins kommunistische System passen möchte und darauf bedacht ist, bloß nicht anzuecken oder aufzufallen, kurzum ist sie eher schüchtern und zurückhaltend. Im Laufe der Geschichte jedoch erkennt sie, was es mit ihrer Familiengeschichte auf sich hat und traut sich schließlich, ihre eigenen Wünsche durchzusetzen und auch mal entgegen dem Willen anderer zu handeln oder zu ihrer Meinung zu stehen. Mein Fazit: Insgesamt schreibt Christine

Zwänge „Zwang hat noch selten…

Lesefee23.05 aus Stepenitztal am 17.04.2022
Bewertungsnummer: 2767834
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Zwänge „Zwang hat noch selten dazu geführt, Menschen zu motivieren.“ „Die Birken der Freiheit“ ist ein historischer Roman von Christine Kabus. Er erschien im Februar 2022 im Aufbau Verlag und ist der zweite Band der Estland-Saga der Autorin. Die Bücher können aber unabhängig voneinander gelesen werden. 1914: Luise reist als Zofe der adligen Wilhelmine von Deutschland nach Estland. Wilhelmine soll in Estland ihren seit langem versprochenen Ehemann heiraten, doch die Liebe verläuft nicht immer nach Plan und so kommt alles anders als gedacht und auch der drohende erste Weltkrieg vereinfacht die Lage nicht… 1989: Merike hat schon immer das Gefühl, dass sie im kommunistischen System deutlich mehr unter Beobachtung steht als andere. Warum? Das kann sie sich auch nicht recht erklären, aber nach der unbedachten Aussage ihres Vorarbeiters, keimt in ihr immer mehr der Verdacht auf, dass ihre Familie ein Geheimnis verbirgt…! Der Roman von Christine Kabus beschäftigt sich historisch mit der Unabhängigkeit Estlands. Das Land wurde im Laufe der Geschichte zweimal eigenständig, beide Zeitebenen werden im Roman dargestellt. Die Zugehörigkeit zu Russland sowie der Kampf um die estländische Identität sind dabei derzeit so aktuell, wie die Autorin es sich beim Schreiben des Romans sicherlich kaum vorstellen konnte. Ich begann das Buch wenige Tage nach dem Kriegsanfang in der Ukraine und hatte an manchen Stellen durchaus unangenehme Gefühle, da ich immer wieder an die aktuelle Situation erinnert wurde und ich nicht ganz in die fiktive Geschichte abtauchen konnte. Entsprechend schwer fiel mir daher leider auch das Lesen, was dazu führte, dass ich zunächst sehr schwer in den Roman hineinkam. Die Handlung dreht sich dabei allerdings keinesfalls hauptsächlich um die „erzwungene Russifizierung“ Estlands, sondern vielmehr um die Familiengeschichten von Luise und Merike. Die historischen Ereignisse fügen sich gut in die fiktive Handlung ein und runden diese ab. Die Geschichte spielt dabei auf zwei Zeitebenen und wechselt entsprechend zwischen den Figuren. Die Kapitel sind dabei stets mit Jahres- und Ortsangaben versehen, sodass man nicht durcheinanderkommt. Beide Zeiten haben mir dabei sehr gut gefallen, der Schreibstil ist flüssig und leicht, die Figuren authentisch und sympathisch. Ich hatte tatsächlich keine wirkliche Lieblingsfigur und habe sowohl mit Luise als auch mit Merike mitgefiebert. Jede der beiden Frauen kämpft auf ihre Weise für ihre Zukunft und muss dabei so einigen Widerständen trotzen. Während Luise zunächst hauptsächlich mit gesellschaftlichen Zwängen kämpft, hat Merike es hauptsächlich mit den Widrigkeiten des kommunistischen Systems zu tun. Die Hintergründe werden hier in beiden Zeitebenen brillant dargestellt und wiedergegeben. Die Verbindung von Luise und Merike habe ich bis zum Romanende kaum erahnen können und war schließlich sehr überrascht über die eingebauten Wendungen. Schneller erkannt hatte ich hingegen die Verbindung zum ersten Band der Buchreihe. Ich freue mich, hier eine Verknüpfung herstellen zu können, diese ist aber so minimal, dass man die Bücher definitiv unabhängig voneinander lesen kann! Gefallen hat mir im Roman außerdem sehr, dass Gefühle und Hoffnungen gut und authentisch transportiert werden. Ich habe sehr mit den Figuren gelitten und zum Beispiel lange gehofft, der erste Weltkrieg möge ausbleiben, obwohl mir ja klar war, dass dies nicht geschehen würde… Sehr gemocht habe ich zudem die Entwicklung Merikes. Diese wirkt zunächst wie eine junge Frau, die unbedingt ins kommunistische System passen möchte und darauf bedacht ist, bloß nicht anzuecken oder aufzufallen, kurzum ist sie eher schüchtern und zurückhaltend. Im Laufe der Geschichte jedoch erkennt sie, was es mit ihrer Familiengeschichte auf sich hat und traut sich schließlich, ihre eigenen Wünsche durchzusetzen und auch mal entgegen dem Willen anderer zu handeln oder zu ihrer Meinung zu stehen. Mein Fazit: Insgesamt schreibt Christine

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