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Produktbild: Das Lied des Waldes

Das Lied des Waldes Roman

16

3,99 € 6,99 € *

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

21.03.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1734 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641284398

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Erscheinungsdatum

21.03.2022

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1734 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641284398

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  • Bewertung

    aus Adelsheim

    3/5

    13.04.2022

    eBook (ePUB)

    Die Botschaft des Waldes mit historischem Kontext

    Der Wald als Rückzugs- und Kraftort, mystische Heimat zahlreicher Lebe- und Fabelwesen, schützenswertes Ökosystem und Geldquelle, die es möglichst effizient auszubeuten gilt. Klara Jahn greift in ihrem Roman „Das Lied des Waldes“ alle diese möglichen Nutzungssarten des Waldes auf. Unterteilt in zwei Zeitstränge erzählt sie zum einen die wahre Geschichte von Anna Stromer, Tochter einer reichen und angesehenen Nürnberger Patrizierfamilie im 14. Jahrhundert und zum anderen die Geschichte der Försterstochter Veronika die für die Karriere dem Wald und ihrer Jugendliebe Martin entflieht, aber nach dem Tod der Mutter und dem Ehe- und Karriereaus wieder in den Nürnberger Reichswald zurückkehrt. Anna verstummt mit 8 Jahren nach dem Tod ihrer Mutter. Bei einer Kutschfahrt durch den Nürnberger Reichswald geht sie bei einer Rast im Wald verloren und wird von einer Zeidlerin Barbara gefunden. Mehrere Monate verbringt sie im Wald und in Barbaras Hütte, durch die imposante Naturerfahrung schöpft sie neue Kraft, findet wieder zur Sprache muss aber zurück in die Stadt zu ihrer Familie. Von Barbara hat sie gelernt wie wichtig es ist, wenn man sich aus dem Wald „bedient“ ihm auch immer wieder etwas zurückzugeben. Missverstanden von der eigenen Familie und Stiefmutter lebt sie nach einem Zwangsaufenthalt im Kloster in der Familie des Bruders ihrers Vaters. Gemeinsam mit ihrem Onkel Peter Stromer führte sie den nachhaltigen Forstbau ein - Holz war schon damals ein wertvoller und gefragter Rohstoff - die Stromer erkannten, dass man für Nachschub sorgen muss. Später erfindet sie dank einer Idee ihres Mannes (der sich von den italienischen Papiermühlen inspirieren ließ) die erste Papiermühle in Deutschland. Seit ihrer Kindheit fühlte sich Anna im Wald zu Hause und so verwundert es nicht, dass sie ihren Lebensabend als Witwe und Eremitin in Barbaras Waldhütte verbringt. In der heutigen Zeit kämpft Veronika, mittlerweile Mitte 40, mit dem Flüggewerden der Tochter, dem Ende ihrer Ehe und der überraschenden Kündigung ihres Jobs. Als Jugendliche floh sie aus dem Forsthaus im Nürnberger Reichswald um Karriere zu machen und in der Stadt zu leben. Nach dem Tod der Mutter kehrt sie zurück um das Forsthaus und den zugehörigen Wald zu verkaufen, da sie nun als arbeitslose, alleinlebende Frau dringend Geld braucht. Durchkreuzt wird dieser Plan allerdings von dem Wiedersehen mit ihrer Jugendliebe Martin, selbst Förster, und einigen Naturschutzaktivisten die in Veronikas Wald kampieren und protestieren um den Verkauf an einen Papierhersteller zu verhindern. Aus dieser Gruppe sticht Ben hervor - dessen Projekt es ist mittels spezieller Mikrofone und Technik die Sprache der Bäume für Menschen hörbar zu machen. Zuletzt bleibt die Wirkung des Waldes auch bei Veronika nicht aus - sie beschließt zunächst einmal Ben bei seinem Projekt zu unterstützen, ihre als Kind begonnenen Aufzeichnungen zu Anna Stromer zu vollenden und in ihr Elternhaus im Wald zu ziehen. Klara Jahn ist ein unterhaltsamer Schmöker gelungen, der für den Schutz unseres Waldes sensibilisiert, erzählt wie es zur Einführung der nachhaltigen Forstwirtschaft kam und der von 2 Frauen erzählt, die in diesem Wald Halt und ein Zuhause gefunden haben. Der historische Teil ihres Romans war spannend, lehrreich und atmospährisch dicht zu lesen und hat mich gut unterhalten. Der Erzählstrang von Veronika konnte mich dagegen nicht überzeugen. Dennoch haben sich beide Frauenfiguren literarisch gut ergänzt. Da ich bereits viel über das Ökosystem Wald gelesen habe und auch beinahe täglich im Wald unterwegs bin, hat für mich dieser Erzählstrang nichts neues gebracht. Den historischen Kontext um Anna Stromer kannte ich allerdings noch nicht und ich fand es sehr interessant, dass bereits um 1370 der Wald ausgebeutet wurde und geschützt werden musste - das hätte ich doch eher erst in unserer Zeit verankert.

  • Sabrina Tschorn - Aus Liebe zum Lesen Literaturblog

    2/5

    24.05.2022

    eBook (ePUB)

    Viel Potential, aber flache, wenig nachvollziehbare Geschichte

    Unter dem Pseudonym Klara Jahn beschäftigt sich Erfolgsautorin Julia Kröhn in ihrem Roman „Das Lied des Waldes“ mit dem Thema Waldwirtschaft. Sie nähert sich dem Thema aus heutiger Sicht durch ihre Protagonistin Veronika, die ihr Elternhaus inklusive großem Waldstück verkaufen möchte. In einem zweiten Erzählstrang beleuchtet sie außerdem die historischen Hintergründe des Umgangs mit dem Wald im Mittelalter anhand der Geschichte von Anna Stromer, deren Vater die erste Papiermühle nördlich der Alpen gründete. Während ich vor allem den geschichtlichen Teil rund um die Familie Stromer, Nürnberg, den Reichswald und die Waldwirtschaft im Allgemeinen sehr spannend und die Geschichte von Anna sehr interessant und authentisch finde, fehlt es dem Handlungsstrang um Veronika gerade an Authentizität. Ihre Handlungen sind im Verlauf des Romans immer weniger nachvollziehbar, die Geschichte um sie ist nicht stimmig. Auch die aktuellen Probleme in der Forstarbeit werden nur kurz angeschnitten und eher stereotyp dargestellt. Klara Jahns Schreibstil lässt sich flüssig lesen und lebt von ihrer bildreichen Sprache. An einigen Stellen wurde es mir dann aber doch zu schwülstig. Ich hatte mir so viel von dem Buch erhofft und war nach den ersten 100 Seiten noch sehr angetan, dann aber flacht die Geschichte zu sehr ab, um sich in einem abrupten, wenig nachvollziehbaren Ende in Wohlgefallen aufzulösen. Da war mehr drin.

  • Bewertung

    aus Herzogenrath

    5/5

    31.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein besonderer Roman mit Tiefgang

    Vor vielen Jahren ist Veronika von ihrem Zuhause mitten im Nürnberger Reichswald geflohen und hat in der Großstadt eine Familie gegründet. Nun kehrt sie nach dem Tod der Mutter zurück, um Haus und Waldgrundstück zu veräußern. Doch die Vergangenheit in Form einer besonderen, alten Eiche und ihrer ersten großen Liebe holt sie wieder ein. Sie findet in ihrem Kinderzimmer ihren Schulaufsatz über Anna Stromer, die sich im 14. Jahrhundert als Pionierin zum Schutz des Nürnberger Reichswaldes eingesetzt hat. Die stumme Frau hatte sich gegen die Männerdomäne durchsetzen müssen und in einem zweiten Erzählstrang erfahren wir – ebenfalls in Ich-Form erzählt – auch ihre Lebensgeschichte. Mit „Das Lied des Waldes“ ist Klara Jahn nach „Die Farbe des Nordwinds“ erneut ein besonderer, tiefgründiger Roman gelungen. Ihr Schreibstil ist durch lange, verschachtelte Sätze nicht immer einfach zu lesen – aber das Gesagte ist eindrücklich und hallt lange nach. Sie nimmt sich sowohl der historischen Veränderungen als auch der aktuellen Situation des Waldes an und obwohl mir das Thema Wald nicht ganz fremd ist, habe ich doch einiges gelernt. Einerseits habe ich Ähnlichkeiten zur Besetzerszene des Hambacher Forsts erkennen können („Hambi“ liegt recht nah), andererseits waren mir Themen wie Bioakustik bzw. Klang der Bäume oder der Beginn der Aufforstung in Form von Versuchen, Bäume aus Samen zu ziehen und anzupflanzen, bisher weniger bekannt. Geschickt zeigen sich Parallelen zwischen dem Leben der beiden Frauen Anna und Veronika und es macht Spaß, in beide Welten einzutauchen. Besonders Annas Geschichte hat mich gleich gepackt, während Veronika nicht sofort Sympathiepunkte bei mir sammeln konnte. Ihre Stärke wird für mich erst zum Ende hin sichtbar, während Annas Leben dann langsam stiller wirkt. Abgerundet wird das positive Bild durch die Tatsache, daß auch dieser Roman als gebundene Ausgabe erschienen ist. Für mich unterstützt der an sich klassisch (Eichelblatt und Eichelhäher, Farben in Waldgrün und zartem Rosa) gestaltete Buchumschlag die besondere Geschichte fernab von Mainstream-Wohnfühlromanen.

  • Alexandra G.

    aus Köln

    5/5

    26.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Die Geschichte von zwei starken Frauen

    In "Das Lied des Waldes" erfahren wir die Geschichte von Veronika und Anna, die beide in Nürnberg aufgewachsen sind und eine besondere Beziehung zum Wald haben. Veronika ist als junge Frau nach Frankfurt gezogen und hat sich dort ein neues Leben mit Mann, Tochter und einer beruflichen Karriere aufgebaut. Doch ihr ganzes Leben gerät aus den Fugen. Nach dem Tod ihrer Mutter will sie das Forsthaus im Nürnberger Reichswald verkaufen und kehrt deswegen in ihr Elternhaus zurück. Erinnerungen, die sie lange Zeit verdrängt hat, schwappen nach oben. Unter Anderem auch, die Erinnerung an die Geschichte von Anna Stromer, die im 14 Jahrhundert gelebt hat und über deren Familie sie ein Referat gehalten hatte. Die Geschichte von Anna Stromer wird in der Ich - Form erzählt und beschreibt das Leben von Anna, die schon früh ihre Mutter verloren hat und verstummt ist. Sie erhebt ihre Stimme erst wieder um ihren geliebten Wald zu retten. Es wird immer abwechselnd die Geschichte der zwei Frauen erzählt und obwohl sie sehr unterschiedlich erscheinen, gibt es manche Parallelen. Beide Frauen sind starke Frauen, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen. Ich fand den Charakter von Veronika authentisch und ihr Handeln weitestgehend nachvollziehbar. Anna ist kämpferisch und als sie Lesen und Schreiben lernt für die Männerwelt gefährlich. Mich hat der Schreibstil begeistert. Es werden Informationen und Wissen in die Geschichte eingewoben ohne dass es den Lesefluss stört und es gibt so viele wunderbare Sätze, die ich mir markiert habe und am liebsten einen Kalender damit gestalten würde. Beide Geschichten sind interessant und ich wollte immer wissen, wie es in beiden Strängen weitergeht. Die unterschiedliche Erzählweise und der unterschiedliche Schreibstil der jeweiligen Geschichte finde ich sehr gelungen. Es ist immer schwer eine Rezension ohne zu Spoilern zu schreiben, nur soviel: es ist nicht alles schwarz/weiß es gibt viele Grautöne und auch wenn man nach seinem besten Gewissen handelt, kann man nicht alle Konsequenzen absehen. Mein nächster Waldspaziergang wird auf jeden Fall intensiver werden. Fazit: Ein Buch was ich gerne gelesen habe und empfehlen kann und außerdem eine Exil Nürnbergerin bin und mich dieser Heimatbezug beeinflusst, sind es 5 Sterne.

  • MaliM

    aus Rastatt

    5/5

    11.04.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Herzlich!

    'Das Lied des Waldes' - eine lebendige Geschichte über zwei naturverbundene Frauen aus unterschiedlichen Welten - die eine aus der Vergangenheit, dem Mittelalter, die andere aus dem Hier und Jetzt. Was sie verbindet - das selbe Stück Wald und die Liebe dazu. Man kann sich das Leben im Mittelalter bildlich vorstellen, durch die typischen Beschreibungen und geschichtlichen Details. Anna liebt den Wald, ihr Stück Erde und sie möchte es beschützen. Es bietet ihr Zuflucht, Lebensgrundlage und doch hat sie dort auch viele Schicksalsschläge hinnehmen müssen Veronika hingegen sieht sich mit der Situation konfrontiert, ihr Stück Wald zu verkaufen. Sie lebt mittlerweile in der Stadt und scheint den Bezug verloren zu haben... aber etwas tut sich... wird sie dort vielleicht für Länger bleiben und zurück zu ihrer wahren Natur finden? Verbunden sind die beiden vielleicht auch durch die alte Papiermühle - wo alles begann - die Papierherstellung aus Leinen - eigentlich eine revolutionäre Idee, die ebenso nachhaltig scheint. Das Buch stimmt auch nachdenklich. Das Thema Nachhaltigkeit und Abholzung rückt in der Erzählung in den Fokus. Mir gefällt der Punkt, dass beide Frauen für ihren Wald letzten Endes dann doch kämpfen und sich für den Fortbestand einsetzen... Das Thema mit dem Papierverbrauch, der wohl in Deutschland sehr hoch ist, ist schmerzlich - und dennoch finde ich es gut, dass die Autorin hier einen Augenmerk darauf richtet - und auch in anderen Teilen der Welt wird zu viel abgeholzt. Man merkt, dass die Autorin den Wald liebt, sie beschreibt die verschiedenen Phasen des Waldes zu den Jahreszeiten und was man alles ernten kann. Sie beschreibt, dass das ernten nicht dem Stehlen gleichkommt, eher dem Nehmen aus der Natur - vorausgesetzt, man gibt auch etwas zurück und respektiert den Wald. Anna hat eine fast übersinnliche Beziehung zum Wald - als ein Mann die Rinde von einem Baum abschälen will - nimmt sie die 'Schreie' des Baumes wahr. Der Autorin gelingt es auf poetische Art, den Wald als etwas Geheimnisvolles und Mystisches darzustellen und eben auch als etwas, dass als Kulturgut angesehen werden kann und - dass es zu schützen gilt. Auf jeden Fall hat die Autorin es geschafft, mich für Fantasy/Mittelalter Romane vermischt mit zeitgenössischer Erzählung zu begeistern. Besonders die finalen Zeilen, das Happy End und der Herzschlag des Baumes sind gelungen. Rundum wunderbar, mystisch, emotional und eindringlich geschrieben. Empfehlung. Zitat: '' Der Wald ist nicht der Feind...Die Kälte, die Nässe, der Hunger mögen bedrohlich sein, aber nicht der Wald, der ist ein Verbündeter, ein Helfer, ein Freund.''

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    Ingrid Führer

    Thalia Gmunden – SEP

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    4/5

    15.05.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Anna und Veronika

    Zwei starke Frauen. Wir sind in Nürnberg, im 14. Jhd. und im 21. Jhd. Ein Wald als Zufluchtsort, ein Kampf um eine jahrhundertealte Eiche. Veronika findet Aufzeichnungen von Anna, die sich im 14. Jhd. für den Kampf des Waldes einsetzt und so eine Vorreiterin ihrer Zeit ist. Veronika ist inspiriert und findet Trost und irgendwie Zuspruch für ihr Tun. Eine perfekte Geschichte, für mich, vor allem die Geschichte von Anna, die in der Ich-Form geschrieben ist, hat mir sehr gut gefallen. „Kein Wissen ohne Papier“. Papierherstellung und viele interessant Informationen werden uns nahegebracht. Abwechselnd erzählt, sehr bildlich, man streift durch den Wald, kann ihn förmlich riechen und spüren. Die zwei Geschichten passen gut zusammen. Leseempfehlung.

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