Produktbild: Schöne Ungeheuer

Schöne Ungeheuer

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2022

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19,1/12,4/3,1 cm

Gewicht

382 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1292-4

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.03.2022

Verlag

Otto Müller Verlag GmbH

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19,1/12,4/3,1 cm

Gewicht

382 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7013-1292-4

Herstelleradresse

Otto Müller Verlag GmbH
Ernest-Thun-Straße 11|5020|Salzburg|AT
info@omvs.at

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  • Bewertung

    1/5

    10.10.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zum Vergessen

    Die story kling interessant. Das Buch beginnt auch spannend und weckt Interesse. Nach der Hälfte wird es platt. Der Schluss ist dann nur mehr sinnbefreite Schwurbelei. Waste of time

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Bewertungen (1)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Philipp Brandstötter

    Philipp Brandstötter

    Thalia Linz – Landstraße

    Buchhändler*in

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    5/5

    09.06.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei große Rätsel der Wissenschaft

    Georg Hollaus ist Journalist einer kleinen Zeitung und mit dem Wissenschaftsbereich betraut. Sein Chef beauftragt ihn mit einer offensichtlich neuen Enthüllungsstory. Ein populärer Physiker namens Jan Koller wurde ermordet. Hinterrücks erstochen mit einem Brieföffner. Als Tatverdächtige wird gegen die bekannte Physikerin Jelena Karpova ermittelt. Sie ist in Linz in der Justizvollzugsanstalt in Untersuchungshaft inhaftiert. Sie gibt den angeblichen Mord an Koller zu, will jedoch mit niemanden über ihre Beweggründe oder auch das Tatmotiv sprechen. Einzige Gemeinsamkeiten der beiden ist deren Forschungstätigkeit am CERN, dem weltweit größten Teilchenbeschleuniger in Genf. Aus der ICH Perspektive beschreibt Hollaus detailiert was passiert. Frau Karpova hat zwar den Mord gestanden, da jedoch jedwede Beweise dazu fehlen, muss er vorerst nachforschen. Ihm zur Seite steht die Anwältin Eva Mattusch, welche von der Unschuld der Inhaftierten Physikerin überzeugt ist. Eigentlich hat Hollaus zu Beginn kein Interesse an der Geschichte. Ist er doch kein Detektiv sondern Journalist einer kleinen Zeitung die sich allzu gerne mit der Größe der britische „Guardian“ messen möchte. Dieses Bestreben endet jedoch trotz aller Bemühungen im Leeren. Herr Hollaus und Frau Mattusch begeben sich nun auf Spurensuche in die Welt der Physiker. Hier stoßen sie aber nicht nur auf Auskunftsfreudigkeit der Wissenschaftler oder die Verschlossenheit der Angeklagten. Vielmehr ist es die Summe an Informationen welche die Ermittler zu ordnen versuchen. Während Mattusch in ihrer ruhigen Art sehr sachlich an das Problem herangeht, versucht Hollaus dies mit journalistischer Akribie zu bewältigen. Er hat ein interessantes Hobby mit dem er Frau Karpova Infos entlocken will. Seit geraumer Zeit beschäftigt er sich mit dem „Tunguska“ Ereignis. 1918 trat am Fluss „Steinige Tunguska“ in der abgelegenen sibirischen Steppe etwas äußerst Ungewöhnliches ein. Dies hat zunächst nur wenig mit Physik zu tun. Jedoch schafft er es, die verschwiegene Frau Karpowa mit diesem ungelösten Rätsel zum Reden zu bewegen. Nur wenn Hollaus und Mattusch es schaffen die verschlungenen Wege der Physik zu entwirren und in die Tiefen des Teilchenbeschleunigers und deren Mitarbeiter einzudringen, könnten sie es schaffen diese verfahrene Situation zu entwirren. Es handelt sich hier nicht um einen Krimi sondern um eine klassische Erzählung die zwei sehr gegensätzliche Themengebiete vereint. Zum Einen die Anlage des „LHC“, so die wissenschaftliche Bezeichnung des Teilchenbeschleunigers in Genf. Man lernt sehr viel über Abläufe und die eigentliche Arbeitsweise in Genf. Es nimmt einem außerdem die Angst davor dass dieses gewaltige Gerät, es heißt „ATLAS“, die Welt auseinanderreißen könnte. Auch über „Schwarze Löcher“ und die gängigen Thesen von Stephen Hawking und Lisa Randall lernt man viel. Neben dieser Physik-Wissenserweiterung gibt es aber auch noch die der verschiedenen Thesen zum Tunguska-Ereignis. Mehrere Dutzend Theorien ranken sich über dieses ungelöste Rätsel. Gekonnt und sprachlich toll zu lesen erfährt man auch viel über unterschiedlichen Thesen. Kein Krimi im engeren Sinn, aber eine gelungene Erzählung um zwei große Themen der Wissenschaft. Selbst das Cover des Buches konnte mich gleich auf Anhieb überzeugen. Super!

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