Produktbild: Die Buchhändlerin von Paris

Die Buchhändlerin von Paris Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.09.2022

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,5/12,6/3 cm

Gewicht

310 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Paris Never Leaves You

Übersetzt von

Thomas Stegers

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49179-7

Beschreibung

Rezension

»Ein berührendes Schicksal.« ("Laura")
»Hass, Verzweiflung und Not, Liebe und Schuldgefühle – ein durch und durch aufwühlender Roman.« ("Mainhattan Kurier")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

21.09.2022

Verlag

Goldmann

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

18,5/12,6/3 cm

Gewicht

310 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Paris Never Leaves You

Übersetzt von

Thomas Stegers

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-49179-7

Herstelleradresse

Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH
Neumarkter Straße 28|81673|München|DE
produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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Spannend & ergreifend „Die…

Tara aus Ratingen am 25.10.2022

Bewertungsnummer: 2784699

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Spannend & ergreifend „Die Buchhändlerin von Paris“ ist ein spannender und ergreifender historischer Roman von der Autorin Ellen Feldman. Es gibt eine Menge historische Romane, die aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, dessen Folgen für die Bevölkerung und der Schicksale der Bevölkerung berichten. In diesem Roman wird dieses anhand der Buchhändlerin Charlotte, die mit ihrer Tochter Vivi aus Paris geflüchtet ist, thematisiert. Nach einem äußerst erschreckenden Prolog, der mir die Tränen in die Augen getrieben hat, gibt es einen Zeitsprung und es geht 1954 in New York weiter. Charlotte hat ihre Vergangenheit hinter sich gelassen, sämtliche Kontakte abgebrochen und arbeitet in einem Verlag. Aber es gelingt ihr nicht wirklich, sich der Vergangenheit komplett zu entziehen. Die Handlung wird im Wechsel aus der Perspektive von der Vergangenheit und der Gegenwart erzählt. So erfährt man, dass Charlotte damals in Paris, dank des deutschen Offiziers Julian, der sie mit falschen Papieren versorgt hat, ausgewiesen werden konnte, um nach New York zu gelangen. Die Autorin hat die beiden Zeitebenen geschickt miteinander verwoben, allerdings erfolgt der Wechsel so fließend, dass ich beim Lesen sehr aufpassen musste. Durch die Dialoge werden die Ereignisse lebendig. Die Grausamkeiten des Krieges werden hier nicht beschönigt. Der Schreibstil ist emotional, so dass ich das Handeln und die Gefühle der Charaktere nachvollziehen konnte. Auch der Spannungsbogen, der sich durch die gesamte Handlung erstreckt, ist gut gelungen. Durch die historischen Fakten, auf denen die gesamte Story basiert, wird deutlich, dass Ellen Feldman viel recherchiert hat. Mich hat dieser historische Roman bewegt und emotional berührt. Er zeigt ein Stück Geschichte, eines, das wir nicht vergessen dürfen, damit es sich nicht wiederholt. Ellen Feldman ist es gelungen dies spannend und unterhaltsam darzustellen und ich kann das Buch Lesern, die historische Romane mögen, nur empfehlen.

Spannend & ergreifend „Die…

Tara aus Ratingen am 25.10.2022
Bewertungsnummer: 2784699
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Spannend & ergreifend „Die Buchhändlerin von Paris“ ist ein spannender und ergreifender historischer Roman von der Autorin Ellen Feldman. Es gibt eine Menge historische Romane, die aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, dessen Folgen für die Bevölkerung und der Schicksale der Bevölkerung berichten. In diesem Roman wird dieses anhand der Buchhändlerin Charlotte, die mit ihrer Tochter Vivi aus Paris geflüchtet ist, thematisiert. Nach einem äußerst erschreckenden Prolog, der mir die Tränen in die Augen getrieben hat, gibt es einen Zeitsprung und es geht 1954 in New York weiter. Charlotte hat ihre Vergangenheit hinter sich gelassen, sämtliche Kontakte abgebrochen und arbeitet in einem Verlag. Aber es gelingt ihr nicht wirklich, sich der Vergangenheit komplett zu entziehen. Die Handlung wird im Wechsel aus der Perspektive von der Vergangenheit und der Gegenwart erzählt. So erfährt man, dass Charlotte damals in Paris, dank des deutschen Offiziers Julian, der sie mit falschen Papieren versorgt hat, ausgewiesen werden konnte, um nach New York zu gelangen. Die Autorin hat die beiden Zeitebenen geschickt miteinander verwoben, allerdings erfolgt der Wechsel so fließend, dass ich beim Lesen sehr aufpassen musste. Durch die Dialoge werden die Ereignisse lebendig. Die Grausamkeiten des Krieges werden hier nicht beschönigt. Der Schreibstil ist emotional, so dass ich das Handeln und die Gefühle der Charaktere nachvollziehen konnte. Auch der Spannungsbogen, der sich durch die gesamte Handlung erstreckt, ist gut gelungen. Durch die historischen Fakten, auf denen die gesamte Story basiert, wird deutlich, dass Ellen Feldman viel recherchiert hat. Mich hat dieser historische Roman bewegt und emotional berührt. Er zeigt ein Stück Geschichte, eines, das wir nicht vergessen dürfen, damit es sich nicht wiederholt. Ellen Feldman ist es gelungen dies spannend und unterhaltsam darzustellen und ich kann das Buch Lesern, die historische Romane mögen, nur empfehlen.

Bewegend, leider mit einigen Schwächen

Buechermango am 14.12.2022

Bewertungsnummer: 1843193

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Charlotte ist Buchhändlerin im besetzen Paris. 1944 war der Kampf ums Überleben hart, vor allem für eine alleinerziehende Mutter. Als ihre Tochter krank wird, nimmt Charlotte die Hilfe eines deutschen Arztes an, auch wenn dieser ‚Bund mit dem Feind‘ gefährlich für sie werden kann. Er entwickelt Gefühle für sie, sie ist mit all ihren Gefühlen überfordert, weiß sich aber nicht anders zu helfen. Tatsächlich schafft er es, Charlotte und ihre Tochter zu retten, die beiden emigrieren nach New York und beginnen ein neues Leben. Charlotte ist sicher, das schlimmste hinter sich gelassen zu haben. Zehn Jahre später arbeitet bei einem Verlag und ihrer Tochter geht es gut. Die vielen Lügen, mit denen sie lebt, sind ein notwendiges Übel für sie, aber die Vergangenheit holt sie ein und ihre Tochter beginnt Fragen zu stellen. Die Buchhändlerin von Paris hat mich ziemlich kalt erwischt. Ich hatte gar nicht die größten Erwartungen, aber hatte wirklich eine bewegende Zeit mit dem Buch. Gerade die Einblicke in die Vergangenheit und die Beschreibungen des Kriegs sind für mich wirklich eindrücklich und gut gelungen. Die Geschichte springt immer wieder zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her, was man halt mögen muss. Ich muss ehrlich sagen, dass ich da langsam einfach genug von habe. Dazu kam dann in dem Fall noch, dass die Sprünge für mich nicht immer deutlich gekennzeichnet waren. Zwischendurch wurde es wirklich unübersichtlich und anstrengend. “Sie weiß nicht, ob sie ihm etwas vorwerfen, oder ihn bemitleiden soll, ob sie ihn hasst, oder liebt. Aber sie weiß, dass genug Scham für alle da ist.” Charlotte ist eine sehr interessante Protagonistin. Die Erfahrungen der Kriegszeit haften an ihr wie eine zweite Haut, prägen sie sehr. Vor allem Scham ist großes Thema und ihre Gefühle werden beeindruckend aufgearbeitet und beschrieben. Sie wirkt auf mich sehr unterwürfig und zurückhaltend, was teilweise anstrengend werden kann, aber absolut nachvollziehbar ist. Die große Liebesgeschichte läuft hier ziemlich am Rande, was mich absolut nicht gestört hat. Dafür gibt es eine enge Mutter Tochter Beziehung, die durch die Geheimnisse der Mutter auf die Probe gestellt wird und mich sehr berührt hat. Die Buchhändlerin von Paris ist ein Buch, dass ich gern gelesen habe, auch wenn es mich leider nicht komplett überzeugen konnte. Die Geschichte ist gut, es gibt überraschende Entwicklungen und die Charaktere sind gut gezeichnet. Die schlecht gekennzeichneten Zeitsprünge erschweren das Lesen, wenn ihr euch damit anfreunden könnt, könnte euch das Buch aber gefallen.

Bewegend, leider mit einigen Schwächen

Buechermango am 14.12.2022
Bewertungsnummer: 1843193
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Charlotte ist Buchhändlerin im besetzen Paris. 1944 war der Kampf ums Überleben hart, vor allem für eine alleinerziehende Mutter. Als ihre Tochter krank wird, nimmt Charlotte die Hilfe eines deutschen Arztes an, auch wenn dieser ‚Bund mit dem Feind‘ gefährlich für sie werden kann. Er entwickelt Gefühle für sie, sie ist mit all ihren Gefühlen überfordert, weiß sich aber nicht anders zu helfen. Tatsächlich schafft er es, Charlotte und ihre Tochter zu retten, die beiden emigrieren nach New York und beginnen ein neues Leben. Charlotte ist sicher, das schlimmste hinter sich gelassen zu haben. Zehn Jahre später arbeitet bei einem Verlag und ihrer Tochter geht es gut. Die vielen Lügen, mit denen sie lebt, sind ein notwendiges Übel für sie, aber die Vergangenheit holt sie ein und ihre Tochter beginnt Fragen zu stellen. Die Buchhändlerin von Paris hat mich ziemlich kalt erwischt. Ich hatte gar nicht die größten Erwartungen, aber hatte wirklich eine bewegende Zeit mit dem Buch. Gerade die Einblicke in die Vergangenheit und die Beschreibungen des Kriegs sind für mich wirklich eindrücklich und gut gelungen. Die Geschichte springt immer wieder zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart hin und her, was man halt mögen muss. Ich muss ehrlich sagen, dass ich da langsam einfach genug von habe. Dazu kam dann in dem Fall noch, dass die Sprünge für mich nicht immer deutlich gekennzeichnet waren. Zwischendurch wurde es wirklich unübersichtlich und anstrengend. “Sie weiß nicht, ob sie ihm etwas vorwerfen, oder ihn bemitleiden soll, ob sie ihn hasst, oder liebt. Aber sie weiß, dass genug Scham für alle da ist.” Charlotte ist eine sehr interessante Protagonistin. Die Erfahrungen der Kriegszeit haften an ihr wie eine zweite Haut, prägen sie sehr. Vor allem Scham ist großes Thema und ihre Gefühle werden beeindruckend aufgearbeitet und beschrieben. Sie wirkt auf mich sehr unterwürfig und zurückhaltend, was teilweise anstrengend werden kann, aber absolut nachvollziehbar ist. Die große Liebesgeschichte läuft hier ziemlich am Rande, was mich absolut nicht gestört hat. Dafür gibt es eine enge Mutter Tochter Beziehung, die durch die Geheimnisse der Mutter auf die Probe gestellt wird und mich sehr berührt hat. Die Buchhändlerin von Paris ist ein Buch, dass ich gern gelesen habe, auch wenn es mich leider nicht komplett überzeugen konnte. Die Geschichte ist gut, es gibt überraschende Entwicklungen und die Charaktere sind gut gezeichnet. Die schlecht gekennzeichneten Zeitsprünge erschweren das Lesen, wenn ihr euch damit anfreunden könnt, könnte euch das Buch aber gefallen.

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