Hana

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Roman

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Beschreibung

Details

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/3 cm

Beschreibung

Rezension

»Mit Hana legt die tschechische Autorin Alena Mornštajnová einen mutigen Roman vor. Es ist nicht nur der starke Lebensstoff, es ist die durchdachte Art, ihn zu erzählen, in der diese Autorin ihr Talent beweist. Was ist eine Frau zu ertragen imstande?, fragen wir uns. Und wie findet eine versehrte Seele zurück ins Leben? Ein großartiges Buch von einer sprachgewandten Gestalterin.« ("Dresdner Neueste Nachrichten")
»Mit so feinem Strich (wo es passt, auch humorvoll) haben Sie selten die Freundschaften, Feindschaften, Intrigen, Familienfehden, unerfüllte Liebe und unerwartete Hilfe in einer kleinen Gemeinschaft unter den Schatten der Weltläufe beschrieben gelesen. Nicht umsonst hat Alena Mornštajnová für dieses Buch den Tschechischen Buchpreis erhalten.« ("Bonner Generalanzeiger")
»Wie eine riesige Lebenskarte, zusammengefaltet und wieder gefaltet bis zu einem dicken, winzigen Stück Papier, mit unendlichen Schichten und Brüchen hält die Leserin die Geschichte in der Hand und klappt eine Schicht nach der anderen auf, unfähig, das Buch aus den Händen zu legen. Denn mit jeder Schicht, die in dieser Geschichte freigelegt wird, eröffnet sich eine neue Dimension. Hana lässt die Lesenden nicht mehr los, geht eine Allianz mit ihnen ein und klingt in ihnen nach.« ("Der Haubentaucher")
»Zwei unterschiedliche Überlebende: die quirlige Jugendliche und die deprimierte Aussätzige – die Geschichte einer wundervollen Annäherung. Dass zuerst Mira die Erzählstimme zugestanden bekommt, später Hana, verschafft zwei Temperamenten Gelegenheit, verschiedene Töne auf der Farbpalette zu mischen. Erzählen kann Alena Mornstajnová sowieso.« ("Salzburger Nachrichten")
»Alena Mornštajnovás Roman Hana gilt als eines der erfolgreichsten tschechischen Bücher der letzten Jahre. Mornštajnová erzählt auf berührende Weise davon, wie Katastrophen das Leben von Mira und ihrer Familie erschüttern. Ein Roman von großer emotionaler Wucht.« ("SWR2")
»Alena Mornštajnová nutzt die Kraft ihrer Worte, um der Angst einen Riegel vorzuschieben. Schnörkellos und unfassbar ehrlich rückt sie perfiden Vorurteilen auf den Leib und entlarvt ihre Sinnlosigkeit mit der erschütternden Logik eines Kindes. Ein Buch, das man lesen muss!« ("aus-erlesen.de")
»Die Familiensaga hält die Traumata der Frauen, die durch die Judenvernichtung entstanden sind, fest. Die empfindsam erzählte Inhaftierung in KZs sowie die Vorsicht der jüdischen Bevölkerung geht dem Leser direkt unter die Haut. Es ist eine sehr starke, herzzerreißende Chronik, in der jede/r Liebende das Bangen um die eigenen Beziehungen wiederfinden kann.« ("LitGes")

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.02.2022

Verlag

Unionsverlag

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,7/12,4/3 cm

Gewicht

390 g

Auflage

1

Übersetzt von

Raija Hauck

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-293-20923-7

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Klug konstruierte jüdische Familiengeschichte

Bewertung am 25.05.2022

Bewertungsnummer: 1718089

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hana handelt von einer jüdischen Familie in Mähren, die alles erleben musste, Ausgrenzung, Gewalt, Unglauben, Verrat, den Versuch der Flucht, Verstecken, Deportation, Trennung, Lager, Theresienstadt, Ausschwitz, Vernichtung, das Überleben, die subjektive und objektive Schuld. Der Roman ist autofiktional und stark konstruiert. Alle Figuren sind über die verschiedenen Zeitebenen hinweg eng miteinander verwoben. Der Tonfall ist sanft, beobachtend, warm, die Perspektive eine fast naive. Hana sei daher gerade Menschen empfohlen, die sich sonst nicht mit dem Holocaust beschäftigen. Hana beginnt in den 50er Jahren aus der Perspektive von dem Mädchen Mira. Ihre Tante Hana ist stumm, mager, irgendwie da, Mira macht sich nicht viel Gedanken um sie. Sie erzählt uns, wie Ungehorsam ihr das Leben rettet. Denn Mamas Geburtstagskuchen ist mit Typhuserregern verseucht. Alle erkranken, außer Mira, die zur Strafe nicht mitessen darf. Alle Familienmitglieder sterben, nur Mira und Hana nicht, denn diese hatte schon einmal Typhus, im Lager. Mira kommt zu einer Freundin ihrer Mutter, aber der Mann und die Tochter wollen sie nicht. So kommt sie zu Hana. Es folgen Rückblenden und Vorblenden. Jede einzelne Figur aus dem ersten Teil, sei sie noch so nebensächlich, wird zurückverfolgt, zieht enge Bande. Es ist ein fest geknüpfter Teppich einer Gemeinschaft, die Trennendes und zugleich eng Verknotetes zusammen führt. Wir erfahren die Geschichte der Oma von Mira und wir erfahren von Hana. Hana träumt vom heiraten, ein tschechischer Soldat macht ihr den Hof. Zuerst ist die Stimmung subtil, dann immer mittelbarer antisemitisch, die Verfolgung nimmt Einzug. Wegen der Karriere lässt er Hana fallen, die aus Hoffnung die Flucht nach England verschleppt. Er heiratet ihre Freundin, Tschechin, jene Frau, die Mira zunächst aufnimmt und er ist jener Mann, der Mira nicht möchte. Miras Mutter wird versteckt, während Hana und die Eltern deportiert werden, erst nach Theresienstadt, dann nach Ausschwitz. Hana überlebt als einzige, gezeichnet, kehrt zurück und wird zu ebendieser kargen Figur, die ein wenig auftaut durch ihre Nichte Mira.
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Klug konstruierte jüdische Familiengeschichte

Bewertung am 25.05.2022
Bewertungsnummer: 1718089
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Hana handelt von einer jüdischen Familie in Mähren, die alles erleben musste, Ausgrenzung, Gewalt, Unglauben, Verrat, den Versuch der Flucht, Verstecken, Deportation, Trennung, Lager, Theresienstadt, Ausschwitz, Vernichtung, das Überleben, die subjektive und objektive Schuld. Der Roman ist autofiktional und stark konstruiert. Alle Figuren sind über die verschiedenen Zeitebenen hinweg eng miteinander verwoben. Der Tonfall ist sanft, beobachtend, warm, die Perspektive eine fast naive. Hana sei daher gerade Menschen empfohlen, die sich sonst nicht mit dem Holocaust beschäftigen. Hana beginnt in den 50er Jahren aus der Perspektive von dem Mädchen Mira. Ihre Tante Hana ist stumm, mager, irgendwie da, Mira macht sich nicht viel Gedanken um sie. Sie erzählt uns, wie Ungehorsam ihr das Leben rettet. Denn Mamas Geburtstagskuchen ist mit Typhuserregern verseucht. Alle erkranken, außer Mira, die zur Strafe nicht mitessen darf. Alle Familienmitglieder sterben, nur Mira und Hana nicht, denn diese hatte schon einmal Typhus, im Lager. Mira kommt zu einer Freundin ihrer Mutter, aber der Mann und die Tochter wollen sie nicht. So kommt sie zu Hana. Es folgen Rückblenden und Vorblenden. Jede einzelne Figur aus dem ersten Teil, sei sie noch so nebensächlich, wird zurückverfolgt, zieht enge Bande. Es ist ein fest geknüpfter Teppich einer Gemeinschaft, die Trennendes und zugleich eng Verknotetes zusammen führt. Wir erfahren die Geschichte der Oma von Mira und wir erfahren von Hana. Hana träumt vom heiraten, ein tschechischer Soldat macht ihr den Hof. Zuerst ist die Stimmung subtil, dann immer mittelbarer antisemitisch, die Verfolgung nimmt Einzug. Wegen der Karriere lässt er Hana fallen, die aus Hoffnung die Flucht nach England verschleppt. Er heiratet ihre Freundin, Tschechin, jene Frau, die Mira zunächst aufnimmt und er ist jener Mann, der Mira nicht möchte. Miras Mutter wird versteckt, während Hana und die Eltern deportiert werden, erst nach Theresienstadt, dann nach Ausschwitz. Hana überlebt als einzige, gezeichnet, kehrt zurück und wird zu ebendieser kargen Figur, die ein wenig auftaut durch ihre Nichte Mira.

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Die Geschichte von Hana und ihrer Nichte Mira

Bewertung am 08.05.2022

Bewertungsnummer: 1708726

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman spielt im Jahre 1954 zunächst in einer mährischen Kleinstadt und Hauptperson ist die 8jährige Mira. Diese überlebt - ausgerechnet bedingt durch ihre Ungehorsamkeit- als Einzige ihres Haushaltes eine schreckliche Epidemie, Jetzt bleibt ihr nur noch ihre stille und in ihren Augen sehr verschrobene Tante Hana, die große Schwester ihrer Mutter. Nach anfänglichen Schwierigkeiten nähern sich die beiden immer mehr an. Im Verlauf des Buches erfahren Mira und der Leser die traurige Familiengeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus und die damit verbundenen Gründe für Hanas Andersartigkeit. Eine sehr einfühlsame Erzählung, die mir sehr gut gefallen hat. Trotz aller traurigen Hintergründe ist dies ein sehr Mut machendes Buch!
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Die Geschichte von Hana und ihrer Nichte Mira

Bewertung am 08.05.2022
Bewertungsnummer: 1708726
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Roman spielt im Jahre 1954 zunächst in einer mährischen Kleinstadt und Hauptperson ist die 8jährige Mira. Diese überlebt - ausgerechnet bedingt durch ihre Ungehorsamkeit- als Einzige ihres Haushaltes eine schreckliche Epidemie, Jetzt bleibt ihr nur noch ihre stille und in ihren Augen sehr verschrobene Tante Hana, die große Schwester ihrer Mutter. Nach anfänglichen Schwierigkeiten nähern sich die beiden immer mehr an. Im Verlauf des Buches erfahren Mira und der Leser die traurige Familiengeschichte zur Zeit des Nationalsozialismus und die damit verbundenen Gründe für Hanas Andersartigkeit. Eine sehr einfühlsame Erzählung, die mir sehr gut gefallen hat. Trotz aller traurigen Hintergründe ist dies ein sehr Mut machendes Buch!

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von Alena Mornštajnová

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