Produktbild: Die Infantin trägt den Scheitel links

Die Infantin trägt den Scheitel links Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24493

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.08.2022

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/1,8 cm

Gewicht

202 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77129-5

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24493

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.08.2022

Verlag

btb

Seitenzahl

192

Maße (L/B/H)

18,5/11,7/1,8 cm

Gewicht

202 g

Farbe

Lichtgrau / Anthrazit

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-442-77129-5

Herstelleradresse

btb Taschenbuch
Neumarkter Straße 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    11.07.2023

    eBook (ePUB 3)

    Tolles Buch!

    Familienleben auf dem Land aus Sicht der Jüngsten. Witzig, schräg, voll schwarzem Humor, wortgewandt, intelligent. Kindliche Phantasien, wo das Verständnis nicht reicht. Dialogwitz. Ein Bild jagt das nächste, nicht selten erfüllt einen Abscheu und Ekel und gleich darauf Mitgefühl oder Nachsicht. Manche Sätze muss man zweimal lesen um den Hintersinn zu erkennen, das fühlt sich dann an, als ob sich ein Knoten löst. Erinnerungen an die eigenen Kindheitsphantasien. Es fiel mir nicht schwer mich in das Kind hineinzuversetzen. Der zweite Teil ist trauriger, geradezu trostlos, die Familie zerfällt, das Kind wird zur Infantin. Das Lachen bleibt einem mitunter im Halse stecken. Die Geschichte hat mich fasziniert, obwohl es eigentlich eine Aneinanderreihung von Anekdoten ist, der Fluss entsteht durch den zeitlichen Rahmen und der Entwicklung vom Kind zur jungen Frau. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, es hat mich nicht mehr losgelassen. Empfehlenswert!

  • Bewertung

    5/5

    15.08.2022

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    DIeser Roman hat mich von der...

    DIeser Roman hat mich von der ersten Seite an in seinen tiefbäuerlichen Abgrund gezogen. Wer auf einem Dorf aufgewachsen ist, kennt diese Ausgeliefertheit gegenüber der eigenen Sippe, Helena Adler beschreibt sie mit klarer, derber Sprache als groteskes Sittengemälde.

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2021

    eBook (ePUB 3)

    Die Infantin trägt den Scheitel links. Was für ein Titel! Und auch der Inhalt hat es in sich ... ein grandios-finsterer, den Leser in schwarze Untiefen stürzender Höllenritt von Heimatroman fernab aller Bergromantik. Wer bei Heimatroman jetzt an Seethaler denkt, lässt von der Infantin lieber die Finger ... davon ist das Buch meilenweit entfernt. Ein schonungsloses, wütendes und witziges Buch über die Zumutungen des Erwachsenwerdens in frömmelnd-bigotten Milieus. Eine Entdeckung! Lesen.

  • C. Welser

    aus Salzburg

    5/5

    06.11.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Sprachgewalt und ein Sprachwitz,...

    Eine Sprachgewalt und ein Sprachwitz, die ihresgleichen suchen. Dabei zutiefst österreichisch, auch auf eine erschreckende Art und Weise. Erschließt sich nicht immer leicht, ist aber umso bewegender, wenn man sich richtig auf den Text einlässt. Ein hartes aber starkes Buch!

  • Bewertung

    5/5

    23.10.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Grandios, famos und schamlos....

    Grandios, famos und schamlos. Ein rasanter Roman der schon ab dem ersten Satz den Leser mit seiner Bildgewalt mitreist (den ein oder andren eventuell auch erschlägt - aber nur kurz) und voller Sprachwitz ist. Wer sich mitreißen lässt, wird es nicht bereuen.

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Bewertungen (10)

Unsere Meinungen

  • Zum Bewerterprofil von Oliver Mertens

    Oliver Mertens

    Thalia Wien – Mariahilfer Straße

    Buchhändler*in

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    4/5

    28.06.2021

    eBook (ePUB 3)

    Nichts für zarte Kinder

    Auch wenn das Buch mich nicht ganz überzeugen konnte, man versteht doch, woher die Lobeshymnen kommen: Eine solche Sprache muss einen als AutorIn erstmal finden. Die Geschichte von einem "zarten Kind" auf einem Bauernhof, ihren bösen Schwestern, ihrem saufenden Vater und ihr ambivalentes Verhältnis zu ihrer schrecklichen Mutter wird virtuos erzählt. Hingeworfene Satz- und Wortfetzen, schwierig nachzuerzählender Plot und eine einschlägige Sprachgewalt hielten mich auf staunender Distanz zu dem hier entworfenen Gemälde. Wie hier eine Dorf Hölle im Salzburger Land von Helena Adler gezeichnet wird - mit wütenden, teils infantilen Pinselstrich, das könnte tatsächlich einer upgedateten Teufelsversion von Bruegel entstammen, die einen nach dem Lesen noch bis in die Träume verfolgt. Dazu ein fein ironischer Humor und wohl dosierte popkultureller Verweise, machen zusammen diesen Roman zu einem trotzigen Stück Literatur, das man am Besten in Kombination mit einem dieser Hochglanzreiseführer durch das Salzburger Land liest. Auch wenn ich mich nicht ganz hineinschauen konnte, bin ich gespannt auf Helena Adlers nächstes Gemälde.
  • Zum Bewerterprofil von Kathrin Honauer

    Kathrin Honauer

    Thalia Zentrale

    Buchhändler*in

    5/5

    08.06.2020

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine flotte Erzählung in der jeder...

    Eine flotte Erzählung in der jeder Satz fast schon ein kleines Kunstwerk ist. Sehr kurzweilig.

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Bewertungen (2)

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