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Begleiten statt verbieten Als Familie kompetent und sicher in die digitale Welt - Mit einem Vorwort von Verena Pausder

4

19,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

17735

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.05.2022

Verlag

Kösel

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

12,9/21,1/2,4 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Messing / Kaffee

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-466-31186-6

Beschreibung

Rezension

»Der Ratgeber vermittelt Eltern das notwendige Wissen über das digitale Reiseland.« Stuttgarter Zeitung / Stuttgarter Nachrichten

Produktdetails

Verkaufsrang

17735

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.05.2022

Verlag

Kösel

Seitenzahl

240

Maße (L/B/H)

12,9/21,1/2,4 cm

Gewicht

320 g

Farbe

Messing / Kaffee

Auflage

4. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-466-31186-6

Herstelleradresse

Kösel-Verlag
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

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  • nil_liest

    aus RheinMain Gebiet

    5/5

    08.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Entwicklungsziel: Medienkompetente Familien!

    Meine Tochter kam diese Woche in die weiterführende Schule und durch den neuen Schulweg, der auch eine Ubahnfahrt beinhaltet, hat das gute Kind nun auch ein Smartphone. Ich schreibe bewusst nicht Handy, denn wenn es „nur“ ein Telefon wäre, hätte ich nicht so viele bedenken! Davon mal abgesehen gibt es im Haushalt mehrere Tablets, Spielekonsolen, Laptops und natürlich den smarten Fernseher – alles mit dem Wlan verbunden! Das ich da angesichts der Fülle an Toren zur Welt kleine Sorgenfalten bekomme, ist doch verständlich, oder? Daher habe ich mir „Begleiten statt verbieten“ durchgelesen um mich besser zu rüsten! Dieses Buch hat mich ein wenig aufatmen lassen. Es ist sehr pragmatisch geschrieben, mit vielen Tipps gespickt und macht konkrete Handlungsräume auf. Es wird zwar auch einiges erklärt, aber das hält sich in den Grenzen des notwenigen. Aufgeteilt ist das Buch in zwei große Blöcke, die dann wiederum runtergebrochen werden. Der erste große Block beleuchtet die „Zukunftskompetenz – warum es ohne sie nicht geht“ und geht auf die notwenigen digitalen Kompetenzen ein, die unser aller Kinder noch dringender brauchen werden als wir es bisher taten. Hier wird dann ganz konkret auf Bedienen und Anwenden eingegangen, die kompetente Recherche, Kompetenz Problemlösen und Handeln und vieles mehr. Im Text sind immer wieder Sätze grün hervorgehoben um deren Bedeutung hervorzuheben, daher ist auch ein blättern und suchen nach Stichworten kein Problem. Der zweite große Block beschäftigt sich damit wie „Kinder sich in der digitalen Welt sicher bewegen“. Dieser Teil lag mir besonders am Herzen und geht auf das cyber mobbing ein, wie das Suchtverhalten bei Gamern und wie man soziale Medien dosieren sollte und dann wird natürlich der Titel noch in den Fokus gestellt: Begleiten statt verbieten. Immer nah dran bleiben und zeigen lassen was das Kind dort im Netz macht und besprechen. Vor allem fand ich die letzten Teile mit Tipps zu Webseiten und Apps hilfreich sowie die Anregungen zu den digitalen Familienregeln. Aus meiner Sicht haben Leonie Lutz und Anika Osthoff hier einen kompakten und zugleich umfangriechen Ratgeber zusammen geschrieben, der leicht konsumierbar ist und Erziehungsberechtigten hilft sich zu orientieren!

  • nil_liest

    aus Frankfurt

    5/5

    08.09.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Entwicklungsziel: Medienkompet…

    Entwicklungsziel: Medienkompetente Familien! Meine Tochter kam diese Woche in die weiterführende Schule und durch den neuen Schulweg, der auch eine Ubahnfahrt beinhaltet, hat das gute Kind nun auch ein Smartphone. Ich schreibe bewusst nicht Handy, denn wenn es „nur“ ein Telefon wäre, hätte ich nicht so viele bedenken! Davon mal abgesehen gibt es im Haushalt mehrere Tablets, Spielekonsolen, Laptops und natürlich den smarten Fernseher – alles mit dem Wlan verbunden! Das ich da angesichts der Fülle an Toren zur Welt kleine Sorgenfalten bekomme, ist doch verständlich, oder? Daher habe ich mir „Begleiten statt verbieten“ durchgelesen um mich besser zu rüsten! Dieses Buch hat mich ein wenig aufatmen lassen. Es ist sehr pragmatisch geschrieben, mit vielen Tipps gespickt und macht konkrete Handlungsräume auf. Es wird zwar auch einiges erklärt, aber das hält sich in den Grenzen des notwenigen. Aufgeteilt ist das Buch in zwei große Blöcke, die dann wiederum runtergebrochen werden. Der erste große Block beleuchtet die „Zukunftskompetenz – warum es ohne sie nicht geht“ und geht auf die notwenigen digitalen Kompetenzen ein, die unser aller Kinder noch dringender brauchen werden als wir es bisher taten. Hier wird dann ganz konkret auf Bedienen und Anwenden eingegangen, die kompetente Recherche, Kompetenz Problemlösen und Handeln und vieles mehr. Im Text sind immer wieder Sätze grün hervorgehoben um deren Bedeutung hervorzuheben, daher ist auch ein blättern und suchen nach Stichworten kein Problem. Der zweite große Block beschäftigt sich damit wie „Kinder sich in der digitalen Welt sicher bewegen“. Dieser Teil lag mir besonders am Herzen und geht auf das cyber mobbing ein, wie das Suchtverhalten bei Gamern und wie man soziale Medien dosieren sollte und dann wird natürlich der Titel noch in den Fokus gestellt: Begleiten statt verbieten. Immer nah dran bleiben und zeigen lassen was das Kind dort im Netz macht und besprechen. Vor allem fand ich die letzten Teile mit Tipps zu Webseiten und Apps hilfreich sowie die Anregungen zu den digitalen Familienregeln. Aus meiner Sicht haben Leonie Lutz und Anika Osthoff hier einen kompakten und zugleich umfangriechen Ratgeber zusammen geschrieben, der leicht konsumierbar ist und Erziehungsberechtigten hilft sich zu orientieren!

  • Alexandra Graßler

    5/5

    06.08.2022

    Buch (Taschenbuch)

    Endlich ein praktischer Ratgeber für alle, die Kinder im Netz nicht allein lassen wollen

    Das Thema Kinder und Smartphone ist oft ein heißes Eisen in Familien. Doch tatsächlich ist verbieten die schlechteste Lösung. Die Autorinnen Leonie Lutz und Annika Osthoff haben in ihrem Buch begleiten statt verbieten, eine wunderbare Anleitung geschrieben, wie sich mit dem Thema umgehen lässt. In dem Buch finden sich nicht nur ganz konkrete Tipps für Apps, sondern auch wie man sich mit dem Kindern zusammen in diese digitale Welt begeben kann. Was ist mit dem Zocken auf sich hat und welche Lern Apps für welche Schulfächer wirklich sinnvoll sind. Es sind Ausschnitte aus Interviews und Berichten von Eltern enthalten die diese Konzepte anwenden und ihre Kinder in die digitale Welt begleiten. Genauso wird auch den Gefahren der digitalen Welt Aufmerksamkeit gewidmet. Auf welche Vorgehensweisen man unbedingt aufpassen muss, wie man Fake News erkennt und damit umgeht und vieles vieles mehr. Wenn das auch für dich interessant ist, dann kann ich dir dieses Buch nur wärmstens ans Herz legen!

  • Bewertung

    3/5

    17.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Bedenken first, Digitalisierung second!

    Die Autorinnen machen schon im Titel eine Alternative auf, die unter ernstzunehmenden Fachleuten im einschlägigen Diskurs so nicht besteht. Was als „Verbote“ hier und da medial in der üblichen zuspitzenden Form berichtet wird, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als eine Steuerung der Nutzung von Werkzeugen, die Kinder nachweislich vielfach überfordern. Alle sogenannten Verbote, meist im Schulkontext (Unterricht, Pausenhof) sind Reaktionen auf Entwicklungen, die aus Eltern- und Lehrersicht - oft sogar auch Schülersicht - Besorgnis erregend waren. Es geht also immer um eine abgewogene Einschränkung des Gebrauchs von Smartphones in Kinderhand. Diese Einschränkung lehnen die Autorinnen rundweg ab: Unsere Kinder müssten lernen, verantwortungsbewusst mit unserer digitalen hypervernetzten Welt umzugehen (S.12). „Wir machen sie (also die Eltern, BE) fit für die digitale Begleitung und erklären, warum Verbote und Kontrolle (!) überhaupt nicht angebracht sind. (S. 13; …) Lassen Sie sich also auf das Abenteuer (!) Begleiten statt Verbieten ein. Versuchen Sie es mit Unterstützung statt absolutem Verbot, denn Letzteres erreicht ohnehin meist nur das Gegenteil“ (S. 14). In der Folge werden die aktuellen Besorgnisse in den Kontext der Fehldeutungen von Medienwirkungen aus der Urzeit der Fernsehkritik („viereckige Augen“) gestellt und entgegen allen bekannten Warnungen von Fachleuten behauptet: „Wovor wir eigentlich Angst haben und woher unser komisches Gefühl kommt, wenn unser Kinder Medien nutzen, wird aber nicht konkret benannt (S.15).“ Und dann werden wieder die eingangs genannten Übertreibungen bemüht, die man scheinbar mit gesundem Menschenverstand zurückweisen kann: „Blicken wir auch hier auf die Kinder. Wie muss ein absolutes Verbot auf sie wirken?“ (S.20; …) „Für Kinder gehören digitale Geräte irgendwann allerdings als gegeben dazu.“(S.21) Doch wann ist dieses irgendwann? „Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein eigenes Smartphone des Kindes? Wir sagen: das Kind ist bereit, wenn sie es sind. Fakt ist: ein Smartphone bedeutet, dass Ihr Kind uneingeschränkt Zugang zur Erwachsenenwelt hat (…) Auch mit guter Begleitung gibt es niemals eine Garantie und leider auch keine hundertprozentig sichere technische Lösung für mehr Kinderschutz.“ (S. 91/92) Zitiert wird dann noch eine Studie im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung („Kein unbeaufsichtigtes Internet vor zwölf Jahren“). Schließlich geht es neben dem ja/nein auch um die gewährte Medienzeit. Auch hier ist eine frappierende Liberalität festzustellen: „Medienzeit ist schließlich ein sehr individuelles Thema, bei dem wir uns gar nicht in strenge Vorgaben zwingen lassen sollten. (S. 100…) Ein Kind, das nie selbstständig den „Aus“-Knopf gedrückt hat, wird das ohne Weiteres auch später nicht können, weil diese Bahn im Gehirn nie etabliert und benutzt wurde. (…) Wir sollten uns (…) nicht von der diffusen (!) Angst leiten lassen, dass eine Überschreitung der Mediennutzungszeiten unserem Kind in jedem Fall schadet.“(S.102) Im Vorwort schreibt Verena Pausder: „Digitale Bildung gehört zuallererst in die Schulen denn sie sollte nicht vom Elternhaus abhängen.“ Es brauche „Platz im Curriculum für digitale Bildung“. Dem ist vorbehaltlos zuzustimmen. Sie fährt fort: „Und natürlich müssen wir bis dahin - und darüber hinaus - unsere Kinder in ihren Familien unterstützen.“ Doch welche Familien sind dazu in der Lage? Wohl die wenigsten. Insofern richtet sich das Buch im Hauptteil an gebildete, am besten einschlägig versierte Eltern, die darüber hinaus noch das Zeitbudget haben, die vielen Begleitungs-Vorschläge für die eigenen Schützlinge in aller Breite zu beherzigen. Im Hauptteil des Buches werden entlang der Kapitel des Medienkompetenzrahmens NRW Empfehlungen ausgebreitet und Tipps verabreicht, desgleichen zu „Gaming bei Kindern und Jugendlichen“ sowie „Risiken im Internet“. Auch zur Begleitung von Social Media ist ein Kapitel vorgesehen. Abschließend werden „Lernbegleitende Tools und gute Spiele-Apps für Kids“ vorgestellt. Es soll nun nicht in Abrede gestellt werden, dass die - vermutlich wenigen - geneigten und mit Zeit und Kenntnis ausgestatteten Eltern die Vielzahl der ausgebreiteten Tools und Optionen gewinnbringend nutzen können. Dennoch empfiehlt sich das Buch eher für engagierte Pädagogen innerhalb und außerhalb der Schule. Ärgerlich ist jedoch, dass der ggf. gewinnbringende Fachteil in ein Geflecht von m. E. fahrlässigen Einschätzungen eingebettet ist, die aktuelle Entwicklungen souverän ignorieren: 1. Die im Buch abschätzig zitierten „diffusen Ängste“ haben handfeste Gründe, die in zahlreichen rezenten Studien nachlesbar sind: Aus diesen sind wohlbegründete (medizinische) Argumente zu entnehmen, Kindern erst ab einer Altersstufe einen freien Umgang mit Smartphones zu gewähren, der ihrer organischen Ausstattung (Gehirnentwicklung) gerecht wird. Es mehren sich die Studien die zu dem Schluss kommen, dass es unmöglich sei, Kinder zu einem bewussten Umgang mit den heutigen sozialen Medien und Computerspielen zu erziehen, die gegenwärtige Technologie lasse dies nicht zu. 2. Vor diesem Hintergrund sind in diesen Tagen in Kalifornien Digitalkonzerne wegen Förderung der Mediensucht angeklagt worden. Interne Dokumente offenbaren alarmierende Details über die Auswirkungen auf Jugendliche: Die Apps führten bewusst zu Abhängigkeit. Abgewiesen wurden die Anträge von Meta, Tiktok (Bytedance), Youtube, Google/Alphabet und Snapchat, Klagen von Einzelpersonen wegen Körperverletzung nicht zuzulassen. 3. In zahlreichen europäischen Ländern werden derzeit bestimmte Praktiken zurückgenommen bzw. eingeschränkt: Schweden: Comeback von Schulbüchern; Klassenstufen 1-9 sollen bald völlig handyfrei sein. Dänemark: digitales Klassenzimmer wird teilweise rückabgewickelt, ein Verbot von Smartphones diskutiert. Niederlande: Einsatz von Tablets wird deutlich zurückgefahren; Smartphones und Tablets sollen nur noch eingeschränkt im Unterricht genutzt werden. Frankreich: Pilotprojekt „digitale Pause“ an 200 Mittelstufen, nächstes Jahr an 7000 Collèges. Großbritannien: Bildungsausschuss des Unterhauses befürwortet Smartphone-Verbot für unter 16-Jährige und an Schulen in England und Wales. Italien: Selbst zu Unterrichtszwecken dürfen Tablets und Smartphones künftig nicht mehr benutzt werden. Kinder sollen wieder an Stift und Papier gewöhnt werden. Griechenland: Zwar online-Nachhilfe-Programm für alle Schüler, aber Handyverbot an Schulen. Die Signale zeigen, es gilt künftig: „Bedenken first, Digitalisierung second!“

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