Produktbild: Die Welten des Mittelalters

Die Welten des Mittelalters Globalgeschichte eines Jahrtausends

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49,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2022

Abbildungen

mit 6 Abbildungen und 30 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

1102

Maße (L/B/H)

24,4/16,4/4,8 cm

Gewicht

1380 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

2. durchgesehene Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-78446-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

17.03.2022

Abbildungen

mit 6 Abbildungen und 30 Karten

Verlag

C.H. Beck

Seitenzahl

1102

Maße (L/B/H)

24,4/16,4/4,8 cm

Gewicht

1380 g

Farbe

Lichtgrau / Kaffee

Auflage

2. durchgesehene Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-406-78446-0

Herstelleradresse

C.H. Beck
Wilhelmstrasse 9
80801 München
DE

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  • Bewertung

    3/5

    21.07.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Mittelmässig bei nichteurasischer Geschichte; gute Gesamtdarstellung für Eurasien

    Ein an sich sehr ausführliches Buch wenn es um eurasische Geschichte geht, werden nichteurasische Räume kaum erwähnt, obwohl zB Westafrika insbesonders eine wichtige Rolle im transsaharischen Goldhandel gespielt hat. Ich würde dem Autor empfehlen, die Quellen die bei Michael Gomez' African Dominion (ebenfalls erhältlich bei Orell Füssli (ISBN: 9780691177427) in Betracht zu ziehen. Insbesonders find ich es lächerlich, dass die arktischen Küstenländer in gleichen Kapitel abgehandelt werden als Schwarzafrika, als hätten sie irgendetwas miteinander zu tun.. Bei ozeanischer Geschichte gibt es ebenfalls deutlich bessere Darstellungen in der Form von Douglas L. Olivera Oceania: The Native Cultures of Australia and the Pacific Islands (ISBN: 9780824810191) Die Darstellung präkolumbisches Amerika ist ebenfalls nur minimal. Die Kulturen vor dem Inkareich werden in ein zwei Seiten abgehandel, obwohl zb. die Chimúkultur äusserst andere Umweltbedingungen zu bestreiten hatte als das Inkareich. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten abzudecken in Bezug des Mondkultes der Chimú im Gegensatz zur Religion der Inka, die um die Sonne zentriert war, wär äusserst interessant gewesen. Zum Teil werden auch durch die Art und Weise wie das Buch strukturiert wird, gewisse Ereignisse wie An Lushan's Revolte im 8 Jhdt. CE mehrmals erwähnt (Reiche als Kommunikationsräume, Beziehungsnetze der Religion,Der Fernhandel), was gewisse Redundanzen erzeugt. Andererseits muss man sagen, dass die Darstellung für Eurasien sehr ausführlich ist. Wenn das Buch ein bisschen ausführlicher und besser recherchiert wär und die Redundanzen reduzieren würde, wär es eine hervorragende Darstellung. Ich muss aber ehrlich sagen, dass dieses Buch zum Teil recht enttäuschend ist in gewissen Aspekte, insbesondere wenn man in Betracht zieht, dass sich dieses Buch als Globalgeschichte der mittelalterlichen Welt betrachtet, obwohl es gewisse Regionen nur äusserst dürftig abdeckt.

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  • Produktbild: Die Welten des Mittelalters
  • I. Einleitung – Die Traditionen der dreigeteilten Welt und die Imaginationen der Fremde

    II. Die Wirklichkeiten der Fremde

    1. DIE BEIDEN AMERIKAS
    a) Der Norden
    b) Mesoamerika
    c) Der Süden

    2. DIE WELTEN DES PAZIFIKS

    3. DIE FREMDE DER EUROPÄISCH-AFRIKANISCH-ASIATISCHEN ÖKUMENE

    III. Eufrasien: Verknüpfungen in der trikontinentalen Menschenwelt1. ZWISCHEN DEN LOSEN ENDEN DES NETZES: SCHWARZAFRIKA UND ARKTISCHE KÜSTENLÄNDER

    2. REICHE ALS KOMMUNIKATIONSRÄUME
    a) Afrika
    b) Asien
    c) Europa
    d) Imperiale Bestrebungen im Mittelalter: Globalisierung als Gewaltgeschichte

    3. BEZIEHUNGSNETZE DER RELIGIONEN
    a) In den Grenzen von 'Volk' und Land
    b) Im größten der Erdteile
    c) In der trikontinentalen Welt
    d) Christen und Muslime als religiöse Pioniere der Globalisierung

    4. DER FERNHANDEL

    a) Abreißende Bindungen am Beginn?
    b) West-östlicher Handel über das Meer: Erneuerungen und Erweiterungen im frühen Mittelalter (7. bis 11. Jahrhundert)
    c) Unterbrechung der maritimen Transversale und Bildung interagierender Netzwerke (ca. 1100 - 1350)
    d) Zwischen regionaler Selbstbeschränkung und globaler Entgrenzung: Die eufrasische Welt im späten Mittelalter (ca. 1350 - 1500)
    e) Fernhandel auf tausend Wegen

    IV. Eufrasien und die anderen Welten des Mittelalters

    Anhang
    ANMERKUNGEN
    ABKÜRZUNGEN UND SIGLEN
    QUELLEN UND LITERATUR
    NACHWEISE DER ABBILDUNGEN UND KARTEN
    REGISTER